Unterschiedliche Zellspannung nach parallelem Top Balancing

Das hängt alles davon ab, wie stark (mit welchem Strom) du die Zelle belastet hast und nach welcher (Ruhe)-Zeit du dann wie die Messung machst!

Wenn Du immer mit gleichem Laststrom (sagen wir 1 oder 5 A) entlädst und dann z.B. 1 h wartest und dann mit einem präzisen DMM die Ruhespannung mißt,

glaube ich nicht, dass Du nach mehr entnommenen Ah (wie in deinem Beispiel) eine höhere Spannung mißt als vorher. Wenn Du die Belastung unterschiedlich wählst, also mal mit 1 A, dann wieder mit 5A etc., dann ist die Spannung nach der höheren Belastung natürlich etwas mehr eingebrochen, wenn Du direkt nach Belastung mißt. Deswegen immer gleiche Ruhepausen. Aber mir ist klar, dass die Kurve in dem Hauptbereich sehr flach verläuft und das u.U. schwierig ist, dort zu messen.

Da ich ein Gleichstrom BHKW im Einsatz habe, lade ich übern Winter ca. 3000-3500KWh ind den Akku, ohe ins Topbalancing zu kommen, weil ich die Ladung bei 95% abbreche.

Demnach sind meine Zellen dann im Frühjahr sehrweit auseinander. Ich hatte mir deshalb einen aktiven 5A Balancer von Heltec angeschlossen um die Drift schneller in den Griff zu bekommen.

Leider hat der Heltec die Sache eher schlimmer gemacht, weil er in dem Flachen Bereich nicht erkennen konnte in welche Richtung er ausgleichen muss.

Erst mit dem einstellbaren NEEY Balancer waren die Probleme innerhalb kurzer Zeit beseitigt.

Ich hatte das auch mal getestet mit Last ohne Last oder während der Ladung.

Mit Last und ohne Last ist die Spannung über die 50Ah fast durchgehend gleich.

Während einer Ladung ist aber ein kleiner Spannungsanstieg innerhalb der besagten 50Ah bemerkbar.

Verstehe ich dich Richtig? Unter 0,033 C kann die Zelle schon ab 3,370V überladen werden: Wenn ich die Zelle mit einem Strom von unter 0,033C / 9,24A / 249,11W belade und Sie Über 3,370V ist wird Sie Überladen?

Oder habe ich das Jetzt missverstanden und es sollte heißen das die Zelle mit nicht mehr als diesem Strom beladen werden sollte sofern Sie bei 3,650V ankommt?

Tut mir leid wenn das eine Blöde frage sein sollte.

@gr33n93

Siehe die Tabelle im Originalbericht - Lesebeispiel:

Wenn der Ladestrom z.B. bei 3,400 V Ladespannung von anfangs vielen A und dann nach langer, langer Zeit unter 0,004 C (1,12 A) abgesunken ist, ist die Zelle überladen.

Deshalb sind alle Zellenblöcke in wochenlanger parallelschaltung bei 3,650V Ladespannung total überladen und u.U. vorgeschädigt.

Das andere Lesebeispiel ist: wenn die Zelle bei 3,650V Ladespannung ankommt und der hohe Ladestrom, der ja immer kleiner wird, dann genau bei 9,24A (0,033C) aber abgeschaltet wird (cutt off Strom) , ist die Zelle nicht überladen. Wird nicht abgeschaltet - sinkt der Strom dann weiter - und die Zelle hat folgend ein sehr gefährliches SOC über 100,00% !!

(deine Anmerkung:

mit mehr Strom (größer 0,033C) darf sie natürlich bei 3,650V vorher noch geladen werden - sie ist erst voll wenn der Ladestrom auf 0,033C gesunken ist.)

Ist doch ganz einfach: die jeweils eingestellte Ladespannung muß dann abgeschaltet werden, wenn der Ladestrom unter den jeweils in der Tabelle zugehörigen cutt Off Strom gefallen ist. Diese Tabelle ist Herstellerabhängig!

