Vorlauf und Heizkurve einstellen 42° (Typ22/33 Heizkörper mit Lüfter, Gastherme: Junkers cerapur zsb 24-5 c 23, Regler: CW400)

Und weiter optimieren...

3. Optimierung

Jetzt kam der Wind und nahm Energie mit -> Ich stelle den Offset um 1 höher auf +2°:

Einstellung:

Heizkurve bleibt bei -12° auf 55° Vorlauf gestellt (Fußtemperatur/Anfangstemperatur der Heizkurve ist wohl bei 20° Außentemperatur auf 25° Vorlauf).
Verschiebung durch Offset auf: +2°.

Nachts die Zeitprogrammierung auf 16,5° statt 17°.

Vorlauf Soll:

->Zeitprogrammiertes 16.5° Ziel, dadurch bei -2° Außen: 42° Vorlauf.

->Zeitprogrammiertes 19,5° Ziel, dadurch bei -2° Außen: 46° Vorlauf.

Mal gucken wie es Nachts dann aussieht...

Die Trägheit des Gebäudes bei Abkühlung von ca 0° Grad auf -5° Grad bei Wind kenne ich noch nicht...

Und die Heizung loggt wohl den TemperaturVerlauf der vergangenen zwei Tage und stellt sich auch noch danach ein, wie langsam das Haus sich durch die Temperaturänderungen abkühlt/erwärmt...

Vielleicht muß ich da dann gar nichts mehr tun.

Ergebnis:

19,5° sieht gut aus. Wird erreicht und geht etwas darüber.

16,5° war gut

Ich hab alle Thermostate überall komplett auf. Seitdem läuft die Gasheizung faktisch durch die ganze Zeit.

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Das mag in bestimmten Konstellationen gut sein.

Ich brauche aber momentan tagsüber nur ein Zimmer warm auf (bis zu) 19,5 ° und die anderen auf 14-17 °. Da würde es mehr Energie verbrauchen, alle gleich aufzuheizen.

Eine nicht zu groß dimensionierte, noch dazu flexibel die Leistung modulierende Gas-Therme, sollte die beste Lösung sein. (Oder gleich Splitklima/ Wärmepumpe :wink: )

Nachtrag:

Ich werde mal die Brennerstarts von heute und morgen aufschreiben und berichten.

Ich hab gelesen das 10.000 / Jahr "normal" ist...
Da bezweifele ich aber, dass das gut ist.

Verbrauch war heute 11 m3 Gas -> 5kW Leistung im Schnitt, bei -4 ° Außentemperatur...

Nachtrag2:

Ich denke es könnte sogar schon helfen den einen Heizkörper im wärmsten Raum immer offen zu lassen und die maximale Temperatur über den Vorlauf/ die Leistung zu regeln.

:thinking:

Wir haben im Zuge unserer Kernsanierung 2015/16 alle alten Typ21 Heizkörper rausgeschmissen und ich hab die neuen Heizkörper (Typ33) um das 1,4 - 1,6fache im Bezug zur nötigen Heizlast der Einzelräume überdimensioniert. Angenommen habe ich dafür den Auslegungsfall nach NAT (-11°C bei uns) und damals einer 10er Spreizung (55/45°C).

Unsere Brennwerttherme ist eine Buderus GB162 mit 15kW - eigentlich viel zu groß für die 116m², sie muss aber noch ein Nachbargebäude das der Vorbesitzer bewohnbar ausgebaut hat mit beheizen. Sie kann von 20- bis 100% Modulieren d.h. in etlichen Zeiten benötigen wir weit weniger als die 3kW was zwangsläufig zum Takten führt.

Dem Takten bin ich aber sehr gut beigekommen indem ich mir aus den Niederlanden ein MQTT Gateway besorgt hab und damit kann ich alle, einfach alle und jeden erdenklichen Parameter des Brenners bzw. der Brennersteuerung beeinflussen.

Erste Maßnahme war die Totzeit (Zwangs AUS nach einem Takt) von 10min auf 45min zu erhöhen. Vorher taktete sie eben 6x die Stunde. Und, eine Brennwerttherme mit Alu-Wärmetauscher startet immer erst mit ca. 1/2 - 3/4 der Nennleistung um die Tauscherrohre in der Brennkammer kondensatfrei zu bekommen. D.h. in der Übergangszeit wird die Vorlauftemperatur mit jedem Takt massiv überschwingen da IMMER mit 7 - 11kW eingeschaltet wird. Jeder Überschwinger ist Verlust.

