“Der mehrtägige Stromausfall im Berliner Südwesten kann bei sogenannten Monoblock-Wärmepumpen einen Totalschaden verursachen. Bei einigen Geräten mit Propangas als Kältemittel droht im Extremfall sogar Explosionsgefahr. Experten erklären, worauf die Betroffenen achten sollten.
“Ein mehrtägiger Stromausfall bei eisigen Temperaturen wie aktuell im Südwesten Berlins kann für Wärmepumpen problematisch werden – vor allem für sogenannte Monoblock-Anlagen mit Außengerät. Fällt der Strom aus, steht die Umwälzpumpe still, das Heizungswasser kann in den außenliegenden Leitungen einfrieren und Bauteile beschädigen. Im schlimmsten Fall droht ein teurer Totalschaden.
Nein es steht aber einduetig in den bedienungsanleitungen das man das Wasser bei langen Stromausfall und Frost ablassen soll und ein guter instalateur hat Ablaufhähne instaliert und zwar so das man sie auch leicht erereichen kann.
Hmm.. da müsste ja ausgerechnet der Wärmetauscher vom Eis reissen. Genau so, dass die entsprechende Verbindung entsteht. Und durch die gefrorenen Wasserleitungen fliesst dann das Propan ins Haus? Klingt schon sehr unwahrscheinlich, oder?
Damit hat sich das dann erledigt. Eigentlich hat sich das auch erledigt, wenn man WEISS, was man installiert hat.
deswegen würde ich auch keinen monoblock verbauen.
was ist wenn man gerade im urlaub ist für 2 wochen
dann ist feierabend
Ich würd mich eher um die 360l Gefriergut in meinem Gefrierschrank ärgern. Das gute Fleisch… Fährst 14 Tage in Urlaub, kommst zurück, Gefrierer kaputt gegangen. So ein Mist auch!
Na ja auch bei einer Split WP hat man ja Wasserleitungen im Haus. Wir haben hier in Südbayern besonders kalte Winter, aber ich würde bei Frost kein Haus mitten im Winter 2 Wochen unbeheizt lassen.
Ich denke nicht, die in Berlin machen das freiwillig.
Aber so schwierig ist es auch nicht, das Trinkwasser abzulassen. Schwieriger ist da schon die wassergeführte Heizung. Aber besser, als nachher ‘nen Wasserschaden oder alle Wände aufkloppen.
Das Problem gibt es, das ist nicht soo selten. Die geringe Menge Kältemittel reicht aber idR nicht aus, um ein Überdruckventil im Haus zu öffnen. Propan ist dann im Wasser. Ausnahme: Das Ausgleichsgefäß ist defekt und das Heizungssystem ist Stahl o.ä. und Rippenheizkörper, was sich nicht nennenswert ausdehnen kann. Bester hinweis: Haus kalt und druck in der Heizung 3 bar oder mehr
Anlagen, bei denen Stromausfall droht, besser mit solekreislauf außen. Reduziert den Wirkungsgrad um ca 3-6% wenn der Installateur weiß was er tut. ansonsten Aussenkreis ablassen
Sehe ich auch so, verstehe auch nicht so recht, warum sich der Monoblock so durchsetzt. Split-Anlagen sind mir da deutlich sympatischer, die kann man ja auch problemlos abschalten, wenn man im Winter in den Urlaub fährt. Wir waren schon öfters im Winter im Urlaub und die Gasheizung war aus. Dauert dann 2 Tage, bis es wieder warm ist, spart aber viel. Die Monoblocks müssen den ganzen Winter 24/7 durchlaufen.
Ist ja im Fazit auch schön beschrieben, dass hier schon sehr viel zusammengekommen ist.. aber es ist offensichtlich möglich.
Da hat man bei R290 aber dann die Bördel Problematik im Haus.. und bei einer LWWP mit deutlich mehr Propan als bei LLWPs... und bei einer Leckage wahrscheinlich auch noch im Keller wo es ganz blöd ist?
Diese Probleme gibt es nur hausgemacht wenn an den Frostschutzventilen gespart wurde. Desweiteren kann man genauso darüber philosophieren was ist, wenn der Druck in der Gasleitung steigen würde und die Leute keine Begrenzer im Haus hätten… hätte hätte. Letztlich wieder ein schlecht machen wollen von Wärmepumpen meiner Meinung nach.
Es muss der Strom ausfallen
Es gibt kein Frostschutzventil
Der Plattenwärmetauscher würde sich zerstören, das Heizungswasser entleeren, und während sich das entleert würde das Gas vom Plattenwärmetauscher rückwärts in die Leitung gehen und dann dort ein Explosionsrisiko darstellen….
Genausogut kann eine Klimasplit mit R290 undicht werden und dann über die Weihnachtsbeleuchtung brennen…
Wir unterscheiden hier zwischen Monoblocks, Bi-blocks und Split-Anlagen.
So wie ich das verstanden habe, haben die Bi-blocks prinzipiell den besten Wirkungsgrad. Wenn jedoch der Abstand zwischen Aussengerät und Innengerät gross ist, eher Split-Anlagen.
Hier in Schweden werden die Monoblocks und Bi-Blocks häufig über Klempner-Firmen vertrieben, bzw verbaut. Die Split-Anlagen eher über Elektriker-Firmen, die dann auch den F-Gas Schein haben, aber halt nicht den Anschluss an das Heizungssystem machen. Das wird dann in der Regel an einen Partnerbetrieb vergeben.
Ich glaube viele Hausbesitzer verstehen überhaupt nicht den Unterschied.
Daher hat das meiner Meinung nach mehr mit den Marktgegebenheiten als der Technik zu tun.
Ich selber würde auch eher Split-Anlagen haben wollen. Wie Du sagsts, man ist flexibler. Monoblocks und Bi-blocks müssen ja im Winter im Grunde durchlaufen.
oder man baut gleich eine splitanlage dann braucht man sich nie irgendwelche gedanken darüber machen.
auch diese ventlie sind zusätzliche elemente die im normalbetrieb versagen oder undicht werden können.
splitanlagen haben sich über jahrzehnte bewährt.
der grund warum monoblock verbaut wird sind meist im diy nur kosten weil man angst vor irgendwelchen reguliereungen und deren fantasiestrafen hat.
ich habe im prinzip auch einen monoblock, jetzt den ich gekauft habe aber das ist eine sole wp die steht im keller und kann bei stromausfall nicht einfrieren.
die macht als split auch keinen sinn weil die sole mit frostschutz unterirdisch reinkommt
deswegen hängen bei mir gefrierschrank und kühlschrank an einer separaten victron usv.
geht mein system irgendwann ungeplant aus dann laufen die sachen noch mehr als eine woche über die 12v victron(multiplus 800) usv mit 7kwh 12v speicher
Richtig. Die Monoblocks baut man selber ein. Die Split-Blöcke als LWWP an einem Wassersystem wird eher weniger im DIY eingebaut. Weil das mit Gas und nicht Wasser ist. Geht man eher weniger dran.