Umbau bestehende Heizung, wie anfangen oder doch garnicht?

Bestand:
großes MFH / Villa aus den 70ern, Dämmstandard von damals, aber z.T. neues Dach, armdicke Zirkulation über 100erte Meter in "3 Kreisen", dicke Heizungsrohre (1" teilweise 2"), keine sinnvolle Wärmemengenzählung machbar, zentrale Heizung und Warmwasser für alles.

NT Ölheizung aus 2002, 8500l Verbrauch, 24kWp und 15 Jahre alte Thermie mit Schichtspeicher, Pool,

Nur Teile der Wfl sind in Nutzung

Teils FBH (aber nur im unbenutzte/nicht beheizten Bereich), sonst PlattenHeizkörper - sieht aus wie handgeschweisst von "damals"
Alu-Fenster von damals.

Eine energetische Sanierung funktioniert nicht wirklich wegen der schieren Größe - Beispiel Fenster: nicht wie im normalen REH 12 Stück sondern eher 50 - dann schön in die Verkleidung eingearbeitet, Fenster + Aussenwand = $$$ von nem EFH Neubau.

Dazu Ressentiment der Bauherrin " Aber die Alufenster waren damals so teuer - die sind wie neu, die werden nicht getauscht"
Das einzig sinnvolle "komplett Abriss + kleiner Neubau" geht mal garnicht

Im Winter ist es frisch im Sommer eher heiß

Ein kleiner Teil des Dachs (Arbeitszimmer) gedämmt und mit einer ersten Daikin versehen -> Besseres klima -> hoffentlich weniger Heizkosten im Homeoffice

Ein Teil ist vermietet, daher auch externe "Abhängigkeiten" die nicht mal weben auf 3 Monate Warmwasser verzichten wollen.

Long story short: ich würde gern den Ölbezug reduzieren.
eine komplett Sanierung können wir nicht stemmen.

Die Ideen:
Multisplit für die Einliegerwohung -> Kein Ölbedarf mehr / eigene Abrechnung/ Kühlung im Sommer
Split für die Studentenwohnung im Dach -> Kein Ölbedarf mehr / eigene Abrechnung/ Kühlung im Sommer
Split für die Studentenwohnung im 1 OG -> Kein Ölbedarf mehr / eigene Abrechnung/ Kühlung im Sommer
Ein Ersatz der Ölheizung auf WP sehe ich (ohne Sanierung) als nicht sinnig (zu hoher Vorlauf, Ölheizung zu groß).

Ich könnte mir aber vorstellen zumindest in der Übergangszeit mit einer 5-9kW WP zu heizen.

Durch die vorhandene PV wären von März bis Oktober gute Überschüsse da, die zumindest zum Teil verwertert werden könnten.

Nur: Wie fängt man sowas an?
Welcher HB traut sich "an sowas" ran? Oder ist DIY "dranflanschen der Weg - hier Problem "Mieter mit Wunsch nach Versorgung"

Oder ist das "Schatzi, lass warm sanieren" der einzige Weg?

Hast Du ggf. Bilder vom Haus, die Du teilen magst, um einen besseren Eindruck zu bekommen? Ggf. Innendämmung (in einem Teil der Räume) ne Option? Ansonsten halte ich den Ansatz mit den Splitklimas anzufangen auch für sehr gut und mit einer WP zumindest einen Teil der Heizperiode zu erschlagen. Bei so einem großen Objekt lohnt es sich aus meiner Sicht um so mehr, sich selber reinzufuchsen und auch an die WP zu wagen. Ggf. kann man da ja auch erstmal zusehen, daß man das WW dann mit der WP macht, wenn die Ölheizung nicht benötigt wird. Einstieg wäre da dann die Hydraulik aufzunehmen. Mein "Lehrbuch" für Bauphysik allgemein war damals dieses PDF, auch wenn wir kein Passivhaus draus gemacht haben: https://passipedia.de/_media/picopen/05_altbauhandbuch.pdf
Den hinteren Teil unseres RMH hab ich selber mit einer vorgehängten Holzfassade gedämmt (20 cm Glaswolle).

