bei mir spanne ich jeden Stapel extra, weil verschieden lang durch Aufblähung
Hallo zusammen, und noch ein frohes neues!
Hier ein paar Bilder von meiner Lösung, wobei ich nun darüber nachdenke, die Platte am Ende zu teilen...
Verbaut sind 32 EVE LF280k, je 2 parallel und davon 16 in reihe.
Gekauft habe ich diese Federn:
https://www.sodemann-federn.de/r204-404
Auf die 300 kg komme ich, wenn die Federn auf etwa 17,5mm zusammengeschraubt sind.
Hallo zusammen und ein frohes Neues !
Ich warte auf die bestellten 230Ah EVE Zellen (sind hoffentlich im Seecontainer) und mache mir schonmal Gedanken über den Aufbau der Batterie.
Ich hab mal eine Frage zur Dimensionierung der Federn.
Ich hab jetzt bzgl. Verpressen der Zellen nur diesen Thread durchgelesen, möglicherweise findet sich die Antwort auf meine Frage in anderen Threads. Da bitte ich schon mal um Entschuldigung. Aber ich tue mir noch sehr schwer mit dem neuen Forum. Die ganzen Links aus dem alten Forum funktionieren nicht mehr ... schwierig.
Ich möchte eine 16s Batterie bauen und die 16 Zellen in 2 Reihen zu 8 Zellen anordnen.
Mir leuchtet ein, dass man die 2 Reihen getrennt verspannen sollte.
Ich dachte ich mache das je Reihe mit
2 Siebdruckplatten, d=30mm
2 Metall Vierkantrohrprofilen z. B. 25x25
4 M8 er Gewindestangen und
4 "geeigneten" Federn (braucht man ja m. E. nur an einem Ende jeder Gewindestange)
Jetzt wird hier im Thread überall über Federkräfte gesprochen.
Aber wo im Datenblatt der Zelle habt Ihr denn gefunden, welche Kraft bzw. welchen Druck man auf die Zellwand ausüben soll ?
Ich hab nur den Punkt 13 in der Tabelle "general technical parameter" gesehen: Thickness (300+/+20kgf bei 40% SOC).
Soll die Einheit "kgf" dann 10 Newton sein und leitet Ihr dementsprechend ab, dass man die Siebdruckplatte mit 3000 N gegen die Zellen pressen soll ?
Sehe ich das richtig, dass dann jede Feder mit 750 N belastet wäre, und dass man die 750 N entsprechend der Federkennlinie bei 40% SOC einstellt (bei welcher Temperatur ? ) ?
Wenn sich jetzt die Batterie erwärmt bzw. sich der SOC ändert und die Batterie sich ausdehnt, dann erhöht sich doch entsprechend der Federkennlinie die Kraft bzw. der Druck. Ist das vernachlässigbar ?
Und jetzt noch ein ganz anderer Punkt: Im Datenblatt der Zelle sind die Gewindebolzen (glaube M6) an den Polen ja gar nicht dran, die schweißt wohl der Versender dran, wenn ich es richtig verstanden habe. Weiß jemand aus der Hüfte (vielleicht mit Quellenanabe ? ) mit welchem Drehmoment man die Busbars (ich möchte 35qm Leitungen mit Kabelschuhen crimpen, wegen der Beweglichkeit) anzieht ?
Schöne Grüße
@isomeer
Du wirst ja 4 Federn je Reihe haben, dann passt das. Temperatur und Ladezustand auch noch in die Federspannung einzubeziehen, halte ich für zu akademisch. Bin aber kein Mechaniker oder Zellchemiker ?Danke, da fühl ich mich gleich besser wenn, jemand meine Überlegungen sozusagen reviewed und bestätigt :wink:
Was mir bei Deiner Konstruktion auffällt ist, dass ich die Metall-Profile jetzt nicht hochkant stellen würde, sondern quer.
Die Profile sollen ja die Kraft der Gewindestangen/Federn möglichst gleichmäßig auf die Fläche der Platte verteilen.
Und wenn die Profile seitlich, wie bei Dir angreifen, dann bringt das m. E. nicht so viel. Ich kann leider (noch) keine Fotos sondern nur sowas wie Entwurfszeichnungen von meiner Konstruktion zeigen.
