Split Klima - Dichtheitsprüfung mit Lecksuchspray

Nur zur Ansicht!!

Sowas nennt sich Klemmring - Verschraubung.

Absägen, reinstopfen, festdrehen. Kein Rumgeeier mit becknackten Bördel.

Gibt's in vielen Variationen, von vielen Herstellern in 1/4" 6mm usw.

Nur msl so - die Flächen sind makellos. Kein Grat, keine Riefe.......

Leider gibt es kaum noch Fachhandel, leider gibt's kaum noch Ansprechpartner usw.

Aber jede Hydraulikklitsche hat Passendes im Sortiment/Schrank. In meinem.Job liegt so Zeugs einfach rum, es fällt mir schwer, einen Lieferanten zu benennen. Ein gängiger Hersteller ist Swagelock, Fitlock, .......

Nicht zu verwechseln mit Schneidring - Dingern. Die sind eher ungeeignet fur Kupfer. Diese schneiden in das Rohr - Kupfer ist dafür eher zu weich.

Wie die funktionieren......
Die Messing "Fässer" - Klemmringe werden gestaucht und dichten auf dem Rohr. Die Konen dichten zur Verschraubung.

@anon24819938 Ich glaub, du bist hier im falschen Thread gelandet. Hier ging es nicht um Verlängerung eines Rohres, sondern um einen SAE-Stutzen an der Anlage, der nicht dicht wird. Da brauchts dann nicht so einen Klemmring-Verbinder, sondern einen Armacell SAE-Fitting, der im Grunde auch auf der gleichen Technologie beruht und das Rohr über eine Klemmverbindung mit einer Art "industriellen Bördel" verbindet, der dann auf einen normalen SAE-Stutzen geschraubt wird. Siehe Bild weiter oben:


Dein Vorschlag passt besser zu diesem aktuellen Thread hier:

Ist auch nix weiter, wie ein halbseitiger Stoßverbinder :joy:

Ja - wenn der Konus nicht an einem Rohr hängt, ist Absägen "ungeschickt"

Fühlerlehre verwenden.

warum sollten Profis nicht auf die Blasenmethode setzen? Das sollte doch das übliche Vorgehen sein. 5-15 min warten, ob sich Blasen bilden, gut organisierte Handwerker erledigen in der Zeit andere Tätigkeiten.
Ein Druckverlusttest dauert noch viel viel länger und ist mit noch mehr Unsicherheiten versehen.
Anlage wieder abpumpen, neu bördeln, evakuieren usw. dauert auch garantiert länger als die 5-15 Minuten.
Daikin, andere vermutlich auch, schreibt in der Anleitung auch vor, dass die Dichtigkeit mittels Lecksucher zu prüfen ist. Die wendet sich ja vornehmlich nicht an DYI Besitzer.

Scheint eher so eine Tradition zu sein, dass deutsche Installateure nicht viel davon halten. Früher haben die nicht mal einen Drucktest gemacht. Da war es ganz unüblich. Den Drucktest machen sie überhaupt nur, weil es gesetzlich vorgeschrieben wurde. Viele machen es trotzdem nicht. Der Haupttest, den die machen, ist der Schnüffler. Das geht schnell und effizient. Und wenn in seltenen Fällen doch mal ein Bördel undicht ist, klappt das fast immer durch leichtes Nachziehen, den dicht zu bekommen.

So recht dickflüssigen Lecksuchmittel wie Big Blu sind in Deutschland nicht verbreitet. Bei uns gibts nur sehr dünnflüssiges Zeug aus der Spraydose, was eher auf 2-5 Minuten ausgelegt ist und nach Fachmeinung als Grobtest gilt. Das man aus dem Verfahren noch viel mehr rausholen kann durch längere Wartezeiten und genauere Inspektion mit Lupe und viel Licht, ist in der Fachpraxis so nicht bekannt.

Was wäre denn die Installationsmethode, die in der Ausbildung gelehrt wird? Ob die angwandt wird, ist noch ein anderes Blatt.
Bzw. Was ist gesetzlich für die Installation vorgeschrieben? Gehört der Drucktest mit Lecksucher nicht dazu? Eine gesetzliche Freigabe zum Einströmen von Kältemittel ohne irgendeinen Test vorher gemacht zu haben kann ich mir kaum vorstellen.

Was soll ein Drucktest sein? Druckabfall am Manometer ablesen? Der zeigt doch nur, dass man einen Bördel nicht angezogen hat.

Edit: hier auch Druckprüfung

oder hier mit wenig nachvollziehbarer Wahl des Prüfdrucks. (Aber 60 Minuten Druckverlusttest, jeder Blasentest ist besser und schneller).

Eine Druckprüfung gabs früher nicht, ist aber einzig aufgrund von Umweltschutzgründen seit einigen Jahren Vorschrift. Druckprüfung heißt: Nach Fertigstellung des Kältekreislaufes Stickstoff draufgeben und kurz prüfen, ob offensichtliche Lecks vorhanden sind über Druckverlust.

Dabei geht es eigentlich nur darum, dass die Anlage keine großen Lecks hat, worüber größere Mengen Kältemittel in die Umwelt gelangen könnten. Mehr ist das nicht. Es ist ein Grobtest.

Wenn es die Umweltauflagen nicht gäbe, würde so ein Test eh nicht gemacht werden. Die Kältetechniker denken da eher so in die Richtung: "NIcht so viel Geschiss machen wegen so einer kleinen Split Klima. Montieren, 15min evakuieren, Ventile auf, kurz abschnüffeln, Auftrag erledigt." Und um nicht angeschissen zu werden, machen sie auch schnell noch vorher einen Drucktest mit Stickstoff. Viele aber auch nicht, das sagt die Erfahrung.

