Ja
Wärst du so freundlich ein paar kurze Angaben zu machen? Ich sammle noch Erfahrungen und würde das gerne mal vergleichen. Muss nicht detailliert sein.
Gesamtverbrauch 3 kWh / Tag
kW der Klimageräte =
beheizte Fläche =
Gebäude gedämmt / ungedämmt =
eingestellte Raumtemperatur =
Details schau mal hier:
Derzeit werden nur 2 Räume beheizt, WZ mit 16m² und Büro mit 10m². Gebäude ungedämmt, U-Wert etwa 1-1,2. Raumtemperatur 18-19 Grad. Wir heizen also sehr zurückhaltend.
Die eigentliche Wärmedämmung haben wir verlagert, nennt sich dann warmer Pullover. ![]()
Man sollte das vielleicht nur bedingt als Benchmark heranziehen, weil es auf extremes Energiesparen ausgelegt ist.
Von der Flur-Lösung, gerade im OG/DG mit Schlafräumen etc. halte ich wenig.
Geht mir genauso… Ich halte - grundsätzlich - gar nichts davon.
Aber dennoch sollte man ja offen für Alles sein, das bin ich auch.
Das Dilemma:
Es scheint mir einfach irgendwie sinnfrei, für einen 10qm² Raum (Bad) eine eigene Split Klima einbauen… Ich meine, es erscheint mir so - was nicht heißen muss es ist so ![]()
Rein logisch betrachtet macht es ja Sinn, exakt in die 3 am meisten genutzen Räume je ein Gerät zu installieren. Somit können diese möglichst effizient beheizt werden - dauerhaft. Und wenn dann mit den Split Klima weitere Räume mitgheizt werden sollen, so ist das durch öffnen der Türen - durch entsprechechendes Temperaturgefälle - möglich. Somit sind dann aber immer noch die “wichtigsten” Räume die wärmsten. Also alles gut…
ABER: Dennoch sind denke ich 10qm² sehr wenig für ein eigenes Gerät. Takten wird hier vermutlich sehr wahrscheinlich sein - insbesondere wenn es nicht sehr kalt ist. Außerdem ist die Montage vom Innengerät direkt im Bad wg. der Luftfeuchtigkeit wohl nicht ideal - keine Ahnung wie “schlimm” es wirklich ist. Gleichzeitig wäre dann aber eine Beheizung von nur dem Bad mittels Gasheizung erst Recht sinnfrei, denn dann sind die Verluste noch größer…
Also irgendwo wirklich ein Dilemma…
Ja. Denkst du, je eine 3,5kW pro Stockwerk wäre ausreichend bei meinem Dämmstandart?
Also einerseits für WZ EG + offen angrenzender Küche, gesamt also ca. 30qm².
Andererseits im OG für SZ,Bad, Flur etwa 28qm² - dazu aber das offene Stiegenhaus, was ich nicht wirklich einordnen kann… Zwar steigt ja warme Luft nach oben, sollte also eigentlicht nicht über die Stiege nach unten fallen? Aber die Positionierung dann eben wieder…
Sehr gut geeignet wäre denke ich so eine 4 Wege Deckenkasette im Vorraum OG
Das wäre eigentlich so gesehen die optimale Lösung, denn dann könnte das Ding bedarfsgerecht dort hin pusten wo es nötig ist… Das Problem, dass die warme Luft dann auch aus den Räumen raus geht wenn die Türen offen sind bleibt natürlich.
Aber wirtschaftlich betrachtet ist es wohl wieder sinnfrei, da es vermutlich kein (vergleichsweise) günstiges derartiges Gerät geben wird, dass dann auch noch effizient ist und idealerweise leise… (das wäre grundsätzlich ein Vorteil, wenn das Geräusch aus dem Raum raus ist…) Auch von der Luftfeuchtigkeit der Dusche wäre das Gerät sicher.
Also sowas in der Art meine ich:
Das reicht locker für 30 m² bei deinem Dämmstandard.
Im OG ist das Murks im Flur. Du hast da noch ein weiteres Problem: Der Flur hat nur 3,5 m². Die Luft dort wird ganz schnell sehr warm und kann nur langsam in die anderen Räume. Dann taktet dir die Anlage sehr viel und es ist viel zu warm dort. Das bedeutet auch schlechte Effizienz der Anlage.
