Stromautarkie rechnet sich

Aus dem Grund haben wir den Deye genommen. Günstige Akkus (jetzt erst um Energie für nachts zu speichern, später um mehr Energie einspeisen zu können und wenn es denn kommt dann bestimmt um unsere Lastspitzen einzudämmen) und die Möglichkeit mit einem Stromgenerator den Akku zu laden wenn wirklich tagelang nur Dunkelflaute ist.
Dann muss aber für die Heizung noch was her. Es wird dann auf Holz oder Kohle hinauslaufen, ala "sicher ist sicher". Die Einbindung an die Fußbodenheizung sollte kein Problem sein. Für diesen wirklich sehr sehr speziellen Fall ist dann auch noch die Wasserversorgung einzuplanen, Kanal. Aber wenn es so schlimm ist, dann brauchen wir auch nicht alle Räume beheizen. Also wird so wenig wie möglich verbraucht werden und nur das Nötigste beheizt sowie gekocht etc. Dann werden wir wirklich die Nudeln am Vortag einweichen lassen.... Die PV ist dann für Licht, Kühlen und Gefrieren sowie Grundwasserpumpe.

@alter Hase
Die Argumentation kann ja lauten: Wegen Brandschutz oder irgend ein Quark. Es geht auch eher weniger darum, was man dann wem zur Last legt, sondern dass man durch Gesetzesänderungen im nachhinein Leute in eine Illegalität treibt. Das führt hier aber zu weit und wir sind in keinem totalitären Staat (auch ich nicht, und ich bin froh darüber!). Es geht nur um die Mechanismen wie man was durchsetzt und durchsetzen kann. Und mich pers. freut es nicht besonders, wenn es immer mehr Möglichkeiten dazu gibt. Wie eben auch eine eigene PV gänzlich abschalten zu können. Das einspeisen, sei es drum, sehe ich ein, das Netz gehört einem eben nicht, man zahlt NUTZUNGSGEBÜHREN und wird daher nicht zum Besitzer dessen. Aber wenn dieser Eingriff dann wiederum in MEIN Eigentum geht, abschalten der PV durch Abschalten des WR, dann geht mich das schon was an. Denn auch das steht im Gespräch, nicht nur in Dland sondern auch in Österreich. Wenn die Anlage nicht anders kann, hart abschalten. Das bedeutet aber, die Leute ihre eigene Anlage nicht betreiben zu lassen. Ja, wenn es die Netzbedingungen so vorschreiben... was uns wieder zur Autarkie führt.

Man ist ja doch zu einem gewissen Teil dadurch, erpressbar nicht, aber regulierbar.

PS: Zur Illegalität: Damit meine ich, dass man vorher keine Inselanlage melden muss (in Dland) bzw. kann und daher später gesagt werden kann, dass von nun an sämtliche Bestandsanlagen, auch Inselanlagen gemeldet werden MÜSSEN und schon gehts los. Die müssen dann Standards einhalten, Ausnahmen, die aber keiner versteht etc. pp.

Es geht nicht darum, was zu holen ist, sondern um Abhängigkeit und damit Steuerbarkeit.

Aber die Frage bleibt bestehen, auf welcher Rechtsgrundlage so ein Eingriff ins Private erfolgen könnte.

Zuerst mal:
Das sollte hier abgetrennt werden, von weit oben. Weils iwie nicht mehr so richtig um " Strom-autarkie rechnet sich " geht.

Es werden ständig Gesetze geändert, neue erfunden. Rechtsgrundlagen sind so schnell her gezaubert.
Wenn man durch hochziehen der Frequenz alle "normalen" BKW Wechselrichter abschalten kann, ist dies ein weitreichender Eingriff, gesamt gesehen. Weil daduch auch der Eigenbedarf verhindert wird. Wenn von den 600W 300W den Eigenbedarf decken und 300W in das Netz gehen, muss der BKW Betreiber nach abschalten 300W zum regulären Preis kaufen.
Ich habe auch mehrere dieser normalen BKW Wechselrichter. Bei mir schaltet das keiner ab. Das gehört jetzt wieder bischen zu Strom Autarkie.

vielleicht würden das andere sagen, vielleicht auch nicht.

ich sage es so wie es ist.
schließlich muss ich mich auch den reglen unterwerfen wenn ich am straßenverkehr teilnehme.

wenn der netzbetreiber zu mir kommt
irgendwann werde ich mürbe :sweat_smile:

Ich weiss nicht, ich denke dass das hier gute Gründe für Autarkie sind. Auch die nicht-kalkulierbarkeit. Das ist aber immer Glaskugel. Ist ja auch Glaskugel ob es mal teuer oder billig ist. Kann einem niemand im voraus sagen. Autarkie ist bis zu gewissen Graden Planbarkeit.

Doch gab es ganz in unserer Nähe:
https://www.kettner-edelmetalle.at/news/uberlastetes-stromnetz-photovoltaik-anlagen-verursachen-mehrstundigen-blackout-in-oberosterreich-14-08-2023

Irgendwie hat das schon damit zu tun. Sollte dieses Szenario so geplant sein, dann hat man jetzt 4-5 Monate Zeit zu handeln.

