Umbau bestehende Heizung, wie anfangen oder doch garnicht?

Bei dem Heizbedarf bräuchte man 2x16KW Wärmepumpen um die 8500l Heizöl zu ersetzen. Das sind ungefähr 75 000kWh Wärme (wirkungsgrad Kessel etc). 25 000kWh Strom. Zu 30ct sind das 7500€. Wobei ich davon ausgehe, dass man bei der Menge an Strom sicherlich günstiger bekäme mit nem Festvertrag. Ein Teil kann die PV evtl. noch erbringen.

2x16KW Wärmepumpen kosten ungefähr 12 000€ + DIY + Installation machen lassen (8000€) wäre man bei ca. 20 000€.

Kein Lager mehr, kein direkter Heizraum mehr. In der Kaskadenschaltung wäre die Effizienz höher als normal, weil man beide im unteren Modulationsbereich laufen lassen kann. Und bei viel Bedarf laufen beide.

Kein Rauchfangkehrer, kein Lager,aber: Völlige Abhängigkeit vom Strompreis.
Dazu geringere Effizienz als Split-Klimaanlagen.

Dann rechnet sich die Investition durch eingesparte "Brennstoff" Kosten schon in 3 bis 4 Jahren. Da gibt es doch KfW Darlehn mit günstigen Zinsen. Das geht m.A. auch ohne Ifsp. Also geht´s auch bei kleinem Geldbeutel.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Bundesförderung-für-effiziente-Gebäude-Wohngebäude-Kredit-(261-262)/

Und später geht´s dann um Energie Eigenproduktion auf dem Dach und um Dämmung, dort wo es vertretbar ist. Die beste Energie ist die, die wir gar nicht verbrauchen (Prinzip Negawatt).

L.G.

Hallo noch mal. Eine Idee, wie der TE aus seinem Bestand das Beste herausholen kann, gibt es hier:

Großes Feld (15 m2) aus Flachkollektoren, 20.000l Speicher und eine Wärmepumpe, die den Speicher tiefer abkühlen und durch "Hochpumpen" nutzbares Heizwasser erzeugt.

Das wäre eine Maßnahme, die hier eventuell passt und dem Pool eine neue Bedeutung geben könnte :grinning_face:

Nordwand dämmen bringt am meisten. Musst aber vorher neue Fenster machen, sonst hast doppelt Saurei

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Okay, ich habe nicht alles gelesen.
Mir fällt da nur Kerndämmung, Wandheizung an den Außenwänden und an der Decke natürlich Deckenheizung. WarmWasser über Warmwasser-Wärmepumpe.

Man kann viel herumdoktern, aber letztlich macht alles nur Sinn, wenn man eine für das Nutzungsverhalten angemessene Immobilie hat.

Wenn also die Bauherrin/Eigentümerin nichts ändern möchte und die laufenden Kosten zahlen kann und will: so what!

Wenn das nicht mehr der Fall ist: Abreißen, verkaufen oder sanieren. Dann für das gewünschte Nutzungsverhalten anpassen.

Ja also hilft nix. Was geht:

  • Gesamten Keller (Wände) von aussen dämmen.
  • Oder erstmal nur Nordseite neu Fenster und dämmen bis Unterkante Keller.
  • Wand vom zurückgesetzten Eingangsbereich neu Fenster und dämmen, das muss im Winter ein übel kaltes Loch sein. schiefer einlagern, brauchst später
  • Dach mit PV voll, viel Batterie, ne 9-16kW WP parallel zum Öl. Mit viel DIY hast des Geld in 3-4 Jahren wieder drin
  • Strahlung zulassen, SO-S-SW nur niedriger Bewuchs
  • Nutzung? HK Bereich weniger, FBH Bereich mehr, geht des?
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PV ist drauf, das Dach ist damitr weitestgehend voll (24,5kwp -> wollte unter dem RSE bleiben)

Auf die NW Seite bringt es wenig, der Rest wäre verschattet bzw zu gestückelt als das die Extrakosten für Montage am Schieferdach das reinspielen. Batterie ist eine 19,3 HVM am Fronius -> ggf wird das mit eine AC gekoppelten ersetzt, wenn das mal

Südseite ist "Giebel" und kaum Fenster -> Wenig Strahlung, wenn ich die 50 Jahre alten Bäume fälle killt mich das Umweltamt. Selbst zurückschneiden ist immer eine Diskussion

Nutzung der FBH ist halt nicht "meine Wohnung" -> geht nicht

Frage:
Wieviel bringt Keller von aussen dämmen wenn Keller und EG nicht (kaum) benutzt werden? (Ist mit gepflastert/gemauerte Blumenbeete eher schwer umzusetzen.

