Also das messen ist ziemlich aufwendig, das wird keiner für dich in einer brauchbaren Version machen können, und egal was rauskommt: es hilft dir nicht weiter.
Dies ist einer der Fälle wo man sagen kann, es funktioniert (anscheinend), aber keiner weiss warum.
Die physikalische Ausdehnung der Anode ist Fakt. Auf dem ausdehnungsweg sind weitere nachgiebige Materialien.
Verspannt man fest, geht alles in Verformungen der Materialien. Verspannt man nicht fest, wollen sich die Pole mitbewegen. Keiner weiß wie viel.
Die Pole haben mit ihrer Dichtung etwa 0,5 mm Spiel, und halten 500 N Seitenkraft aus.
Das ist die Spielwiese, da machst du mit Ausdehnung messen nichts mehr.
Es ist mir kein einziger Fall bekannt, wo jemand von einem Ausfall durch Undichtigkeit berichtet hat. Nichtmal vom Womoforum, wo die Leute es lieben, starre busbars bei 2p über 4 Zellen hinweg zu bauen.
Von drei abgebrannten hörte ich schon, Ursache unbekannt, .mindestens einer hatte lange Bars , aber keine sinnvolle Verbindung dazu als Ursache.
Also, anscheinend geht es, so gerade eben.
Entscheide dich selber, mach steife Bars, nimm die flexible Litze, biege dir Z- Bars aus Kupferblech, oder mach einfach Litze und Ring Pressverbinder.
Ich nehme Ringverbinder mit Litze und gelötet.
Solange die Busbars nur mit 8Nm auf ein Langloch geschraubt sind, ist offenbar, wo die Kraft hingeht?
Solange die Busbars nur mit 8Nm auf ein Langloch geschraubt sind, ist offenbar, wo die Kraft hingeht?Falls du auch zu denen gehörst, die glauben daß das festgeschraubte Langloch rutschen kann..... Leider nein.
Du darfst Drehmoment der Schraube nicht mit Anpressdruck in axialer Richtung verwechseln. Schon deswegen, weil die Einheiten verschieden sind.
Einen onlinerechner dafür findest du hier.
https://www.bossard.com/de-de/assembly-technology-expert/technische-informationen-und-tools/online-konverter-und-rechner/drehmoment-und-vorspannkraft-berechnen/
Danke für die ausführliche Erklärung!
Aber mein Gedanke ist, dass jemand (am besten mit Flexverbinder) einfach mit einem Zollstock o.ä. die Breite des Akkublocks im leeren und vollen Zustand misst.
Das kann nicht sehr aufwändig sein. Ich vermute, dass da kein Unterschied ist.
vor allem wenn du da mitm Zollstock misst, wirst keinen Unterschied feststellen :lol:
Da brauchst schon genauere Messmethoden.
Es geht ja darum ob überhaupt etwas passiert. Und somit alle Flexverbinder o.ä. unnötig sind.
Es geht ja darum ob überhaupt etwas passiert. Und somit alle Flexverbinder o.ä. unnötig sind.Das wird dir momentan mangels Daten, Berichten und negativen Erfahrungen niemand beantworten können.
Ich habe flexible busbars genommen und bin richtig glücklich damit, weil die Datenblätter darauf hinweisen, das Pro Zelle bis ca 0,5 mm Dehnung erwartet werden müssen. Bei 8 Zellen (24v) sind das dann 4mm. Aber das spielt keine Rolle. Nur der halbe milli reicht schon um nach hunderten Malen von 0,5mm Bewegung mit total steif verschraubten Polen, diese abreißen zu lassen. Besonders, wenn, wie bei mir, es dann plötzlich mal 1,5mm sind. Da braucht’s dann auch nur einmal um die Abreißen zu lassen.
Mir ist es ein Rätsel wie man bei solchen Angaben der Hersteller starre Bars verwenden kann. Insbesondere weil flexible kaum mehr Kosten verursachen. Aber… jeder wie er mag.
Bei den CALB 230AH Zellen ist im Datenblatt nix über die Lagerung definiert. Kann ich davon ausgehen, dass die Zellen die Lagerung entsprechend CATL Spec lieber haben?
und @AutoSchrauberix, ist das Ding, das die Federn in deiner Konstruktion an der Siebdruckplatte aufnimmt irgendein Normteil?
74531=11941-CALB-230ah-battery.pdf|attachment (1.16 MB)
Ich habe gerade folgendes auf einen Eve Stand entdeckt.
Leider konnte ich da keinen genauer fragen. Falls noch einer bei der electronica vorbeikommt. Kann sich das ja mal anschauen.
Bei den CALB 230AH Zellen ist im Datenblatt nix über die Lagerung definiert. Kann ich davon ausgehen, dass die Zellen die Lagerung entsprechend CATL Spec lieber haben?Sorry gerade erst gesehen, leider da kein quote keine Nachricht bekommen.
und @AutoSchrauberix, ist das Ding, das die Federn in deiner Konstruktion an der Siebdruckplatte aufnimmt irgendein Normteil?
