Möchtest du im ernst die Lifepo Ladekurven anzweifeln?
Erstens findest du die so zu hunderten, und zweitens kannst du die auf einfache Weise selbst nachprüfen.
Was ich reichlich gemacht habe.
Du forderst immer Beweise, erkennst sie nicht an, und hast weder anderslautende quellen noch eigenes Wissen.
@bitman Meine Kurve ist: eine vermessene, handelsübliche 12V 100Ah LFP, die nach Herstellervorgabe mit dem mitgelieferten Ladegerät bis zur Ladeschlussspannung von 14,6 V aufgeladen wurde (das schaltet dann ab). Nach einer kurzen Ruhezeit begann dann die Messung bis zur vom Hersteller als minmal zulässige Spannung angegeben von 10,0V mit einer Last von konstant 0,1 C. Typisch im Campingbereich
Diese LFP hat 109 Ah nutzbare Kapazität und wurde dann parallel mit weiteren baugleichen eingebaut.
sonnige Grüße
mobilsolar
Ja - nee - is schon klar.
Trump ist auch der beste Weltpräsident aller Zeiten.
Ich weiß auch, dass so ein Vergleich gar nix mit Batterien zu hat.
Aber mit Desinformation durch Full-Spamming doch trotzdem, oder?
Nur weil irgend Jemand irgendwelche Kurven hundertfach im Netz plaziert, werden die damit nicht allgemeingülig. Sollten sie wissenschaftlichen Hintergrund haben, könnte man den doch hier auch offen legen - oder? Dann nehme ich meine Zweifel zurück und bitte um Verzeihung. Bis dahin bleibe ich skeptisch.
Ich wiederhole meine Frage: wieviel Kapazität ist zwischen 3,65 V und 3,37 V peo zelle nach diesem Schaubild:
Bitman sagt 20 % SOC. Ich sage unter 2 % SOC.
Was gallt euch auf?
Ja, ohne Bewertbarkeit (Rahmendaten) kann man mit den Kurven gar nichts anfangen!
[20250716 - hier stand ein Satz mit einem evetuell gelisteten Schlüsselwort ...]
Dieser Thread hat ja in seiner Geamtheit schon wesentliche Erkenntnisse an die Oberfläche gespült. Jetzt ist es an uns Allen, diese neu zu sortieren und auszuwerten, und nicht auf dubiosen Kurven der Vergangenheit herumzureiten.
Die wesentliche Frage steht immer noch im Raum:
Haben LiFeP0₄ eine ausgeprägte Ladeschwelle?
Das wäre plausibel. Immerhin handelt es sich immer noch um Batterien, deren Chemie auf der bisher akzeptierten Spannungsreihe der Elemente beruht.
Dann könnten wir viele Erkenntnisse aus der Chemie und der Ladearchitektur der Blei-Säure-Akkus oder der NiFe-Akkus und anderen ableiten.
Ich habe noch vor ca. dreieinhalb Jahren Kunden mit BSB versorgt. Dass heutzutage LFP viel besser geeignet ist, wollte damals noch niemand glauben.
Wir müssen also auch mit unseren Aussagen immer flexibel bleiben.
Eine gewisse Lade Hysteresis ist bekannt. Größenordnung eher 30 mV? Ist eigentlich das Absacken auf die Ruhespannung. Ob die bei sehr kleinen Ladeströmen ebenso auftritt, vermutlich. Sonst wäre es ja nur der Innenwiderstand.
Pfoa heut is wieder heiß, die zwei Welten prahlen wieder einmal aufeinander.
Zum Glück ist LFP bei Modellfliegern kaum ein Thema sonst wäre Ladeschluss bei 4 V , 100 Zyklen sind eh genug, Hauptsach 102%
Mir wäre nicht bekannt, dass LFP Zellen ein grundsätzliches Problem damit hätten, mit kleinen Ladeströmen geladen zu werden. Ich selber lade meine 280 Ah Zellen im Sommer mit Strömen von oft nur wenigen 100 mA. ( Der Screenshoot zeigt den Summenstrom von 3 Packs).
Ich würde das aber nicht bei hoher Spannungen/hohem SOC machen, sondern halte meine Packs im Sommer bewußt um etwa 60% SOC.
Ständiges Laden/Minizyklen bei hohem SOC verursachen wegen der starken Reaktivität der Anode eine beschleunigte Elektrolyt-Zersetzung -> ein beschleunigtes SEI Wachstum. Hier mehr Infos dazu.
@nimbus4 auch bei mir, ist mir nicht bekannt, dass kleine Ströme einer LFP schaden können. Es gibt 12V LFP, die werden durch kleine Ströme geladen, ohne dass das BMS das mitbekommen würde. Daher baue ich immer einen shunt ein, dann stimmt der SOC vom shunt gemessen eher mit der Wirklichkeit überein.
@carolus zwischen 14,6 V und 13,48 V schätze ich die nutzbare Kapazität in der Praxis auch unter 2% der Gesamtkapazität einer 12V LFP ein. Ist für mich aber auch nicht relevant. Meine Erfahrung ist, dass eine auf 14,6 V geladene LFP innerhalb einiger Stunden auch ohne Verbraucher dran auf 13,5 V absinkt. Nutzbar ist da wohl gar nichts in dem Spannjngsintervall.
Fortschritt?
Haben sich die Kennlinien im Laufe der Zeit verbessert.
Hast Du Vergleiche, wäre interessant.
Die aktuell hohen Zyklen sind m. M. großteils in der Beruhigung der Zellen Bewegung durch Verspannen entstanden. Bloßer Verdacht.
Teilweise wurden auch die Mess Punkte verändert.
Ich kenne da keinerlei direkte Erfahrungen, nur Hochrechnungen.
Wir will auch jemand 6000 Zyklen fahren? Die Ergebnisse haben wir frühestens in ein paar Jahren.....
Die meisten Daten stammen also aus Datenblättern.... Und chinesischen Verkaufsversprechungen.
Ich persönlich habe Zugang zu Erkenntnissen aus den PKW BEV Entwicklungen, aber da isses LiIon, nicht Lifepo.
Bringt mich auf den Gedanken, mit uralten kleinen LiIon Plastiksackerln Lipo, im Freien zu experimentieren.
Wollte ich eigentlich schon längst entsorgen.