3.370 V 0.000 C
3.400 0.004
3.425 0.006
3.450 0.009
3.475 0.012
3.500 0.015
3.525 0.018
3.550 0.021
3.575 0.024
3.600 0.027
3.625 0.030
3.650 0.033 C
Quelle:

https://nordkyndesign.com/charging-marine-lithium-battery-banks/

@regulus Wenn der Ladestrom z.B. bei 3,400 V Ladespannung von anfangs vielen A und dann nach langer, langer Zeit unter 0,004 C (1,12 A) abgesunken ist, ist die Zelle überladen.

Wenn die Zelle 1,12A Ladestrom Unterschreitet ist Sie Überlanden Richtig? Bei genau 1,12A ist Sie lediglich 100% Voll?

Heißt ich lade meine EVE LF280K (Neuere Generation) Zellen bis 3,5V und erreiche 0,023C ( 6,44A ) Dann sollte Sie Laut der Tabelle voll sein? lasse ich Sie nun unter die 6,44A Ladestrom laden ist Sie Überlanden?

Ich Suche nach der Einstellung im Victron System mit Strom Cuttoff. Ich finde dazu leider aktuell nichts

auch beim Batrium finde ich diese Funktion Aktuell nicht.

Evtl ist die frage auch wieder Blöd, aber ist das evtl ungewöhnlich einen Stromcuttoff in einem Ladegerät oder auch einem BMS zu hinterlegen?

Wenn ich das richtige sehe überladen dann viele Menschen hier ihre Zellen jeden Tag. Oder habe ich da nun einen Denkfehler?

@gr33n93 - nein!

Ufff - hat etwas gedauert - aber herzlich willkommen in unserem Club. Du hast es kapiert. ?

Dass dir die Hersteller die entsprechenden Einstellungen nicht anbieten können - sorry. Die lernen es vlcht. noch. Hmmm - einige können dies aber....

Dass hier viele den Unsinn , der bei YT von den "Profis" täglich vorgeführt wird, immer noch nachmachen - obwohl hier im Forum viele warnen und die Hersteller doch klare Vorgaben zum Cutt off Strom machen - passiert...

...im günstigen Falle: Nix oder schade um die schönen Zellen.

...im ungünstigen Falle wird es später u.U. völlig unerklärlich einmal "warm".

Aber ich kann dir eine einfache, völlig unproblematische Lösung vorschlagen - und sie verspricht dir zusätzlich lange Freude mit deinen Akkus:

Setze die Ladespannung einfach auf genau 3,370 V pro Zelle.

(ich sage und meine an der Zelle direkt - alles was davor an Spannung verloren geht (BMS und anderes), sollte additiv berücksichtigt werden)

(und du kannst den den cutt off Strom für immer vergessen. Zusätzlich ein/zweimal im Jahr richtig balancieren. Dies geht besser mit einer höheren Spannung )

An dieser Stelle der Diskussion folgt jetzt von obigen "Profis" in der Regel der Einwand: alles Unsinn......... Meine Zellen haben schon 2 Jahre und xxxx KWH Durchlauf und keinerlei Alterung. ?

Lädst du mit dem Multiplus oder MPPT?

@u-f-o ich habe beides

@regulus ich habe jetzt Präventive die Anlage auf 3,370v Gedeckelt.

Jedoch habe ich schon ein Großes Fragezeichen über dem Kopf was die BMS Geschichte angeht.

Hast du mir einen Hersteller der das anbietet?

Sollte dem Tatsächlich so sein das jeden Tag so viele Zellen überladen werden, ist das eine Katastrophe!

Dies wäre ein Grund für ein Video von Anderes da hier tatächlich ein sofern das Stimmt gefährliches Spiel getrieben wird.

