Welche Split-Klima für mein Projekt?

Genau das ist das Problem mit jedem Speicher. Wenn der in einem Raum stehen würde, der eh beheizt werden soll, dann wäre es was anderes.

Man kann sich da durchaus Gedanken machen, was das auch für eine Energieverschwendung sein kann, Bäder den ganzen Tag auf 22-23 Grad warm zu halten.

Ich übertreibe mal mit einem Beispiel: Man kann auch das Warmwasser den ganzen Tag laufen lassen, damit man beim Duschen den Hahn nicht aufdrehen muss. :smile:

Wir haben uns gesellschaftlich daran gewöhnt, dass wir teils sehr dekadent mit Wärmeenergie umgehen. Stromsparen ist schon lange ein Thema und haben viele verinnerlicht. Aber beim Thema Wärme wird oft kaum drauf geachtet, obwohl hier noch viel mehr Energie verbraucht wird und gespart werden könnte. Ich finde das schon sinnig, sich Gedanken um seinen ökologischen Fußabdruck zu machen. Aber das nur als Einladung, mal in diese Richtung zu denken.

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Gute Idee, ich denk mal darüber nach. Der Vorteil wäre, dass man nicht warten muss bis das Wasser warm ist :+1: :wink: Problematisch könnte aber der viele Wasserdampf sein. Ev. einen Entfeuchter reinstellen und durchlaufen lassen?

Ja, am besten im Bad :grin:

Ja, sicherlich. Aber im Vergleich dazu, dass ganze Haus - egal ob ein Raum genutzt wird oder nicht - dauerhaft zu heizen, noch sparsam…

Klar, aber das mache ich ja schon mit bedarfsweise heizen und Umstieg auf LLWP.

Aber stimmt schon - noch mehr sparen geht immer. Ich mag aber auch nicht irgendwie Schimmel bekommen oder so (zum Glück bisher nirgends ein Thema)

In den letzten drei Wintern haben wir, also die ganze Familie, zusammen im Wohnzimmer geschlafen. Damit mussten wir die anderen Zimmer wenig/kaum heizen.

Alles möglich.

Edit: seit 2022 hat unsere Kommune die Möglichkeit eröffnet, dass man in ein paar öffentichen Einrichtungen für umsonst duschen darf.

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Dann heize ich lieber die ganze Bude auf 22 grad.

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Im konkreten Fall geht es ja eher um die Situation, dass dein Bad vielleicht auf 17-18 Grad abfällt, weil es ja noch vom Rest des Hauses geheizt wird. Da ist kein Schimmel zu befürchten.

Natürlich musst du darauf achten, dass die Luftfeuchte im Haus nicht zu hoch ist. Aber das ist eher unwahrscheinlich bei normalen Heizgewohnheiten. Da ist die Luft im Winter eher deutlich zu trocken, also im Bereich 30-50 %.

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Ich finde nicht, dass man da so einfach sagen kann. Die Gefahr ist hier schon erhöht.

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Genau das ist eben auch mein Gedanke dazu. Besser wir heizen bedarfsgerecht dort - und dann wenn es nötig ist.

Denn wenn ein gewisser “Heizbedarf” - um Schimmel zu verhindern und das Bauwerk zu schützen besteht ja immer. Ich kenne mich damit nicht aus, aber so habe ich das bisher immer gehört.

Also wenn man ohnehin heizen muss, dann eben der Gedanke es gezielt dort zu tun - wo es am meisten Sinn macht. Was ich damit sagen will: Besser 22 Grad in den Räumen wo man sich aufhält und zb. nur 16 wo man sich nicht aufhält, also gleichmässig überall 19.

Die Räume bleiben dann durch die “Abwärme” auf Temperatur und können bei Bedarf auch sehr schnell - auch über App am Handy - aufgeheizt werden. Das geht dann nat. nicht innerhalb von 5 Minuten, aber da man es von überall steuern kann macht das nichts.

Diese Möglichkeit, bedarfsweise sehr schnell jeden beliebigen Raum heizen zu können, werde ich ja in jedem Fall beibehalten. Ich denke eine Wärmepumpe - egal welche - wäre in dem Fall auch prinzipbedingt vergleichsweise weniger gut geeignet. Denn die müsste dann einerseits größter dimensioniert sein, ums in so einem Fall sehr schnell sehr viel Energie bereit stellen zu können. Insbesondere auch bei sehr tiefen Aussentemperaturen. Genau dann ist aber der Wirkungsgrad gering und gleichzeitig mindert die “Überdimensionierung” die Effizienz im Jahresdurchschnitt tw. massiv. (wie weit kann runtergetaktet werden)

Somit mein Gedanke, diese “Durchschnittslast” der wichtigsten Räume mit den Klima Split Geräten abzudecken. Genau hier können die punkten. Laute Innengeräte sind nicht erwünscht, sonst wäre auch das 50er für´s WZ eine Option. Aber wg. Lautstärke und auch Effizienz eben nicht. Da wäre dann sogar noch besser, wenn wirklich nötig ein 2. Gerät zu installieren;) Aber das wird nicht der Fall sein denke ich. Für ca. 30qm² muss auch eine 3,5kWh Perfera völlig reichen.

