Streitschrift - Warum man SOC nicht als Regelgröße im Akkubetrieb nutzen sollte

Hier der Start einer Diskussion uber SOC.

Als Leitfaden für alle.

Wird noch ergänzt.

Tut mir leid, das die Abtrennenung nicht ganz sauber war.

Ich bitte ausdrücklich darum, verschiedene Meinungen zu akzeptieren und in der Sache zu argumentieren: technische Inhalte und deren Beurteilung.

Abgetrennt aus :slight_smile:

Und ich stelle deine Erfahung und Kenntnisse ja auch in keiner Weise in Frage. Nur manche deiner Aussagen klingen für mich verwirrend und manchmal falsch (Astrologie z.B.)

Was besonders “schlau” ist, weil die (übliche) BMS SOC Berechnung etwa so aussagekräftig ist wie das Horoskop von letzter Woche.

Das liegt einfach daran dass bms ( ausser seplos) garkeinen Shunt entsprechender Stabilität und Temperatur konstanz drin haben.

Wenn der Verlust der Zweikreisigkeit schon nicht wertgeschätzt wird: die Benutzung des SOC vom BMS zum ist zwar weniger Sicherheitskritisch, aber nur marginal zielführend.

Für beides gilt, wenn Leute den Zusammenhang der Techniken und Funktionalität nicht als ganzes verstehen, wird es schwierig.

Welcher Regelkreisbauer testet denn sein Gesamtsystem auf jede Teilfunktion wenigstens mit einer grundmenge von Fehlerfällen?

Oben steht sogar die Geisteshaltung dazu: dann ist das bms ja auch noch da.

Hoffentlich…

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Wenn das auf mich gemünzt ist ... Ich verstehe vieles und was ich nicht verstehe versuche ich zu verstehen. Bei Horoskopen scheinst du dich jedenfalls besser auszukennen als ich.

Shunt: Ich habe die ppm Kennlinie meines Shunts jetzt nicht im Kopf, die Temperatur bei Imax erhöht sich um 5°C :slight_smile: (vom 17°C ambient auf 22°C)

Der WR erst wenn der "ominöse" astrologische SoC Wert eine Schwelle erreicht hat oder die Batterie "Ist-Spannung" > "Maximale Spannung" sendet (Oder schon vorher MaxChargeAmps = 0) schickt weil sie sich randvoll fühlt.

Ehrlich gesagt ich war auch überrascht, daß sich mein WR hier rein auf die übermittelten Werte verlässt. Ich habe das ausprobiert, indem ich absichtlich MANIPULIERTE Spannungswert an den WR geschickt habe. Wenn die Batterie meldet Uist 278V und Umax 290V sendet stören ihn auch effektive 320V in keiner Weise !

Aber ich will hier absolut kein Streitgespräch führen - glaube nur daß meine SoC Berechnung nichts mit Astrologie oder Horoskopen zu tun hat. Simple as that !

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Das SOC Thema werde ich gerne nochmals auslagern. Ist wichtig genug.

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Weil der SOC nur mit zwei Möglichkeiten bestimmt werden kann. Zum Beispiel aus der Zellenspannung. Die lässt sich nur oberhalb 3,4V (etwa 95%SOC) und unterhalb 3,1V(etwa 10%) nutzen, wenn dabei kein Strom fließt oder er auf komplizierter Weise mit einkalkuliert wird.

Die andere Möglichkeit ist das loggen des Stromes. Dafür reichen weder die Auflösung der Spannung noch die kürze des Zeitintervalls aus, um das einigermaßen kostengünstig umzusetzen

Angewendet wird in der Regel eine Mischung aus beidem, indem geloggt wird und bei günstigen Bedingungen Synchronisiert wird. Dummerweise ist die Zuverlässigkeit besonders wichtig, wenn einige Tage nicht synchronisiert wurde. Also unbrauchbar

nicht.

Oliver

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Wenn du widersprichst, darfst du das betreffende Zitat aber nicht kürzen.

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Da wil ich auch mal meinen Senf dazu beisteuern, was sehen wir da, 3 JBD BMS alle 3 Indetischer Softwarestand, alle 3 Identisch eingerichtet bis auf die Ah Zahlen, mein JBDBMS1 ist mein Opa Akku 16s 280 ah funktioniert mit dem Soc nach oben super nach unten geht es nicht unter 20% auch wenn es ganz Leer ist.

