Ich kann Dir leider nicht mit Zahlen helfen, weiß aber auch nicht, ob Dir Beispiel wirklich helfen: Andere Ausrichtung, 600/800 Watt WR?, Wohnort, Stromverbrauch ...
Probier doch mal das PV Tool hier aus, da kannst Du Deine eigene Situation recht gut mit modellieren, auch ohne Akku (wird als Grenzfall eh mit berechnet).
Ich gehe davon aus, dass 2.8.0 die ins Netz eingespeiste Energie ist. Das ist dann alles, was nicht unter Eigenverbrauch fällt. Bei letzterem kannst Du je nach Anlagenertrag (Größe, Ausrichtung), Stromverbrauch und Verteilung (Tag/Nacht) wahrscheinlich ohne Speicher mit irgendwas zwischen 10% und 70% (<600Wp, durchschnittliche Last tagsüber >100W tagsüber) Eigenberbrauch rechnen. D.h. als Beispiel: Bei halbwegs gut ausgerichteten Modulen und 600Wp: 550kWh, davon 50% selbst verbraucht, also gehen 225kWh pro Jahr ins Netz.
Rechnen kann man viel. Aber mich interessieren halt reale Werte. Ohne Akku halte ich 50% Eigenverbrauch schon für recht optimistisch. Nur wenn man immer schön Wasch- und Spülmaschine und so auch anstellt wenn die Sonne scheint. Unsere ‘Grundlast’ ist tagsüber unter 100W. Mit Akku kann man dann abends etwas mehr konsumieren. Aber bei so einer Rechnung sind halt zu viele “Freiheitsgrade”…
Aber wahrscheinlich gibt es hier im Forum kaum einen “Normalbenutzer”, der/die das Ding einfach in die Steckdose gesteckt hat…
Was verstehst Du unter "ungepimpt"? Einfach nur, daß es legal anmeldbar ist?
Was ist der Hintergrund der Frage? Überhaupt ein BKW, ohne/mit Akku, ...?
Mehr als zwei Module für Dich OK/möglich und wie wären sie montiert?
Mir fällt nichts ein, wo Dir jetzt exemplarische Ergebnisse mehr helfen, als die konkreten Rechenergebnisse. Hab jetzt keinen Thread im Kopf, aber es gab damals sicherlich auch
Diskussionen, wie gut die Simulation mit der Realität übereinstimmt, die sich auch von Jahr
zu Jahr ändert, je nach Wetter ...
Rechnen und schätzen :). Aber genau darum geht es ja, ohne genauere Angaben der Umstände haben die Werte aus der Praxis (d.h. Durchnittswerte anderer Nutzer) kaum Relevanz.
Die vielfach genannten Spül- und Waschmaschinen sind oft weniger relevant, als man denkt. Selbst wenn beide 1x pro Tag laufen: Der hohe Leistungsbedarf liegt meist nicht lange an (unsere Spülmaschine trocknet 20min mit 2kW, der Rest sind immer mal wieder Peaks. Die Waschmaschine benötigt insgesamt 0,6kWh/Lauf.
100W schafft auch ein kleines BKW häufig, da stimme ich zu - die 50% sind dabei sehr optimistisch. Bei niedriger Grundlast schafft man dann wohl eher nur 10%-30%.
Grundlast ist auch definitionsbedürftig. Einfach der Mittelwert über n Stunden in der Nacht unter Einschluß von Kühl- und Gefriergeräten, die ein BKW tagsüber auch versorgen kann, auch wenn die nicht gleichmäßig durchlaufen? Oder nur das was wirklich permanent anliegt (in meinen Augen Unsinn, aber da streiten die Geister). Auch ein am Tag laufender PC, speziell im home office kann schön mit versorgt werden.
und das mit 850 Wp, einem Akku und 600 W Nulleinspeisung. Ich nutze meine erzeugte Energie lieber in der Nacht. Aber mann kann etwas rechnen.
