ich habe ein Balkonkraftwerk mit folgenden Komponenten:
Wechselrichter: HMS-800W-2T mit Anschluss an Wieland-Dose (separate Leitung)
4 Module mit je 450 Watt (Bis Oktober 2025 nur 2 Module)
Ich stelle mir nun die Frage (auch im Hinblick der Erweiterung von 2 auf 4 Module) in wie fern sich ein Speicher für mich lohnt und welcher der Beste für mich ist.
Hier noch weitere Angaben:
Zeitraum 01.10.2024 bis 30.09.2025:
Verbrauch: 1.500 kWh
Ertrag BKW (bei 2 Modulen): 894 kWh
Ins Netz eingespeist: 400 kWh (bei 2 Modulen)
Durch die Erweiterung der Module sollte die Einspeisung im nächsten Jahr noch mehr sein.
Sonstige Punkte, die bei der Entscheidung wichtig sein könnte:
Ich habe eine Brauchwasserwärmepumpe, die ich in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr laufen lasse. Die springt je nach Bedarf nur in dieser Zeit an. Wenn sie läuft verbraucht sie zwischen 350 und 500 Watt.
BKW steht auf Flachdachgarage (nicht direkt am Haus)
BKW per Wieland-Dose angeschlossen
Speicher möchte ich in die Garage stellen
Schlechtes WLAN-Signal vorhanden, CAT 7 Kabel in der Garage vorhanden
Noch kein Smart-Meter vorhanden, in Zukunft soll da ein Shelly eingebaut werden
Da ich ein Freund von Kabel bin (das funktioniert grds. immer :-)), wäre es gut wenn man den Speicher per LAN Kabel mit dem Internet verbinden kann.
Ich würde da wohl den Anker Solix E2700 in Betracht ziehen, Pferdefuß ist allerdings der fehlende LAN Anschluß - auch mit Blick aufs Smartmeter - und der HMS ist dann auch über. Der MaxxiCharge auf den ich neulich aufmerksam gemacht wurde hätte LAN, in DE gefertigt, aber auch ein gutes Stück teurer … Heizung haben sie wohl beide. Die ganzen Argumente pro&contra verschiedener (anderer) Akkusysteme findest Du hier ja sonst zu genüge.
Ich hoffe, wir können nächstes Jahr meinen Schwiegereltern auch ne kleine PV auf die Garage montieren, wenn es mit Baum weg/Gartenweg neu/Kabel drunter klappt. Akku da auch schwierig und im Verteilerschrank in der Wohnung ist kein einziger Slot mehr für ein Smartmeter frei …
Ich empfehle einen 5kw Speicher 48v , kostet ca 700euro, dazu einen Victron Multiplus2 3000gx. Den shelly pro3em als Gridmeter, fertig. Der Multiplus hat Lan, Wlan, Node-red , alles was man braucht, und er ist problemlos erweiterbar
Damit ist alles möglich, habe das auch so in kombination mit hoymiles Wr.
Technisch sicherlich die beste Lösung (hab ja selber auch nen Victron mit 14 kWh DIY Akku im Keller ;-)), aber das wird man dann wohl nur durch nen Elektriker angemeldet beim Netzbetreiber durchbekommen, wenn man es anmeldet …
Die heutigen digitalen Zähler liefern auf der IR-Schnittstelle alle zur Steuerung erforderlichen Daten. Dafür gibt es fertige Leseköpfe und verschiedenste SW im WWW.
Zwei Dinge sind dafür zu tun:
= Beim Netzbetreiber den PIN abfragen damit der erweiterte Datensatz ausgegeben wird.
= Die Daten mit einem µP (von Nano bis ESP32) so zu verwursten das das System (Wechselrichter / Speicher) mit denen etwas anfangen kann.
Vom Wirkungsgrad ist es immer am geschicktesten den Speicher DC einzubinden. Eine AC Kopplung generiert zusätzliche Verluste durch AC-DC_Batterie-AC Umsetzung.