Mein JBDBMS2 ist so der Frankenstein Akku ist ein 16s mit 300ah Zellen + eine zusätzliche Zelle an Batterie NR 9 weil mir diese immer abhaut, obwohl sie die selbe Kapazität wie alle anderen hat auch der Innenwiederstand passt, seit dem diese Zelle eine Zusätzliche Zelle dran hat funktioniert der Akku tatellos, bis auf das das BMS das immer voreilt.

Er wird am Schnellsten leer und am schnellsten Voll auch bemerke ich gegen über den anderen 16s Opa Akku das hier immer deutlich mehr AH fliesen in beide Richtungen hab das sogar mehrfch mit meinem Zangenamperemeter nach kalibriert.

Und dann noch mein JBDBMS3 das ist der jungster ein 2p16s mit sagenhaften 666ah und die hat er wirklich, der funktioniert am besten und der SOC am zuverlässigsten, wie man sehen kann driften die Zellen sehr gering, selbst jetzt nach mehreren Wochen ohne volle Ladung, alles Save gesteuert wird rein über die Batterie Spannung aktuell 51,8V.

Was macht die JBDBMS so besonders sie haben ein aktives Relais sobald nur eine Zelle ihre Parameter verlässt schaltet das Relais, sobalt die Temperatur aussserhalb des Parmeters ist richtig schaltet das Relais, alle 3 BMS können 300A und so sind diese auch konfiguriert Mindestspannung der Zellen 2,8 V maximal Spannung 3,6V ,Ladespannung für 100%SOC 3,45V pro Zelle, die Balancer sind Activ ab 3,35V pro Zelle das funktioniert wie es soll.

Der Vorteil von dem BMS ich kann eine 95% SOC schwelle einstellen, das heist ab da veringert das BMS selbstständig die Aufnahmestromstärke und läd die Zellen dann langsam bis zu den 3,45V pro Zelle bzw kurzzeitig 56V gesammt Spannung die es für 10 min hält und dann auf 55,2 abfällt (das macht er WR von sich aus). Mit diesem Setup funktioniert das ganze nun so wie es ist.

man sieht SOC werte sind wahre schätz instrumente sie können funktionieren oder uch nicht darum regle ich mittlerweile nur noch über die gesammt Spannung da funktioniert am Zuverlässigsten, auc die Akkus selbst nehem sich den Strom den sie brauchen so wie sie ihn benötigen jeder prozentual etwa so wie gross der Speicher ist also die 2 16s etwa soviel wie der große 2p 16s das passt recht gut.

Ja sorry ! Hat aber insofern was mit der Verschaltung mehrerer Akkus zu tun, da dann die Problematik noch augenscheinlicher ist. Finde ich zumindest.

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Ich kenne da nur Seplos.

Und deine Aussage gilt nur für begrenzten Zeitraum.

Ich glaube das BMS von @nimbus4 ist auch sehr elaboriert (und meines Wissens auch bei parallel geschaltenen Packs zuverlässig und so auch als Insellösung hier im Forum im Einsatz).
Was ich allerdings nicht weiß ist, in welcher Weise bei Parallelsystemen der WR hier Ladung und Entladung regelt (Umin/Umax/Ufloat,...) ?

Natürlich kann der durch CoulumbCounting ermittelte Wert (gerade bei hohen C-Raten) irgendwann ungenau werden. Da hilft dann auch kein smart-Shunt von Victron weiter.

Streng genommen müsste ein SoC Wert auch ein von-bis Wert sein - also beispielsweise 100-100 oder 40-60 oder 50 +/- 10% und entsprechend "altern" bis wieder einmal voll geladen wird.

Frag ihn doch mal.

Ich habe ihn nicht ohne Grund hier auf dem Board gehalten und unterstützt.

Ich kenne kein anderes freies BMS, was technisch und Software funktional so weit entwickelt ist wie seins.

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Ich schätze auch seine Akribie und sein Fachwissen - da bleibt nichts dem Zufall überlassen und selbst der SoC ist nicht aus den Sternen gerufen :slight_smile:

Auch HV scheint ihm langsam in den Plan zu kommen .....