Fun-Fact: Hab mir heute freigenommen, bin gleich mit unserem RMH Haus und meinen Daten zu den beiden Daikins als örtlichem Praxisbeispiel bei einer Online-Vorbildung für Architekten, Energieberater und Handwerker dabei, zum Thema:
"Luft-Luft Wärmepumpen in der Sanierung: Technik, Praxis und offene Fragen"
So langsam kommt das Thema auch aus unserer Nerd-Blase im Alltag an :wink:

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Moin

Es muss irgendwie gedämmt werden, das schreit richtig nach einer innendämmung, da man ja Teile vom Haus Dämmen kann ohne das es von aussen es zusehen ist, dort wo es Vermietet ist kann man ja nicht bei gehen , was wie womit gedämmt wird ................................... schwierig ohne Vorort zu sein. Am besten ein Energieberater .

Den Ölverbrauch senken , geht relativ einfach, in dem eine 12 kW Luftwasser-Wärmepumpe Parallel anschließt , die läuft mit 35°C Heizung Temperatur und alles Weitere, was die nicht schafft, wird von der alten Ölheizung übernommen. Und dann geht man bei dem Haus Energetisch zu verbessern, so das die Ölheizung irgendwann raus kann. Wie viel m² beheizte Fläche sind es eigentlich?

Ist bei der Dachsanierung der Dämmstandard im Dach und insbesondere die Luftdichtigkeit verbessert worden?

da stimmt was mit dem link nicht. Die Seite antwortet mit: " Dieses Thema existiert noch nicht"

Sorry, Fehler bei der Übernahme: https://passipedia.de/_media/picopen/05_altbauhandbuch.pdf

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Unsicher ob ich mich hier mit Bildern doxxen will :wink:
Ach egal.

Innendämmung ist eher schwer (teils verkleidet/Einbauschränke/Küche/ teils ganze Fensterfronten (nicht im Bild)

Schiefer auf dem Dach und bis auf die erste Etage runter -> schlecht für Aussenwanddämmung - große Dachflächen. Dach von Aussen wg Schiefer eher unwirtschaftlich.

Theoretische Wohnfläche vermutlich um 350qm (nach DIN?) beheizt derzeit etwas mehr als die Hälfte.

Gibt im Keller die obilgatorische Kellerbar mit Zinntellern der Bauherren, wo eigentlich eine komplette Wohnung rein könnte (aber auch da umzubauen $$$) im Dach einen 50qm Raum der nur zum abstellen genutzt ist (ohne Fenster) etc. Schwiegereltern meist nicht da..

Warmwasser geht (zumindest im Sommer) per Thermie, aber das dank flachen Dach nicht soo super.

Einen Energieberater hatten wir vor xx Jahren mal da, der war sichtlich überfordert.

So groß konnte sein Programm nicht, Pool auch nicht etc.. Vorschläge wie "Kellerdecke dämmen (wo richtig viel Aufputz Rohrleitungen liegen) oder 16cm aufs Dach: ehh Schiefer? ja kann man ja runter machen und dann neu decken.. ahh danke.

@maltes Ja: runtergerutschte alukaschierte Glasswolle ersetzt durch 22cm Zwischensparren, Dampfbremse, 4cm UKF/bzw Holzfaserplatten. Dichtigkeit ist hoffentlich gegeben und definitiv besser als vorher.

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Hier ein Link zur Download Seite. Dort gibt es einzelne Themen und die Artikel sind etwas neuer:

https://passipedia.de/medien/medien/veroeffentlichungen

Zum TE @devnull

"oder doch gar nicht" sollte lieber heißen, jetzt noch nicht. Der Ölkessel hat 2/3 seiner Lebenszeit hinter sich, d.h. in absehbarer Zeit wird eine neue Heizung erforderlich sein. Wenn der Tausch derzeit finanziell nicht gestemmt werden kann, dann heißt es Rücklagen bilden, also ansparen.