Eine Option wäre auch den Hersteller zu fragen wie dieser die Lage einschätzen würde.

Ist es 100% sicher das der Cutoff so zu interpretieren ist ?

@gr33n93

Zumindest im MPPT kannst du den Abschlussstrom (Schweifstrom) einstellen.

Findest du, wenn du die Experten Einstellungen aktivierst...

@u-f-o im Shunt geht es auch. Ich muss der Anlage dann sagen das der Ladestrom 0 ist wenn 100% angezeigt werden, jedoch wird dieser von Haus aus nicht berücksichtigt um den Ladestrom auf 0 zu stellen.

Ich habe nun mal EVE Deutschland angeschrieben und gefragt was passiert wenn man bei 3,65V auf unter 0,05C Ladestrom kommt und ob mit Schäden zu rechnen ist.

in dem Datenblatt ist von Standartladen die Rede, mal sehen was das genau heißt: EVE LF280k The standard charge means charging the cell with charge current 0.5C(A) and constant voltage 3.65V at
(25±2)℃, 0.05C cutoff.

Ohne jetzt jedes Datenblatt zu kennen gehe ich doch Stark davon aus, dass sowas vielen BMS Herstellern bekannt ist und Sie diese funktion anbieten, oder das dies überhaupt nicht nenneswert Schädlich für die Zellen ist.

Desweitern habe ich auch mal den BMS Hersteller Batrium angeschrieben und zu der Thematik befragt. Ich gehe mal davon aus das sowas bei einem BMS Hersteller bekannt sein müsste, ich habe auf die Schnelle aber keine Einstellungen im Gerät dazu gefunden. Wenn hier jemand mehr weiß, ich bin nicht Böse wenn ich doch noch was finde.

gibt es damit langzeiterfahrung hier, evtl auch vergleiche der Alterung?

Deine Antwort zeigt das du nicht verstanden hast wie man den Shunt und den Laderegler richtig konfiguriert.

Lies dir einfach mal die Victron Anleitungen dazu durch und befasse dich mit dem CC/CV Ladeverfahren.

Die Einstellung im Shunt dient nur dazu um den Shunt auf 100% zu synchronisieren wenn die Bedingungen: Spannung wenn aufgeladen, Schweifstrom, Zeit für Ladezustandserkennung erfüllt sind und der Akku voll ist. Und nein der Ladestrom ist eben i.d.R. nicht 0 wenn der Akku voll ist und der Laderegler entsprechend richtig konfiguriert ist. Der Shunt hat nichts damit zu tun den Ladevorgang zu beenden und somit den Ladestrom auf 0 Ampere zu stellen bzw. stellen zu lassen. Den Abschlussstrom (Scheifstrom @Victron) kannst du wie ich oben schon geschrieben habe über den Laderegler einstellen (Einstellung Expertenmodus im MPPT). Der Shunt kann höchstens den Strom, Spannung, oder die Temperatur übermitteln (VE.Smart Networking). Damit kannst du zb. den Spannungsabfall der Kabel zum Laderegler kompensieren, da sich der Shunt unmittelbar an der Batterie befindet (BMS ist noch dazwischen). Auch das BMS ist nicht dafür da um die Ladung zum richtigen Zeitpunkt zu beenden es dient einzig und allein dem Schutz des Akkus über die OVP, UVP, OCP, OTP, UTP, oder aber den Ladestrom runter regeln zu lassen wenn die Ladeschlussspannung einzelner Zellen schon erreicht ist damit der Balancer hinterher kommt.