LLWP wird nächstes Jahr gemacht,

Für die Luftwasser parallel muss ich mich noch schlau machen wie (ich) das DIY dranflanschen kann ohne in Gefahr zu laufen, die Heizung für alle zu killen :wink:

Ganz Grundsätzlich: Was ist eigentlich das Ziel?

  1. Wohnst Du da (auch), und willst für Dich möglichst hohen Komfort und günstige Heizkosten?

  2. Wohnt dort nur andere Leute, dessen Bedürfnisse vielleicht ganz andere sind als Deine? Gibt ja Leute, die würden durchaus gerne die Ausgaben senken, aber es darf dann keinen Dreck machen, es darf sich nichts am Wohnkomfort ändern - bzw. es darf sich am besten einfach überhaupt garnichts ändern.

Haus ist "Elternhaus der Frau", wir wohnen im 1.OG
Schwiegereltern (mutter) ist nur 1 Monat im Jahr da, sonst im Ausland.
Schwiegermutter ist recht "Änderungsunwillig" Ihre Bedürfnis (85jährig) ist eher: es soll so bleiben wie die letzten 50 Jahre - also möglichst wenige (sichtbare) Änderungen

Im EG ist ein riesengroßes Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, aber nicht "eine Wohnung"
Das war der Aufenthaltsbereich der Schwiegereltern, das Schlafzimmer ist im 1 OG.

Zum "wir nutzen es" müßte man da massiv Innen umbauen - wir brauchen das nicht als Wohnraum. haben unser WZ -> also kein dringender Bedarf.

Falls sich die Schwiegermutter "biologisch reguliert" kann man über eine Umbau da nachdenken (wenn man weiß was draus werden soll) aber jetzt da ne Riesenbaustelle in "ihrem" Reich aufzumachen - glaube das ist nicht dringend nötig.

Das man das ganze Ding wegreißt oder komplett saniert sehe ich auch so - Wird mit der Schwiegermutter nicht möglich sein.
mit der Frau .. ka. Geburts/Elternhaus wegreißen geht wohl eher schwer.

Ist halt ein krass zerklüfteter Baukörper, des machts schwerer. Im Prinzip brauchst eine "dichte Dose". Dabei geht die wenigste Wärme durch Kellerboden weg. Wenn du sagst es sind kilometer fette Rohre überall drin, die werden schon selbst ganz gut heizen, sogar ohne Heizkörper. Wenn Kellerwände isoliert sind, wirds im Keller wahrscheinlich schon von selbst warm nur durch die Rohre. Damit hast weniger Heizlast für die Heizkörper.

Dann würde ich das so machen, wie Du eingangs beschrieben hast, und das ggf. nach und nach:

Deine Wohnung rüstest Du schnell um, immerhin gehts da ja um Dich.

Wer bekommt die Miete aus den vermieteten Wohnungen, bzw. wer muß das Öl für das alles bezahlen? Davon würde ich abhängig machen, wie schnell Du die vermieteten Wohnungen umrüstest.

Und dann den großen Wurf, für das Haus als ganzes, da wartest Du einige Jahre ab bis Du die Freiheit hast größere Änderungen zu machen. Dann hast du die Erfahrungen mit den LLWP und kannst besser beurteilen wie gut Du damit klar kommst, und auch wieviel Heizkosten sie verursachen und wie sich das auf das ganze Haus hochrechnen lässt.

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Mal was ganz Untechnisches. Schwiegermutter ist (Allein-) Eigentümerin? Wird es nach ihrem Ableben
weitere Erben geben? Wie sicherst du dein Invest in das Haus ab? Das sind Fragen, die ich mir in dieser Situation stellen würde, bevor ich viel ins Haus investieren würde. Denn wenn deine Ehe auseinander gehen sollte, dann gehst du leer aus, usw. Das sind lediglich Denkanstöße und keine Fragen, auf die ich hier Antworten erwarte.

L.G.

