Wasserstoff Status/Meinungen 2026

Wie steht es 2026 um Wasserstoff ?

Irgendwie sind meine Vorhersagen erfüllt worden :slight_smile:
Kaum ein Projekt hat es geschafft, Wasserstoff verkümmert, ist irrelevant geworden.

Es HVV und VHH setzen nun größtenteils auf Elektro und Diesel. Wasserstoff ist raus...

Leuchturmprojekte sind erloschen oder am erlöschen.
Da vor der TÜR - der 2025 fertiggestellte WasserstoffHUB in Neumünster - Infener - JA NIX ist passiert GAR NIX

Zufällig fand im im Focus einen Artikel, der meine Ansichten vertritt:

https://www.focus.de/earth/ende-des-wasserstoff-hypes-warum-eon-und-bp-ihre-milliarden-projekte-stoppen_353a595f-1d4a-4121-a53b-d4044d9feb75.html

Oder

Es ist halt das übliche Drama, es wurde eine Tema gehypte,von den Verantwortlichen durch Ankündigungen forciert und des Börsenkurses wegen vollmunig unterstützt.
Nein so funktioniert soetwas nicht, alle größeren technischen Entwicklungen benötig eine Anlauf- und Entwicklungszeit und dann beginnt der Markt zu boomen…
Hätte das z.B. die Verantwortlichen vor Jahren das bedacht würden unser Stromnetz etc. wesentlich weiter Entwickelt sein und Fr.R nicht auf den Zug der Vergangenheit setzen wollen.
Das Manegment so manchen Automobilebauer und Zuliefers lernen gerade hart das man proactiv visonär vornschreietn muß und Übergangsstrategien zur rechten Zeit bestreiten muß.

Und warum das ganze, Chinas Mächtige haben aus der Not heraus - mit harten politischen Vorgaben - einen Weg gesucht um das Land in die moderen zu führen. So manches mal macht es Sinn nicht popolistisch zu Handeln sondern durchaus harte Zielvorgaben zu setzen.
Ok in Demokratien ist es schwerer aber möglich wenn man Visionen ,Ziel konsequent verfogt und die Startegie dahinter vermittelt.

Wenn man Chemie und Physik ignoriert und Dollarzeichen in den Augen hat….

Wasserstoff wird weiterhin gefördert und ist ein Thema.

Wenn genug regenerative Energien (mehr zum Ernten im Sommer) vorhanden sind wird eine Umwandlung und Speicherung rentabel.

Bis dahin muss/wird es gefördert.

In China beginnen sie angeblich auch damit.

Infos für EU Projekt würde ich hier suchen.
(https://www.pv-magazine.de/

China
Bsp Artikel per Suchmaschine, noch nicht durchgeguckt:
(Chinas Wasserstoff-Offensive setzt Europa und vor allem Deutschland unter Zugzwang

Ich finde da zur Differenzierung die Hydrogen-Ladder sehr sinnvoll: The Clean Hydrogen Ladder [Now updated to V4.1] - liebreich
Welche Projekte machen als erste Sinne, welche bestenfalls sehr spät. Zeigt auch klar, daß so Dinge wie Heizen mit Wasserstoff oder e-Fuels für Autos oder was einschlägige Verächter der e-Mobilität und von WP so als "technologieoffene" Alternativen vorschlagen ...

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Hört sich interessant an:

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Das ist mal eine Aussage...

  1. Grüner H2 bleibt teuer. Die Preise liegen bei den aktuellen Rahmenbedingungen voraus-
    sichtlich bis 2030 mindestens doppelt so hoch wie die von Erdgas.

Bin gespannt ob da Gas günstig bleibt oder grüner Wasserstoff so teuer, wenn Länder nahe dem Äquator Sonne nutzen um H2 herzustellen.

S.44

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Offenbar ja....

Solange in DE regelmässig Windkraftanlagen abgeschaltet werden, Strom mit neagtiv Preis beschlagen und PV Einspeisevergütung abgeschafft werden soll, wird das nix mit grünem Wasserstoff.

Es sieht so aus, als ob grüner Wasserstoff nicht gewollt ist. Ansonsten würde man die Stromüberproduktion schon zur Wasserstoffgewinnung nutzen.

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Offenbar ja - also H² zu teuer, der Steuerzahler hält den Kopf für den Wasserstoffirrweg hin.

Das kommt ganz auf die Größenordnung und das Ziel an, sowie wo. Wenn es um ganz Deutschland geht, dann evtl.

Aber nur beispielsweise Österreich oder im speziellen Niederösterreich, dort könnte der Strom gänzlich aus EE kommen und das mithilfe von Wasserstoff. Dann bliebe dennoch noch genügend Strom zum exportieren übrig. Mit den Speichern dann auch geglättet als Grundlast. Was mit kleinen Anlagen nicht wirtschaftlich hinzubekommen wäre.

Bei Kernenergie würde ich sagen ja.

Bei Wasserstoff, braucht es nur viele Windkraftwerke damit die Elektolyseure ständig und effizient laufen können.

Haben wir immer noch nicht.

Ich glaub in Relation zum Weg und Kosten der Kernenergie könnte man ein paar Unterschiede in den Skalenverhältnissen sehen.

Steuergelder gehen/gingen/werden auch für Ewigkeitslasten und Transport drauf gehen bei Kernkraft. Und die Ewigkeit ist recht lang.

Da wird der Aufwand für H2 im Verhältnis gerechtfertigter sein.

Die negativ H2 Leuchttürme:

Das H2 Autos nicht (mehr) gefördert werden sollten, ist z.B. in Bayern noch nicht angekommen.