Zweite Maßnahme war die erlaubte Übertemperatur der Ist-Vorlauftemp von +5 auf +2K zu senken. Andernfalls kann es passieren, das 3kW zwar eigentlich zu viel sind, die Ist- Vorlauftemperatur aber bis zu 4,999K höher ist als die Sollvorlauftemp und dann die Räume entweder überheizt werden oder die Thermostate beginnen (ohne Fremdeinfluss/Störeinfluss) zu schließen (Prinzip Vollgas und Geschw. mit angezogener Handbremse einstellen) und die Raumverluste steigen was dann durch die Hintertür eine höhere Heizlast benötigt. Bisschen kompliziert zu erklären.

Erste Maßnahme auf der Hardwareseite: Hydraulischer Abgleich nach Einzelraumheizlast. Jeder Heizkörper bekommt nur soviel Massenstrom wie er benötigt. Nicht mehr und nicht weniger. Das Thermostat regelt dann nur noch Störgrößen aus die den Raum zusätzlich erwärmen (Personen, Beleuchtung, Elektrogeräte, Sonneneinstrahlung usw.).

Dritte Maßnahme war das anpassen der Heirzkurve. Die Anlage ist Außentemperaturgeführt. Innensensorgeführt macht bei uns keinen Sinn, da wenn der Kamin läuft und dadurch die Temperatur im Raum wo der Innensensor sitzt (Küche/Esszimmer 28m²) ansteigt, geht die natürlich Heizung irgendwann aus. Schlecht für Räume wie das 16,5m² Bad im OG, das wird dann kalt. Der Innensensor müsste eigentlich im sensibelsten Raum gesetzt werden.

Zweite Maßnahme auf der Hardwareseite war das Heizverhalten weg von ominöser Nachtabsenkung auf 24/7 konstant Heizen zu ändern. Verbrauchssenkung empirisch ermittelt und recht erfolgreich. Setzt aber dichte, also intakte Fenster voraus.

Eine energetische Sanierung gab es bis 2025 nicht. Alle Optimierungen kamen während der 60er Jahre Bau noch im Originalzustand war.

Damit sind wir von einem über 5 Jahre gemittelten Verbrauch von 23000kWh inkl. Warmwasser mittlerweile auf 19000kWh runter gekommen.

Seit der Heizperiode 2025 ist das Haus halbseitig energetisch saniert und kann und wurde halbseitig mit zwei Splitklimas bzw. drei IGs beheizt solange es die PV noch hergab und überhaupt Heizbedarf vorhanden war.

Verbrauch im Kalenderjahr 2025 ging auf 14500kWh runter, in diesem Jahr wird die zweite Haushälfte energetisch saniert.

Die Fenster sind immer noch ältere Holzfenster von 1991 also vermutlich mit dem schlechten U-Wert von 2,7. Wann die erneuert werden weiß ich noch nicht da selbst in DIY die Amortisationszeit irgendwas mit 60 Jahren betragen würde. Erst recht, wenn wir den PV Ausbau noch weiter in Richtung Maximalausbau treiben werden. Mein Hobyy ist da eher mehr PV bauen statt mit Fenstertausch Dreck zu verursachen :grinning_face:

Lange Rede kurzer Sinn: Wir fuhren in der letzten Woche bei ziemlich konstant -5°C Außentemperatur mit 41°C Vorlauf und es ergab sich eine Spreizung von 13K bei Wohnraumtemperaturen von 21,5°C und BadezimmerOG 20,5°C.

Die mittleren Heizkörpertemperaturen hab ich bisher noch nicht gemessen. Könnte ich mit der IR Kamera aber mal nachholen wenn Bedarf besteht.

PS: Die Heizkurve heißt unter Umständen nicht so in der Heizungssteuerung. Bei unserer Buderus wird sie auch nicht explizit so genannt. Dort verschiebst du die Punkte “Auslegung”, “max. Vorlauftemp.”, “minimalste Außentemp” usw. und eine Seite weiter wird dann graphisch die Heizkurve dargestellt. Aktuell bin ich mir nicht ganz sicher, kann grad nicht nachgucken, aber ich meine Auslegung steht bei uns derzeit auf 42°C minimalste Außentemp auf –11°C und max. Vorlauftemp auf 45°C. Unsere Heizkurve ist recht flach, wenn nicht sogar sehr flach. Das verhindert Überschwinger und erzeugt Gleichmäßigkeit macht das System aber ziemlich träge was bei 24/7 Betrieb aber nicht stört.

