Ich will mich nicht groß daran hochziehen, aber ich finds banane überhaupt so einen Kommentar zur Raumtemperatur los zu lassen ohne irgendeine Randbedingung oder gar Lebensweise zu kennen. Könnte ja auch sein dass das Kinderzimmer nur ein Schlafzimmer ist und das Kind da gar nicht spielt. Und offensichtlich auch ohne zu wissen wie schnell die Split die Raumtemperatur eines 14m² Raums mit Dachschräge auf mollige Temperaturen hat. Aber Schwamm drüber…
In der Übergangszeit schafft es die Singlesplit aus dem Wohnzimmer die 28m² Wohnzimmer, Flur, Gäste WC und 28m² Küche/Esszimmer, also das ganze EG zu heizen. Und das mit um die 175W Stromaufnahme und takten - niedriger als 175W kann sie offensichtlich leider nicht modulieren.
Ich überlege echt ob wir in der Küche überhaupt noch ein weiteres Gerät brauchen
Ich werde noch ein paar Lüfter unter weiteren Heizkörpern ergänzen und bei bestehenden, ihre "Staubfilter" reinigen.
Dann sollten sie mehr Energie aus dem VorlaufWasser ziehen können und die Spreizung etwas erhöhen wodurch das Wasser auf dem Rückweg zur Heizung weniger Energie verliert weil die Rohre kälter sind.
Bei geringen/geringeren Vorlauftemperaturen ist die natürliche Konvektion der warmen Luft (warme luft steigt nach oben, zieht kältere nach) durch die Heizkörper nicht mehr so gut gegeben.
Es wurden fast alle Heizkörper von Gliederkonvektoren auf Plattenheizkörper umgerüstet.
Plattenheizkörper sind Platten mit "Kühlköpern", sie haben viele Kühlrippen im Innern (viel Fläche) um die Wärme abzugeben. (Aber auch die Platten die Wärme abstrahlen).
Gliederkonvektoren brauchen höhere Vorlauftemperaturen, was in gut gedämmten Häusern aber fast egal ist (glaube ich).
Die restlichen Gliederkonvektoren habe ich neulich erledigt (Jetzt alles Plattenheizkörper um überall niedrigere Vorlauftemperaturen fahren zu können) und sie werden nach Bedarf mit Lüftern bestückt.
Nachtrag:
Einen alten Heizkörper im Abstellraum habe ich noch. Außer im Frostschutz läuft der sowieso erstmal nicht.
Da die Lüfter mich pro Stück 5 Euro gekostet haben und je 1,5 W brauchen, finde ich die Steigerung der Leistungsabgabe durch den erhöhten, erzwungenen Luftdurchsatz, enorm.
Auch wird am Fliegengitter/Berührschutz, der Staub aufgefangen und kann dann im ruhenden Betrieb abgeklopft/abgesaugt werden.
Man hat natürlich auch mit überall großen Typ33 auch bereits seine Ruhe. (Mit Lüftern kommt man auf tiefere Vorlauftemperaturen)
Seite zu Heizkörperarten, weiter unten auf der Seite
"Tabelle: Vergleich von Plattenheizkörpern mit Rippen-, Röhren- und Gliederheizkörpern"
Wenn eine Außendämmung kommt, können alle Lüfter wieder weg.
Bei -5° soll der Vorlauf kleiner als momentan eingestellt sein, da mir die Temperatur (abends) bei 18,5 ° Zieltemperatur im Zimmer auf 20° ging.
->Heizkurve flacher machen
4. Optimierung: Steigung flacher, es wurde zu warm als es kälter wurde.
Einstellung:
Heizkurve bei -12° Außentemperatur von 55° auf 52° Vorlauf gestellt. (Anfangstemperatur der Heizkurve bleibt bei 20° Außentemperatur auf 25° Vorlauf.)
Verschiebung durch Offset bleibt auf: +2°.
Vorlauf Soll Berechnung der Gastherme:
->Zeitprogrammiertes 18.5° Ziel, dadurch bei -5° Außen: 45° Vorlauf.
Und warten, um dann auf das Thermometer zu schauen...
Ich habe bei mir die Spreizung reduziert damit die Heizung die Wärme auch wegbekommt. Sonst heizt der Brenner das Wasser im Kessel zu schnell auf. Sprich mehr Volumenstrom und weniger Speizung.
Heizkörper betreibst du ohne Thermostate in den Räumen in denen du misst denke ich oder?
Bei mir lief zum testen jetzt den halben Winter das ganze ohne Thermostate und das passt jetzt von der Heizkurve. Leider komme ich mit meinen HKs nicht unter 56° bei NAT. Im OG ist noch eine Einrohrheizung und im WZ ist die HK Leistung zu niedrig.
Oben in dem Lüfter link (im 1. Post) hatte sich jemand (dd3et, jetzt anonym....) wohl einen Kasten draus gebaut und Lüfter durchpusten lassen. Danach war die Energieabgabe wohl besser.
Es gibt jetzt auch einen Sammelthread zum allgemeinen Optimieren von ZentralHeizungen
Das Umstellen der Pumpe auf niedrigeren Konstantdruck hat bei mir keinen so großen Unterschied bei der Spreizung gemacht (Der Unterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf hatte sich nur um 0,5-1 Grad vergrößert?).
Da ein Heizkörper bei mir immer komplett offen sein soll (Thermostat auf max), versuch ich dort die maximal nötige Vorlauftemperatur einzustellen um die Zieltemperatur von ca. 18,5 Grad im Zimmer zu erreichen.
Deswegen probiere ich es auf 60-100% Pumpleistung leistungsgesteuert (Brennerleistung).
Bei 60% Pumpleistung und laufendem Brenner, braucht die Therme minimum ca 35W elektrisch.
Beim Brennerstart geht es hoch bis ca 50W (Pumpe und Lüfter der Gastherme laufen am Anfang stärker).
Die anderen Heizkörper laufen per Heizkörper-Thermostat gesteuert, auf niedrigeren Temperaturen mit.
Bei mehr gleichzeitig genutzten Heizkörpern könnte Konstantdruck besser sein und zu weniger Schwankungen der Temperatur in den "immer offenen" Heizkörpern führen, da die Pumpe mehr pumpen würde wenn mehr Heizkörperventile geöffnet sind.
Es ist schwer genau zu sehen wieviel man genau mehr/weniger verbraucht, da ja eigentlich alles draußen/drinnen , Sonne, (andere) Einstellungen... gleich sein müßte um Vergleichbar zu sein.
Zumindest sind alle zufrieden, dass die Zieltemperaturen gut getroffen werden.
Jetzt wo es draußen kalt ist, produzieren die Heizkörper auch zusätzlich gut Wärmestrahlung bei den Vorlauftemperaturen um 40 Grad.
Und bald, wenn es draußen wärmer wird, beim Takten der Therme, sind sie sogar oft ganz kalt, weil der Raum schon warm genug ist.
Da die Therme nicht unter 3kW Heizleistung kommt, wird das vielleicht bald auch an Tag sein
Mal gucken wie der GasVerbrauch die Tage aussieht...
Hallo,
nicht perfekt aber hinreichend genau sind die "Gradtagzahlen". Die kann man beim Versorger für die Region erfragen. Sie machen Vorjahre bzw. Monate vergleichbar.