Dafür gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Studien. In Abhängigkeit der Batteriegröße ist der sog. CO2-Rücksack von Stromern in der Regel größer als von Verbrennern. Daher dauert es meist einige Tausend Kilometer, bis das Elektrofahrzeug bspw. beim deutschen Strommix vor dem Hintergrund der CO2-Bilanz besser ist. Allerdings schmilzt dieser anfängliche Nachteil des Elektrofahrzeuges seit einigen Jahren immer mehr, da die Batteriezellen zunehmend auch in Europa produziert werden (Transport) und der dort verwendete Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien kommt. Auch werden die Produktionsprozesse zunehmend effizienter, durch bessere Trockner in der Elektrodenfertigung, bessere Trockenraumtechnik usw.
Heut gekauft und gleich angemeldet die Karre.
Ist ein Renault ZOE Intens erste Generation BJ2013 171.000km Kaufbatterie 85%SOH
Kaufpreis: 5500€ (mit Akku dabei)! volles Schnäppchen.
Akku hat beim Rauskaufen 1300€ gekostet (hat der Verkäufer erledigt).
Die linke Seite ist ein wenig ramponiert - darum der Preis.
Nach einer gründlichen Innen/Aussenpflege auf die Bühne.
Wie erwartet den üblichen Rost, kenne ich ja schon zu genüge vom anderen.
3kg Sand und Kies hat er auch mit geschleppt.
Alle Unterbodenteile abgebaut um weitere entrostungs Schritte vorzubereiten. Dabei gleich 2,3 Schrauben abgerissen.
Paar easter eggs habens mir auch rein gelegt:
Zuerst haufenweise Sonnenblumenkerne unter der Rücksitzbank, dann ein Kornspitz im Radhaus, ein Ball neben der Batterie, ein Knochen unter der Batt Abdeckung.
Getriebeöl abgelassen, war schon gut dunkel. Und ich denke zuwenig drin.
Jetzt wird mal entrostet und weiteres Service gemacht bevor gefahren wird.
?
wieviel kwh hat der noch nutzbar bei 85% ?
der rost siet garnicht so schlimm aus berifft ja nicht die karosserie selbst.
wie behandelst du den rost. einfach abbürsten und rostumwandler drauf oder was spezielles?
so 19kWh nutzbar bei 85%soh ca. 22kwh hat er netto 26kwh brutto neu.
Rost. Bei rost ist jetzt mein plan: dreck runter mit hochdruck, dann mit druckluft ausblasen, dann drahtbürste, dann rostumwandler, dann fluidfilm, dann permafilm.
Plan geändert: nach grob entrosten (hochdruck+luft+hammer+schraubenzieher) nur fluidfilm pinseln + permafilm pinseln. ... das dauert ganze Tage ...
Rostumwandler ist zu kompliziert, der ist nur für einfache Teile die sich gut entrosten lassen. Bei schlampiges auftragen ohne gründliches vorbehandeln rostets drunter einfach weiter.
Das fluidfilm zieht besser ein und verhindert ein weiterrosten. Permafilm verhindert das abwaschen.
Und vor fluidfilm sollte man keinen rostumwandler hab ich gelesen.
Gleich gscheit gemacht: Alle Bremsen mit zerlegt und alles schön gemacht + konserviert.
Um Welten besser als vorher.
Nächster Schritt: aussen nachlackieren. Dazu brauch ich mal die passende Farbe.
geniales zeug kannte ich noch garnicht
aber 3 tage warten zwischen den behandlungen geht bei mir nicht, da ich keine grube oder hebebühne habe ich kann mal kurz wo rauf fürn paar stunden.
werde meinen mit rostumwandler behandelten akku unten noch mit hammerite metall schutzlack einsprühen das sollte vorerst reichen
@voltmeter Hammerite würde ich dir nicht empfehlen, ist zu wenig elastisch für den Einsatz am Auto. Reißt dann und es rostet drunter.
Besser wäre hier Brantho Korrux 3 in 1. Damit haben ich sehr gut Erfahrungen gemacht.
