Warmwasser per zentralem DLE bei weiten Wegen und Zirkulation

@jjjbr

Steht PV Strom zur Verfügung ?

@john

bei uns ist es ja kein Gedankenspiel. Hier hat fast die ganze Straße Durchlauferhitzer. So wie fast alle die selbe Heizung haben/hatten. Durchlauferhitzer sind natürlich angemeldet. Vor bestimmt 35 Jahren schon. Die Hydraulischen waren....naja....OK. Aber kein Vergleich zu den Elektronischen. Und was man nicht vergessen darf: der 24 oder 27kW, hydraulische Durchlauferhitzer hat weit mehr Energie benötigt als ein Elektronischer. Warum? Die Wassermenge die man entnehmen musste, damit er anspringt, war einiges höher. Heute kann ich fast nur ein Rinnsal laufen lassen und der elektronische springt an. Und benötigt natürlich bei weitem keine 24kW. Man darf sich nicht an den Maximalwerten aufhängen. Die braucht er nicht mal wenn ich beim Duschen voll aufdrehe. Weil da ein Spar-Duschkopf installiert ist. Der die Wassermenge mal locker halbiert.

Sorry Gedankenfehler. Da ich ja eine konstante Durchlaufmenge haben will bringt das nix. Ich bekomme dann nur weniger Durchfluss :frowning:

vorher denken hilft manchmal.

Stefan

@thomas0815

Der Energieversorger macht eine Zusage für die beantragte Leistung und stellt alle nötigen Mechanismen zur Verfügung.

Bei der Beantragung meiner Wallbox forderte dieser auch sämtliche Zulassungsdaten und die technischen Daten ein (max. Bezugstrom), was ich nachvollziehen kann.

Es spielt keine Rolle, wie der Verbraucher mit der zugesagten Energie umgeht.

In der Industrie werden Verträge vereinbart, die den 15-Minuten-Verbrauchswert auf ein Maximum limitieren. Wird dieser überschritten, fällt
das Unternehmen automatisch für das gesamte Jahr in den teueren Tarif. Man treibt dort einen hohen Aufwand um diese zu verhindern.

Bereitstellungzusage für Energie ist also richtig teuer.

Die DLE Lösung nutzt die Lücke, dass für die Bereitstellung so hoher Energiespitzen für private Verbraucher, alle Verbraucher mit den Anteilen den in den Stromtarifen zahlen.

@john

damit kann ich mehr als gut leben.

Nein.

Zirkulation muss sein, wenn der Warmwasserspeicher über 400 Liter hat ODER die Wassermenge in der Leitung über 3Liter ist.

Die 3 Liter Wasserinhalt erreicht man bei einem 15x1 Cu-Rohr nach 22.6 Metern.

@stefanelo Äh, ja, dann duscht Du oder füllst die Badewanne mit <3,5L/min. Das zieht sich dann schon hin. Wenn Du dagegen beim Baden oder Duschen mit 38°C auskommst, dann liegst Du bei ca. 6,5L/min. Der Zusammenhang zwischen Leistung, Volumen und Temperatur, bezogen auf die Zapfleistung pro Minute liegt ja fest. Wenn Du also die Aufheizzeit vergrößern willst, dann sinkt das Volumen pro Zeit.

Jep leider ja :-(. Es bliebe also nur die Temperaturdifferenz zu verringern. wie gesagt. Nicht drüber nachgedacht.

Stefan

In Österreich will man das nun ändern. Bzw. die Energiespitzen sind gewünscht, wenn das Netz das benötigt. Andernfalls zahlt man mehr.

600W/1,6kWp. Aber, wie oben schon geschrieben, BWWP erscheint mir aufgrund der relativ langen Leitungswege und der dadurch bedingten Notwendigkeit für Zirkulation nicht sinnvoll. Mit dem DLE könnte ich die Leitungswege halbieren, aber an dem DLE-Montageort habe ich keinen Platz für eine BWWP.

Mein Heisswasser erzeuge ich mit Wandler und Heizstab durekt von Panels DC Boilerheizung DIY für 25€ - direkt vom Panel oder vom Akku, geht auch parallel zu MPPT (12-60V) - Energiewende - Akkudoktor Forum . Kannst du noch mehr Panels montieren?

Hab gestern gad wieder eine 168mm Platte mit 3 Heizstäben bekommen, die wird in den 300l Speicher beim Bekannten eingeschraubt. 900W AC mit Thermostat, 750W solar. Die 750W kompensieren die Abstrahlung seines Systems bei etwa 80-85°, selbst wenn niemand Wasser entnimmt ist das eigensicher. Entspricht ca. 200W Abstrahlung über 24h gemittelt.

Also ich möchte hier keinen beunruhigen, aber gerade bei so hohen Temperaturen lagert sich dann Kalk ab im Speicher, und der beste Ort generell für Biofilm sind immer schon vorhandene Ablagerungen. Man will mit einer thermischen Desinfektion, nur als Beispiel, Legionellen verhindern, aber die Ablagerungen bieten dann wiederum gute Bedingungen für einen Biofilm. Das kommt natürlich auch sehr auf die Wasserqualität an, bzw. ob man Wasser aus einem Tank entnimmt oder mit Frischwasserstation arbeitet.

@roterfuchs ist egal. 80-85° werden 1x im Jahr erreicht wenn alle im Urlaub sind. Hier bei uns hat eh jeder Speicher beim Service so 10-50kg Kalk drin.

Und wer legt DN12 als Zuleitung aus dem Keller bis in den 2. Stock?

Kann man da noch Duschen?

@jay Ein SparFuchs?

Ala Mieter würd ich mich da beschweren :slight_smile:

Der Vorbesitzer meines Hauses, ein Heizungsbauer.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den meisten Häusern keine 22er oder 28er Rohre ins Bad verlegt sind.

Normalerweise gehen ja auch 2 Rohre (KW+WW) zur Dusche oder Wanne.

Also wenn man keine 30 Liter 60°C heißes Wasser pro Minute benötigt, ist Duschen oder Wanne zügig volllaufen lassen kein Problem.

Also wie TK schrieb, ein Sparbrötchen :wink:

Also als WW Steigleitung zum 3. denke ich schon. Da halte ich 18er für die Ausnahme.

Also 12l müssten es mindestens sein, wenn mehrere Zapfstellen dranhängen, eher mehr.

Zumindest für einen Mieter.

Für mich Persönlich und Privat würde ich ohne Zögern auch eine 15er nehmen, aber zum Vermieten geht das m.E. nicht.

Was für ein Quark, wozu mehrere Zapfstellen für WW gleichzeitig bedienen ? Wir reden hier doch nicht über eine Gemeinschaftsdusche in einem Sportlerheim, sondern über jeweils eine Wohnung mit einem Badezimmer wo entweder eine Dusche oder eine Badewanne bedient werden muss.

Übrigens bin ich nicht in der Planungsphase sondern das ist der problemlos seit 26 Jahren funktionierende IST-Zustand mit normal durchschnittlichem Wasserverbrauch.

Weil nicht jeder alleine wohnt? Und weil Mieter sich im allgemeinen nicht ohne Mietkürzung solchen Einschränkungen unterwerfen.

In einer Mietwohnung muss während dem Duschen mindestens das Waschbecken und evtl auch die Spüle gleichzeitig bedienbar sein.

In einer Mietwohnung?