Die Ladeziegel die bei machen Autos dabei sind, können nur 1Ph laden und das meist nur per Schuko Stecker. Schukosteckdosen ist aber für so was nicht ausgelegt wenn sie auch 16A können aber nicht auf Dauer!
Reichen 8 Stunden?
Problem ist das nicht nur die Schukodose sonder auch die Zuleitung, ich habe am Anfang das mal eine Zeit so gemacht, habe aber dazu eine eigene Leitung gelegt in 3x2,5mm² und dann darf man auch die Verluste nicht unterschätzen wenn man nur 1Ph lädt. Wenn es von der PV kommt nicht so schlimm aber wenn man vom Netz laden muss kommt mit der Zeit was zusammen.
Daher sind die allermeisten dieser Ladeziegel auch auf 10A begrenzt - auch wenn ordnungsgemäß installierte Schukodosen auch 16A dauerhaft liefern.
Oliver
Die 10A auf einer Phase reichen ja auch für so eine nicht so potente Carportinsel.
Ich weiß aber trotzdem möchte ich auch nicht mit 10A über Stunden die Leitung belasten, den die meisten wissen nicht was noch alles auf der Leitung hängt.
Kopiere das doch einfach ins wiki rein. Einer muss anfangen.
War ja nur ein Vorschlag.
Aber gut, die Struktur kann ja dann ergänzt oder geändert werden.
Mach ich.
Irgendwer muss anfangen. Ohne zu wissen, wie es später aussieht.
Das dachte ich auch. Einmal laden 2000W Verlust? 50 mal laden im Jahr sind 100kWh. Wenn ich die kaufen muss 30€. Dann muss ich aber alle 50 Ladevorgänge so machen.
Welcher ist es? Der "Victron WR Smart xxxxVA"?
Genau, der macht 2,4 kW Dauerlast (er nennt sich 3000W, die macht er aber nur kurze Zeit). Eingestellt wird er mit der AP von Victron per Bluetooth. Das ist zuverlässig, wird aber auch nur selten benötigt. Einspeiseleistung messe ich mit Messsteckdose (bei mir Fritz Dect für 16A).
Eine billig EVESE Wallbox im Selbstbauset hab ich mir zugelegt, weil dann schon das Kabel an der Wand hängt und nicht jedesmal ein Ladekabel mit Brick angesteckt werden muss. Die lässt sich auch per Ap einstellen und dort hab ich nur 7 A zugelassen. Beide Auto´s verstehen das Signal und laden daher mit ca. 1,5 - 1,6 kW.
Der andere Ladepunkt ist das Kabel vom Prius, das mit der normalen Netzsteckdose verbunden ist. Das nimmt max. 10 A und misst sogar die Steckdosen Temperatur um Überhitzungen zu vermeiden. Das Kabel führt durch eine Bretterwand, so dass man das Ladekabel nicht einfach klauen kann.
Für unsere derzeitigen Autos und Ladegepflogenheiten reicht es völlig aus. Bei einem BEV mit XX kWh Akku könnte das zu schwach sein. Doch beide Auto´s haben TÜV und laufen gut.
Daher sind die allermeisten dieser Ladeziegel auch auf 10A begrenzt
Jein.
Es gibt ja jeden möglichen Ladeziegel sehr günstig zu kaufen. Ich habe 2 St. unter 100€ einphasige für 7,4 kW gekauft. Einer meist in der Garage und der andere im Carport.
Billige 32A CEE Steckdosen sind 4 Stück auf dem Grundstück verteilt. Kann also auch easy wechseln.
Wer eine OffGrid betreibt ist auch meist bei Leistungen von 100kWp und das selbe nochmal als Speicher.
warum sollte man sich ineffezientes zeug an die wand klatschen egal ob deye oder ein dreiphasensystem aus 3x 10k mp2
übrigens ich habe 12kwp und bin schon seit 3 jahren komplett autark ohne netzanschluss, lade auch mein e auto manchmal im winter mit dem strom.
mehr pv wird kommen um einfach mehr gas einzusparen für den rest habe ich eh schon genug.
nur mal so als beispiel, ein deye 18 oder 20k würde mir 2kwh mehr pro tag energie verbrauchen für was genau?
mit den 2kwh kann ich mit meiner split klima im winter 6-8kwh wärme erzeugen!
da lass ich das alles lieber einphasig über meinen ultraeffezienten sma sunny island 8.0 laufen mit 25w eigenverbrauch und einer effezienz von 94% ab 90! W bezug bis zur maximalen effezienz von 98% bei 1000W bezug.
alles selbst mehrfach gemessen nicht irgendwo gelesen.