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Meine Frau ist Eigentümerin, die Schwiegermutter hat (teilweise) einen Nießbrauch.
Derzeit zahlen "wir", die Schwiegermutter, die Mieter auf ein Konto ein, von dem die Kosten bezahlt werden.

d.h. den invest hat nur meine Frau, wobei ich mich bei der Split für "mein HomeOffice" natürlich beteilige.
Ansonsten liefere ich Planungsdienstleistung (so wie hier) und dummer Muskelkraft (Hilfe bei PV installation, Montage der Splitklima), technischen Support (Netzwerk im Haus)
Nach 25 Jahren Beziehung/15 Jahren Ehe hoffe ich natürlich nicht das es zu einer Trennung kommt, aber ich bin da so oder so nicht über die Maßen finanziell involviert

Danke für den Einblick - hatte ich nicht erwartet.
Die Zukunft ist stets ungewiss. Meine Erfahrung mit der Ehe ist eine andere. Die Übertragung des halben Eigentums an den Ehepartner ist steuerlich privilegiert. Aber das muss die Ehefrau dann auch mögen. Es sollte Euch nicht von den Ideen der Optimierung abhalten.

L.G.

Noch ein anderer Gedanke unter der Annahme, dass diese Immobilie primär das Problem zu hoher Heizlast (schlechte Dämmung) und weniger der ineffizienten Wärmeerzeugung hat: Die Fenster tragen wesentlich dazu bei! Es müsste ein erster Schritt sein, diese zu erneuern, um die Heizkosten zu drücken. Teilweise gedämmte Dachflächen und selbst nicht gedämmtes Vollziegelmauerwerk sind üblicherweise nicht das größte Problem.

Da die Fenster aber richtig ins Geld gehen, sei angemerkt, dass die Empfehlung vieler Immobilienexperten ist, bei Altbauten Rücklagen von 10-15€/m2/Jahr zu bilden. Nach 50 Jahren ersetzt man Fenster für gewöhnlich. Auch ein Schieferdach hält nicht ewig.

Ihr müsst euch also entscheiden, könnt ihr finanziell diese Immobilie langfristig erhalten oder wollt ihr die abwohnen. Bei letzterem würde ich gar nichts mehr investieren, ausser vielleicht eine Heizdecke fürs Sofa im Winter.

Pelletsofen rein, wenn geht in Serie zum Ölofen… am besten einen kleinen Wochentank der daneben steht und händisch befüllt wird (Sackware)

Keine Wärmepumpe sondern Klimaanlagen mit halbwegs guten Werten in die entsprechenden Räume.

Guck mal hier…

www.holzvergaser-pellet-solar.at/.cm4all/uproc.php/0/Prospekt%20Pe%2020%20c%202021.pdf?cdp=a&_=179247f5050

Wir haben seit 2017 den 18kWh davon und der läuft ohne einer einzigen Störung. Die Dinger können bis auf 20% der Leistung runtermodulieren.

Hab mit dem 18kW Kessel und einer einzigen Klima mit guten mit SCOP Wert welche Zentral hängt unsere Heizkosten halbiert.

Das kann man auch als Hobby betreiben, wenn man sonst nichts zu tun hat. Bei dem Verbrauch kannst du den Wochentank täglich mit 2 bis vier Säcken füllen, auf die Heizsaison füllst du dann überschaubare 800 Säcke ein.

Ja natürlich ist es arbeit, aber er wohnt dort und 2-4 Säcke Pellets reinkippen ist ja nicht die Welt. Andere bezahlen fürs Gym… wenn er nicht möchte oder kann dann halt einen Tank….

Ich will halt auch gern mal über Weihnachten die Verwandschaft besuchen, da zu sagen: hey Warmes Wasser/ Heizung gibt es erst wieder am 6.1 ist etwas doof.

Das geht auch rein logistisch nicht, weil im Kernwinter deutlich mehr als 4 Säcke am Tag da rein müssen. Da muss z.T. einmal am Tag der 200kg Speicher vollgemacht werden (Ölzähler sagt da gehen bei -17°C auch mal 120l oder mehr durch den Kamin)

Rein Platzmäßig geht in den Heizungsraum auch keine weitere Heizung (und einen weiteren Kamin haben wir auch nicht)
Für Pellet statt Öl wäre nur Abbau/Ersatz denkbar, und das ist dann eher ein Riesenumbau, den ich mir nicht DIY zutraue.

Im Dachzimmer ist es dank neuer Dämmung sowohl im Winter wie auch im Sommer deutlich besser geworden, Fenster sind da nicht getauscht, aber da denke ich würde es eher ein großer Wurf -> Schiefer weg, Fenster neu + Wand dämmen. Aber das wird recht kostenintensiv.

Vielleicht doch nach Neuseeland ziehen :wink: