Leute hört doch einfach mal auf mit der Diskussion und dem Glaubenskrieg was die Hardware angeht. Jeder hat seine Vor und Nachteile egal ob Victron oder Deye.
Ihm ging es doch um die Effizienz, nicht um die Marke, oder? Also der Eigenverbrauch vom Deye interessiert mich schon, bzw. ich würde gerne Argumente lesen warum er vielleicht oft nicht so toll ist. Eben weil ich ihn auch im Auge habe.
Ich kann dir sagen was meine Victron Anlage so im Standby in der Nacht so braucht! Da bin ich bei ca. bei 150W nur ist das der gesamte Verbrauch von 3x MP2 5000 und 4x Fronius die da drin hängen. Was eine Anlage mit einem Deye braucht wo 4 Fronius noch drin hängen kann ich nicht sagen!
Ich habe ein "echtes" Inselchen, weil gar kein Wechselrichter. Cheap-and-dirty 6 Stück 550W-Paneele in Reihe und damit dann auf (vorher schon vorhandene) 3*3kW-Heizpatrone im Pufferspeicher. Bei der Heizpatrone ist zur Zeit nur EIN Heizelement angeklemmt, also 3kW+ bei voller Sonne. Bei Langeweile im Herbst werde ich die Verkabelung noch ein wenig ändern und per Shelly schaltbar machen, so dass ich entweder mit 3kW oder mit 1.5kW (zwei Heizelemente in Reihe) heizen kann. Ist dann der MPPT des armen Mannes (zwei Betriebspunkte mit händischer Auswahl)
Gibt es hier noch Gleichgesinnte?
Grüße aus dem schönen Kärnten
ÖRa
Die Markenerwähnungen waren Beispiel meines Wissenstandes.
Hoher Eigenverbrauch ist gerade im Winter mit sagen wir <5kWp insbesondere für Offgrid ein Auschusskriterium.
Deswegen b2t: Welche Geräte(Hersteller / Marken) gibt es sonst so noch die in der Hinsicht Effizienz empfehlenswert sind.
Und genau solche Sachen muss man auch einrechnen wenn man eine OffGrid laufen hat. Dazu muss man den Platz haben die Module aufstellen zu können und auch Platz genug für den Speicher. Wer eine OffGrid betreibt ist auch meist bei Leistungen von 100kWp und das selbe nochmal als Speicher.
Wo du wirklich eine OffGrid Anlage bauen kannst die Schwarzstartfähig ist, kenne ich zur Zeit nur die zwei Hersteller.
Growatt und Fangpusun ....
@Vavuum,
Hier interessieren Erfahrungen und technische Informatione, nicht Markenhobbys.
Du bist eingeladen , für das thema nützliche Beiträge zu liefern.
Frage an alle: soll ich einen beitrag davorhängen und in ein wiki umwandeln, dann könnt ihr marken, eigebschaften, ideen gemeinsam an zentraler Stelle ablegen?
Zur info, in einem Wiki kann jeder schreiben und ändern.
Das ist auch eine gute Übung, die meinung anderer zu akzeptieren....
Ja, hatte dazu schon was geschrieben (s.nachfolgend).
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Ich hatte hier auch an so eine Art Wiki (in Stichworten) als Übersicht und zur Entscheidungsfindung gedacht. Auflistung von Vor- und Nachteilen (ja, ich weiß, ist subjektiv. Wenn ein Punkt beides haben kann, dann unter beiden Unterpunkten).
- Gründe, für/gegen eine Insel
(+) Netzunabhängig
(+) kein Unternehmer, keine Steuerveranlagung (z.B. Rentner)
(-) Wetterabhängig
[Ist nicht technisch, nicht rechtlich, gehört für mich aber dazu]
- Hardwarekomponenten
2.1. Generator (Module, Windturbine, Wasserturbine)
2.2. Laderegler
2.2.1. MPPT
2.2.2. PWM
2.3. Batterien/Akkus
2.3.x Standort
2.3.x Verwendung im Winter
2.4. Wechselrichter
2.4.1. Studer XXX
(*) Eigenverbrauch
(+) Vorteile
(-) Nachteile
2.4.2. Victron RS
2.4.3. Victron Multiplus XXX
2.4.4. Deye XXX
So in der Art oder auch ganz anders, aber als schnelle Übersicht, ohne hunderte von Posts lesen zu müssen.
PS: Statt der Punkte standen ursprünglich + und -
Wäre sicher ein guter Ansatz schon mal und was @jayha könnte man mal dazu benutzen! Änder anpassen oder verfeinern kann man immer noch mit der Zeit!
Vielleicht noch die Möglichkeit die Anlage einphasig oder dreiphasig? Dazu ggf. die eigene pers. Auflistung der Verbraucher und Umstieg auf Geräte, die weniger Spitzenlast als vielmehr geringere Dauerlast haben? Damit erreicht man auch höhere Wirkungsgrade bei Wechselrichtern weil nicht nur 100W oder dergleichen benötigt werden, was für große Wechselrichter Effizienzkiller sind, sondern in Bereiche die eben besser geeignet sind.
Ich bin Inseltechnisch (und auch sonst) voll einphasig unterwegs und das mit voller Absicht.
Gerade auch wegen der Effizienz.
3 WR im Parallelbetrieb können in den Winternächten im Idealfall 2 Stück stilllegen.
Bei 3 Phasen geht das nicht im Normalfall.
