Wenn du die Konsole stabilisieren willst, müssen die fest mit der Konsole verschraubt sein, also nicht oberhalb der Dämpfer. Da machen die kaum Sinn.
Ich meine mit der Hand gefühlt ist es ähnlich ob oberhalb oder unterhalb der Dämpfer.
Die Streben habe Ich natürlich an der Kondole befestigt.
Hab ich das jetzt richtig verstanden, Du hast die Diagonalstrebe zwischen den Dämpfern und den Füßen der Klimaanlage verschraubt?
Da hat die Strebe doch keine zusätzliche Wirkung. Die Füße der Anlage sind doch schon völlig steif.
Das macht keinen Sinn, die Strebe muss unten an die Konsole.
Auf die Vibration hat es auch keinen Einfluss, nur für die seitliche Steifigkeit. Bei Windstößen ist dann keine Bewegung drin und die verschraubten Rohre werden nicht belastet.
Übrigens eine pfiffige gute Idee @Win
Statisch schon. Eine diagonale Verstrebung. Wie ein Windrispenband z.B. auch. Ob es Sinn macht? Keine Erfahrung. Meine haben keine Verstrebung.
Nein, falsch verstanden.
Die Streben sind an der Konsole befestigt, auf der Konsole sind dann die Dämfer und darauf befindet sich das Außengerät.
Jetzt ist die Konsole stabil.
Die Konsole an sich stelle ich doch nicht infrage, nur die Anbringung an den Füßen der Klimaanlage. Die gehört unten zwischen Gummis und Konsole.
da hab ich es vermutlich falsch verstanden. Ich bin auch von der Konsole ausgegangen.
Edit: so wars scheinbar auch gemeint. Alles gut ![]()
Sehe ich das richtig, ihr habt die Gewindestangen also durch den Dämmstoff und bis in das
Mauerwerk dahinter gebohrt / eingeklebt.
Ist das dann nicht eine durchgehende Kältebrücke ? Könnte es da im Winter nicht punktuell einiges kälter
dort werden / Schimmel entstehen an den 4 Löchern im "inneren" Mauerwerk ?
Muss nämlich noch ein Glasvordach installieren, mit heftigem Gewicht .... ![]()
Ja, so hab ich das gemacht. Den Kleber brauchst Du nur bei Porenbeton, Bimsstein usw.
Mir ist da diesen Winter (der eigentlich keiner war) nichts aufgefallen wegen Wärmebrücke. Alles normal an der Fassade. Das sind auch Materialien aus Edelstahl A2, die leiten viel weniger als normaler Stahl. Dann noch die Dübel dazwischen. Ich würde es immer wieder so machen.
Die Schraubenlöcher hab ich an den Seiten mit Acryl abgedichtet. Da sollte keine Luft zirkulieren. Und wenn schon, die paar Tropfen im Jahr werden sowas von aufgesogen vom Mauerwerk. Können innen dann wieder ablüften. Das ist doch so viel wie nix.
Klar wollen die Geschäftemacher ihr teures Zeug verkaufen und machen deshalb die ahnungslosen Leute bange.
Ungefähr so "gefährlich" wie dein Schließzylinder in der Eingangstür oder das Rohr des Außenwasserhahns oder das Kabel zum Außengerät.
Also die Luftdichtschicht innen würde ich jetzt nicht unbedingt durchtrennen. Aber ich glaube auch nicht, dass du komplett durchbohrst und Muttern und Unterlegscheiben im Wohnzimmer an der Wand haben möchtest.
Das Loch wird von Außen mit Silikon/Acryl/Bostix oder ähnlichem abgedichtet. Kann mir nicht vorstellen, was da dann kondensieren und schimmeln sollte.
Wie weiter oben beschrieben meinem Fall: V2A-Stockschrauben mit Siebhülsen in Proton unter 12cm Styrodurdämmung eingeklebt, als Abstandhalter/Druckaufnahme PE-Rohr zwischen Stockschraube und Dämmung und das mit Stopfhanf ausgefüllt und Silikon/Bostik verschlossen. Bisher keinerlei Probleme. Und falls sich irgendwo in der Dämmung Schimmel bilden sollte wäre es mir eigentlich auch egal.
Ich halte die thermisch-entkoppelten "Dübelsysteme" auch für Geldmacherei.
Bei mir steht die Dämmung noch aus (wird wohl 14cm werden) ich hab jetzt natürlich noch die Möglichkeit die Vorbereitung für die Aussengeräte zu treffen. Ich würd gern alle Leitungen unterputz führen, dh entsprechend in Leerrohren. Ist das grundsätzlich möglich bzw gängig? Wenn ja, was ist zu beachten?
vielen Dank schonmal für eure Tipps!
Kälterohre in Leerrohre später einziehen hab ich noch nicht gehört, das wird vermutlich schwierig bis unmöglich. Es sei denn, man nutzt flexible Kälteleitungen, die aber wenig gängig sind. In der Regel legt man Kälterohre einfach direkt unter die Dämmung, wenn man es will. Muss dann natürlich drauf hoffen, dass die Rohre über die nächsten 30-50 Jahre keine Probleme machen.
Moin,
ich schreibe hier rein, weil ich keinen anderen besseren Platz für meine Frage gefunden habe. Es geht um die Befestigung eines 15x6cm Kabelkanals, über das drei Innengeräte angeschlossen werden. Die Klimaanlage steht übrigens auf der Erde, auf zwei Dämpfungssockeln.
