Split-Klima - Montage Außengerät an wärmegedämmte Fassade

Das sieht doch soweit ganz brauchbar aus.

Ich würde zwischen die Muttern und der Standard-Halterung noch Nylonscheiben legen damit dir die Unterkopfverzahnung keinesfalls den Lack von der Halterung durchsticht und damit das Feld frei für Kontaktkorrosion macht. Oder mit den Stockschrauben und Muttern auf verzinkt wechseln. Allerdings haben verzinkte Stahlmaterialien eine höhere Wärmeleitfäfigkeit - irgendwas is ja immer :grinning:

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Wie dick ist die gedämmte Fassade, würde sich die Konsole bewegen wenn man z.B. drauf steigt?

Da ist ja einiges an Luft zwischen Wand und Konsole durch die Dämmung. Ich hab viele Lösungen dafür gesehen, aber deine gefällt mir gut, besonders weil die thermisch isolierten so teuer sind und die Wärmeleitung so einer Gewinde Stange / Stockschraube eigentlich gar nicht so hoch ist.

Die Fassade ist durch die 18cm Dämmung, Hinterlüftung und der Bekleidung um 24cm dicker geworden.

So sind beide AGs am Sockelmauerwerk (Außenschale) befestigt:

Zum Test, bevor die rund 32kg schweren AGs drauf gekommen sind hat sich unsere Tochter auf einen Ausleger drauf gestellt. Sie liegt bei ca. 30kg :slightly_smiling_face: In vertikaler Richtung war da keine sichtbare Bewegung, die AGs stehen genauso in Waage wie ich die Konsolen vorher ausgerichtet hatte.

Damit die Ausleger nicht zu stark in der Horizontalen schwingen kann man eine Diagonale aus verzinktem 20x20mm Winkel einziehen. Hier beim Singlesplit AG hab ich das (noch) nicht gemacht, beim Multisplit daneben hab ich es gemacht aber leider nicht bildlich festgehalten. Aber auch ohne Diagonale hält sich die seitliche Bewegung in Grenzen.

Da fehlten in meinem ersten Posting vermutlich weitere Informationen. Die Konsolen sind ja wie man sieht nicht an oder durch die neue Fassade befestigt sondern darunter am ungedämmten Sockel.

Wenn man die Konsolen aus Edelstahl nimmt, kann man auch die Gewindestangen aus Edelstahl nehmen, Edelstahl hat eine deutlich schlechtere Wärmeleitfähigkeit als Stahl.

Da wir in diesem Jahr nur die eine Hälfte unseres Hauses schaffen, auf die andere Seite (Ostseite) aber auch noch zwei AGs müssen, plane ich die Vorgehensweise auf der anderen Seite etwas anders. Wir haben auf der Ostseite nicht so viel Platz für die AGs. Dort plane ich die AGs zu stapeln und die Konsolen (diese dann aus Edelstahl) am 6x10 KVH der ersten Dämmschicht zu befestigen. Geht nicht anders da die Geräte ja in die Höhe wachsen und das obere zwangsläufig vollständig vor der Fassade steht.

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Also in die Hölzer die für die Dämmschicht auf die Fassade geschraubt wurden die Halterungen zu befestigen?

Wieviel hat die zweite Dämmschicht, also der Abstand vom Holz zur Konsole?
Nimmst du dann Stockschrauben?

Ich suche auch eine gute Lösung für so eine Befestigung.

Ja, genau. Edelstahl damit möglichst wenig Wärmebrücke entsteht. Die Dämmung besteht ja aus zwei Schichten. Schicht 1 mit Holzgefachen KVH 6x10 senkrecht und Schicht 2 mit Holzgefachen KVH 4x8 waagerecht. Die Konsolen ragen dann also durch die zweite Dämmschicht hindurch.

Außenkannte KVH 6x10 bis zur Außenkannte Bekleidung sind 14cm. Dazu kommt noch das AG mit (geschätzt) 30cm und der Abstand zwischen Rückseite AG zur Bekleidung 12cm.

