Das Wasser wird einfach durch die Zirkulations zur Küche und die WW Leitung zurück zum Bad fliesen. Positiv: weniger Stagnation, dafür mehr Wärmeverlust.
Kann man das verhindern? Das wäre dann ja noch ein Grund zum entfernen der Zirkulationsleitung. So wird das Wasser immer wieder erwärmt, also wie du schon schreibst mehr Wärmeverlust dann aber auch immer eine gute Temperatur für Legionellen. Ansosnten steht das Wasser ja nur kalt da.
Ggf ein Ventil, aber hat sich bei Dir ja eh bald erledigt.
Auch wenn die Zirkulationsleitung weg ist würde das Wasser ja nach rechts strömen denke ich mal. Muss mir nachher nochmal den gesamten Faden durchlesen, habe echt den Überblick verloren was die Vor-/nachteile sind etc.
Den
Denke nicht, weil es ja nicht weg kann. Jetzt ist es hin und zurück ja ein zweiter wenn auch langer Weg zum Bad wo ein paar Prozent durchfließen.
Hier ein ganz komischer Vorschlag, ich habe keine Ahnung ob das geht, daher schreibe ich es in einem kleinen Block zum Auf-/Zuklappen!!!
Folgende Idee:
In der Küche soll die Zirkulationsleitung weg. Es soll auch die Leitung mit einem dünneren Rohr verlegt werden. Das ergibt Sinn, je weniger Wasserinhalt umso besser.
Im Bad lässt sich das nicht machen. Was sich aber machen ließe wäre das, was Jens geschrieben hatte. Das bedeutet: Die Zirkulationsleitung an der BWWP abtrennen. Das Zirkulationsrohr mit an Warmwasser anschließen. Das würde bedeuten, wenn jemand Wasser im Bad nimmt, hat man einen höheren Rohrdurchmesser, es fließt also durch WW und durch die Zirkulationsleitung und spült immer die Zirkulationsleitung mit. In der Küche wäre das sinnlos, weil man nur wenig Wasser entnimmt. Im Bad aber, wenn da geduscht oder gebadet wird, ist das schon fast egal.
Vorteil: Zirkulation ist weg!
So und nun noch eine zweite Idee:
Zusammenfassung
Wie wäre es denn, wenn man hier ein Entleerventil einbauen würde?
Vorteil: Wenn kein Wasser benötigt wird, steht im Warmwasserrohr kein Wasser. Und wenn Wasser benötigt wird, kommt erstmal nur Luft, also keine Wasser/Energieverschwendung.
Aber: Dann ist Luft da drin. Ich weiss nicht ob das geht oder ob man das darf.
Wie meinst du das genau? Wenn ich doch nachher im Bad doch Wasser ziehe läuft es doch auch an dem Gabelpunkt vorbei und kann nach rechts oder verstehe ich das jetzt falsch?
Wie soll es künftig in Richtung Küche fließen, wenn da nur mehr die WW Leitung da ist und es aus dieser Sackgasse nicht wieder zurück kann? Jetzt hat es ja z.B. die Zirkulationsleitung als Rückweg und die WW Leitung als Hinweg oder halt umgekehrt. Da kann es dann höchstens ne Mikrozirkulation im Steigrohr zur Küche geben.
Ja stimmt, das macht Sinn. So fliest es immer zwischen Zirkulationsleitung und Warmwasserleitung hin und her.
In der Küche soll die Zirkulationsleitung weg. Es soll auch die Leitung mit einem dünneren Rohr verlegt werden. Das ergibt Sinn, je weniger Wasserinhalt umso besser.
Gedanklich richtig, aber er wollte (würde es auch so machen) das WW Rohr entfernen und die jetzige Zirkulationsleitung als künftige WW Zuleitung zur Küche verwenden.
Mit der Belüftung wäre ich als Laie etwas skeptisch, was Verkeimung aus der Luft angeht und ggf. Korrosion (hier ggf. kein Problem, da es wohl ein Verbundrohr war, nicht wie bei uns Kupfer).
Off topic: Muß mich wohl mal mit dem Markdown Editor beschäftigen, das Ausklappen ist ja ein tolles Feature!
Wie wäre es denn, wenn man hier ein Entleerventil einbauen würde?
Einfacher / sinnvoller wäre es, wenn man die Zirkulsationsleitungen lässt wie die sind - aber die Zirkulationsleitung an der BWWP entfernt und an dem Punkt dann ein Entleerventil einbaut in den Abfluss. Somit würde aus der “Zrikulationsleitung” eine “Spülleitung” die das (offensichtlich “gefürchtete”) Wasser aus den Leitung mittels Wasserdruck (=keine Zirkulationspumpe mehr nötig) in den Abfluss befördert.
Somit würden dann immer die gesamten Warmwasserleitungen “durchspült” und das “vermeintlich gefährliche” Wasser aus den Leitungen direkt entsorgt.
Entsorgt würde es ohnehin, wenn man an der Zapfstelle laufen lässt bis es warm wird. (dann halt etwas mehr wg. längerer Leitung.)
Wenn man nun aber “Angst” hat vor Legionellen in den Leitungen, so ist es im Grunde eigentlich die schlechteste Idee wenn man die an der Zapstelle aufdreht und laufen lässt bis es warm wird. Denn auf die Art entsteht genau dort - wo man sich zu der Zeit aufhält - das “potentiell gefährliche” Aerosol - das zb. die Legionärskrankeit auslösen kann.