Und dann rechnet sich Strom-Autarkie noch für einige mehr.

Man muß auch bedenken, sich vielleicht frühzeitig mit erforderlicher Hardware zur Abmilderung einzudecken.

Ich meinte ein Lastprofil, bei welchem man das sehen kann was hinter dem Trafo los ist. Eins vor den PV-Anlagen, und eins nachher.

So? Eben wusstest du es noch:

Mann, hab ich da was losgetreten.....

Wenn die großen Stromerzeuger weiterhin Geld bekommen und die kleinen Anlagen alle regelbar sein sollen um sie bei Bedarf an- und auszuschalten wie es gerade passt, dann ist das generell so, und nicht unbedingt politisch. Ich kann doch nichts dafür, dass das bisher fast überall so Praxis ist.

für den gelernten österreicher ist es eine binsenweisheit, daß gier der wichtigste teil von regierung ist :rofl:

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Und für den gelernten Kenner der Forenregeln hier ist es eine Binsenweisheit, das die Grenzen zum nicht erlaubten Politik bashing längst und mehrfach überschritten worden sind.
Und diesbezüglich ziehe ich mal eine rote linie hier.
Diskutiert doch über das Thema....
"Stromautarkie rechnet sich"
Dabei geht es um die eigene "Gier", nicht die von anderen.

2 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Wechselrichter mit wenig Standby-Verbrauch [abgetrennt]

und gas gibts auch keins mehr aus der slowakei seit 3 tagen, wegen dem auslaufen der transit lieferverträge

sind denn alle verrückt geworden

und hier wird noch diskutiert ob sich was rechnet.
spätestens wenn die bude kalt ist, ist es dann egal ob sich was rechnet oder nicht.

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Dann ist auch egal, ob man nen kaminofen betreiben darf oder nicht. Es wird ein loch in die aussenwand gekloppt, rohr aus, ofen an. Und der nachbar räuchert auf der terasse selbst gefangen fisch.

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Und das Ofenrohr macht man aus Konservendosen?

In der 'Gaskrise' waren Holzöfen (und andere alternative Heizmöglichkeiten) schnell vergriffen oder nur noch mit starker Überteuerung zu bekommen. Da die Preise danach wieder sanken, war der Preisanstieg eindeutig der Nachfrage angepasst.

Für diejenigen, die vorausschauend handeln und nicht über üppige Finanzen verfügen, kann es sinnvoll sein, trotz Mehrkosten und ungewissen Bedarfs frühzeitig in Alternativen zu investieren.

Auf der anderen Seite: wenn im Sommer die Eigenstromerzeugung zur Mittagszeit von außen blockiert wird, was hat man dann groß an Nachteilen? Man wird seinen Überschuss nicht mehr los, aber das hätte man auch, wenn nur dir Abnahme blockiert wäre. Komfortverlust, weil für die Klimaanlage und den Eiswürfelbereiter Strom eingekauft werden muß. Ehrlich, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Szenarien der Gasversorgung in Österreich Kein Grund zu Panik oder Vaseline

Immer die selbe Leier, wird langsam langweilig... da hat mal die EU einen Riegel vorgeschoben, aber glaub weiter dran. Dann könnten sie auch alle zum Zwangsanschluss verpflichten... Könnte könnte könnte.... könntest auch einen Herzkasper haben morgen oder vom Bus überfahren werden.

Stimmung mache, gezielt gegen PV, Energiewende gehört nicht in Bürgerhand, sondern in einzelne Hände, deren Meinung. Sieht man doch aktuell überall gerade. Warum soll der kleine private was vom Kuchen abhaben.
Klar muss da Netz mäßig geregelt werden, wenn zu viel Strom da ist.
Die geringen Preise machen aber den Konzernen zu schaffen, Kraftwerk kostet halt dauerhaft Grundkosten... EEG Konto wird auch gerade etwas stapaziert, aber Kerosin und Diesel wird doch auch mit Milliarden Subventioniert... so long.
Solche Nachrichten bringen halt klick, was gut für die Werbung ist...
Wenn man die Netze entlasten wollte, was als Argument vorgeschoben wird, dann könnte man alles mit Regelungen machen, aus dem Speicher einspeisen, zu Hauptzeiten und so weiter. Da wird nix getan, daher bin ich mal beim alter Hase und stütze seine Argumente.
So lange keiner mal Zahlen von den Netzen vorlegt, scheint das Problem nicht so groß zu sein. Kann ja keine Raketenwissenschaft sein einen Trafo elektronisch zu Monitoren.

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Da sieht man wieder, wie Politik gemacht wird...
"einige halten sich nicht an Regeln, dadurch entsteht ein Schaden, aber die Grüne Politik der Energiewende ist schuld...."
Nee, wenn Querulanten sich nicht an Regeln halten wollen, weil sie sie doof finden kommt so was bei raus...

deswegen werden die ja auch abgebaut oder gesprengt.
jetz verstehe ich warum.
einfach alle plattmachen, problem gelöst.

regeln kann man ändern.
hat man hier vor paar jahren gesehen, wie schnell das plötzlich geht.