Kann ich bestätigen: Wenn Hammerite, dann muss wirklich alles bis aufs blanke Metall sauber sein. Ansonsten rostet es recht bald unter dem Lack munter weiter, wenn der erste Steinschlag ein kleines Loch gemacht hat. Was Öliges ist besser, also Fluidfilm oder Liqui Moly Seilfett oder Mike Sanders Fett oder die fast gleiche Natomischung, Stichwort Gurulan.
Ich sprühe vor jedem Winter etwas Liqui Moly Seilfett auf kritische Stellen des Unterbodens. Mach ich seit 10 Jahren so, sieht alles erstklassig aus.
Und Brantho Korrux hab ich hier auch im Einsatz, ist ein sehr strapazierfähiger Lack.
interresante angaben machen die da im datenblatt
"Diese Farbe ist schnell staubtrocken = nicht mehr
schmutzempfindlich."
anscheinend ist bei denen noch nicht angekommen das man schnell in minuten oder stunden angibt, bei entsprechenden außentemperaturen.
ich habe nur 2-3h zeit auf der hebebühne und kann nicht ewig warten
der akku ist unten durch eine kunsstoffabdeckung geschützt da kommen also keine steine oder ähnliches hin.
den rost habe ich schon vorbehandelt mit der hand drahtbürste abgebürstet und mit rost umwandler bestrichen als nächstes kommt hammerite drauf und gut is.
es sei denn brantho korrux ist in 3h soweit ausgetrockentet
hab aber keine lust wieder jemandem nachzulaufen und fehlende angaben im datenblatt herauszufinden, in dem fall kaufe ich das produkt einfach nicht.
angaben bei hammerite
- TrockenzeitNach ca. 1 – 2 Std. staubtrocken
- Verarbeitungstemperatur10-25°C
- schnell staubtrocken ....
Das eine E-Auto-Diskussion so schnell in Instandhaltungsthemen für Oldtimer ausartet, ist schon ein trauriges Zeichen.
Oliver
Die Geschmäcker und Interessen beim Thema E-Autos sind unterschiedlich und treffen nicht immer deine Vorlieben. Damit muss man leben in einem Forum.
Als Offtopic sehe ich es nicht, weil gerade bei gebrauchten E-Autos das Thema Aufarbeitung zentrale Bedeutung hat.
Danke euch fürs Teilen, war erstaunt, wie verrostet die Kisten schon sind, obwohl noch gar nicht so alt.
Das hat nichts mit "Elektroauto" zu tun, sondern damit, das bei vielen Herstellern die Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz gespart wird. Das machen Sie bei "jedem" Fahrzeugtyp. Schau dir mal Fahrzeuge aus Sylt oder Garmischpartenkrichen an, vom Dacia bis Yeti alles mit Rost dabei. Besonders schön zu sehen bei den Fiat 500/Panda, die Rosten schon wenn sie vom FIAT Trailer zum Händler rollen.
vorallem im gebrauchtwagen sektor
da gibt es nicht viel "günstiges"
klar wer mal kurz 30k eur hat oder sich nen kredit holt der hat auch keine sorgen oder probleme mit rost.
mir ging es darum meine laufenden kosten zu senken durch das günstige e auto.
dessen kosten habe ich in 4 jahren wieder drin (zahle 0ct für strom) gegenüber meinem verbrenner und ab da kann ich für ein neues e auto das geld zurücklegen
weil ewig halten die akkus ja nicht, wer weiß vielleicht gibts bis dahin auch möglichkeiten im diy den akku aufzurüsten.
hat dein zoe eigentlich einen ccs ladeanschluss?
Der Thread hier ist ja eingeschlafen, dann wecke ich ihn mal.
Wir, ein Ruheständlerpärchen wollten 2020 ein E-Auto anschaffen. Vorher sind wir jahrzehntelang Youngtimer gefahren, die selbst gewartet und repariert wurden.