Somit bleibt die Frage, was zwischendurch gemacht werden kann, um den Öl Bedarf zu senken. Du bist jetzt dort, wo der @Akkudoktor vor Jahren angefangen hat. Gleiche Situation: hohe Heizkosten, kleine Geldbörse. Schau dir seine älteren Youtube Videos an. Er war einer der ersten die "Klimasplit zum Heizen" propagierte.

Deren Einbau macht auf jeden Fall Sinn. Zusätzlich kannst du über weitere kleine Maßnahmen nachdenken. Die DIY Anleitungen, siehe link oben, sind gut und praxisbezogen. Schau mal nach "Fensterfolie", "Heizkörpernische", usw.

Mir hat die Steuerung der einzelnen Heizkörper mit unterschiedlichen "Tag-Nacht"-Temperaturen gut geholfen. Zimmer, die nur selten am Tag genutzt werden, können lange auf "Nachtabsenkung" laufen. Dazu sind nur die Köpfe der Heizungsventile auszutauschen. Die neu aufzusetzenden Köpfe werden mit Batterien betrieben und drehen den Heizkörper nach deinen Vorgaben mal auf warm, mal auf kalt. Die preiswertesten Geräte haben allerdings keine Funkverbindung, so dass du zum Verstellen jedesmal an jeden Heizkörper musst. Mit etwas mehr Geld bekommst du Geräte, die zentral gesteuert werden können.

Übrigens kannst du Fenster auch ohne Rahmen tauschen lassen, das ist deutlich preiswerter als mit Rahmen. Und wenn die Alu Rahmen noch gut sind, ist es auch nachhaltiger. Wenn´s schon 2 Scheiben im Verbund sind und 3 nicht herein passen, dann geht auch da noch was, bis auf 1,1 geht der U bzw. k- Wert bei 2fach Verglasung.

Vor 2 Jahren hätte ich auch zur Pellets Zentralheizung geraten. Doch die Preise machen keinen Spaß mehr. Je kWh Wärme sind nun auch 8,8 Cent zu berappen.

L.G.

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P.S. hab mal nach Heizölpreisen geschaut. In meiner Region kosten 100l jetzt schon 170 €, also 16,x Cent je kWh. Verdammt teuer geworden. Einmal Volltanken kostet einen Kleinwagen (14.450 €).

Da ist guter Rat teuer und schnelles Handeln vor und für den nächsten Winter macht sich immer bezahlt. Schau mal nach Ifsp, BEG Förderung, KfW Darlehn. Der Staat hilft, aber es ist zuweilen recht bürokratisch.

L.G.

guter speicher :slight_smile:

hab nen vergleichbaren patienten am wickel. der soll ne 16kw pana kriegen, ölkessel bleibt für ganz kalte tage erstmal drin. 300qm denkmalgeschützt, aussen darf nix verändert werden. pv aufs dach wird noch n kampf mim amt aber das wenixtens nicht komplett unmöglich.

Hallo zusammen ,

kein leichtes Projekt aber auch im DIY gut machbar .
Bei Fenster das Glas tauschen Bring einiges , habe ich bei Bekannten schon gesehen . Das rechnet sich .
Die Decke zum Bodenbereich, wie sieht es da aus ?
Kann man da nicht zusätzlich 100 mm oder mehr auslegen mit Styropor ( Trittfest ) ? Ist leicht zu machen und begehbar. Was für DIY .

Wärmebild machen lassen um " Löcher " in der Isolierung zu finden . Winddicht spart Geld , da kann man auch einiges selbst machen .