Hingegen würde bei “aktiver Zikulation” das Wasser zurück gehen in den Speicher - dort würden die Legionellen (zumindest wenn man den warm genug aufheizt) getötet.
Wenn man es über die Zurkulationsleitung in den Abfluss laufen lässt, dann wäre es eben “weg”…
Somit wäre das “Problem” dahingehend behoben:
- Weniger Energieverbrauch, weil das Wasser in der Leitung nur bei Bedarf “abgelassen” wird
- Besserer Schutz vor vermeintlichem Befall in den Leitungen, das Wasser wird entsorgt
Gegen die potentiell eher sogar höhere Gefahr des Boiler bei geringer Temperatur ändert es aber auch nichts…
Aber es bleibt dann der Vorteil der Zirkulationsleitung (sofort Warmwasser) 100% erhalten, und das Wasser wird außerdem auch in den Abfluss befördert bis es warm ist - also keine Gefahr vor “gefährlichem Aerosol” (aber nur, wenn kontaminiertes Wasse nicht aus dem Boiler kommt!)
Nur das Aerosol wäre bei Befall gefährlich - selbst wenn man es trinkt bei Befall ist das i.d.R gefahrlos.
Dann würde ich die aber an WW anschließen.
Andernfalls kommt da wohl auch kein Wasser raus, zumindest falls die Zirkulationspumpe ein Rückschlagventil hat ![]()
Im Bad lässt sich das nicht machen. Was sich aber machen ließe wäre das, was Jens geschrieben hatte. Das bedeutet: Die Zirkulationsleitung an der BWWP abtrennen. Das Zirkulationsrohr mit an Warmwasser anschließen. Das würde bedeuten, wenn jemand Wasser im Bad nimmt, hat man einen höheren Rohrdurchmesser, es fließt also durch WW und durch die Zirkulationsleitung und spült immer die Zirkulationsleitung mit. In der Küche wäre das sinnlos, weil man nur wenig Wasser entnimmt. Im Bad aber, wenn da geduscht oder gebadet wird, ist das schon fast egal.
Vorteil: Zirkulation ist weg!
Und dann ist auch gewährleistet, dass die Zirkulationsleitung immer mit durchgespült wird?
Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass der Zugang der Zirkulation im Bad unter der Badewanne ist. Leider habe ich keine Revisionsklappe dort. Folglich könnte ich mir auch eine Revisionsklappe einbauen, was ja sicherlich generell nicht schlecht ist wenn man mal da reinschauen kann und dann die Zirkulation abklemmen.
Müsste halt nur mal schauen wie man so etwas schön hinbekommt. Habe nämlich nur eine große Fliese dort.
Du mit deinem Töten. Du tötest die bei 60°C und der Tank soll keine 60°C haben. Das wäre vollkommen unsinnig eine BWWP zu benutzen und die dann mit 60°C oder 70°C aufzuheizen.
Völlig unsinnig ist es meiner Ansicht nach, wenn man mit einer Art “Tunnelblick” einen kleinen Teilbereich betrachtet um dort mit einem noch zu erfolgendem “Umbau” eine “vermeintliche Verbesserung” zu erzielen.
Aber das ist meine Meinung - völlig in Ordnung wenn du das offensichtlich anders siehst ![]()
Und nochmal, wenn er wirklich Angst vor Befall hätte
Wenn nicht, nimmt man keine Umbauten vor…
Wer im Gegensatz zu uns keine Pumpe für den Garten hat, kann das Rückflußwasser ggf. auch für den Garten nutzen.
Ich versuche es nochmal zu sagen. Meine Ziele sind:
a) Temperatur von 50 Grad in der BWWP
b) Maximale Durchspülung der Leitungen um Biofilm, Legionellen etc. vorzubeugen
c) Keine Energieverschwendung durch Zirkulation und zirkulierendes Wasser, welches ich nicht brauche
Du schmeißt das WW-Rohr bei der Küche raus. Das dünnere Zirkulationsrohr schließt du bei WW an. Nun kommt an der BWWP das Rohr weg. Und die Badezimmerzirkulationsleitung kommt auch an Warmwasser. Wenn nun im Bad aufgedreht wird, läuft zum Bad über 2 Leitungen das Warmwasser. Das ist zwar nicht optimal. Optimal wäre im Bad unter der Badewanne die Zirkulationsleitung zu kappen und sie komplett wegzumachen.
Schließe mich diesem Vorschlag an. Bei den 4m ins Bad brauchts ja keine Zirkulationsfunktion. Und falls nicht schon gegeben und soweit halt möglich würde ich die künftige WW-Leitung in die Küche dämmen - primär, damit es in der Leitung bischen länger warm bleibt, wenn man in der Küche doch gelegentlich am werkeln ist.
Danke euch, ja so werde ich es machen. Überlege mir dann, ob es eine gute Möglichkeit gibt die Badewanne zu öffnen und wenn mache ich die Zirkulation komplett weg.
So ein Zugang ist vielleicht ohnehin gut, wenn da mal was undicht sein sollte oder um zu sehn, ob alles OK ist. Ob man ausreichend gut an die Leitung kommt, um sie vernünftig abzuschneiden, kalibrieren und verpressen zu können ?!? Am Ende bekommst Du es zumindest auf Anhieb nicht vernünftig dicht und die Baustelle wächst … Ich würde mir den Stress nicht antun.