Die Entscheidungsfindung war ernüchternd und zog sich hin. Für mich, Auto-affin und in diesen Dingen etwas penibel, gab es kein E-Auto auf dem Markt. Wir haben uns dann für einen Golf 8 als Plug-in-Hybrid entschieden und den im August 2020, als die Bestellung freigegeben war, zu sehr guten Konditionen bestellt. Aber die zivile Variante, mit normalem Äußeren und nicht den GTE mit viel Lametta und hemmenden Breitreifen dran.
Für uns passt das, wir fahren meist in der Umgebung bis 40 km Entfernung, wo es mit dem E-Antrieb funktioniert. Auf 100 km haben wir im Durchschnitt unter 1 Liter Benzinverbrauch. Der Wagen fährt einfach immer noch fantastisch und wir sind sehr zufrieden. Was Tesla gefährlich irreführend hier in Deutschland Autopilot nennt, macht unser Golf mit dem Assistenzsystem Travelassist auch.
Die längste Strecke war bisher 730 km zum Hardwareeinkauf nach Holland. Die Antriebsbatterie von brutto 13, netto ca. 10,2 kWh wird dabei ständig im Hybridmodus durch Rekuperation und überschüssiges Drehmoment durch den Benziner nachgeladen, wird also nie leer. Zur Not kann man beim Golf auch noch mit dem Benziner während der Fahrt aufladen, ist natürlich ineffektiv. Ich dachte erst, der sei zum Einstieg in die E-Mobilität, aber nein, den behalten wir. Mit 5 Jahren Werksgarantie gekauft, könnte danach jedes Jahr erweitert werden.
Ab 2024 bekommt der andere Batteriezellen mit doppelter Kapazität. Für Privatleute leider nicht mehr so interessant, da die Förderung durch den Bund wegfällt. Die Förderung hätte man mMn. für Privatleute weiterführen können, die allermeisten sind eh ins Firmenleasing gegangen, wo meist kein sinnvoller Gebrauch stattfindet.
Zwar kein richtiges E Auto aber ich fahre es jetzt schon 3 Jahre, das erste Jahr zum testen ob ich damit zurecht komme für meine Fahrten und es für gut befunden.
Vor 2 Jahre dann mein Auto komplett abgeschafft und jetzt nur noch damit unterwegs, fahre im Jahr rund 5000km.
Fährt 45kmh hat neu 2800€ gekostet und ich habe es mit einem selbstgebauten Lifepo4 Akku aufgerüstet und habe jetzt eine Reichweite von 80-100 km.
Dank Balkonkraftwerk fahre ich im Sommer fast kostenlos nur im Winter muss ich ans Netz.
Im Sommer wenn ich mit der Sonne gut zurecht komme nutze ich das Fahrzeug auch direkt als Nachteinspeisung um meinen Grundbedarf über die Nacht zu decken, speise dann 140W über einen Wechselrichter wieder ins Hausnetz ein.
Versicherung kostet im Jahr 40€ und habe sogar die ersten beiden Jahre noch die THG Förderung bekommen, jetzt gibt es die leider auf diese Kleinfahrzeuge nicht mehr, ich müsste mir also einen Tesla oder dicken SUV kaufen um die weiter zu bekommen.? die Kleinfahrzeuge sind anscheinend mit einem Verbrauch von 8Kwh/100km zu umweltschädlich.?
Hi @thomas1975 genial und preiswert, wie ist die Verkaufsbezeichnung und wie breit die Ladefläche. Reicht die für z.B. Solarmodule? :d
@ulli gibt verschiedene Bezeichnung, aber im Grunde alles das gleiche.
Der hat alle gängigen Marken die es so gibt auf einem Haufen.
Die Ladefläche ist 1x1,40m und es passt als Überdachung ein 370W Modul drauf.
Es gibt die Fahrzeuge auch mit Kofferaufbau dann kann man das einfach drauf kleben.
Die rosten schon im Prospekt sagte man früher :lol:
Ist ja genial! So etwas in der Art möchte ich auch irgendwann mal haben. Für die Regentage, wenn man auf Roller, e-Scooter und Pedelec nass wird und man daher heute notgedrungen doch ins Auto steigt.
