TLDR:
Für eine richtige Gewichtung, so wie ich früher mal im Auftrag für ein Ingenierbüro Heizlastberechnungen gemacht habe, fehlen noch Daten :
Gesamtbeheizte Fläche in QM
Leistung des NT Kessels
Baujahr des Gebäudes (Mindestens interessant ob vor oder nach 2000)
Verbrauch von Öl
Und die PLZ (Wobei die erste Stelle schon ausreicht wenn es dir zu Privat wird)
Aus meiner persönlichen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit (versierten) Ingenieuren und auch anderen Planern, ergab sich aus meiner Perspektive früher folgendes:
Es gibt keinen Grund warum aufwändig saniert werden MUSS, es gibt teure Kombisysteme die auch bis zu 80° oder mehr Vorlauftemperatur hinbekommen und mittlerweile auch dass bei unter 5 Grad Celsius, ohne dass euer Stromzähler zum RoadRunner wird.
Was mir besonders gefallen hat, war ein Hydraulisches Hybridprinzip, in dem an der Stelle wo der Heizkessel steht, Hydraulische Weichen eingesetzt werden, die genau in dem Bereich, wenn die Wärmepumpe gut und zuverlässig leisten kann (Alles über 5°) genau das tut: Wärme günstig ins Haus bekommen.
Die Hydraulik sorgt, durch 2 verschiedene Messstellen dafür, dass sollte doch auf einmal wesentlich mehr Heizenergie gebraucht werden, der alte Ölkessel mit anspringt. Elektrisch unabhängig, keine Schnittstelle sondern rein nur Wasser Sensorik
Das besondere Dabei: Es gibt bereits Objekte wie ein Haus aus 1912 was ohne Sanierungsmaßnahmen genau mit diesem Prinzip betrieben wird. Das Ergebnis 80% weniger Öl Verbrauch. Wenn die Ölheizung mal das zeitliche segnet, kann man eine passende Heizung die dann modern ist einsetzen (womöglich mit Wasserstoffantrieb oder Pellet oder eine bessere Wärmepumpe) einsetzen. Und förderfähig war es unter den alten Regeln auch, weil 2/3 der Energie mindestens aus der Wärmepumpe kommen muss, und das System 75% geschafft hat.
Wenn möglich, geb doch gerne mal die Infos aus dem TLDR Absatz durch, und ich schau mal nach. (Keine Sorge, kein Verkauf, ich arbeite in der Branche nicht mehr )