Müsste man nicht, wenn schon aufwändig mit Druckverteilung gearbeitet und gedacht wird, die gleiche Mechanik auch am Ende der Reihe vorsehen? Die äußeren Druckkräfte durch die Federspannung greifen doch von beiden Seiten (?).M. E. nein, denn Kraft ist doch gleiche Gegenkraft (erinnere mich dunkel an Physik) ? Ich stelle mir das so vor, dass ich die Zellen einfach auf dem Boden stapele, und oben auf eine Platte und darauf ein 300 kg Gewicht drauflege. (Das Gewicht der Zellen vernachlässige ich jetzt mal). Der Boden drückt dann auch mit 300 kg, aber ganz ohne Gewicht. Das 300 kg Gewicht erzeugen die Federn an einer Seite. Und da wo die Gewindestangen einfach von einer Mutter gehalten werden ist sozusagen der Boden.
Alter Schwede, was sich die Leute mit Federn und Co so bauen...
Schaut euch mal die Zellen an die in die Auto kommen, die laden mit anderen Strömen und papen die per Metallband zusammen und gut ist es, sollen sich halt nur nicht um die möglichen 0,5/4mm ausdehnen um durch die mechanische Arbeit früher zu verschleißen. Handfest verschrauben und gut ist es.
Selbst die fertigen Gehäuse bringen einen gewissen druck auf die Zellen auf, 300kgf sind eigentlich nicht wirklich viel wenn man fest Schraubt. Wenn man dann wirklich die Ausdehnung bei 8 Zellen in Reihe rechnet, schaffen die keinen mm bei den Blechkisten, max. je nach verbauter Trennschicht.
Ach so, werde mal Andy weiter verfolgen, wann und ob überhaupt seine Zellen ohne Verspannung Probleme bereiten werden. Dafür aber eine easy cleane Lösung gebaut hat.
Mindestens.
Hallo zusammen, und auch noch ein frohes neues!
Ich möchte kurz meine Beobachtung beim Entladen der Zellen teilen. Ich habe ja 2 Reihen von je 16 Zellen.
Bei Soc 100% habe ich die Federn auf 17,5mm gespannt. Nach dem Entladen auf 35% sind es "nur" noch 19,5mm gewesen. Die Temperatur war gleichmäßig bei 19°C. Entladen habe ich provisorisch mit 1000W, über einen an die Steckdose angeschlossen Multiplus 2 5000.
Grüße aus dem Norden
Für alle die gemeint haben die Autohersteller treiben da keinen Aufwand bei der Verspannung hier mal ein schönes Video zu einem Audi Akku wo das gezeigt wird (11:40)
https://www.youtube.com/watch?v=2gPbgCIdsIE
Ich konnte da nichts zeigen weil ich da berufsmäßig eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben habe, aber wenns jetzt öffentlich ist....
@Isomeer @Pfalzkind
Mir gefallen eure Konstruktionen mit der geteilten Platte und den 6x Federn sehr gut und möchte ich auch so umsetzen.
Ich werde das ganze aber in einen Schaltschrank packen, da der Speicher in der Garage aufgestellt wird. Einer mit den Maßen (800600300) cm sollte das ja gut reinpassen, oder?
@domii666 verwendet 800400310 aber halt ohne geteilte Platte, geht sich sonst platzmäßig nicht aus.
Ja sorry klar, meinte 8 Federn...
Hast du Mal ein Bild von deiner Box inkl. BMS etc?
servus dein EVE System habe ich jetzt in einen Shop gesehen.
Sieht interessant aus, vermutlich sind es Spannbänder in Kombination mit einem Stanzblech
Hallo ich habe letzte Woche meine EVE lf280K bekommen, das freut mich.
Meine Frage zu den Gewindebolzen oder Polstifte, beim Innen-Widerstand messen habe ich auf den Gewindestifte 0,000 mOhm und auf den Bund 0,21mohm.
Kann ich das so verstehen dass die Gewindebolzen mit 0,000 mohm sehr gut sind und über die Gewindebolzen, Mutter und Zellenverbinder die meiste Energie fließt?.