Der Ausleger müsste demnach 56cm lang sein. Gibt es m.E. nicht von der Stange, zumindest nicht bei dem Shop wo ich kaufen werde. Vermutlich die 680er und dann kürzen.

Ich denke ja. Ich hab ja rund 100mm Einschraubtiefe, da sollten Stockschrauben mit den Zugkräften durch den langen Hebelweg des Auslegers klar kommen. Die Flansche der Ausleger haben ja auch noch vier 5- oder 6mm Löcher, da könnte man noch (Angstschrauben) Solarbauschrauben rein ziehen.

Alternativ das C-Profil, was auch bei Montage der Ausleger auf die Sockelmauer verwendet wurde, auf das KVH 6x10 -und den Ausleger wie gehabt am C-Profil befestigen. Vorteil könnte sein, dass man durch das C-Profil 40mm weiter raus kommt und damit der Ausleger evtl. doch kürzer (50cm wenn man nicht 12- sondern nur 10cm Abstand zur Bekleidung lässt) werden könnte und man kann das C-Profil mit reichlich Schrauben am Holz befestigen und man kann noch eventuelle Höhenunterschiede der beiden Ausleger ausgleichen. Da gibts immer Fertigungtoleranzen, sind halt Schweißteile.

Für die Durchbrüche in der Bekleidung würde ich die Öffnungen/Unterbrechungen für die Ausleger sowie die Auslässe für die Kältemittelleitungen und die elektr. Leitungen mit Dachblei abdecken. Oder ich führe die Kältemittelleitungen und elektr. Leitungen, wie auf der Westseite auch, auf der Grundmauer runter und unten aus der Daäämung heraus und gehe dann quasi aufputz wieder hoch zuden AGs - das hab ich mir noch nicht schlussendlich überlegt. Hängt ein bisschen davon ab wie lang die Kältemittelrohre von den Räumen bis zu den AGs überhaupt werden.

Der Kondensatschlauch wird auf der Grundmauer bis ganz nach unten geführt.

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Zweiter Versuch.

M10 x 300mm Stockschrauben

Mußte die AG Halterung aufbohren.

Testweise die Abdichtungsgummis der Stockschrauben an die Halterung verlegt
(Von 8 Stockschrauben die Gummis genommen)

Fummelei, da die Stockschrauben etwas schief waren (und nicht gut durch die Löcher der Halterung gingen).
Vielleicht besser mit normalen Schienenkonsolen/SchwerlastKonsolen?

Abstand ca 19,5cm

Unten die Klötze für die Plastik-Abstandshalter müssen noch neu (länger).

Die Muttern an den Hölzern könnten dicke Unterlegscheiben gebrauchen, die ich nicht hatte.

(Schutz des Holzes vor direkter Feuchtigkeit fehlt auch noch)

@hf_spsler
Aus Interesse: Was für Dämmmaterial hast du in der Dicke?

Nachtrag:

Mit aufgehängtem Außengerät (und längeren "Abstands-Klötzen)



Schutz vor ständig nass des Holzes fehlt.

Die Schrauben über den unteren Abstandshalter-Klötzen, sind eine "doppelte" Absicherung . Sie könnten statt dessen reichen. Es sind 200mm Stockschrauben in Holzklötzen, nicht in der Wand.

Die Abstandshalter-Klötze sind mit Silikon "befestigt".

Das bleibt jetzt erstmal so bis gedämmt wird.

(Ich komme immer noch gut dran und könnte einzelne Teile austauschen)

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Ursprünglich war Holzfaserdämmung geplant, aber aus wirtschaftlichen Gründen ist es dann doch Glaswolle (Fassadendämmplatten) geworden.

Aber wenn du auch eine Fassadendämmung planst, wie soll die ausgeführt werden? Holzrahmenbauweise und dann Gefache die gedämmt werden oder EPS Platten auf die Wand kleben?

In Holzrahmenbauweise könntest du die Rahmen schon so anordnen dass die Halterung(en) für die AGs direkt auf die KVH geschraubt werden könnten.