PPS: Die Heizungspumpe ist bei uns auf kleinster Stufe und auf deltaP konstant. D.h. schließen sich Thermostate moduliert die Pumpe runter. Öffnen sich Thermostate moduliert die Pumpe entsprechend hoch. Damit wird sichergestellt das die Volumenströme nach dem hydraulischen Abgleich immer passen.

edit: wir lagen im langjährigen Mittel bei 23.000kWh also rund 19% Ersparnis

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Danke für die vielen Informationen!
Da ist viel dabei was ich noch nutzen kann.

Zu Brennerstarts:

Z.B. beim Brenner kann ich anscheinend "Zeitintervall (Auszeit) und Temperaturintervall des Brenners einstellen".
Momentan wohl: 10min, 6 Kelvin,

Da kann ich das Takten bei wärmeren Temperaturen verhindern.

Ich muss das wohl am linken Display einstellen, also die erste verlinkte Anleitung (S. 27)....

-> zum testen auf 10 Grad ( 10 Kelvin) eingestellt.
(Brenner startet bei diesem Temperaturunterschied zur Soll-Vorlauf Temperatur neu, wenn vorher aus)

Ich habe aber durch die Innendämmung weniger direkte WärmePuffer im Raum.
Der wird schneller Warm als ungedämmt aber auch schnell kalt (nur 1-2 cm Dicke Dämmung). Eine dicke Außendämmung, die ich nicht habe, macht die Wände nutzbar zum Puffern.

...

Spreizung

Die Spreizung und die Pumpenleistung muss ich mir mal bei mir angucken.

Nachtrag:
Momentan ca 4-7 ° Spreizung bei 84% Pumpleistung ca 0 ° Außentemperatur und 45 ° Vorlauftemperatur. Gemessen an Heizungsrohren bei der Therme.

-> Teste jetzt Konstantdrucksteuerung (Stufe P3: 250 mbar, statt min. 80% Pumpenleistung z.B jetzt um die 50%-70%)

...

Holz-Fenster

Bei uns zog es durch, deswegen der Wechsel auf 3-fach verglast.

Vielleicht hätten neue Dichtungen etwas gebracht, aber verzogene Holzfenster können etwas schwierig sein.

Zum Wärmen

Ich habe noch einen zusätzlichen elektrischen 1500W IR-Strahler im Bad, der nach dem Duschen oder bei Bedarf, über einen 5 Min. Zeitschalter kurz Wärme spendet.

Je mehr Heizfläche, desto besser. Dann kann die VL-Temperatur runter und die Brennwert-Funktion bei der Gasheizung läuft besser. Deswegen kann man FBH ja mit niedrigerer VL laufen lassen als mit Radiatoren.

Ja, wenn du es überall gleich Warm hast.
Wenn du (als extrembeispiel) z.B. alleinstehend in einen großem Haus wärst, ist es günstiger nur die Heizungen an zu haben wo du bist. Und nicht in 12 Räumen.

Ich glaube das hat noch andere Unterschiede.
(z.B. Strahlungswärme gegen Konvektionswärme)

@hf_spsler

Aus Neugier die Frage, was habt ihr momentan für einen Gasverbrauch pro Tag bei den 116m²?

(Ich heize momentan 6 Zimmer und wir haben wegen Renovierung, Keller... noch etliche Heizkörper die auf "Frostschutz" stehen. Deswegen wäre jede qm Angabe falsch)

Welche Temperaturen habt ihr Nachts im Vergleich zu Tags in den Innenräumen?

(Bei mir Tags max 19,5 andere Räume 16-18, Bad 15-16)
(Nachts max 16,5, Bad 15)

Brennerstarts bei mir, abgelesen an der Therme

Momentan bei 0 Grad und Vorlauf von 40 ° bis 45 ° :

6x in 24 Std.

Ganz gut.
Wenn es wärmer wird sieht das anders aus.

Mal schauen ob ich dann die AusZeit oder den nötigen Temperaturunterschied für den Brennerstart nochmal erhöhen muß.