Diese Geräte sollen dann eben - anstatt der Gastherme - durchgehend die Räume heizen. Dieser “Luxus” soll somit dann deutlich günstiger und effizienter werden als aktuell mit Gas.

Außerdem der Vorteil der Kühlung im Sommer, denn auch wenn es insgesamt nur einen kleinen Zeitraum vom Jahr betrifft, so ist es dann eben doch sehr angenehm… Wenn man mit den Geräten also 2 Fliegen mit einer Klapp schlagen kann - optimal.

Die Geräte sollten - da sie durchlaufen - dann sehr effektiv arbeiten können, da die Spitzen gekappt werden und sich ein sparsamer Betrieb einregeln sollte. Ob die dann auch bei offenen Türen das Haus “halb-direkt” mitheizen können, wird sich zeigen müssen.

Ja, das glaube ich auch. Ich möchte hier auch kein unnötiges Risiko eingehen, Bauschäden können dann schnell ungleich teurer werden, als gesparte Heizkosten es je aufwiegen könnten… Und das will einfach niemand… Aber glauben = nicht wissen…

Aber ungeachtet dessen, es geht weiter:

Das “Material” ist nun (abgesehen vom Wichtigsten, den Geräten) mittlerweile großteils hier. Leider hat sich mein Plan, heute im Baumarkt Material zu holen (Kabelkanäle, Stromkabel etc.) erledigt, da ja heute geschlossen ist… (Woran ich erst gestern Abend dachte :zany_face: )

Rothenberger Drehmomentschlüssel (Ich habe keinen “sinnvolleren” finden können)

Rohrbiegeseelen:

(1.) Wandkonsole für Ausseneinheit:

Pumpe+Monteureinheit: (A2L - explosionsgeschützt)

Bördelwerkzeug:

20m Leitungsset:

Ich habe direkt die 20m gekauft, da ich hoffe, damit beide Geräte installieren zu können. Da die Geräte eh nur bis 10m gefüllt sind und man die idealerweise nicht überschreiten sollte, wäre das toll. Einzig zum Bördel - üben will ich jetzt deshalb noch nichts abschneiden, nicht das es hinterher genau fehlt… Abflussrohr muss ich noch kaufen, ist da nur 2m dabei. Scheint mir aber Preis/ Leistung sehr gut und sehr gut bewertet.

Rohrbieger:

Testo 552:

Schnüffler:

2 Rollen Armaflex:

Ich denke, ich sollte dann großteils alles haben - abgesehen der Geräte?

Ev. werde ich noch Helium kaufen zum abdrücken, kleiner Kompressor ist zwar hier - aber der Druck soll ja zu wenig sein. Außerdem kann ich die Luft dann ja nicht “erschnüffeln” falls was undicht wäre, Helium soll aber funktionieren?

Was bestellt man bei Helium? Sowas?

Oder woanders, billiger, teurer?

Oder reicht diese:

Welchen Adapter?

Bei den Klimaleitungen sind an den Enden bereits Bördel dran. Mein Plan sieht vor, diese für die Innengeräte zu nutzen. Für die Aussengeräte möchte ich gerne eine Schleife machen, damit ich Spielraum habe, falls ich Bördel verpfusche. Taugen die originalen?

Viele Fragen… Ich danke euch für eure Hilfe!

Nylog Blue habe ich auch hier, Big Blue nicht.

Detailfotos der Bördelflächen machen, so kann man nichts erkennen.

Wir haben in den meisten Zimmern einfache Thermo-Hygrometer. Haben damals ca 2 Euro/stk gekostet.

https://www.amazon.de/-/en/gp/aw/d/B0BC4LZWKR?psc=1&ref=ppx_pop_mob_b_asin_title

Seit wir Homeassistant haben, haben wir auch zigbee Thermo-Hygrometer in HA. sonoff snzb-02

In einem gewerblichen Grundstück mit mehreren Gebäuden, welches ich im Winter überwache, bzw den Hausmeister spiele, habe ich diese Variante. Vom Hauptgebäude bis zu einigen Nebengebäuden sind es ca 150-200m. Es werden 500m die als mögliche Entfernung angegeben. Da es nur im Hauptgebäude wifi gibt sehr funktionales Produkt.

https://www.amazon.de/-/en/gp/aw/d/B0C6MJ3P7L?psc=1&ref=ppx_pop_mob_b_asin_title

Wenn man die Feuchtigkeit misst, kann man entsprechend nachjustieren.