Habe nun mal meinen SMA Sunny Island 8.0 -13 genauer vermessen. Meistens nutze ich den Bereich bis 1000W(klima split und Haus Grundvebrauch). Drüber nur selten durchgehend, ist nur für spitzenlasten zb den Heizstab 4,5kW. Der gemessene Eigenverbrauch von 25,5W stimmt sehr genau mit dem Datenblatt überein (25,8W) Folgende Effezienz ist bei rausgekommen. [si 8.0.jpg] Bin recht zufrieden vorallem im unteren Bereich ausreichend effezient.
auch meine ganzen geräte sind maximal effezient ich habe mir zb statt der 7590 fritzbox die 7530 gekauft, die verbraucht nur die hälfte oder das wlan router für die haustechnik mühsam rausgesucht mit dem geringsten verbauch.
meine kühl gefrierkombi in der küche verbraucht 0,3kwh am tag der 2m hohe gefrierschrank im keller 0,42kwh pro tag.
nur weil ich ab märz mehr strom habe als ich verbrauchen kann bedeutet es nicht dass ich mir maximal ineffeziente geräte kaufe.
winter is coming!
Ich sag ja, ein Großteil wird dadurch verhindert, wenn man den Bezug verhindert. Du kannst auch einen Gasherd benutzen, und Warmwasser und Heizung über Gas oder was Anderes. Das Auto mit Benzin tanken. Dadurch steigt die Möglichkeit vom Strom und Stromanschluss wegzukommen.
Und erhöht die Abhängigkeit von anderen Dingen.
"lade auch mein e auto manchmal im winter mit dem strom."
Musst also ab und an mal woanders laden. Ist also nicht Stromautark sondern nur Stromnetzunabhängig weil jemand anders woanders den Strom zur Verfügung stellt. Mit einem V2H könntest du noch dein Auto woanders laden und zu hause ans Haus anschließen, umgehst also deinen eigenen Netzanschluss indem du diesen woanders nutzt. Für Tage an denen wenig vom Dach kommt. Was dann das Auto kostet....
Inseln bzw. Autarkie kostet. Die letzten paar kWh sind schwierig.
Inseln bzw. Autarkie kostet. Die letzten paar kWh sind schwierig.
Darf ich freundlich ein Wort ergänzen?
Vollständig Inseln bzw. Autarkie kostet. Die letzten paar kWh sind schwierig.
Das Konzept der 80 % Lösung der Maschinenbauer spricht das gleiche aus.
Eigentlich kostet es (fast) nur noch Platz und Zeit.
WR, MPPT und Akku braucht man von 80 auf 100% nicht ändern.
10 kWp extra kosten DIY inzwischen nur noch 2000€ inkl. Unterkonstruktion. Die WR/MPPT kann man im Winter gnadenlos überbelegen. Mehr Akku bringt, lt. PVGIS, viel weniger für den Euro als Module.
PVGIS sind nur Referenz- und Schätzwerte. Wir hatten letztes Jahr im Dezember die ganze Zeit Nebel. Weniger Heizbedarf, weniger PV-Leistung. Zudem müsste ich dann auch das E-Auto immer zu hause stehen haben wenn die Sonne scheint. Dem ist nicht so oder wir bräuchten 3 Autos.
Die PV-Module vielleicht. Einer muss auch aufs Dach, Leiter kannst du vergessen in 6m Höhe, da muss ein Gerüst her. Und selbst wenn, wie geschrieben, womit dann heizen, kochen? Mit 40kwp ok. Müsste klappen auch bei Nebel und Regen. Ansonsten eher nicht.
Ist also nicht Stromautark sondern nur Stromnetzunabhängig weil jemand anders woanders den Strom zur Verfügung stellt.
Wind und Biogas ist nicht so einfach für einzelne Häuser umzusetzen wie PV, die ohne Netz beim Bauern um die Ecke einsammeln finde ich eine nette Alternative. Das ist nicht absolut autark, aber zumindest kann man da unabhängig von Netzbetreibern werden und hat eine lokale Versorgung.
Ist also nicht Stromautark sondern nur Stromnetzunabhängig weil jemand anders woanders den Strom zur Verfügung stellt.
Wenn ich die letzten benötigten kWh mit 'nem Moppel erzeugen würde - bin ich nach deiner Definition dann "stromautark"? Oder diversifiziert du das noch weiter?
Autarkie ist für mich, wenn ich mit dem auskomme, was ich habe oder selbst erzeugen kann. Stromautark bedeutet nicht, daß ich für eine Komforterhöhung extern Strom nachkaufen kann. Autarkie bedeutet immer Einschränkung. Du kannst auch mit Netzanschluss nicht 100 000 km oder 1 000 000 km E-Auto fahren, weil schlicht das Geld fehlt.
Wenn die Grundbedürfnisse erfüllt sind, sehe ich Autarkie erfüllt. Man muß nicht alles mit Strom machen, um stromautark zu sein.
Fazit: wer keinen Strom (≠ keine Energie) von außen bezieht, ist stromautark.
Frage zuletzt: wofür sollte es wichtig sein, Stromautarkie exakt zu definieren? Doch nur für den Vorwurf "Du hast aber ...". Ziel sollte es doch sein, von limitierten Quellen unabhängig zu werden.
Nur mal so ...