Klima-Splitt bringt sicher viel . Müssten dann wegen der Vermietung Einzelanlagen sein . Würde sagen du stellst Mal den Grundriss ein und zeichnest ein wo das IG und das AG hin sollen . An das Kondensat denken . Dann kann man bei der Größe und Variante besser ein Vorschlag machen .

Sind die Türen noch dicht ? Hier ggf nacharbeiten.
Sind oft undicht .

Gruß Eckard

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Hast Du eine Idee, wie groß der Anteil der Warmwasserbereitung am Ölverbrauch ist?

Die Zirkulation ist ein Energiefresser und evtl. auch ein Hygieneproblem.
Ist der Rücklauf der Zirkulation isoliert? War bei mir nicht so, falls möglich, nachholen.
Wenn man die Zapfstellen einzeln mit dünnen Leitungen anfährt, statt gemeinsam mit einer dicken, dann kann man sich die Zirkulation sparen und es dauert trotzdem nicht so lange, bis warmes Wasser kommt.

Packt die Solarthermie den Warmwasserbedarf im Sommer komplett oder muss sehr oft mit Öl zugeheizt werden?
Wie sieht es im Winter aus?
Über eine Brauchwasserwärmepumpe nachdenken. Kann man als Einzelmaßnahme modular nachrüsten. Solange die Ölheizung da ist, kann die die WP unterstützen, falls 5 Leute auf einmal duschen wollen.

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Das muß auf Dauer aber kein Hindernisgrund sein, die Bereiche kann man auch ausstopfen und ggf. verkleiden. Wenn die Heizung noch umgebaut wird und es da Änderungen gibt, sollte man das natürlich vorher angehen oder solche Bereiche erstmal aussparen. Ist halt schon ne relevante Größe bei der Grundfläche und sehr gut DIY zu machen.

So um die 100 000kWh Wärmeanforderung jedes Jahr ist ne richtig dicke Hausnummer. Bin mir nicht sicher, ob man da ein sinnvolles Konzept entwickeln kann wenn es "günstig" sein soll.

"Mieter mit Wunsch nach Versorgung"

Eher: Was der Gesetzgeber vorschreibt.

Drösel mal auf was es für Parteien im Haus gibt und deren qm.

Dach - Studentenwohnung
1OG - Studentenwohnung
? - Einliegerwohnung
? - Restbedarf

Dann brauchen die alle noch Warmwasser. Die müssen also von Heizung und Warmwasser weg. Nur Klimasplit reicht nicht. Wenn möglich, es gibt ja mittlerweile Klimasplits mit einen Brauchwassertank, damit kann man wohl Klimatisieren und Warmwasser bereiten in einem Außengerät. Alternativ (wie immer von mir vorgeschlagen) ein Boiler an die Wand ins Badezimmer. Damit kann zeitgesteuert auch PV-Strom eingelassen werden und drückt im Sommer die Kosten. In der Küche wenn unbedingt nötig ein Untertischboiler.
An den Geräten kann auch jeder selber einstellen, ob er gerne 40°C hat, oder 65°C.

Dann muss aber die WW-Leitung verändert werden, die Zirkulation gekürzt oder verändert etc. pp. Wie das wirtschaftlich aussieht kann ich nicht schreiben.

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Das finde ich interessant.

Hast du Marke / Bezeichnung?

Oft ist außen alu und innen im "Fensterrahmen" was isolierendes.

Vielleicht sind sie ja nur "halb so schlimm"?

Nachtrag: "Plattenheizkörper"

Könnte man da Lüfter druntersetzen? (gibts auch fertig zu kaufen)

Im Winter kommt von der Thermie nichts (zu flach, zu weit Richtung Osten/zu schattig/erreichte Temperatur nicht hoch genug, da Heizung zu heiß im RL ist.) im Sommer komme ich gut hin, d.h. mit Glück mehrere Wochen kein Öl.
Überschüßige Wärme geht dann in den Pool (dann eher whirlpool)

BWWP geht vermutlich mit der WarmWasser Station (mit 40kW Plattenwäremtauscher der aus dem 1500l Schichtspeicher WW erzeugt) weniger gut? (aber legionellen/Hygienemäßig besser)

Im Keller ja Leitung ist mit Steinwollschalen isoliert wie es in der Wand aussieht: keine Ahnung aber auch nicht relevant, weil aufklopfen und nachdämmen unrealistisch. Schaltet man die Zirkulation aus dauert es (dicke lange Leitungen) wirklich 2-3 Minuten buw 20-40l bis man in der Dusche Wasser hat. Taster um das bei Bedarf zu machen, geht mit Mietern schwer.