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Leute ihr müsst das aus Sicht eines Betrieb sehen.. Wasserstoff hat glaub ich zum erzeugen einen Wirkungsgrad von 60 Prozent (wenn überhaupt) zum erzeugen.. Wenn ich jetzt eine Anlage hinstellen die auch nur für Strom nix bezahlen muss wenn Überproduktion dann ist das im jahr vielleicht, leicht geschätzt mal 20 Prozent im Jahr läuft dann brauch ich doch nicht Wirtschaft studiert zu haben um zu wissen das das nicht gewinnbringend ist. Da kann jetzt noch so viele grüne geben.. Es geht immer um das Geld verdienen und Gewinne machen und so wird das nix.

Der Gesamtwirkungsgrad bei Wasserstoff ist geringer, als der eines Verbrenners....

Einfach:
5 Häuser mit WP werden von einem Windrad beheizt

1 Haus mit Wasserstoff, der aus Strom vom gleichen Windrad kommt.

Da einen Sinn bei finden ?
80% der EE wird verballert.

Wird denn 80% aus Wind/PV abgeregelt ?

Also - was soll der Quark?

Hat was mit Winter und Sommer zu tun.

Aber wenn du die Häuser gut dämmst und andere Energieformen zum Speichern der Sommersonne und Herbstwindkraft nimmst, geht das bestimmt auch ohne H2.

Ach....

Oder ausführlicher

Wasserstoff hate ein serh begrenzten Einsatzfeld für den die Produktion sinnvoll, ist, insbesondere zur Nutzung von Überangebot an Wind- und PV-Strom.
H2 industrielle Nutzung als Rohstoff und als ergänzende Speicherreserve zur Stomerzeugung (mittels Brennstoffzellen), als Brennstoff für Kraftwerke, Heizen und für Fahrzeuge zu verbrennen ist unsinnig.

Meine Meinung: Man muss Sonne in die flüssige Form bekommen. Mit Anlagen welche in der Anschaffung/Amortisation billig sind. So dass man sie stillegen kann wenn man sie nicht benötigt/wenn kein Ueberschuss da ist. Wasserstoff ist genau das Gegenteil.

Elektrolyse ist nicht dynamisch - damit scheidet Wasserstoff schlicht aus und es dreht sich im Kreis.

Damit Wasserstoff in grün aus Überschuss gewonnen werden kann, muss ein Batteriespeicher den Überschuss zwischensoeichern um bei weniger Überschuss die Elektrolyse konstant weitetlaufen lassen zu können.

Lässt man nun den Wasserstoff weg, nutzt man nur den Batteriespeicher ......

Daher waren die verpulverten Multimilliarden in Batterie Speicher besser, effektiver und sinnvoller gewesen.

Der Umweg über Wasserstoff war ist und bleibt sinnfrei.

Die Umstellung auf elektrische Energie ist zielführend. Momentan decken EE um 20% des Energiebedarfs in Deutschland.

Von Überschuss zu reden erscheint bei 80% fehkender Energie "komisch"

Diese Abregelproblematik ist politisch so gelenkt worden......

Hast du da belegbare Zahlen? Dier Artikel von EnBW spricht da von ganz anderen Zahlen.

Daraus schließe ich, jede Sekunde die ein Windrad bei guter Windlage stillsteht oder PV-Anlagen mangels Abnehmer abregegelt sind, geht wertvolle Energie verloren bzw. wird nicht geerntet. Vermutlich hauptsächlich deswegen, weil die Rendite als nicht hochgenug eingestuft wird, sich also leider nicht im zweistelligen % Bereich aufhält.

Das bedeutet, selbst wenn deine Zahlen stimmen würden, was ich stark anzweifel, speichert man lieber 0% statt wenigstens 20% einzulagern, damit die negativen Strompreise (absolut verschwendetes Steuergeld) zu verhindern/abzumildern und Resreve für sonnenarme und windstille Zeiten zu haben. Und man subventioniert lieber die Windkraftbetreiber für ihre stillstehenden Anlagen (sie werden weiterhin vergütet als würde die Anlage aktiv produzieren, dabei wird sie eher zur Last und gönnt sich 20kW für den Standby). Tatsächlich sind die Gesamtwirkungsgrade deutlich höher und man lässt ein jetzt schon relativ hohes Potential einfach liegen.

Kannst du dieses Einsatzfeld bennen?

Ich empfinde die Chemieindustrie z.B. zur Herstellung von Ammoniak für unter Anderem Düngemittel, Methanol zur Herstellung von Kunst- und Klebstoffen, Herstellung von Wasserstoffperoxid unter Anderem für die private und gewerbliche Wäschepflege aber vor allem auch der zwingende Bedarf in der Metallurgie als nicht sonderlich kleine Bereiche. Und ich spreche hier von Einsatzfeldern wo Wasserstoff nicht aus Dekarbonisierungsgründen zum Einsatz kommt sondern seit Jahrzehnten zwingend benötigt wird.

Dazu können dann noch jene Sektoren kommen die Wasserstoff anstelle von Kohle und Gas (also Dekarbonisierung) oder schmutzigen Strommix aus Kohle und Gas einsetzen wie z.B. die Buntmetallschmelze, Plasmaanwendungsfälle zum Beispiel für die Kunstdiamantindustrie (CVD Prozesse) oder Oberflächenbehandlung (Glasindustrie).

Mit den o.g. Anwendungsfällen ist es kein Umweg. Die Denke, einzig die elektr. Energie zu nutzen wäre zielführender oder ist das Allheilmittel, ist zu einseitig weil es eben einfach Herstellungsprozesse gibt wo Wasserstoff ein Feedstock ist.