@Isomeer gefällt mir gut, vorallem die einphasige 16A CEE Dose ![]()
Ich habe jetzt auch alle Teile zusammen und fange mit dem Zusammenbau an, eventuell mache ich aber die Federn "auf die andere Seite", sodass auf einer maximal nur die Muttern herausstehen. Mal schauen wie es sich ausgeht.
[quote data-userid="1118" data-postid="89179"]
Alter Schwede, was sich die Leute mit Federn und Co so bauen...[/quote]
Genau! Da muß man für unsere Anwendungen keine Raketenwissenschaft draus machen und auch keine Doktorarbeit drüber schreiben. Die Zellen sollen vor mechanischen Spannungsunterschieden/Bewegungen geschützt werden (Thema mechanische Dauerfestigkeit), die im Betrieb in der Hauptsache durch Ladestandsänderungen und Temperaturunterschiede auftreten.
Das erreicht man durch eine feste, nicht elastische Verspannung, also OHNE Federn und Gedöns. Und eine absolut ebene Fläche als Spannfläche ist daher auch nicht notwendig. Die geringen Verformungen einer ausreichend dimensionierten Siebdruckplatte sind immer noch um Potenzen kleiner, als die der dünnen Zellgehäuse. Legt doch auch mal ein Lineal über eure frisch erworbenen Zellen und schaut euch deren Ebenheit mal an. Das ist ne Berg-und-Talbahn im Vergleich zu einer unter Zellausdehnung leicht verformten Siebdruckplatte.
Wie weit ihr die Zellen zusammenpresst, kann man in erster Näherung z.B. auch aus der nominellen Zelldicke (des Datenblatts), oder der gemessenen Dicke (am Zellrand mit ner Schieblehre gemessenen) errechnen. Bei nominell z. B. 54 mm (+/- 1 mm) Dicke und 8 Zellen in der Reihe + 7 Zwischenlagen á 2 mm kommt man auf 446 mm. Mit dem Metermaß zwischen den Platten gemessen hat man da einen guten Anhaltspunkt.
Einfach und pragmatisch!
[quote data-userid="12436" data-postid="94621"]
@isomeer
Gemessen habe ich an den Gewindebolzen
-- attachment is not available --
[/quote]schon Mal vom pol zum Gewindebolzen gemessen?
Und leider überhaupt nicht nach den Vorgaben die EVE im Datenblatt macht um die 6000 Zyklen zu erreichen {green}![]()
aber 5800 erreicht man damit sicher.
Ich würd sagen wir melden uns alle wenn’s soweit is, also nach Akku-Tod, hier nochmal und teilen die erreichten Ladezyklen…. {green}:laughingoutloud:
Tja,
das mit den Federn ist so eine Wissenschaft für sich. Ich habe jetzt mal folgendes bestellt:
Für meine M8-Stangen: 45mm Federweg, Farbe grün (die zweitstärkste Federung, baun ist die stärkste), ID9, OD 18. Das ist so das, was meiner Abschätzung nach funktionieren könnte.
Der Test ist ziemlich einfach: Wenn ich mich mit meinem Gewicht (knapp unter 80kg) auf eine Feder stellen kann (wird ne Akrobatennummer) ohne dass sie komplet zusammengedrückt wird, dann brauche ich nur noch die resultierende Länge zu messen und beim Verspannen dann auch wieder auf diese Länge zu komprimieren. Naja, ein kleines Bisschen weniger.
Soweit die Theorie, ich werde berichten. Sie kommen in ca 2 Wochen, wenn alles gut geht...
PS: Oups, mein Text bezieht sich eigentlich eher auf die Post von Seite 1, auf der ich gelandet bin. Der Faden hat sich weiterentwickelt, vielleicht passt's ja trotzdem noch ![]()
@monokristallin Klar passt das. Leider sind die chinesischen Verkäufer nicht in der Lage zu den Federn die technischen Daten zu liefern, da habe ich mitlerweile aufgegeben. Ich bin schlicht zu faul mir eine Vorrichtung zu bauen um so eine Feder selber zu vermessen, da kaufe ich lieber bei den üblichen Verdächtigen wie Gudekunst, Fibro, usw.