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Unser Haus ist auch nur teilweise geheizt, und das wohl seit ein paar hundert Jahren :grinning_face_with_smiling_eyes: - ohne Schimmel. Ist aber auch nicht in Plastik verpackt.

Mich verblüfft auch immer, wie warm viele Leute schlafen. Optimal sollen ja 15-18 Grad sein, aber viele schlafen wohl erheblich wärmer. Finde ich in Hotels immer irre, mit den dicksten Winterbettdecken bei 22-25 Grad zu schlafen, da fühle ich mich wie in der Sauna...

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Stimmt natürlich, ist um so wenig Geld nat. eine Überlegung. Schade, dass es meine Heizungssteuerung nicht dabei hat - dann wäre es am Handy mit dabei. Ich habe aber eine ganze Armada Funkthermometer hier, da werde ich auch einfach mal welche in (gewöhnlich) nicht beheizte Räume geben.

Ja - genau darum geht es. Klar, wenn ein Haus nicht oder nicht “nach aktuelleren Maßstäben” gedämmt ist, dann wird das auch kein Thema sein. Ich denke bei nachträglich dick in Dämmplatten eingepackten Häusern wird das noch problematischer sein… Die Bauweise von dem Haus hier ist da denke ich generell weniger anfällig.

Das kommt immer auch auf viele Faktoren an. Ich esse im Moment zb. nicht so viel - da friert man dann auch schneller etc. Kommt eben immer darauf an, kann man kaum pauschal sagen.

Auf den unscharfen Fotos kann man nichts erkennen.

Entweder mehr Mühe beim Fotografieren geben oder abschneiden und neu machen. Zollstock sollte helfen, ob 2x10m reichen.

Ich bin immer noch auf der Suche nach dem idealen Montageort für das Innengerät WZ.

Möglichkeiten gibt es viele, aktuell tendiere ich zu einer der beiden Varianten:

Mir wäre am Liebsten, wenn ich nicht durch den farbig gestrichenen Teil der Wand den Kabelkanal ziehen müsste. Jeweils am Rand sind dicke weiße Streifen, es wäre also ideal wenn ich dort lang den Kabelkanal hätte. Das Problem dabei ist aber natürlich, dass in dem Fall dann das Kondenswasser - wenn ich an der Aussenwand dann direkt seitlich anstatt nach unten verlege - kein Gefälle hat… Wird also so nichts werden. Sonst wäre diese Variante nicht schlecht:

Damit wäre ich dann jeweils zuerst im oberen weißen Streifen (vorausgesetzt Innengerät sehr hoch montiert) und dann im seitlichen am Eck. Dort runter bis zum Terassen Betonboden, dort seitlich entlang ums Eck und wieder unten rein wo das Aussengerät montiert wird. Wäre bzgl. Leitungsverlegung die einfachste Variante - Leitungslänge ca. 8,5m.

Bei der 2. Variante:

…ist die Leitungslänge quasi identisch, aber dann fällt das Rohr direkt nach unten an der Aussenwand, also wohl zu bevorzugen. Ab dem Knick kann das Kondenswasser direkt raus aus dem Kanal, nur der Rest geht zum Aussengerät.

Alle 5?

Ich habe schon 15 gemacht und die besten rausgesucht…

iCloud Fotos.zip (2,3 MB)

ich finde die Bördel sehen, soweit man das erkennen kann, recht gut aus. Deutlich besser als die von Vetall. Nur die Isolierung ist bei denen hier eher nicht UV beständig?

Ich würde Big Blue noch besorgen. Falls nicht, auf jeden Fall Lecksuchspray, idealerweise + Lupe + Zahnarztspiegel. Finde ich fast das wichtigste..

Ok, kenne Vetall nur von den Angeboten. Wäre aber um 100€ teurer gewesen - weil das hier aber sehr gut bewertet ist, habe ich gekauft.

Keine Ahnung, ich finde die Optik mit den kleinen Noppen toll :laughing:

Aber UV ist eh egal, wenn es im Kabelkanal verschwindet.

Ich hatte gehofft, mit Helium+Schnüffler, dann Testo und am Ende noch kurz aufdrehen und Schnüffler wäre es “safe” :thinking:

Das Problem ist, dass der Fokus der Fotos irgendwo liegt, z.B. auf der Mutter, auf diesem Plastikstopfen, auf der Isolierung etc, -aber nicht auf dem Bördel, dieser ist fast immer unscharf.

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