Zum groben abschätzen(!) und sehen von Veränderungen logge ich jetzt mit folgenden Sensoren:

  • Vorlauftemperatur nähe Gastherme: Zigbee Sensor
    (direkt am MetallRohr, Isolierung drumherum, sieht trotzdem nicht die wirkliche Vorlauftemperatur)

  • Temperatur im Heizkörper: Zigbee Sensor

  • Gasverbrauch am Zähler: Zigbee Türöffnersensor

  • Stromverbrauch Therme und Pumpe: Tasmota-Sensor

Unterschied Vorlauf/Rücklauf nahe Gastherme bisher nur manuell mit IR-Thermometer.

Ziel ist der optimierte Gasverbrauch bei individuell angenehmen Temperaturen.
Mal schauen.

Nachtrag:

Als nächstes bei den zweistelligen Minusgraden gucken ob die Heizkurve stimmt oder ein letztes mal optimiert werden muß. Dann könnte die Kurve grob stimmen :slight_smile:

Zum optimieren braucht man eigentlich nur ein Thermometer auf halber Höhe im Raum um zu gucken ob die maximale Wunschtemperatur erreicht wird. Bei Bedarf in mehreren Räumen.

Ich hab den Reedontaktsensor am Gaszähler leider noch nicht fertig. Daher kann ich hier nur auf die Werte zurück greifen die ich seit über 10 Jahren händisch in mein kleines Büchlein eintrage und in Excel übertrage. Jeden Dienstag 18Uhr wird abgelesen und notiert.

Die letzte Erfassung war also für den Zeitraum vom 30.12.25 - 06.01.26 und ergibt 10,735m³ pro Tag. Ist aber verfälscht da wir in diesem Zeitraum teilweise über mehrere Tage den Kamin an hatten.

Alle Plots sind, sofern nicht anders erwähnt, aus den letzten 7 Tagen:

regulär strebe ich in der 28m² großen Küche/Esszimmer 20,5°C als Konstantwert an. Küche/Esszimmer, BadOG und Büro befinden sich allerdings auch noch im ungedämmten Teil unseres Hauses. Überschwinger kommen hier entweder vom Backofen, Kochen oder dem Kamin. Wenn der Kamin läuft drehe ich die Heizkörper auf 0.

Im Schlafzimmer stammen die Überschwinger vom Kamin oder wenn ich stundenweise mit der Splitklima mal auf Sollwert 17,5°C nachgeheizt habe. Heizkörper ist jedoch seit 03.2025 aus :slightly_smiling_face: Schlafzimmer, Kinderzimmer und Wohnzimmer befinden sich im 2025 energetisch sanierten Teil des Hauses.

BadOG (BadEG hat leider keine Klimadatenerfassung), die FBHZ hält das Bad auf um die 20,0°C, Überschwinger kommen entweder von einem kleinen Heizlüfter mit dem fürs Baden nachgeholfen wird oder vom Lufttrockner der den Wasserdampf nach dem Duschen wieder in Raumwärme wandelt :slightly_smiling_face:

Kinderzimmer, direkt unter dem Kinderzimmer befindet sich der Kamin und der Rauchabzug/Schornstein hat auch zwei Flanken in dem Raum. Kleinere Überschwinger kommen wenn ich mit der Split stundenweise etwas nachgeheizt habe. Grundsätzlich ist auch hier der Heizkörper seit 03.2025 aus. Ich strebe keine spezielle 24/7 Temperatur an, die Heizung ist ja aus. Und wenns zu kalt sein sollte wenn die Kleine Besuch bekommt oder spielt dann läuft halt meist die Split.

Im Büro werden unter der Woche 18°C per Heizkörper gehalten. Wenn ich weiß das ich was im Büro machen muss drehe ich aktuell den Hiezkörper auf 3 (was aber aufgrund der flachen Heizkurve sehr lange dauert) und wenns schneller gehen muss kommt ein 1kW Heizlüfter kurz dazu. Heute bin ich, wie man an dem steilen Anstieg sehen kann, im Homeoffice wegen der Wetterlage :grinning:

Der Flur OG ist nur ein Mitläufer. Er hat für den Fall der Fälle zwar auch FBHZ aber die ist zu 99% der Heizperiode aus.