Das ist ein Tischbeinverbinder z.B. LINK vermutlich nicht optimal aber es funktioniert. Allerdings haben die DInger mal 11,-€ für das 4er Set gekostet, 20,-€ find ich nicht so einladend.
Vermutlich tausche ich die nochmal gegen ein 3D Druck Teil mit integrierter Mutter, da bei dem Tischbeinverbinder eigentlich in die falsche Richtig die Kraft aufgebracht wird, allerdings nur wenn man die Feder über eine Schraube vorspannen will. Im normalen Betrieb ist da keine Kraft drauf.
Ich habe gerade folgendes auf einen Eve Stand entdeckt.Sehr guter Hinweis, das scheint mit Stahlbändern gemacht zu sein. Man sieht schön das aufwendige Aludruckgußprofil um die Kraft gleichmäßig zu verteilen. Leider erkennt man nicht wie die die Bänder gespannt haben und ob da ein Federelement mit drin ist. Vielleich kann ja jemand ein Bild von der Rückseite machen :D
Winston macht das bei den 12V Batteriepacks sehr ähnlich.
Dann wär das vorspannen mit Federn gar nicht notwendig, wenns EVE auch nicht macht
Dann wär das vorspannen mit Federn gar nicht notwendig, wenns EVE auch nicht machtDas Problem ist nur, dass man das mit den Bildern und Info's nicht sagen kann. Evtl ist das ein Stahlband das eine Federfunktion übernimmt.
Unter Berücksichtigung von E Modul von Stahl, und dem anzunehmen Querschnitt ist das viel zu steif.fuer eine Federung.Dann wär das vorspannen mit Federn gar nicht notwendig, wenns EVE auch nicht machtDas Problem ist nur, dass man das mit den Bildern und Info's nicht sagen kann. Evtl ist das ein Stahlband das eine Federfunktion übernimmt.
Jetzt habe ich mich bezüglich der Federlösung überzeugen lassen (danke an alle, besonders an GeLuPV2). Nun versuche ich die Federn zu kaufen und musste feststellen, dass die Firma 'Gutekunst Federn' keine Federn (mehr) an Privatkunden verkauft.Hm, echt komisch.
Die einzige Ausnahme ist, wenn man die Federn abholt und bar bezahlt.
Hat jemand eine Idee, wo ich sonst solche Federn kaufen kann?
Danke schon mal!
Ich konnte Ende August noch bestellen ?
Allerdings war Vorkasse auch Bedingung.
Finde ich schade das man diesen Schritt nun unternommen hat.
Eine Suche im Netz liefert noch andere Federlieferanten, die an Privatkunden verkaufen. Bin gerade bei Alcomex fündig geworden und habe ein Zehnerpack bestellt. War billiger als 6 Stück...
Ich habe für meinen Fall die D3550 ausgesucht. Ich verspanne beide Reihen gemeinsam mit 6 Federn a 980 N. Damit die Presskraft bei Ausdehnung des Stacks nicht so stark ansteigt, hatte ich nach einer eher kleinen Federkonstante gesucht. Die D3550 hat 38.34 N/mm.
Die D3300 hat 30 N/mm´ist also noch etwas flexibler. Sollte also für Deinen Fall passen. Man sollte aber eine Feder nicht unbedingt dauerhaft bis zur Nennkraft F_N belasten, habe ich gelesen. Ich bleibe etwa 10 % drunter.
Hi zusammen,
im Anhang mal mein geplanter Aufbau.
Um die Akkus zu verspannen will ich 6 Gewindestangen (M8) nehmen.
Dass sich die Multiplex Platte nicht auf dauer verzieht, verspanne ich sie von vorne und von hinten mit 30x20mm Stahl Rohr.
Jede der 6 Feder spanne ich dann mit 500Nm vor.
Was denkt ihr? Passt das so?
Feder : D-288Z-10 Hersteller: Gutekunst Federn)
@stromi Mein erster Entwurf sah ganz ähnlich aus.
Das Problem bei dieser Lösung ist, dass die Länge der beiden Akkustapel durch die Toleranzen nicht gleich sind bzw. bleiben. Damit ist dann nur eine Seite verspannt und die anderer nicht. Auf einer Seite muss die Platte getrennt werden, Vorschlag siehe https://www.akkudoktor.net/forum/anleitungen-tutorials/akku-aufbau-mechanik/#post-75247
Sind ebenfalls 6x M8 Gewindestangen, aber anders verteilt. 4 Federn pro Seite mit 750N . Profil ist 30X30 . Wer will kann auf der Hinterseite auch noch ein Profil einsetzten. Habe ich bei mir wieder verworfen, da ich so eine schöne Fläche habe für die Montage des BMS