Ein BWWP 200l Speicher ist vermutlich weniger groß, als die Rohrleitungen Wasserinhalt haben :-/

Kellerdecke:
Das ganze Haus ist unterkellert, aber

  • der Keller ist zu einem Teil Partykeller/potentielle Wohnung, da ist die Decke z.T. nicht wirklich hoch oder die Decke ist schon mit GK/Panelen verkleidet, es gibt einmal 6m Einbauschrank und Einbauspots
  • ein anderer Teil sind die großen Öltankräume, wo ich (60cm über Tanköffnung muss frei bleiben) keine Chance habe und wenn überhaupt dann nur A1/A2 Stein/Glaswolle nutzen kann. (dazu: drüber ist derzeit keiner)
  • dazu Heizraum/Anschlussraum/Technikraum da da is viel Technik/Kabelkanäle verbaut die ich nicht einbauen kann/will.

Ich such mal Bilder.

@Roterfuchs: Ja das ist nicht die normale Größe daher..
Aus dem Bauch:
Unterm Dach:
45qm HomeOffice - neu gedämmt mit Daikin
45qm "Abstellraum/ungenutzt"
45qm Studentenappartment mit EBK und Bad (Soll Split bekommen)

1 OG
ca 90qm Eigennutzung ( Bad/Küche)
ca 60qm meist unbenutzt Schwiegermutter (mit Bad),Kofferboden
ca 30qm Gästezimmer (jetzt Kind) mit Bad
ca 30qm Dachboden/Abstellraum (mit viel Schräge)

EG:
Garagen (Decke zu unserem Bereich gedämmt)
ca 90qm meist unbenutzt (Schwiegermutter) FBH
60qm 2 Zimmer+Küche Bad Einliegerwohnung
50qm Klo/Dusche/Pool/Sauna

Keller:
80qm KellerBar/Partyraum/Gang/Klo (alles nur selten benutzt - Teenager party alle 3 Monate)
Hausanschluss (8qm)
Heizungsraum (15qm)
Öltank (70qm)
50qm Technik/Lüftung/Unterteil vom Pool
15qm Waschküche

Das ganze war vor 50 Jahren geplant als "Alle Kinder können mit ihren Familien unter einem Dach wohnen" - wollte dann nur keiner.
Nicht ein richtiges MFH (keine eigenen Zähler, gemeinsames Treppenhaus keine "Wohnungstüren", keine getrennten Heizkreise (Dachappartment hängt an der gleichen Steigleitung wie das Kind im Gästezimmer

Ja Zirkulation in Teilen stilllegen geht nur durch abtrennen und leeren. Das ist wirtschaftlich nicht trivial. Für die Einliegerwohnung war mal die Schätzung für "separieren von Heizung und Wasser bei 6-8k (ohne neue Heizung)

@lichtquant: Office-Style komplett Alufenster - im Winter friert man mit der Zunge am Rahmen fest (naja fast)

Lüfter unter Heizung: Ja kann man, hab ich auch schon versucht- aber ist schwer das flächendeckend zu machen. es gibt nur einen Heizkreis für alle Heizkörper im Haus (+ einen Heizkreis einen für FBH, einen für die Einliegerwohnung. )
Aber das sind pi mal Daumen 25-30 Heizkörper, zum Teil 5m lang

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Das "Problem" hierbei ist, dass alleine Warmwasser sicher seine 10 000kWh frisst wenn nicht mehr, alleine durch die Zirkulation. Und wenn das dann sicher ist, läuft das mit 60-65°C da durch. Wenn das dann nicht auseinander gefrickelt werden kann bleibt einem nichts anderes übrig als es so zu lassen. Einfach was stilllegen würde ich nicht machen. Es weiter zu betreiben und nur das Ende zu verschließen würde gehen, die Zirkulation liefe dann einfach weiter. Aber die Verluste muss dann der letzte, der dieses System nutzt, tragen.

