Verstehe ich nicht. Selbst in AKWs wird nur Wasserdampf erzeugt, der die Turbinen antreibt. Selbiges gilt auch für Kohle- und Gaskraftwerke. Es hat sich also nur der Energieträger zur Dampferzeugung geändert.
Das sehe ich nicht, garantiert mehr als PV... Solarflüssigkeit muss gewartet werden.
Austausch der Solarflüssigkeit ist bekannt, habe ich schon geschrieben und quantifiziert. Warum also das Gegenargument nochmal hervorkramen. Dauerkosten PV: Höhere Zählergebühr wegen 2-Wege-Zähler. Noch höhere Gebühren bei Anwendung von Modulen aus dem EEG.
"Alles wird Strom" und der eigene Nutzen ist um so viel mal höher als einen Puffer der 90°C im Sommer hat.
Das mag bei Dir so sein. Wir sind seit 2018 mit zwei BEV unterwegs. Seit 2020 wird im Sommer kräftig klimatisiert. Und trotzdem speisen wir jährlich ca. 1.200 kWh ins öffentliche Netz. Was brächte mir also ein Ausbau durch Abbau? Die paar kWh mehr im Winter sind "nicht signifikant", der Sommer ist mehr als abgedeckt.
PV macht so viel Mehrwert und trotzdem bringt die PV genau so ihren Anteil zu der WP wie die ST. ggf. sogar noch mehr, weil ich ja auch Strom wo anders verbrauche.
Wie oben beschrieben, bei uns nicht. Das andere ist ein nicht valides Argument. Strom ist zwar universeller einsetzbar, lässt sich aber nicht mehrfach verbrauchen. Entweder rechnest Du den selbst erzeugten Strom voll der WP zu oder Du machst eine Gesamtenergiebilanz. Wenn Deine WP im Winter 20% des täglichen Stromverbrauchs ausmacht, entfallen auch nur 20% des selbst erzeugten Stroms auf die WP. Um ganz genau zu sein: wenn die Sonne scheint und Du bist autark, sind es 100%. Ohne Sonne und Akku sind es 100% Netzstrom.
Viele Menschen reflektieren das nicht, haben keine Ahnung von dieser Technik und wollen keine Risiken eingehen, also wird gemacht, was der Fachbetrieb empfiehlt.
Und daran anschließend stellt sich die Frage, ob die Anschaffungskosten von Wärmepumpen und Gasheizungen realistisch vergleichbar sind. Selbst die Anschaffungskosten von PV-Anlagen sind über mehrere Jahre nicht vergleichbar. Als es noch Fördergelder gab, wurden ähnliche Mondpreise aufgerufen wie heute bei WPs. Als die 0% Umsatzsteuer eingeführt wurden, sind die Preise massiv eingebrochen. Ein ähnlicher Effekt würde sich auch bei WPs einstellen, wenn man die Einbauförderung streichen würde.
Die meisten Energieberater, die in Anspruch genommen werden müssen, sind an der Stelle aus diversen Gründen auch nicht hilfreich.