Wieso stehen Wärmepumpen mit dem Gebläse Richtung Haus?

Ich mag dich enttäuschen , nur ist die Realität halt mal so und deshalb auch die Fragestellung .... Ich sage ja nicht das ich mir solche Strukturen ausgedacht habe

weil kalte Luft halt auch wieder nach unten fällt, wieder eingesaugt wird

Die Wärmepumpe entstand aus der Klimaanlage, da hat man all diese Probleme nicht

Meinst Du ? kann mir kaum vorstellen das Waermpepumpe Heizungen ein Ableger von Klimaanlagen wären ...

Klimaanlagen gibt es viel länger, in Deutschland gab es eher Sole-Wärmepumpen

der der denken kann denkt daran - sorry, dimme Antwort auf eine dumme Frage

Vielleicht eher als eigener Thread sinnvoll, wenn Du ein kleines Summary zu gibst?

Dann lass so etwas doch einfach aus der Diskussion...
Betrachtungszeitraum 2006 bis 2014. Vergleichsbasis: Gas-Brennwertsystem mit 101% bzw. 106% (!!!!!!!) Wirkungsgrad.

Was steuert diese überalterter Studie zur Kernfrage des Threads bei? Weder im Studienergebnis noch in den stichprobenartig geprüften Einzelberichten wird irgendwo auf die Aufstellung eingegangen.

Halte Dich ans Thema des Threads. Mach einen neuen auf, wenn Du über andere Dinge diskutieren möchtest. So schwer ist das nicht.

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Wenn die Atmosphärischen Dreckschwarten ääh Gasthermen den Brennwert bei der Wirkungsgradangabe unterschlagen dürfen (sonst wären deren schon beschämende Zahlen nochmal im um 10% niedriger..) dann müssen die Brennwertkessel halt mit 101 bis 106% kontern.

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Du redest vom heizen, nicht wahr? Dann saugt das Außengerät der WP die Außenluft an, kühlt diese ab (um ihr die Wärme zu entziehen), und bläst dann kalte Luft raus. Diese kalte Luft willst Du nicht auf's Haus richten, wenn Du das Haus heizen willst. Da richtet man es so ein, dass die kalte Luft möglichst keinen Kontakt mit dem Haus kriegt, und dazu muss die kalte Luft möglichst vom Haus weggeblasen werden. Und damit ergibt sich schon ganz automatisch die übliche Aufstellung.

Es gibt als ganz entgegen Deiner Auffassung keinen Grund, die WP senkrecht zum Haus zu stellen. Damit würde man sehr deutlich Effizienz verlieren.

Tatsächlich? Warum würde man Effizienz verlieren?

kommt auf die Definition der Effizienz an: die der WP oder die des "Haus heizen".
WP dürfte egal sein, Heizen eher nicht.

Wenn die Hütte wegen der zusätzlichen Kaltluft der Wärmepumpe nennenswert Wärme verliert...

ist die Wärmepumpe schon mal die denkbar ungeeignetste Wärmequelle.

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[Sarkasmus ON]
Wenn nasse Haare wegen eines auf sie gerichteten Föns trocknen, ist der Fön die ungeeignetste Trocknerquelle
[Sarkasmus OFF]

Wenn ich die Gebäudehülle (auch nur lokal begrenzt) künstlich Kühle, findet in diesem Bereich (wegen der größeren Temperaturdifferenz) eine verstärkte Wärmeübertragung von innen nach außen statt. Wenn ich vermehrt Außenluft an der Gebäudehülle (die nahezu Außentemperatur hat) vorbei führe, ändert sich nichts (solange die Gebäudehülle nicht feucht ist und vermehrt Verdunstungskälte entsteht).
Grundsätzlich gilt: Was ich nicht im Haus haben möchte, führe ich vom Haus weg!

Wenn du aber vor dem föhnen einen Helm aufsetzt, ist der Föhn wirklich ungeeignet. Die WP bläst ja nicht durch ein offenes Fenster. Es wird vielleicht an der Innenseite einer gedämmten Wand kaum messbar sein. So wird es vermutlich gemeint gewesen sein.

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Der Helm ist die Dämmung. Unter dem Helm wird es, auch wenn es etwas länger dauert, warm. Die Wärme sorgt dafür, dass die Haare, wenn auch deutlich langsamer, trocknen und die Innenseite des Helms nass wird.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, die warme "Abluft" beim Kühlen bzw. die kalte "Abluft" beim Heizen auf das Objekt zu pusten, das gekühlt bzw. geheizt werden soll. Auf dem Beispielfoto von "eric" sieht man auch ganz deutlich ein Fenster und einen Kellerschacht in Ausblasrichtung.
Wer also aus reiner Nostalgie im Winter Eisblumen an den Fenstern mag, soll so installieren.

Ich weiß schon was du meinst. Aber vielleicht gibt es vielleicht doch den einen oder anderen Grund. z.B. wenn eine WP direkt an einem Gehweg steht und keine Luft richtig Weg geblasen werden soll/darf. Die Haare unter dem Helm werden vielleicht nie trocknen. Weil Feuchtigkeit nachkommt (Haut, Verdunstung, Schweiß). So wie ein Haus nie auskühlen wird weil da an eine kleine Stelle kalte Luft pustet. So wie jedes Fenster in einer gedämmten Fassade kein Weltuntergang ist.
Ich kenne ja den Grund nicht warum es dort so verbaut wurde. Vielleicht nur ein Montagefehler? Warum den Kunden nicht einfach fragen?

warum nicht einfach um keinen Stress mit dem Nachbarn zu haben?

Die soll ja im erlaubten Rahmen so weit wie möglich weg vom Haus und möglichst nah an den Nachbarn, die Ausblasrichtung gegen die eigene Hütte ist wie wir gelernt haben kein Problem, und wenn man aus der Richtung des Nachbarn ansaugt kann der sich schon mal nicht über die kalte Ausblasluft beschweren die ihm die teure Hecke zerstört.

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Das haben "wir" genau wo gelernt?

Auf dem Foto sieht mir nichts nach "Nachbar" aus. Das sieht aus wie eigener Gartenzaun mit dahinter liegender Straße. Die WP einen Meter näher an die eigene Fassade und um 180° gedreht landet keine kalte Abluft beim Nachbarn, sollte dort einer sein.

Und damit bleibt es bei der Fragestellung des Thread-Titels und meiner Antwort "Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund".

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Privatlektionen in Wärmelehre gab es auf meiner Schule auch nicht.

Wenn das anblasen von 5 m2 Hauswand mit 3K kühlerer Luft einen Wärmeverlust bedeutet ist die Wärmepume das falsche Heizgerät.

Nur weil Du die Aussage, wenn auch leicht modifiziert, wiederholst, steigt deren Wahrheitsgehalt nicht.
Wenn die Außentemperatur um 3K sinkt, steigt mein Heizbedarf entsprechend an. Wenn dieser Temperaturabfall bezogen auf die Gebäudehülle lokal begrenzt ist, sind an dieser Stelle die Transmissionsverluste trotzdem höher, was einen höheren Heizbedarf zur Folge hat.
Drehe ich die Ausblasöffnung der WP vom Gebäude weg, stellt sich die ganze Problematik nicht. Ergo gibt es immer noch keinen vernünftigen Grund, die Ausblasöffnung auf das Gebäude zu richten.

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