Eigentlich bin ich es leid aber:

Der angebene Cutoff Strom im EVE LF280K Datenblatt bezieht sich auf 140 Ampere Ladestrom. Kannst du die 0,5C für die 280Ah nicht erreichen dann kannst du auch den Cutoff Strom runter setzen. Das ist leider eines der Themen die hier immer wieder heiss diskutiert werden, und es gibt darüber immer noch unterschiedliche Ansichten. Auf der Seite von Nordkyn zb. bezieht man sich immer auf die Kapazität des Akkus zur Bestimmung des Abschlussstroms bzw. schreibt er das wenn der Ladestrom nicht mindestens so hoch ist wie der Abschlussstrom, man die Ladeschlussspannung und und den Abschlussstrom runter setzt... EVE hingegen (so meine Meinung) richtet sich hierbei klar nach dem Ladestrom mit der gängigen und auch mir geläufigen 1/10 Methode. Dazu kommt das du in einem PV System nie immer konstanten Ladestrom hast :)). Aber wie gesagt ich bin es leid darüber zu diskutieren... am Ende soll jeder einstellen was er für richtig hält. Meine Methode kommt aus dem Modellbau Bereich und ist auch der Standart professioneller Modellbaulader.... dazu braucht es keine Tabellen und alles ist in Sekunden eingestellt.

Spätestens dann braucht er aber einen richtig eingestellten Abschlussstrom.

Deshalb macht es meiner Meinung nach auch keinen Sinn nur bis 3,370V zu laden, weil er mindestens über 3,425V bzw. 3,45V kommen muss um den Akku voll zu laden und richtig zu balancen zu können. Es sei denn er möchte ständig umstellen wenn er balancen möchte....

Das ziehe ich in Zweifel. Momentan habe ich 3,42 V in Betrieb, null Komma null Problem balanciererei. Demnächst Stelle ich tiefer.

Bericht folgt.

Schaut zu dem Thema Mal hier rein.

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@u-f-o Doch ich habe verstanden wie man in Einstellen muss.

Einfache frage ist wo genau muss ich denn in einem Verbund aus Victron Geräten einstellen das dieser Cutoff passiert? Der Laderegler Arbeitet die Werte vorgaben des BMS ab genau wie die Multiplus 2, der Shunt ist in meinen Augen die einziege Stelle die zumindest die Information hat das nun die Zellen voll sind und der SOC auf 100% muss, lade ich nun weiter würde ich die Zellen überladen. Für mich heißt das ab hier dürfen nur noch 0,000C in die Batterie Laden und somit muss der Ladevorgang beendet werden Wichtig ist das dies auch alle Ladegeräte machen und nicht nur der MPPT Laderegler.

Auch das BMS ist nicht dafür da um die Ladung zum richtigen Zeitpunkt zu beenden es dient einzig und allein dem Schutz des Akkus über die OVP, UVP, OCP, OTP, UTP, oder aber den Ladestrom runter regeln zu lassen wenn die Ladeschlussspannung einzelner Zellen schon erreicht ist damit der Balancer hinterher kommt
Ich sehe das komplett identisch. Ich bin mir aber nicht Sicher was ein Überladen ohne Cutoff wäre. Ich denke da an eine Überladung der Zellen was ein BMS unterbinden soll und muss, oder habe ich hier einen Denkfehler?
Eigentlich bin ich es leid aber:

Der angebene Cutoff Strom im EVE LF280K Datenblatt bezieht sich auf 140 Ampere Ladestrom. Kannst du die 0,5C für die 280Ah nicht erreichen dann kannst du auch den Cutoff Strom runter setzen. Das ist leider eines der Themen die hier immer wieder heiss diskutiert werden, und es gibt darüber immer noch unterschiedliche Ansichten. Auf der Seite von Nordkyn zb. bezieht man sich immer auf die Kapazität des Akkus zur Bestimmung des Abschlussstroms bzw. schreibt er das wenn der Ladestrom nicht mindestens so hoch ist wie der Abschlussstrom, man die Ladeschlussspannung und und den Abschlussstrom runter setzt... EVE hingegen (so meine Meinung) richtet sich hierbei klar nach dem Ladestrom mit der gängigen und auch mir geläufigen 1/10 Methode. Dazu kommt das du in einem PV System nie immer konstanten Ladestrom hast :)). Aber wie gesagt ich bin es leid darüber zu diskutieren... am Ende soll jeder einstellen was er für richtig hält. Meine Methode kommt aus dem Modellbau Bereich und ist auch der Standart professioneller Modellbaulader.... dazu braucht es keine Tabellen und alles ist in Sekunden eingestellt.