SOC ist einfach ein “unlösbares” Problem. Die eingebaute Fehlerproblematik , die Integration, ist nur durch höchstmöglichen machbaren Aufwand in Grenzen zu halten. Angefangen vom echten Shunt, mit Temperaturkompensation, bis hin zu Verstärker, AD wandler und ggf rechnerische Fehlerkorrektur muss man alles rausholen, was geht oder bezahlbar ist. Und trotzdem bleibt die Langzeitfehlerproblematik.

Wo ich das wort sage: Fehlerkorrektur, ich weiss garnicht ob und in welchem masse sowas möglich und in Anwendung ist. Kennt jemand was darüber?

hmm, ich denke ein SoC hat absolut seine Legitimation wenn auch mit gewissen Einschränkungen und sollte immer gemeinsam mit einem SoP (State of precision :slight_smile: ) betrachtet werden.

Ich denke bei der SoC Bestimmung sind HV Systeme wieder einmal etwas im Vorteil. Der Shunt hat einen vergleichsweise großen Widerstandswert und eine geringere Erwärmung. Ein 24-Bit ADC ist nicht unbezahlbar und in meiner Anwendung ist das Rauschen vernachlässigbar. Mein shunt wird darüber hinaus noch von zwei unabhängigen ADC's gemessen - Unterschied: KEINER
Fehlerkorrektur - hmm, hier hat @nimbus4 bestimmt mehr Erfahrung als ich. Selbstentladung, Ent/Ladeeffizienz bei höheren C's .... Auch hier ist HV m.E. im Vorteil auch wenn uns ???-Batterien aufgrund von Design- und Softwareschwächen anderes glauben lassen wollen. Die passive Balanzierung die vermutlich nicht mengenmässig erfasst wird trägt ihr übriges dazu bei (PWM).

In ein paar Wochen wird meine Batterie hoffentlich wieder mal ganz voll - bis dahin kann ich mit den Amperemillisekunden rein und raus ganz gut leben und dann beginnt es wieder bei 100 +/- wenig.

Und welche sind die vernünftigen BMS von denen du da sprichst?
Ich meine auf dem Markt verfügbar und bezahlbar, preislich in der Region eines China BMS + Victron Smart Shunt. Vorweg: Alles andere ist uninteressant da nicht für jeden verfügbar und oder teuer.

Ich habe schon die Eigenentwicklung von @nimbus4 erwähnt. Wie das Produkt preislich aussieht (und ob es überhaupt verfügbar ist) weiß ich nicht aber was ich darüber im entsprechenden Thread gelesen habe klingt vielversprechend.

@carolus schwört auf Seplos (in Verbindung mit NEEY Balancing vermute ich).
Ein vollständiges BMS (mit Sicherheitsabschaltung, SoC Estimation, ...) von NEEY kenne ich nicht.

Wenn ich von "vernünftig" geschrieben habe, dann vor allem auch um zu unterstreichen, daß es keinen technischen Grund gibt, die Genauigkeit eines Victron Smart Shunts nicht auch in ein BMS zu integrieren. Mein eigenes BMS ist ein nicht kommerzielles "Projekt" und schon aus diesem Grund "unvernünftig" :slight_smile: Ein passendes Produkt für eine 96-120S Batterie habe ich nicht gefunden (aber auch nicht intensiv danach gesucht).
Aber ich verwende keine "Raketentechnologie" und meine Fachkenntnisse liegen bestimmt weit hinter denen eines @nimbus4 oder einem Team von chinesischen Entwicklern. Mein shunt ist ein smd-Bauteil von Aliexpress, der ADC ein TI-Produkt mit 24Bit Auflösung und max 64ksps. An der Unterseite des shunts wird die Temperatur mit einem LMT84 gemessen jedoch lohnt eine Temperaturkompensation in meinem Fall nicht. Ein tear-down video von einem Victron smart shunt habe ich keines gefunden - vermutlich ein anderer ADC mit geringerer Bandbreite, ein kleiner uC (e.g: STM32F103) und ein hochwertiger Shunt mit NTC-Element.
Auch keine Raketentechnologie wie ich meine :wink: