Hallo zusammen,
auch wenn ich keine Balkonkraftwerk im eigentlichen Sinne haben passt meine Anfrage hier wohl am besten hin.
Die über die letzten Jahre fallenden Akku-, steigenden Strom- und Netz-preise und sinkenden Einspeisegebühren lassen mich über einen Akku für meine 10 Jahre alte Solaredge Anlage nachdenken.
Da wir ein kleines Schrebergartenhaus haben kommt eine größere Anlage derzeit nicht in Frage (ich hoffe das Ding läuft noch einige Jahre, nachdem ich letztes Jahr 2 optimierer getauscht habe). Die Anlage passt von der leistung eigentlich ganz gut, aber es wäre nett wenn der Akku / Wechselrichter z.B. 800 W einspeisen könnte, da wir so ohne Netzbezug zu Mittag Kochen oder Wäsche waschen könnten.
Unser Verbrauch über Nacht ist, wenn es mir gelingt den Boiler untertags laufen zu lassen, eigentlich fast nur Router und kühlschrank und Kleinzeugs ca. 800Wh.
Was ist hierfür der beste Ansatz am Markt? All in one balkonkraftwerk kaufen (z.b. Anker solix 2 pro, oder marstek Venus a) und vielleicht noch ein paar Panele an den Speicher stecken und auf die Terrasse stellen? Reiner AC Speicher (z.B marstek Venus e oder zendure solarflow AC, ecoflow…) oder Speicher mit externem wechselrichter (Hoymiles ?) um beides unabhängig von einander tauschen / erweitern zu können? Etwas warten und evtl. sogar gebraucht kaufen?
Einen smart Meter mit shrdzm zählerablesekopf habe ich. Shelly Emulation mit esp32 oder unimeter wäre denkbar, hab aber dzt. keinen Rechner dafür laufen. Daten vom letzten Jahr habe ich auch.
Laut PV Tool zeigt sich der größte Hebel bei 0.5 kwH. Größer 2kWh ergibt wohl eher wenig Sinn.
Ich kenne so ziemlich alle produktvideos auf YouTube bzgl Zendure, marstek, Anker, ecoflow, die erfahrungswerte zu Wirkungsgraden bei niedriger Leistung sind da aber eher dünn.
Vielleicht habt ihr ja einen Tipp.
Weitere Infos:
Verbrauch: ca. 4500 kWh im Jahr (inkl. 800 kWh von der PV). kochen 6 Tage die woche zu Mittag. Warmwasser via Elektroboiler 120 l (Standby ca. 1kWh am Tag, könnte ich auch als “Speicher” verwenden aber ich glaube ich verbrauche das ganze Warmwasser nicht)
Einspeisung: 1200 kWh
Schrebergartenhaus. Schlecht gedämmt. Heizung seit einem Jahr mit Daikin Klimaanlagen (davor Infrarot Paneele / Strom Fußbodenheizung). Verbrauch ca. 800 kwH in der letzten Heiz- und kühlperiode.
Kein Elektroauto und auch keine Lademöglichkeit.
Motiv: 70 % technisches Interesse, Hobby und Welt retten, 30% Geld sparen
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