Machs doch so: Bau erstmal eine Split-Klima ins Hauptzimmer, was du oben nutzt und mach dann erstmal Erfahrungen, wie sich die Wärme da oben verteilt.
Im Bad brauchst du in der Regel kein IG. Da reicht es, einen Heizlüfter mal 30min laufen zu lassen, wenn man längere Zeit im Bad ist. Ich denke, die Chancen stehen gut, dass du im Bad auch deine 18 Grad erreichst, wenn du im anderen Zimmer auf z.B. 22 Grad heizt. Wenn das ein Schlafzimmer ist, schaltest du sie nachts dann ab.
Ja, ich denke so werde ich es machen.
Ich werde dann erst mal einfach 2 3,5er Perfera kaufen - die kosten ja kaum mehr als die 2,5er und die Mehrleistung könnte insbesondere bei einem Gerät interessant sein.
Nat. gibt es auch hier (wie immer) Nachteile… Im Grunde sollte gerade das Bad wärmer sein - als das SZ. Es ist sehr unangenehm, wenn das morgens kalt ist. Auf die Art ist dann aber eben das SZ wärmer bzw. Muss es das sein, um das Bad warm zu bekommen. Gleichzeitig bin ich noch nicht sicher, wie es bzgl. Geräuschpegel im SZ wird… Andererseits gibt es aber eh keine Alternative, denn im Sommer soll die Klima ja das SZ kühlen. Außerdem soll ja die Feuchtigkeit die Klima schädigen - also Gerät im Bad nicht sinnvoll.
Die mit Abstand beste Variante wären im Grunde genommen Innengeräte die ich im Dachboden aufstelle und die nur die Luft in die jeweiligen Räume leiten - über die Decke. Denn Platz wäre im Dachboden im Überfluss vorhanden… Außerdem wären somit die Eingriffe innerhalb der Räume minimal.
Auch bzgl. Lautstärke wäre es die perfekte Lösung, denn im Dachboden wären sie nicht mehr so gut hörbar innerhalb vom Raum. (Keine Ahnung wieviel über die Luft übertragen wird).
Auch das Problem mit der Feuchtigkeit wäre dann egal, wenn nur die warme Luft in den Raum geblasen wird im Bad.
Auch bzgl. Anschluss könnte es ein Vorteil sein, ich glaube ich habe noch eine Leerverrohrung direkt in den Keller in den Sicherungskasten. Ev. Könnte ich sogar in den Kanal, müsste ja eine Belüftung geben im Dachboden.
Was aber ein (großes) Problem ist: Die Aufstellung vom Aussengerät. Am Dach wird keine gute Lösung sein, weil es der Witterung ausgesetzt ist und eingeschneit wird. Es müsste dann seitlich unter das Vordach, was zwar ein idealer Monatgeort wäre - aber sehr kompliziert ranzukommen…
Aber mal grundsätzlich: Kennt jemand ein Gerät, dass ich im Dachboden installieren könnte - mit Luftkanal in die Räume - das aber ähnlich effizient und teuer wie die Perfera ist? Etwas teurer wäre auch ok.
Aber ich befürchte, das wird schwierig.
Machst du die Installation selber? In dem Fall könnte man ein sehr günstiges Klima-Gerät (300 eur) für das Bad in Betracht ziehen. Ansonsten direktelektrisch, wie @win vorschlägt. Heizlüfter o.ä.
Ja
Wäre auch ne Möglichkeit
Die Überlegung ist halt es gleich „ordentlich“ zu machen - wenn sich die Möglichkeit bietet…
Ich könnte zb. dann das Aussengerät auf der Rückseite vom Haus montieren direkt außerhalb vom Dachboden unter dem Dach.
Am meisten würde mich der geringere Geräuschpegel reizen - oder wäre der Luftstrom am Ende ähnlich laut wie das Ganze Innengerät?
Wenn du das diesen Winter noch nutzen willst, würde ich bald anfangen mit der Installation. Unter 10 Grad bekommst du den Kältekreislauf nicht mehr so einfach evakuiert.