Beispiel dafür ist Xtender XTM 4k, der im 3fach Betrieb nur den Master bis ca. 2 kW einzeln laufen läßt und erst bei höherer Leistungsanforderung den 2. und 3. dazu schaltet. Der Ruhestromverbrauch von 2 und 3 sind dann sehr gering.
Nachteil: Neupreis sehr hoch und Softwareseitige Bedienung vom letzten Jahrhundert.
Wenn ich soweit bin, werde ich mal den Vic RS 48/6k testen ob man da auch einen von zweien automatisiert ab- und zuschalten kann.
Da in der Zukunft irgendwann mal ein E-Auto in die Familie kommen wird, denke ich an eine mögliche Ladeinsel, also z.B. ein Carport mit ca. 4-5 kWp Solar, ca. 30 kWh großer DIY-Akku, WR und ein Ladeziegel. Also alles ziemlich simpel.
Damit wäre man unabhängig davon, ob das Auto gerade bei Sonne zuhause steht oder nicht, und wenn der große Akku halt mal wieder voll ist, lädt man um ins Auto... klar, das ist von den Verlusten her nicht ideal, aber man braucht nicht planen und braucht auch keine intelligente Wallbox mit Überschußerkennung und dem ganzen Zeugs.
Den Bezug zur "Insel" sehe ich hier, weil man mit dem E-Auto alleine den Ertrag von rund 4500 kWh schon ganz gut verfuttern könnte, d.h. es stellt sich gar nicht erst die Frage nach Einspeisung oder Anbindung ans Haus. Und wenn's im Winter knapp wird, hänge ich den Ladeziegel halt an die Steckdose.
Woher diese Abneigungen gegen Wallboxen? Eine 150€ Wallbox, nur 1-phasig ist doch fast nix anderes als ein Ladeziegel. Per Schütz/Nockenschalter jederzeit auf 11kw umschaltbar.
Hallo,
so läuft es bei mir seit einigen Jahren. Es sind zwar nur Plug-in Hybride, aber das macht ja keinen Unterschied. Es gibt 2 Ladepunkte, einer wird mit Solar-, einer mit Netzstrom versorgt.
Beim Insel-WR musste ich einen umtauschen, da er mit seiner Softstart Einrichtung bei einem Auto Irritationen ausgelöst hat. Das war einer von EPEVER und der Toyota Prius 3 meldete immer: Strom zu schwach. Dann hat sich alles ab- und wieder angeschaltet, immer wieder. So kann man nicht laden. Nun ist´s ein WR von Viktron und mit dem läuft es gut. Er ist auch viel leiser als der von EPEVER, wiegt das doppelte und kostet auch einiges mehr.
L.G.
Da müsste man sich mal die Kurven ansehen. Aber ich dreh das Ganze mal argumentationstechnisch um.
Nehmen wir an, eines der "Probleme" wäre ein hoher Verlust wenn wir unter 200W Leistungsabgabe liegen. Bedeutet der Wechselrichter würde zwar die 100W bereitstellen, dafür aber 200W Leistungsaufnahme haben und der Wirkungsgrad wäre bei 50%.
Und nehmen wir weiter an, bei 200W Bereitstellung macht er das mit 250W.
300W macht er mit 340W und alles darüber bleibt er fast konstant bei diesen 40W.
Dann wären die 40W Eigenverbrauch und der Rest Wandlerverluste, wobei bei zunehmender Abnahme der Eigenverbrauch verschwindet zur Relation der Wandlerverluste, aber auch je nach Erzeugung/Verbrauch.
Dann wäre es aber praktisch, 200W als Minimum zu haben, weil dann verballert er 50W als nur 100W und dann verballert er 100W. Ferner wäre es dann praktikabel einen Speicher oder irgendeine variable Last anzuhängen die mit einem Vergleicher vergleicht was gerade abgenommen wird, und dann auf diese 200W bringt. Und dann macht es noch weiter Sinn etwas zu haben, was man sowieso benötigt. Das könnte nen kleiner Heizstab in Warmwasser sein. Es ist immer noch besser diese paar Watt im Wassertank zu haben und die Speichertemperatur zu erhöhen, als die Abwärme vom WR. Es geht ja auch nur um die Minimalabnahme.
Die Schwierigkeit ist in meinen Augen die Trennung was man wie wann wo benötigt. Was man generell benötigt sind:
Haushaltsstrom, Heizen, Warmwasser, Kochen, Kühlen, E-Auto.
Kann man einen großen Teil davon auslagern oder umschichten geht eine Strom-Insel einfacher. Dass man dann von was Anderem abhängig ist, seis drum, ist eher nicht Thema. Wobei ich da die Wortklauberei wichtig finde. Dann ist man immer noch abhängig, letztlich lautet die Frage also: Wovon möchte ich weiterhin abhängig sein?
Weiter Verbrenner fahren erhöht die mögliche Autarkie von Strom, weil sowieso getankt wird.
Weiter fossile Heizung erhöht die mögliche Autarkie von Strom, weil sowieso eingekauft wird, meist in Kombination von Warmwasser und auch in Kombination mit Kochen.
Daher was will man mit der Insel erreichen? Vom Stromanbieter, Netzanbieter, in der Hinsicht vom Staat keine Behelligung. Bei den anderen Dingen legt er da den Finger drauf, es sei denn ich wohne irgendwo anders oder eben außerhalb des Gesetzesrahmens.
Weil ich eben noch keine Ahnung von Wallboxen habe. Und der normale Ladeziegel ist in der Regel beim Auto schon dabei. Was könnte die Wallbox denn besser?
Welcher ist es? Der "Victron WR Smart xxxxVA"?