Der ausgebaute Spitzboden (Lagerfläche) soll mit einem Heizkörper auf 12°C bzw. Frostschutz gehalten werden. Lange und starke Temperaturanstiege kommen wenn der Kamin läuft, den machen wir gewöhnlich immer drei oder mehr Tage am Stück an, nicht stundenweise.

Zuletzt erfasse ich auch die Außentemperatur mit identisch aufgebauter Messstelle die gleich neben dem Außenfühler der Gasheizung platziert ist.

Was natürlich seit 2025 mit Auswirkung auf den Gasverbrauch hat ist, dass wir jene Räume die noch nicht über eine Split verfügen mit Tasmota-Steckdosen und kleinen Heizlüftern beheizen wenn die PV Leistung ausreichend ist bzw. der SOC noch hoch genug ist. War eher so eine kleine Spielerei aber der Akku war halt schon ab Ende Feb. manchmal so voll das wir Strom verschwendet haben.

Die Heizlüfter werden in 2026 natürlich weiteren Splitgeräten weichen.

Brennerstarts überwache ich nicht mehr als Zahlenwert. Bevor ich das Gateway hatte hab ich jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Foto vom Heizungsdisplay mit der Anzeige der Brennerstarts und der Betriebsstunden gemacht. Da startete die Therme allerdings auch noch alle 10min neu. Jetzt ist ja die Totzeit auf 45min hochgesetzt worden.

Das hier ist einfach mal ein Auschnitt der Gasheizung aus ca. 36- oder 48h:

Schön zu sehen, dass der Brenner immer mit 7kW startet um das Kondensat vom Alu-Tauscher zu bekommen.

Hier noch ein Auszug vom 01.11.25:

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Ergänzend noch mal die Vorlauftemperaturen der letzten 48h und dazu die Außentemperaturen:

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Bei mir soll bald ein Klimasplitinnengerät in den Flur zu den sechs Räumen und diesen und die Räume heizen. Die soll dann bei Sonne oder wenn es außen über 5 Grad ist, das Heizen übernehmen/ergänzen.

Ich freue mich schon drauf!

Was mich bei der 14 kW Flüssigastherme nerft, sind die 2 kWh Strom, die das Teil jeden Tag schluckt.

Müßte ich nicht noch die verbleibenden 2/3 ders Flüssiggasbehälters (vor 6 Jahren mit Putingas befüllt) verheizen, hätte ich die Therme wohl schon rausgeschmissen.

Aber die aktuell mindesten 2 Wochen starker Frost bringen mich da schon weiter als die warmen Winter der letzten Jahre.

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Das ist dann mit Warmwasser?

Äh, ja stimmt, da ist natürlich Warmwasser mit drin. Im Schnitt haben wir 5m³ Gas für Warmwasser pro Woche. Also durchschnittlich rund 0,7m³ pro Tag - was mit einer der Gründe dafür ist, dass wir noch keine BWWP haben weil es sich aktuell kaum lohnt.

Unsere gönnt sich 38Watt aus der Schukodose. Macht knapp 1kWh pro Tag.

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Interessant, dass du dein Homeoffice auf 22 grad heizt aber dein Kind bei 18 grad spielen darf

Meiner Erfahrung nach klappt das nicht gut, oder man hat extreme Unterschiede auf Privatsphäre. Ich bin nach wie vor, insbesondere bei Schlafzimmern oder Ähnliches, ein absoluter Verfechter von pro Raum ein Gerät.

Wer sagt das? Wenn das Kind sich im Zimmer aufhält kann man immer noch hochheizen :thinking:

Und das Diagramm hast du offensichtlich auch nicht richtig abgelesen, ich kann keine 22°C im Büro finden….

Das ist natürlich sehr einladend für ein Kind sich ins kalte Zimmer zu bewegen damit es dann erst geheizt wird.

Du verstehst vermutlich den unterschied zwischen konvektionellem und strahlungsheizen nicht. Das Kinderzimmer befindet sich im bereits gedämmten Teil des Hauses, es sind dort, im Gegensatz zu den kalten Wänden des Büros, keine 21°C notwendig um Behaglichkeit zu haben.

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Meine Kinder spielten manchmal im Schnee.
Ob ihnen kalt war konnte ich gut kontrollieren.

(Finds Banane, da aus der Temperatur Rückschlüsse zu ziehen, jeder hat da individuelle Temperaturen)

Nachtrag:

Das ist ein schönes Beispiel für individuelles Heizen:
Leider nur auf Englisch