Was Temperaturen angeht: Vieles ist auch Gewohnheit. Bei uns ist das Bad derzeit bei 15-16 Grad. Ich käme nicht auf die Idee, da jetzt schon einen Heizlüfter anzuwerfen, weil ich mir morgens die Zähne dort putze oder auf Toilette gehe. Beim Duschen ist es sicher angenehmer, wenn man bei 23 Grad aus der Dusche steigt, aber ein wenig unangenehmer Reiz stärkt mitunter auch das Immunsystem. Der Körper gewöhnt sich auch einfach an andere Temperaturen, baut z.B. braunes Fett auf, was auch wieder gesund ist. Was man heute noch als unangenehm erlebt, darüber denkt man morgen schon nicht mehr nach, weil es kein Thema mehr ist.
Aber wer will: Heizlüfter an, dann ist das Bad in 3 min schön warm. Und selbst wenn man täglich im Winter 1 Stunde im Bad einen 2kW Lüfter an hätte, dann wäre das 400 kWh. 120 Euro für den Komfort ist doch auch nicht viel Geld. Real wird es vermutlich auch deutlich weniger sein.
Ja, ich weiß… Ich war ja leider zu doof rechtzeitig zu bestellen, als bei dagimarket noch eine lagernd war.
Ich hatte ja jetzt am Montag die Info erhalten, dass die Anlagen „im Laufe dieser Woche“ wieder lieferbar sind. Deshalb dachte ich, wenn ich dann min. 2 davon bestelle - lohnt es sich.
Leider ist es aber noch immer nicht verfügbar, Antwort habe ich leider auch keine mehr erhalten (ob bekannt ist wann genau verfügbar).
Irgendwas kann aber ohnehin nicht stimmen, denn bei Ebay sind 8 Stück als lagernd gekennzeichnet. Also entweder stimmt der Lagerstand bei Ebay nicht und Käufer müssen warten oder er stimmt auf der Website nicht:)
Ich habe aber mittlerweile 20m Leitung bestellt (heute angekommen), Pumpe+Monteureinheit ein Vevor Set von Amazon. Zwar einstufig, aber du hattest geschrieben das macht nix. War in Aktion für 100 oder so. Ist R32 geeignet beschrieben. Testo habe ich ja, gestern probiert und bin von Pumpe über Schlauch zu Testo relativ rasch auf 40pa gekommen. Aber auch sofort wieder hoch wenn Pumpe aus - was ja normal ist wie ich jetzt weiß.
Mit Ventil direkt am Testo hält es besser dicht, aber auch nicht 100%.
Halterung sollte auch heute ankommen, Drehmomentschlüssel von Rothenberger (du schreibst, die Krähenfüße sind nicht gut) sollte auch heute kommen. Muss mir die 100€ wert sein.
Realistisch habe ich dieses WE mit diesen Sachen Arbeit, wäre aber toll wenn ich die Anlage für nächstes WE hätte… Eine wenigstens.
Darum geht’s… Deshalb läuft die Heizung auch durch - es ist nicht direkt geplant wer, wann, wie oft duscht😂
Es ist auch denke ich sehr unangenehm wenn der Raum ausgekühlt ist und „nur“ der Heizlüfter läuft, Boden und Wände sind ja kalt.
Stimmt, mir wäre halt eine „ordentliche“ Lösung lieber. Denn wenn ich direkt mit Strom heize - kann ich auch gleich die Gasheizung laufen lassen - oder? Klar, je kleiner der Raum - um so größer die Verluste vergleichsweise. Aber sind es - insgesamt - Verluste? Irgendwie geht ein Teil davon ja wieder irgendwo ins Haus (die Leitungen, die Heizung selber etc.)
Ich hatte auch erst überlegt noch ein Innengerät ins Bad zu hängen. (Habe 4 im Haus).
Habe mich dagegen entschieden. Einmal wegen der Raumgrösse und auch wegen der nur sporadischen Nutzung. Da kommt ein Infrarotpanel hin. Gibts ja heutzutage mit Timer, kann man auch über Bewegungsmelder machen und das finde ich so sinnvoller. So kalt ist es da eh nicht wenn der Rest des Hauses beheizt wird.
Also ich weiß ja nicht, wie ihr duscht, aber ich wüsste nicht, was da schädigen soll. Wenn ich dusche ist für 10 min mal die Luftfeuchtigkeit bei 80% und sinkt dann sehr schnell wieder auf 50-60%
Die Elektronik ist bei wem gestorben. Kann aber nat. auch ein Zufall gewesen sein.