Ich Zweifle nicht an das es so richtig ist. Ich verstehe nur nicht wie ich das einstellen soll. Ich sage dem Laderegeler er soll den Schweifstrom berücksichtigen, nun habe ich noch immer 3 Multiplus die anders Arbeiten.

Nichts anderes habe ich geschrieben bis auf 5mv mehr ;), und Du weißt doch das ich das nahezu genauso handhabe, Ladeschlussspannung 3,425V und Balancing auch ab 3,425V = Akku voll und alle Zellen ausreichend gebalanced. Bei 3,37V Ladeschlussspannung kann es passieren das du den Akku nicht voll bekommst, vorallem bei hohen Ladestrom.

Deshalb empfehle ich halt erstmal Ladeschlussspannungen die auch 100% funktionieren sollten und wo der Akku am Ende auch 100% voll ist. Auch um erstmal sein System und den DIY Akku kennen zu lernen und Erfahrungen damit sammeln zu können... oberhalb 3,4V erkennt man auch schlechtere Zellen bzw. unterschiedliche Ladezustände usw.. Alles weitere sehe ich halt erstmal experimentiererei und nicht als Standart. Ich finde erst wenn die Zellen sich im "Knick" der Ladekurve bei 3,4V im gesamten Akkupack unauffällig verhalten und der Balancer hinterher kommt kann man immer noch mit verschiedenen Ladeschlussspannungen usw. experimentieren. Und nicht jeder ist ein Enthusiast der sich so genau damit befassen möchte... viele möchten einfach nur sicher laden und der Akku soll voll sein, aber ich verstehe dich natürlich.

Sorry aber deinen Antworten und Fragen nach macht es für mich immer noch nicht den Eindruck das du wirklich weißt wo du was und wie einstellen must ?.

Der Laderegler arbeitet erstmal gar keine Werte vom BMS ab und ich habe dir schon zweimal geschrieben wo du es einstellen must ?. Wenn zb. als Batteriewächter im Cerbo der Shunt drin steht (und das würde ich erstmal empfehlen) übermittelt er den Strom usw. wie oben schon geschrieben aber nicht das der Lader abschalten soll. Die Ladeparameter selbst stellst du immer im Lader selbst ein sowohl im MPPT als auch im Multiplus und ggf. über VE.Config falls du damit laden tust. Diese richten sich dann nach dem CC/CV Ladeverfahren und den eingestellten Werten wie Ladeschlussspannung, Abschlussstrom, Konstantspannungszeit... sind hier die richtigen Werte eingestellt schaltet der Lader entsprechend der eingestellten Werte ab bzw. geht anschließend in die Ladeerhaltung bevor der Akku überladen wird. Hast du hingegen das BMS als Batteriewächter drin stehen kannst du zb. anhand der einzelnen Spannungen dem MPPT oder Multiplus über das BMS sagen mit wieviel Strom bei welcher Spannung noch geladen werden soll. Das machen viele um dem Balancer gegen Ladeschluss Zeit zu geben. Wenn du gute Zellen hast brauchst du aber auch das nicht. Desweiteren gibt es noch Assistenten wie ESS bei denen die eingestellten Ladeparameter der MPPT ignoriert werden. Die MPPT richten sich dann nach den eingestellten Werten die du beim einrichten des ESS im VE.Configure vorgenommen hast. Es kommt also immer auf das System an und was du genau damit machen möchtest. Grundsätzlich kann man aber immer erstmal sagen das der Cutoff anhand der eingestellten Ladeparameter in den Ladegeräten selbst passiert, genau dafür hast du doch die Einstellungen im Lader wie: Ladeschlussspannung, Abschlussstrom, Konstantspannungszeit...

