wenn ihr euch aktuell aus 16lifepo4 Zellen einen Stromspeicher bauen würdet, mit 1 Victron Multiplus 2 5000
welches BMS würdet ihr nehmen?
Sollte nicht das billigste sein.
wenn ihr euch aktuell aus 16lifepo4 Zellen einen Stromspeicher bauen würdet, mit 1 Victron Multiplus 2 5000
welches BMS würdet ihr nehmen?
Sollte nicht das billigste sein.
Budget?
so viel wie nötig, so wenig wie möglich
Ich baue zwar gerade nur eine Erweiterung für meine 15s Anlage, aber da verwende ich JK-BMS (die großen mit dem aktiven Balancer, aber nur 150A). Davon habe ich schon eines und kommen jetzt noch zwei dazu. Vorteil: Einfach ranstecken, die reden miteinder und seit Version 19 reicht ein Display, um die Daten aller Zellen anzuzeigen. Nachteil: unzuverlässige SOC-Berechnung, insbesondere bei kleinen Strömen.
Ob man da JK nimmt, oder Daly, oder sonst eine der gängigen Marken, ist da eher Geschmackssache. Wenn es was besseres sein soll, würde ich eher Richtung AHED_BMS: Vorstellung Eigenentwicklung BMS für große 16s LFP Packs - #22 von nimbus4 tendieren, so das denn mal für Endkunden verfügbar wird. Genauer gesagt die ab AHED_BMS: Vorstellung Eigenentwicklung BMS für große 16s LFP Packs - Diskussion - #234 von nimbus4 vorgestellte Variante. Das wäre technisch haushoch überlegen.
Es gibt kein BMS, das das besser macht.
( Ausser Seplos).
Ich würde auch zu JK-BMS raten, bin mit meinem bisher sehr zufrieden. Habe am großen Akku (16kWh, Nkon Ess Eco) auch ein Seplos (hat keinen Balancer) + einen separaten JK-Balancer. Zur SoC-Genauigkeit beim Seplos kann ich noch nichts sagen (Akku lief bisher nur zwischen 100 und ca. 70% SoC) - der wird also täglich wieder auf 100% gebracht (unnötigerweise - Sommermodus). Wobei ich die 100% durch Einstellungen im Seplos-BMS über Spannung vorgeben kann (hat also keine echte Aussagekraft und ist nur ein Referenzwert).
Das JK-BMS mißt den SoC bei kleinen Strömen oder bei Impulsbelastung nur recht unzuverlässig und kommt schnell aus dem Ruder, wenn nicht alle paar Tage auf 100% geladen wird. Mich interessiert der angezeigte SoC-Wert nicht, ich schaue auf die Spannung. Kommt schon mal vor, dass mir bei 3,35V durchschn. Zellenspannung ein SoC von nur 10-20% angezeigt wird, aber ich weiß (oder mutmaße) das der wahre SoC aufgrund der Spannung und der eingestellten Absorptionsspannung und -Zeit, auf ca. 80-90% liegen muß. Im Sommer habe ich damit kein Problem, im Winter wird das Raten schwieriger, da man oft wochenlang nicht auf 100% kommt.
Ab 3V/Zelle weiß man, das nicht mehr viel drin ist (bestenfalls 10%).
Ich nutze ein Daly 150 A BMS mit daly2mqtt in Home Assistant und lese darüber alle relevanten Werte aus.
Für einen sauberen SoC verlasse ich mich aber auf einen Victron‑Shunt; dessen SoC wird per Script mit dem Daly‑BMS synchronisiert, sodass beide denselben Ladezustand anzeigen.
Zusätzlich lade ich den Akku automatisiert alle 7 Tage einmal auf 100 %, damit der Shunt und damit auch das Daly‑BMS wieder einen definierten Referenzpunkt für 100 % SoC haben.
Grüße André
Es gibt kein BMS mit gitem SOC ausser Seplos.
Hallo @carolus,
wenn Du das schreibst, bezieht sich das auf alle Seplos BMS?
Also, V2 als auch V3 (das sind unterschiedliche Hersteller AFAIK)?
Gruss und Danke,
PNT
Ich beziehe mich auf eine Version, die hier beschrieben wurde.
Da ist ein echter shunt drin.
Nur damit hat das Thema SOC überhaupt eine Chance. Ob das mit dem Seplos wirklich besser geht weiß ich garnicht.