Nur noch mal für mich, damit ich das halbwegs verstehe ![]()
“Direktstromheizungen” sind (grundsätzlich) bzgl. Wirkungsgrad tendenziell eher schlecht, weil sie aus 1 kWh Strom auch “nur” 1 kWh Wärme machen können - oder? Aber diese - 1 - kWh machen sie auch “wirklich” nutzbar für den jeweiligen Raum, weil ja genau dort die Wärme entsteht.
Das Problem dahingehend ist dann eigentlich “nur” der hohe Strompreis.
Gasheizungen sind in der Hinsicht “noch schlechter”, denn die machen erstens aus 1 kWh Gas nicht 1 kWh Wärme - sondern hier sind noch allerlei Verluste abzuziehen. Dadurch, dass die Wärme nicht dort produziert wird wo sie genutzt wird - kann da am Ende schon einiges zusammen kommen. Was wäre dann noch realistisch für meine alte Brennwerttherme Elco Ultron22W? Etwa 80%?
Die Gasheizung rettet so gesehen “nur” der deutlich geringere Gaspreis von ca. 1/3 im Vergleich zum Strom. Wenn also beim Gas nach der Rechnung nur ca. 0,8 kWh (nutzbare) Wärme in dem Raum entstehen wo sie benötigt wird, dann wären es für das selbe Geld immer noch 2,4 kWh zu 1 kWh bei Strom Direktheizung?
Die beste Option dahingehend dann die Wärmepumpe, da sie aus 1 kWh Strom mehr Wärme rausholen kann - je nach Bedingungen - anhand des COP/ SCOP.
Kann man das etwa so sagen?
Der Hintergrund meiner Frage ist einfach, ab wann lohnt es alternativ mit Strom direkt zu heizen falls eine Split Klima nicht praktikabel ist und Gas vorhanden.
Ja, so ganz grob, wobei du es auch konkret anschauen musst: Wenn du z.B. das Bad 30min mit Strom 2kW heizt, dann hast du 1kWh verbraucht und 1kWh Wärme genau dort hin geschickt. Wenn du nur für diesen Raum die Gasheizung anwirfst, wird die erstmal 10kWh verbraucht haben, bis da etwas Wärme ankommt. Dafür has du etwas Wärme überall im Haus, die du an einigen Stellen nicht brauchst (Flur, Keller und wo überall die Rohre lang gehen).
Wenn man im Bad nur kurz mal die Temperatur von 17-18 auf 23 Grad hochbringen will, ist direktelektrisch sehr interessant. Denn bis du die 1000 Euro für eine Split-Klima wieder raus hast, kannst du sehr viel direktelektrisch heizen.
Da kommt es auch sehr auf die Gewohnheiten an. Wir verbrauchen im Bad in einer Heizsaison nur etwa 30kWh.
Ja, das dachte ich mir auch so ca. Aber das es wirklich 10 kWh wären im Vergleich mit dann ev. sogar noch geringerem Nutzen, hätte ich jetzt nicht gedacht. Das schockt mich dann doch und spricht eig. doch wieder für eine ev. günstige Anlage im Bad…
Ideal wäre nat. wenn die 2 Anlagen auch so reichen bzw. die im OG bei offener Tür das Bad ausreichend mitheizen kann…
Stimmt schon, ist aber halt ein Unterschied ob der Raum - dauerhaft - auf zb. 22 Grad gehalten ist und alles im Raum warm ist, oder die kalte Luft im Raum kurz aufgewärmt wird. Bis die Oberflächen warm sind dauert es dann schon länger denke ich. Aber ob es einen Unterschied macht, ist dann nat. die andere Frage.
Ich wundere mich ohnehin, dass die Gasheizung keinen Warmwasserspeicher hat, denn die aufheizt. Und daraus dann der Heizkörperkreis gespeist wird. Das müsste doch - insbesondere bei dem häufigen takten - die bessere Lösung sein? Dann müsste denke ich die Heizung nicht so häufig ein / aus schalten. Aber ich lese gleichzeitig überall, derartige Speicher wären ganz übel für die Effizienz und werden tw. sogar ausgebaut deshalb…Aber wenn nat. zb. nur 2 Räume beheizt werden und die Heizung nicht tiefer runter kommt als 6,5kW (keine Ahnung wie die “anfängt”, vermutlich höher) dann ist klar, dass die nicht lange heizen kann… Wenn die aber einen Puffer aufheizen würde, dann könnte die länger laufen? Aber ich merke schon, dann heizt wieder der Puffer unnötig den Keller und am Ende macht es wohl nix besser…