Das BMS sichert über die OVP, UVP usw. ab das du nicht in einen Spannungsbereich kommst der schädlich für die Zellen ist. Wenn die Einstellungen im Lader falsch gewählt/eingestellt sind kannst du natürlich trotzdem überladen zb. durch einen zu niedrig gewählten Abschlussstrom. Den BMS intessieren nur die Spannungen und solange du auch nicht über die OCP kommst ist für das BMS alles OK. Deine Bedenken sind also gerechtfertigt ?. Ich kenne allerdings kein einziges BMS welches erkennen könnte das sich der Akku bereits in der CV Phase befindet und anhand eines eingestellten Abschlussstroms abschalten würde.

Bei 3 Multiplus und zusätzlich noch MPPT Ladereglern bin ich wohl raus... zumal du beim Multiplus auch keinen festen Schweifstrom einstellen kannst. Ich glaube aber das man dann sinnvoller Weiße sowas wie ein ESS System einrichtet denn dann richten sich wie oben schon geschrieben die MPPT Laderegler bis auf den eingestellten Ladestrom schonmal nach den eingestellten Ladeparametern die du im Ve.Configure festgelegt hast, wie dann wohl auch deine 3 Multiplus?

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Sorry aber deinen Antworten und Fragen nach macht es für mich immer noch nicht den Eindruck das du wirklich weißt wo du was und wie einstellen must ?.

Der Laderegler arbeitet erstmal gar keine Werte vom BMS ab und ich habe dir schon zweimal geschrieben wo du es einstellen must ?. Wenn zb. als Batteriewächter im Cerbo der Shunt drin steht (und das würde ich erstmal empfehlen) übermittelt er den Strom usw. wie oben schon geschrieben aber nicht das der Lader abschalten soll. Die Ladeparameter selbst stellst du immer im Lader selbst ein sowohl im MPPT als auch im Multiplus und ggf. über VE.Config falls du damit laden tust. Diese richten sich dann nach dem CC/CV Ladeverfahren und den eingestellten Werten wie Ladeschlussspannung, Abschlussstrom, Konstantspannungszeit... sind hier die richtigen Werte eingestellt schaltet der Lader entsprechend der eingestellten Werte ab bzw. geht anschließend in die Ladeerhaltung bevor der Akku überladen wird. Hast du hingegen das BMS als Batteriewächter drin stehen kannst du zb. anhand der einzelnen Spannungen dem MPPT oder Multiplus über das BMS sagen mit wieviel Strom bei welcher Spannung noch geladen werden soll. Das machen viele um dem Balancer gegen Ladeschluss Zeit zu geben. Wenn du gute Zellen hast brauchst du aber auch das nicht. Desweiteren gibt es noch Assistenten wie ESS bei denen die eingestellten Ladeparameter der MPPT ignoriert werden. Die MPPT richten sich dann nach den eingestellten Werten die du beim einrichten des ESS im VE.Configure vorgenommen hast. Es kommt also immer auf das System an und was du genau damit machen möchtest. Grundsätzlich kann man aber immer erstmal sagen das der Cutoff anhand der eingestellten Ladeparameter in den Ladegeräten selbst passiert, genau dafür hast du doch die Einstellungen im Lader wie: Ladeschlussspannung, Abschlussstrom, Konstantspannungszeit...

Ich möchte Lernen, Ich habe nun erstmal Das ESS auf 3,370V konfiguriert um den betrieb weiter so Sicher wie möglich gewährleisten zu können.

Dann fange ich jetzt mit einem Testsystem was ich noch hier habe bei Adam und Eva nochmals an und schaue mir an was du geschrieben hast.

An dem System ist ein GX Gerät und ein MP2 3000 24V mit 8 Zellen der Marke EVE LF280k.

Es gibt auch ein BMS dazu das mit dem GX Gerät reden kann. MPPT Laderegeler gibt es keinen.

Die Anlage ist am 230V Netz und kann den Akku Laden, Ich kann die Anlage Ja nun jetzt Normal als ESS betreiben, Ich müsste also diesen Cutoff konfigurieren können.

Vorallem weil ich ja nun mit VE Configure 3 auf dem Ladegerät bin und dieses ja für genau den fall gedacht ist.

Ich habe dir alle möglichen Einstellungen als Bild dargestellt, Frage an dich: Wo genau würde man dies einstellen?

Die Einstellungen wur

den von mir nach meinem Verstehen g

etroffen, können also Falsch sein.

Das ist unlogisch, denn die 3,37 V sind für Abschaltung bei niedrigem Strom ( 0,05 C ) spezifiziert.

Zuvor hattest du geschrieben du hast beides, also Multiplus und MPPT, aber egal.

Vorweg: Deine eingestellte Ladeschlussspannung im VE.Configure beträgt 27,6V das sind 3,45V/Zelle und nicht wie du sagst 3,37V/Zelle. Und das Häckchen bei "Enable Batterie Monitor" solltest du rausnehmen weil du einen Victron Shunt hast. Den wählst du dann im Cerbo GX unter "Batteriewächter" aus oder eben dein BMS je nach dem was du erreichen möchtest.

Tja das ist das was ich zuvor schon geschrieben habe und auch ein Grund warum ich persönlich kein ESS mag und nutze, und auch nicht mit dem Multiplus lade. Du kannst für den Lader vom Multiplus keinen festen Abschlussstrom (Schweifstrom, Cutoff) festlegen. Die Einstellmöglichkeiten in einem Victron MPPT sind flexibler und bieten dir im Expertenmodus mehr Einstellungsmöglichkeiten wie zb. den Abschlussstrom, Re-Bulk usw...

Beim Multiplus kannst du über VE.Configure nur eine maximale Konstantspannungszeit eingeben. Ich weiß jetzt nicht ob das für eine adaptive oder feste Ladekurve gilt, gehe aber mal eher von einer adaptiven Ladekurve aus (lässt sich im VE.Configure kurioser Weiße nicht einstellen). Wenn du den Multiplus aber zum Beispiel mit Victron Connect verbindest kannst du angeben ob adaptive oder feste Ladekurve. Bei der adaptiven Ladekurve berechnet der Multiplus bzw. dessen Lader selbst die Konstantspannungszeit, also die Zeit bei dem der Ladestrom sinkt anhand der vorhergehenden Ladezeit (Bulkzeit). Das ganze wird dann zusätzlich durch deine eingebene maximale Konstantspannungszeit begrenzt. Bei der Einstellung "feste" Ladekurve wird immer bis zur maximal eingestellten Konstantspannungszeit geladen (Gefahr des Überladens weil der Ladestrom wenn zu lange gewählt bis auf 0 Ampere absinken kann). Wie weit der Ladestrom in der CV-Phase absinkt bis zum abschalten kannst du über deinen Shunt beobachten. Bei einer adaptiven Ladekurve must du aber beachten das der Abschlussstrom unterschiedlich hoch sein wird (im Gegensatz zu einer festen Ladekurve) weil ja wie oben beschrieben die Konstantspannungszeit ständig neu berechnet wird. Mit einer festen Ladekurve must du dein System kennen und mittels Shunt und zb. bei einer Stunde fester eingestellter maximaler Konstantspannungszeit beobachten wie weit der Strom in dieser Zeit gegen Ende sinkt, das ist dann dein Cutoff bzw. bei einem MPPT wäre das dann der Abschlussstrom. Das heißt du must es selbst rausfinden und testen welche die beste Konstantspannungszeit ist und wo du den Akku weder überlädst aber auch voll bekommst. Wenn der Ladestrom gegen 0 Ampere geht hast du auf jeden Fall Überladen und die maximale Zeit war zu lang!!!

Bei einem MPPT hingegen ist es wieder anders...

Hier wird bei einer eingestellten adaptiven Ladekurve laut Victron die Konstantspannungszeit anhand der Batteriespannung am Morgen bestimmt. Für Lifepo ist das aber sehr ungünstig da die Spannungskurve sehr flach ist. Auch wird im Victron Connect die "Ladekurve" bzw. Absorptionszeit automatisch auf "fest" gestellt sobald du als Batterie Typ Lifepo ausgewählt hast. Das wird mit ziemlicher Sicherheit den Grund haben das die Bestimmung der Konstantspannungszeit anhand der Batteriespannung am Morgen bei Lifepo keinen Sinn macht wie ich oben schon geschrieben habe, und ursprünglich für Bleibatterien gedacht sein... wenn du nämlich vorher Adaptiv wählst und dann als Typ eine Blei Batterie auswählst dann bleibt die Einstellung auch auf Adaptiv im Gegensatz zu Lifepo. Also stellt man hier eine feste maximale Kostantspannungszeit ein (Absorptionszeit @Victron), meinetwegen auf 1 Stunde und zusätzlich aber auch einen Abschlussstrom (Schweifstrom @Victron). Nun nehmen wir mal an du möchtest dich nach der Tabelle von Regulus bzw. der Nordkyn Seite richten und stellst die Ladeschlussspannung auf 3,4V/Zelle ein, also bei einem 24V system auf 27,2V und zusätzlich den Abschlussstrom auf 0,005C. Bei 0,005C sind das bei 280Ah... 1,4 Ampere Abschlussstrom. Wenn du jetzt so laden tust dann hast du einmal den "Cutoff" über die maximale Konstantspannungszeit (1 Stunde) und einmal über den Abschlussstrom je nach dem was zuerst erreicht wird. In der Regel passt du dann wenn du deinen Akku kennen gelernt hast einfach die maximale Kosntantspannungszeit so an das nicht zu früh abgeschalten wird und der Lader aber den eingestellten Abschlussstrom erreichen kann, in meinem Beispiel also bei 1,4 Ampere. Fällt der Ladestrom also innerhalb der angegebenen maximalen Konstantspannungszeit auf 1,4 Ampere ab gilt der Akku zumindest nach der Nordkyn Tabelle und dem Diagramm als voll und der Laderegler würde abschalten. Nebenbei: Der Schweifstrom vom Shunt müste dann über 1,4 Ampere eingestellt sein und die "Spannung wenn aufgeladen" auf 27,1V um innerhalb der angebenen "Zeit für die Ladezustandserkennung" den Akku auf 100% zu synchronisieren. Aber hier spielt zb. auch der eingestellte Ladewirkungsgrad eine Rolle... würde aber jetzt den Rahmen sprengen zu erklären wie du deinen Shunt perfekt einstellst.

Wie du siehst ist es alles nicht so einfach bzw. braucht es etwas Know How.

Das ist nur mein Wissensstand und deshalb alle Angaben ohne Gewehr zumal ich keine Erfahrung mit einem ESS System habe und haben möchte solange hier die Parameter der MPPT bei einem ESS System außer Kraft gesetzt werden?! Ein Victron System mit einem oder mehreren MPPT macht es meiner Meinung nach viel eifacher und komfortabler. Sorry für die verschiedenen Bezeichnungen... vieles kann man auch anders bezeichnen es bedeutet aber das selbe, und bei Victron scheint man das auch nicht so genau zu nehmen und immer anders zu bezeichnen damit die Verwirrung komlett ist ?... oft habe ich es dir ja in Klammern dahinter geschrieben.

Ich hoffe ich habe dich nun nicht ganz verwirrt ?

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Ein Artikel für Howto.

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