Soweit ich weiss, trifft der Shunt nur fuer das Seplos V3 zu.
Wie gesagt, dass ist ein anderer Hersteller als V2. Seplos laesst die BMS nur fertigen.
Wenn das so zu trifft, dann ist die Aussage, dass Seplos' SOC taugt nur fuer Version 3 richtig IMHO.
Aber vielleicht weiss jemand mehr?
Gruss und Danke,
PNT
Meine Aussage ist andersherum zu verstehen.
Hat das bms keinen Shunt, dann hat es nur SMD Widerstände an den Mosfets. Und deren Temperatur- und sonstige Genauigkeit reicht nicht für ein SOC berechnungskonzept.
Also: wer SOC benutzen wil, soll sich einen Batterie computer eta. (Coulombmeter) besorgen.
B enutze mak hier die Suchfunktion mit "SOC".
Ich habe inzwischen 3 JK-BMS in Benutzung und komme damit gut klar. Der Preis von ca. 200€ ist überschaubar und es gibt bisher keine BMS-seitigen Probleme in den drei Jahren die die Anlage bei mir im Betrieb ist. Was ich allerdings bisher nicht versucht habe ist die drei miteinander kommunizieren zu lassen, ich habe einfach zu wenig Zeit mich darum zu kümmern. Immerhin: Alle drei Pakete liegen dennoch immer recht nahe beieinander sowohl was die Gesamtspannung angeht und die Zellspannungen liegen eigentlich zumindest laut Anzeige immer sehr nahe beieinander was aus meiner Sicht ein zuverlässiges aktives Balancing zeigt. Was echt ein Nachteil ist: Vergiss nie dein Passwort, es gibt zwar eine Webseite über die es wieder hergestellt werden kann aber keine eingebaute Password-Reset-Funktion.
Dann schreib es doch (und mach den Seplos V2 Usern keine so grosse Hoffnungen)
Ok, ohne Shunt im BMS, geht die SOC in Hose ![]()
Andere Verfahren versprechen einfach keine zu genaue Erfassung.
So verstehe ich das im Moment. Passt, oder?
Gruss und Danke,
PNT
Also mir reichen unter 1% Abweichung nach 9 Tagen ohne Synchronisation (Victron BMV-712). Ich lade so nur einmal im Monat voll das dient der Synchronisation vom BMV auf 100% SOC und dem Balancing. Wobei selbst nach einem Monat die Abweichung des SOC nicht der Rede Wert ist. Betriebsfenster derzeit immer zwischen 30% und 75%, ich kann nicht klagen und die Akkus haben ein entspanntes Leben
.
Beide Akkus mit JK-BMS B2A24S20P, läuft astrein.
Ich würde keine allzu große wissenschaftliche Arbeit draus machen.
JK funktionieren leidlich, und die SOC-Genauigkeits-Geilheit hat mich noch nicht befallen.
Ich habe hier 5 Blöcke (9kWh und je 2x 15 bzw. 30kWh) parallel mit jeweils einem JK-BMS (die kleinen nicht-Inverter-BMSen) parallel völlig problemlos laufen (seit Jahren).
Für JK spricht meiner Meinung nach der aktiven Balancer der die Blöcke gut im Zaum hält.
Zum SOC-Thema: Der Mittelwert der SOCs aus den 5 BMS stimmt meistens ganz gut mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein.
Funfact am Rande: Sicherungen kann man sich auch sparen, weil im Kurzschlusfall die Leiterbahnen im BMS verdampfen ("fuseable trace") ![]()
Selber probiert! (versehentlich natürlich) ![]()
3 getauschte FETs und geflickte Leiterbahnen später gings wieder.
Weil du es vermutlich nicht brauchst, es gibt jedoch Systeme und Anwendungsfälle bei denen das durchaus sehr nützlich und für das System notwendig ist. Das hat mit "SOC-Genauigkeits-Geilheit" absolut nichts zu tun
.
Und ich wette aus Erfahrung darauf das diese Werte meistens absolut garnichts mit der Realität zu tun haben
. Aber woran machst du eigentlich fest das diese Werte mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein stimmen?
Das ist kein bms, und darum ging meine Aussage.
Dann benutzt du keinen SOC-grsteuerten Regelkreis.
Und meine Aussage bezog ich auf eine Aussage von PNT nicht auf deine.
Siehe Zitat oben...