Gestern 4.930 Wh von den Modulen in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr, Grundlast in dieser 150 W, macht 1.800 Wh. Ohne Akku und Nulleinspeisung möglicherweise 1.500 Wh selbst genutzt. Dann wären 1630 Wh gestern im Netz verschwunden.
Das ist etwas grob gerechnet, aber bestimmt nicht sehr weit weg von der Wahrheit.
ich will mit meinem “gepimpten” Balkonkraftwerk einfach nicht “aus der Rolle” fallen. Ich ziele so auf 600kWh/a, aber gemäss @Gnomie (grob 700kWh/a, danke!!) könnte ich ja auch noch mal n bischen was drauflegen…
Aktuell mache ich erst den Akku voll, dann Warmwasser heiss, dann in den Übergangszeiten ne Wärmewelle ~1kW an, und wenn dann noch was über ist, dann geht das mit 600W in’s Netz, wenn der Börsenpreis über meinen 8ct Vergütung liegt auch bis 1000 Watt.
Vor ner Weile hab ich auch morgens eingespeist, wenn es die Prognose hergab und der Preis über 8ct war, aber da dachte ich, das is vlt n bischen viel in Summe…
Ich hatte zum Spass am Anfang mal kurz nen 300W WR und ein uraltpanel das so 200W lieferte also gefühlt <1kWh am Tag. Das hat den Ferrari ordentlich zurückgedreht, so die Hälfte, 0,4kWh gingen raus wenn ich auf Arbeit war. Läuft ja nur der Kühlschrank.
Rechne 8kWh Erzeugung und 1kWh Verbrauch, kannst 7 einspeisen. Bleib bei 800VA +10% was rausgeht. Kannst schon auf neue Regel anmelden?
das is noch auf die ganz alte Regel angemeldet - 600W und unendlich Module. da werde ich definitiv nix dran ändern
aktuell sind zwar nur 2kWp Module im Register, weil es irgendwie immer rot wurde als ich mehr reingeschrieben hatte, obwohl die Stadtwerke mir eine “Erzeugungsanlage mit 4kW installierter Leistung” bescheinigt haben (was auch immer das heissen mag?! nix mit 600W oder kWp oder so?!?). Auch bei dem Speicher hat die Register KI mir vorgeschlagen, die 14kWh zu 1.4 zu korrigieren, weil es sonst nicht zu der Leistung 600W passen täte - das hab ich alles so akzeptiert. Nur nix dran rütteln, sonst rufen die Stadtwerke gleich wieder an und beschweren sich über daas Register wegen den Verwaltungsaufwand, den sie mit jeder Änderung haben.
Was ich wirklich mache/habe ist denen eigentlich völlig egal. Hab schon ofter länger mit denen geplaudert. Die ham mir auch anstandslos nen andren ‘smarten’ Zähler eingebaut, als ich mit dem ersten nicht zufrieden war. Und bei meiner von Grund auf erneuerten Elektrik inkl. neuem Kasten lediglich gesagt “da fehlt ne Plombe” und haben die ohne weitere Worte dran gemacht…
Ich habe ein 800W Wechselrichter mit 920WP Modulen in 60Grad aufgestellt am Balkon, mit Südausrichtung. Vom 1.Mai 2025 bis 1.Mai 2026 habe ich 196kWh eingespeist, und 558kWh selbstgenutzt und insgesamt 754kWh produziert. Also knapp 75% selbgenutzt, durch Optimierung.
Ich bin schon am überlegen zu erweitern und einen Akku dazu zunehnem, 2 bzw. 4 Module mehr und einen 2 bzw. 4 kW Akku. Sollte sich für mich in 3,5 Jahren rechnen.
Vermute die Panels hätten dir mehr liefern können als der WR abnimmt. 60° ist super. Bei nur 1 Ausrichtung ist mit Batterie viel besser. Hab jetzt so 8kWh für 1800Wp, ist ausreichend