Ich hätte eher so etwas wie einen Econelo F1 im Blick, der ist auch 3-rädrig, hat aber beiderseitig Türen, so dass man vollständigen Wetterschutz hat.
Lass' mich raten: Der hatte ab Werk Blei-Gel-Akkus? Das ist für DIYer der "Jackpot", die haben nämlich kein BMS, so dass die Bordelektronik auch kein BMS erwartet, mit dem sie reden könnte. Da kann man dann einen beliebigen Eingenbau-Akku anflanschen - sobald die Spannung stimmt, fährt das Ding.
Wobei ich 8 kWh auf 100 km aber etwas viel finde. Ich dachte, mit 45 km/h sollte man irgendwo so um die 6 kWh/100 km herauskommen. War zumindest meine Schlussfolgerung nach einiger Lektüre in einem CityEL-Forum.
@thomas1975
ich bin mit meinem auch super happy
Vor über 3 Jahren für knapp über 1000€ gebraucht gekauft - letztes Jahr dann die Bleiakkus gegen Lifepo4 ausgetauscht - nicht weil die alten hinüber waren, sondern aus Gründen...
Inzwischen sinds 15.000 km in denen ich keine 1500L Bezin verbraucht und bezahlt habe.
Ich liebe das Teil - ich wohne in der Stadt, habe keinen Parkplatz am Haus - aber ein kleines Vorbeet, wo er perfekt hin passt. Einen großen SUV könnte ich gar nicht laden - zu kleine PV, kein Parkplatz. Das Ding ist das maximum an Emobilität, was ich raus bekommen kann. Und es reicht mir vollkommen.
Technisch sind die ja alle unterschiedlich - andere Controller, Motoren usw... aussehen tun die dafür alle gleich. Aber ich komm bei weitem nicht auf 8 kwh auf 100... Meiner fährt keine 45 (Tacho macht bei 45 dicht) sondern knapp 40 kmh nach GPS. Dabei brauch er dann in der Ebene ca. 1200w. Er schwankt zwischen 800w und 2000w, wenn leichte Steigungen sind. Auf 100 km komm ich so auf 3 - maximal 5 kwh.
Das Teil ist halt echt DIY freundlich. Man kann alles machen, was die Fantasie zulässt. Die Technik ist die gleiche wie bei nem Ebike, nur in groß. Keine Kommunikation zw. Ladegerät, Motor, Akku oder sonst was. Egal wie man Strom in den Akku rein oder raus bekommen möchte, das ist machbar. Ohne dass ne "Tank"anzeige dann nicht mehr richtig berechnet wird und das ganze Fahrzeug lahm legt...
Hatte auch mal nen MikroWR direkt am Akku. Heute nen Laderegler am 72v Akku, vorher nen 24v Laderegler an den Bleiakkus, die ich mit nem umschalter von 72v auf 3x24v geschaltet hab. Elektrogrill am 72v Wechselrichter hinten auf der Ladefläche. Kurz hatte ich mal zwei Bleiakkus zusätzlich verbaut , um mit 96v, 1kw zusätzlicher Leistung und 50 statt 40kmh Vmax zu fahren. Schwere Baumaterialien transportiert das Ding ohne sich zu beschweren. Auch den Hang hoch. Wir sitzen oft zu zweit vorne drin, passt gerade so... Darf man zwar nicht aber angehalten wird man auch nicht. Daher auch beim basteln narrenfreiheit... Demnächst verbaue ich vielleicht mal einen anderen Controller, wenn ich was passendes für günstig finde. Ich würde gerne rekuperieren.
Aber: Grundsätzlich ist das Ding billiger Schrott. Ich habe schon mehrmals wo schweißen müssen. Die Bremsen sind Naja. Die Geräuschkulisse ist Naja. Und Komfort ist nicht vorhanden. Kabel sind zu dünn, habe viele ausgetauscht und zusätzlich abgesichert. Für über 3.000€, was viele Händer inzwischen wollen, würd ichs mir nicht holen. Für unter 2 ists ein großer Spaß.
