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Am liebsten hätte ich Holzfaserdämmplatten und Holzverkleidung gehabt und das noch so, dass es am Ende kein Sondermüll ist, sondern in den "Wertstoffkreislauf" der Natur passt.

Kein "Sondermüll" ist als Anspruch geblieben.
Es ist noch nicht klar was es werden wird.

Also, mag sein das es Marketing ist, aber unsere Fassadendämmplatten von Isover sind gekennzeichnet mit “sortenrein zu 100% recyclebar”.

Ob Holzfasermaterial mit all den Chemikalien, mit all den enthaltenen Fungiziden, Biodziden usw. kein Sondermüll sind weiß ich nicht. Wenn ihr ehrlich bin kümmert mich das auch nur wenig weil ich das in meinem Leben nicht mehr entfernen werde.

"Steinwolle" (und "Glaswolle") nach dem Jahr 2000 ist wohl kein Sondermüll.

@topic

Ich werde bald das Außengerät probeweise aufhängen. Mal schauen wie das dann aussieht.

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Ich habe vom Aufhängen neue Bilder hinzugefügt.
Hab sie beim "2. Versuch" angefügt:

Mich gruselts wenn ich das sehe. Das Holz wird bei UV-Licht ausbleichen, dann durch Feuchtigkeit und Frost aufplatzen und abfallen.

Verschwindet doch in sicherlich nicht zu großer Zukunft in der Dämmschicht und bekommt dann weder Licht noch Wetter ab?

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Es gibt Schwerlastkonsolen zur wärmebrückenfreien Befestigung z.B. von der Firma Dosteba. So etwas würde ich nehmen, wenn die Dämmung nicht dran ist.

Das ist Douglasie, damit werden, glaube ich, sogar Verkleidungen gemacht. ( Besser Lärche,...)

Das fehlt noch.

Das wäre für mich der “relevante” Punkt:

Die Frage ist eben, wie gut halten die Dübel in der Wand? Vermutlich wird das sicher halten, ist halt immer die Frage wieviel “Sicherheitsreserve” will man haben. Die Zugkräfte sind ja aufgrund der “Konstruktion” doch gegeben. (“nur nach unten” hält bald mal was…)

Denke ich auch, dafür ist die Konstruktion ja überhaupt erst da.

Ich finde es schon gut, wenn auch “solche Bilder” eingestellt werden - dann kann man darüber sprechen und ggfs. Lösungen austauschen. “vermeintliche Perfektion” sieht man eh auf den Seiten der Hersteller :wink: @lichtquant Danke dafür

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Genau, auf Diskussionen darüber habe ich gehofft.

Was hältst du von dem langen Weg der Stockschrauben?

Dübel:
Insgesamt sind 6 Dübel in der Wand. Je 2 pressen Rechts und Links die Hölzer an die Wand, dem würde ich einiges zutrauen.

Die “unteren” sind aber an einer Stelle, die kaum was “beiträgt” zur Stabilität. Würden die oberen versagen, würde alleine das Gewicht durch die Hebelwirkung wohl die unteren auch “vernichten” :wink:

Also stell dir die Konstruktion ohne obere Schrauben vor, da müssten die Punkte unten schon sehr viel Belastung aushalten… Und wirklich belastet werden würden die gleichzeitig wohl nur dann.

Man kennt die Hebelwirkung ja schon alleine wenn man alte Sachen “abmontiert” :see_no_evil_monkey: oder so: Der Hebel kriegt (fast) alles klein…

:laughing:

Es ist sehr viel stabiler dadurch geworden.
Die Kräfte nach unten scheinen sich durch das Holz aufzuteilen. Auch bewegt sich das Holz "kein Stück" beim belasten. Es wird beim Hebeln gegen die Wand, also flächig (noch mehr) gegen den Putz gedrückt.

Die 2 Stockschrauben in der Mitte...
Da würde man vielleicht eine alleine kaputt kriegen.

Was mir nicht klar ist (am Handy überlesen?): Wie sind die Holzklötze in der Wand befestigt?