Eine Wärmepumpe könnte vielleicht mit JAZ2 arbeiten, eben wegen der Zirkulation. Das immer wieder nachheizen ist extrem ineffizient, auch wird dann immer wieder getaktet.

Was man machen könnte wäre ggf. die Zirkulation im Sommer elektrisch zuheizen. Um dieses Öl einzusparen. Die Kollektoren können das auch. Letztlich scheitert meiner Meinung nach eine Planung daran, dass es keine getrennten Messeinrichtungen gibt, womit alles nur noch geschätzt werden kann.

Vielleicht wäre es beispielsweise besser, den Pool mit einer Wärmepumpe zu beheizen, dafür Warmwasser mit den Kollektoren.

Ich würde wirklich dazu raten, Messeinrichtungen einbauen zu lassen. Pool, Warmwasser, Heizung. Dann hätte man grobe Werte. Klima sind für die oberen Wohnungen sowieso anzuraten wegen Kühlung.

Da laufen keine 65 Grad durch :-/
Der Solateur (der Thermie) damals meinte wegen Plattenwärmetauscher und kein Speicher wären 47 ok. ob man das so darf.. ka vermutlich nicht.
Der Ölbedarf war vor einigen Jahren (wo nicht konsequent die unbenutzten Teile / FBH / Pool im Winter abgeschaltet waren ) auch um 50% höher.

Die Thermie (33qm) heizt den 1500l Schichtspeicher. (Solvis system)

Aus dem Schichtspeicher wird Warmwasser mittels eines Plattenwärmetauschers aus dem Heizungswasser erzeugt (8°C delta muss das Heizungswasser haben)

Der Schichtspeicher versorgt auch die Heizungen/den Heizkreisverteiler Heizkörper (1 HK), die (ungenutzte) FBH (Systemtrennung mit Plattenwärmtauscher), Einliegerwohnung und Schwimmbadbeheizung (über Rohrbündel WT), Schwimmbadradiatoren, Heizregister der Schwimmbadbe/entlüftung (kein Abluft Wärmetauscher)

d.h. Thermie mit Heizungsunterstüzung und alles kommt da zentral aus dem Schichtspeicher.

Im Winter wird der Pool nicht beheizt., im Sommer sorgt er dafür das die Thermie nie in den Stillstand geht.
Eigneltich gehört der Pool (energetisch) komplett weg, ökonomisch sinnfrei, aber "die Schwiegermutter" und "ist ja eh da"

Unvollständig, (nicht alles komplett gelesen) aber erste Ideen wie ich anfangen würde:

Mit "kein geld"

Spliklima für euch, ölheizung für mieter und warmwasser. Innendämmung stück für stück in die wichtigsten Räume.

Mit etwas Geld Zeit und Förderung

Zur Ölheizung eine Wärmepumpe dazu packen für die normal kalte Zeit. Öl für Spitzen.

Dämmung anpacken. Dach wo es innen geht, Fenster in den wichtigsten Räumen.
Förderungen klarmachen (lassen)

Mit Geld

Richtigen Energieberater bestellen und mit ihm alles durchgehen was du gerne hättest. (Meißt Richtung iSFP)

Vielleicht gibt es ja welche mit einem guten Plan die euch gefallen.

Dann immer wenns passt, wieder was machen lassen.

Ist das Einrohrleitung?