Ich habe die aktuelle Situation in Deutschland beschrieben.
KI behauptet Anfang 26 waren es etwa 50 in Deutschland, im ersten Tertial 26 lt. KBA 8! in Worten Acht! Neuzulassungen von Brennstoffzellen-Pkw.
In anderen Anwendungen kann und wird H2 Sinn machen und an mancher Stelle auch unentbehrlich sein, siehe Jens Beitrag dazu. Heute gab / gibt es lt. Vattenfall Börsenstrompreise unter 0 zwischen etwa 09:00 und 16:00. Leider machen Elektrolyseure für die sieben Stunden 0 Sinn.
Der Shop ist Sonnenmatrix, den Wechselrichter habe ich persönlich in Aldenhoven (zwischen Aachen und Köln) abgeholt und vorab per Banküberweisung gezahlt, das gibt 3% Skonto.
Dass ein Kavernenspeicher andere Kostenstrukturen hat als eine Stahlflasche für zu Hause, ja, das kann ich nachvollziehen. Ob der Kavernenspeicher aber wirklich super günstig zu haben ist, das finde ich gar nicht so einfach zu beurteilen.
Und bei kleinen Brennstoffzellen verstehe ich einigermaßen, warum Heizungen von Fachmann teuer sind. Das sieht man auch bei Ökofen oder Wärmepumpen. Nur gibt es bei Wärmepumpen dann doch auch günstige Lösungen wie Klimaanlagen. Bei Brennstoffzellen scheint es das nicht zu geben und im Prinzip sind die auch modular aufgebaut und von daher sind da Skaleneffekte nicht so nachvollziehbar wie bei Kavernenspeichern.
Wenn man 3% Abregelung hat, dann sind das pro 10 kWp etwa 300 kWh im Jahr.
Bei 5000 Euro pro kW und 10 Jahren Nutzungsdauer und der eher freundlichen Annahme, dass 1 kW Elektrolyse bei 10 kWp reicht, kostet die kWh abgeregelter Strom speichern über 1,50 Euro die kWh. Mit 2/3 Verlust, reden wir von 5 Euro pro ausgespeicherter kWh. Das sind natürlich völlig inakzeptable Werte und es ist weit, weit günstiger abzuregeln und statt dem Elektrolyseur weitere PV zuzubauen.
Die Betriebskosten habe ich übrigens grob berücksichtigt, indem ich die Nutzungsdauer relativ kurz angesetzt habe.
Bzw. man muss gar nicht abregeln. In unserem Pool (100 Euro oder so mit 5 m3) sind zwei Heitzstäbe, die ich gebraucht für 10 Euro gekauft habe und die etwa 5 kW ziehen. Das ist doch etwas günstiger also 25000 Euro für 5 kW Elektrolyseleistung in real existierenden Anlagen (von Stromanschluss bis Wasserstoff Pipeline Anschluss einschließlich Gebäude etc. dann alles dabei).
Der langsam Modus nervt, ich will nur den Lesefluss etwas verbessern und kann es nicht. Den Absatz zu den laufenden Kosten habe ich nachgebessert, das ging noch, als mir dann aber aufgefallen ist, dass das “bzw.” nicht mehr richtig passt, konnte ich nicht nochmals anpassen.
Woran es liegt, das mein Beitrag verschwindet, ist mir nicht klar. Macht das der langsame Modus, wenn ich versuche einen Schreibfehler zu korrigieren, oder ist meine Meinung nicht erwünscht?
Der Begriff Saisonspeicher beinhaltet rein sprachlich nicht dass EE gespeichert wird, sondern dass Energie über eine Saison zur Verfügung steht. Er wird allerdings gern für EE verwendet.
Mir ist das auch lieber.
Aber wenn die Mädels allein im Haus sind weil ich unterwegs bin, dann funktioniert das bei grosser Kälte und ohne Strom weder mit dem Holzofen noch mit irgendeinem System, das auf Strom aus dem Netz angewiesen ist. Auch das Heizungswasser Ablassen bevor es einfriert funktioniert dann nicht. Wenn dann die Leitungen platzen und beim Auftauen das ganze Gebäude gewässert wird, ist das ein Totalschaden.
Das Einzige was dann einfach eine Zeitlang von selbst funktioniert ist die Ölheizung mit Notstrom. Bis die Stromreserve alle ist, muss ich dann zurück sein um den Moppel anzuwerfen.
Und ich bleibe dabei, die Ölheizung ist auf jeden Fall ökologischer als der Heizstab der WP wenn es zu kalt ist. Dann wird die Ölheizung auch nicht nur als Reserve vorgehalten (und steht sich kaputt) sondern sie verdient auch noch ein wenig solange der Heizstab teurer ist.
Ja, politische Wechsel machen planbare Strategien sehr schwierig.
Wir sind ja auch Exportweltmeister bei Windkraft, PV Anlagen und Wechselrichtern. Dazu noch bald bei Elektroautos, da wir klare zukunftsgewandte Strategien haben die nicht ständig wechseln.
Ach nee, doch nicht.
Ich spare mir (erneut) darauf hinzuweisen was alles immer noch gefördert wird. Und, dass es um den Preis in 2030, also in der Zukunft geht.
Muß man nicht versuchen, kann man auch einfach lassen
Wär halt blöd auch da abhängig zu sein / zu bleiben.
Ja, das stimmt. An den fünf Tagen im Jahr, wo der Heizstab gebraucht wird. An 180 anderen Tagen bleibt die Ölheizung bei optimistischen 0,9 und die WP bei 3,xxx. Touche´?
Auch wenn das Heizungswasser nur sehr selten einfriert, die Rohre sprengt und beim Auftauen das Gebäude wässern, dann finde ich das nicht gut. Wenn wir so weitermachen mit immer mehr Stromverbrauch und zu wenig zuverlässiger Erzeugung uns Speicherung, dann wird das mit den Blackouts häufiger werden.
Die Ölheizung bleibt als Notheizung und wird regelmässig betrieben damit sie sich nicht “kaputtsteht” und sie kann den Gesamtwirkungsgrad verbessern wenn WP und Heizstab schlechter sind. Bei einem Altbau ist das garnicht so selten. Und ja, es gibt auch noch Menschen, die sich einen Abriss und Neubau nicht leisten können.
Ich würde sehen bei welchem COP finanziell der BreakEven erreicht wird und wie oft das vorkommt. Sofern die WP die Leistung bereitstellen kann ist das doch eine Mischkalkulation.
Aktuell macht Wasserstoff keinen großen Sinn, weil wir keinen Überschussstrom haben.
Aber der Markthochlauf muss jetzt starten, weil das Ganze einfach 10-20 Jahre brauchen wird. Denn in 20 Jahren wird es, gerade im Norden, einiges an Überschussstrom geben (plus Importmöglichkeiten). Dafür braucht es gerade dort Nachfrageförderung, wo es Sinn macht (s. Hydrogen Ladder).
Dort wo sich Elektrifizierung durchsetzt (z.B. Straßen und Schienenverkehr) sollten wir keine Staatsknete mehr verbrennen.