Ronnie sagte in einem Video, dass er seit vielen Jahren keinen Drehmomentschlüssel mehr nimmt und bisher nie undichte Bördel hatte. So wird das bei vielen routinierten Kältetechnikern sein, Undichtigkeiten sind da dann sehr selten, wenn erstmal die Routine da ist.

Druckprüfung:
Formiergas 95/5 = 95% Stickstoff plus 5% Wasserstoff

Besser ist vermutlich Formiergas 95/5 da der Wasserstoff mit einem elektronischen Schnüffler Detektiert werden kann. Diese Schnüffler sind außerordentlich Leistungsfähig und können sehr kleine Lecks finden. Ein weiterer Vorteil von Wasserstoff ist das die Wasserstoffmoleküle sehr klein sind und so besser durch Undichtigkeiten durchdringen können.

Druckminderer haben für Formiergas einen anderen Anschluss (Linksgewinde)
Kopierter Text:
Aufgrund des Wasserstoffanteils handelt es sich hier um ein als brennbar eingestuftes Produkt. Vor diesem Hintergrund ist die Formiergasflasche mit einer roten Schulter und einem Flaschenventil mit Linksgewinde gemäß DIN 477 Nr. 1 (W 21,80 x 1/14 LH) versehen.

Achtung ich bin keine Experte, möglicherweise sind Aussagen nicht richtig.

Ich würde also statt 100% Stickstoff Formiergass kaufen allerdings kommen etwa 500€ für den elektronischen Schnüffler noch dazu. Formiergas 95/5 Stahlflaschen sind im Handel anscheinend relativ leicht zu bekommen und auch nicht all zu teuer.

Genau, für DIY preislich uninteressant und im Profibereich bei Split-Klima auch unüblich. Da hat man ja Kältemittel, was sich auch gut erschnüffeln lässt. Dafür muss das aber schon im Kältekreislauf sein.

Sobald die Chinesen so einen Schnüffler für 30-50 Euro anbieten können, würde es interessant werden.

Aus der Praxis zum Lecksuche mit Lecksucher - stellt euch das nicht zu einfach vor :joy:

Es ist wie beschrieben der geübte Umgang mit Technik und "Handgelenk".....

Der Aufwand zur Lecksuche - und es geht hier um sehr wenige Verbinder - ist überbewertet, verusacht man keine Leckagen.

Undichtigkeiten sind rar gesät, daher ist der Umgang mit Lecksuchspray beim Profi "ungeübt"

Dünnflüssig bedeutet kapillar. Die Soße kriecht sofort um den Verbinder, in jede Ritze. Zeit ist ein Faktor - es dauert.

Auf der Rechnug steht dann "Lecksuche 2 Stunden zu 100€ = 200€"

Dann kann man sein Geschäft auch zumachen, mangels Kundschaft.....

Den Satz verstehe ich irgendwie nicht. Kannst du nochmal erklären, was du meinst?

es gibt elektronische Lecksucher für Brenngase, auch wesentlich günstiger als 500€.
Im Kfz Bereich hält Formiergas (gefühlt) langsam Einzug, da die Lecksuche mit Kältemittel (schon lange) nicht mehr erlaubt ist und viele Stellen im Kfz auch mit Lecksuchspray nicht erreichbar sind.

Die teureren H2 Lecksucher schaffen auch Erkennungsraten, die für KM geeignet sind, bei den anderen vermutlich aber nicht bzw. ich weiß es nicht/es gibt keine Angaben dazu.

Jede Klimaanlage, die leer ist oder KM Mangel hat, hat eine Leckage. Daher ist schon davon auszugehen, dass Kältetechniker sich auch mit Lecksuche beschäftigen.

Lecksuche an Klimaanlagen ist nicht mit Pneumatik oder Hydraulik zu verwechseln (das scheint ja eher dein Hintergrund zu sein), wo man mit Hammer und Rohrzange noch mal draufkloppt oder nachzieht.

Gemini KI meint, dass Prüfungen mit Formiergas generell in der Kältetechnik mittlerweile verbreitet sind und die Nachweisgrenze bei 2-3 g/Jahr liegen, bezogen auf R134a.

Die 2-3 g/Jahr kennt man auch von den Kältemittelschnüfflern. Technisch gesehen scheint das also ein sinnvolles Verfahren zu sein. Bleibt im DIY Bereich nur die Schwierigkeit, dass ein H2-Schnüffler noch zu teuer ist. Formiergas selbst scheint gut verfügbar, gibts auch in Einwegflaschen, die Literflasche für knapp 40 Euro. 10 L Füllung für Eigentumsflasche kostet etwa 75 Euro.

Von BGS gibts ein Lecksucher für Formiergas um die 200 Euro, da wirds schon preislich interessant.

Empfindlichkeit 5ppm, das sollte reichen.

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Hast du eine Umrechnung von ppm H2 in g/a R134a gefunden? Ist vermutlich komplizierter und nur über Vergleichsmessungen machbar...

Edit: in der anleitung stehen die verschiedenen Empfindlichkeiten, auf High 2g/a. Allerdings unklar, ob es H2/N2 oder r134a Äquivalent ist.

Spätestens wenn man zum zweiten Mal im Jahr die Autoanlage mit R1234yf neu befüllen lässt, hätten sich die 200Euro schon längst rentiert.

Im KFZ bereich wird Kontrastmittel mit eingefühlt da siehste dan schon beim nächsten Kundendienst wo ein Leck ist auch wenn die Klima noch geht.
Bei meinen Klimas Zuhause fülle ich auch Kontrastmittel bei.

Das Lecksuchgerät hab ich aber schon günstiger gesehen

Wenn die Anlage leer ist und kein Kontrastmittel enthält, kommt man da nicht weiter.
Welche Mittel fügst du hinzu? Extra für POE Öl kompatibles?