Ich habe 15 cm Styropor auf dem Haus kleben, darunter 80 Jahre alte Substanz: wenig Zement und Hohlziegel.
Mein Plan: Durch Putz/Styropor 8er Dübel rein und mit 220er Tellerkopfschrauben die Kabelkanäle befestigen. Was denkt Ihr darüber?
Viele Grüße, Michael
Würde versuchen, die Wärmedeämmung nicht zu beschädigen und stattdessen zu kleben. Soudal Fixall Turbo eignet sich dafür gut. Man muss nur schauen, irgendwie zu fixieren, bis der Kleber hinreichend angezogen hat. So etwa 30min. Evtl. mit Heißkleber. Oder einen Stütze druntersetzen. Oder kleiner Nagel, die man später wieder zieht und das Loch wieder abdichtet mit Soudal.
Ich bin etwas skeptisch, habe aber ein paar Videos zu dem Kleber gesehen. Werde es mal ausprobieren. Danke für Deinen Tipp. Ich werde im April berichten.
Nachtrag: Hält seit April bombenfest. Dabei habe ich, fiel mir später auf, nicht vollflächig verklebt. Danke für den Tipp!
Den Kleber verwende ich seit vielen Jahren. Wenn der erstmal fest geworden ist, hält der das völlig ohne Probleme. Die kleine Herausforderung ist die Fixierung, bis er genügend selber hält.
Es gibt ja tausende MS-Polymerklebstoffe, die sich alle nicht so viel nehmen. Der Soudal Fixall Turbo hat den Vorteil, dass er recht schnell anzieht. Nach 30min sollte der schon problemlos so einen Kabelkanal tragen.
Alternativ geht auch Otto TurboToni.
Edit: Wurde hier schon im Forum diskutiert. Damit abgehakt.
Hallo zusammen, mal kurz eine grundsätzliche Frage zur Montage der Kragarm-Halterungen. Werden diese an 4 Punkten oder nur an 2 Punkten verschraubt? Eigentlich wird ja, wenn die Außeneinheit auf den zwei Kragarmen steht, oberhalb der Lastaufbringung, die Schraubverbindung auf Zug belastet. Unterhalb der Außeneinheit müsste ja durch das Eigengewicht, die Kragarmkonstruktion gegen die Wand gedrückt werden, richtig?
Dementsprechend würde es ja eigentlich ausreichen, oberhalb der Kragarme jeweils einen Anker in die Wand zu setzen?
Grund der Frage ist, dass ich mir gerade meine Konstruktion überlege. Bisher ist die Fassade ungedämmt, das soll in 2-3 Jahren aber geändert werden. Wenn ich jetzt aber schon die Außeneinheit montiere, frage ich mich, wenn ich nur mit zwei Gewindestangen arbeite, wie ich den Druck unterhalb der Kragarme in das Mauerwerk übertrage. Alternativ könnte ich zwei weitere Gewindestangen montieren, dort eine Mutter aufschrauben, und so die Druckkräfte einleiten.
Du meinst dein Aufbau wäre so wie unser?
Wir mussten wegen der, nach der Dämmung, um 240mm weiter heraus stehenden Fassade und den 13cm Abstand zwischen Rückseite AG und Fassade, die ich an der engsten Stelle habe, Ausleger mit 700mm verwenden. Die C-Profile sind je mit zwei Ankern in der Sockelwand verschraubt. Jeder Arm hat ca. 16kg plus Eigengewicht zu tragen, das hält.
Danke für dein Feedback. Bei mir ist das noch ein wenig anders. Die Außeneinheit wird auf der Fassade installiert, die im Nachgang einen Vollwärmeschutz erhalten soll. Das WDVS wird aber über die gesamte Höhe angebracht, der Sockel wird mitgedämmt. Somit muss ich zwischen der Rückseite der Kragarme und der tragenden Wand einen Luftspalt von der Dicke der Dämmung (ca 20cm) vorsehen. Ich bringe entsprechend 4 Gewindestangen ein und arritiere die Distanz zwischen tragender Wand und Halterung mittels Muttern.
Edit: Natürlich kommt zu den 20cm Luftspalt, welcher der späteren Dämmschicht entspricht, noch der Abstand, welcher das Außengerät zur (neuen) Wandoberfläche haben muss.
Meine ersten Versuche für "Später dämmbar"
(Anleitung zu Bohren und Dübelwahl bei Holhkammersteinen/Hohllochziegeln hier)
Mit Konsolen wäre es einfacher gewesen, aber die Standard Split-Klima Halterung lag hier schon rum.
Hätte ich mehr Holzreste gehabt, wäre es anders geworden.
Zutaten:
Douglasienholz, ich glaube 7x4,5 cm
Stockschrauben: M8 x 200 mm Edelstahl A2 V2A VA
Sechskant Holzschrauben Edelstahl A2 8x90 mm
12x60 Universaldübel
(Da dort anscheinend Holhkammersteine verbaut sind, der Dübel also nur im vordersten Teil steckt. Danach hohl, hat sich beim Bohren herausgestellt)
Hier jetzt ca 13,5 cm von der Wand weg
Kann sein, dass das noch nicht reicht.
Sind bisher Nylondübel, also noch relativ einfach die Stockschrauben auszuwechseln (Solange das Außengerät nicht aufgehangen ist).
Oben fände ich einen Querbalken gut.
Glaube aber nicht, dass es nötig wäre, oder?
Ideen, Vorschläge?
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