Stromautarkie rechnet sich

Wenn alle Leute einspeisen würden, wäre das perfekt. Dann würden wir alle aus Steuergeldern bezahlt.

Wir schulden es uns selbst. Linke Tasche, rechte Tasche.

Gut, die ohne Wohneigentum und damit ohne oder nur geringer Einspeisemöglichkeit haben halt gelitten, irgendeinen triffts immer.

Soziale Verantwortung - warum denn ausgerechnet ich?

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jeder versucht eben wieder ein teil siner steuern wieder irgendwie reinzuholen.
so läuft es in einer "sozialen" marktwirtschaft.

die armen oder gerningverdiener trifts eben immer, durch steigende energiepreise, mieten, abgaben...

Einer der Hauptgründe ist, dass man sich nicht von aussen vorschreiben lassen will, wie und was man genau einbaut.

Das wird man sehen. Wer ne Einspeiseanlage hat, der ist gebunden. Genau wie bei der Rente, wenn man "zusatzrentenverträge" hat. Am ende wird alles zusammen viel hörer besteuert. Nicht auf dem Schirm sein ist die bessere Sache. Da gehen die Meinungen wieder mal auseinander. Wer glaubt, dass nicht immer weiter an der Schraube "Geld einnehmen von den PV Anlagen Besitzern" gedreht wird . . . . . .

Wer eine Immobilie besitzt hat auch immer Risiko und Verantwortung. Geschenkt wird einem nix. Wenn du im Hochwassergebiet wohnst, was ist da besser Mieter oder eigentümer ? Am besten Mieter im 2.OG, oder ?

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Gerade in den Nachrichten gewesen: bereichsweise Stromabschaltung angedroht, wegen zuviel PV....
Ein guter Grund für Autarkie....

link?

Ntv, oder so, um die Mittagszeit live gesehen . Für mitte des jahres, wenn PV wieder liefert. Grund ist die massiv gestiegene PV leistung im letzten jahr.
Erklärt wurde, dass die automatische abschaltung durch frequenzerhohung nicht reicht, oder so. Erschien mir nicht plausibel, aber wenns in den Nachrichten so erscheint,vdann brodelt da was.

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Als Rechtfertigung. Private Anlagen sind nen Furz gegenüber dem Stromnetz als Ganzes. Das hatte auch Herr Schmitz in seinen Videos rüber gebacht.

Nur will man das natürlich nicht. Es wäre doch höchst bedauerlich wenn man den Anlagenbesitzern weiter Geld geben müsste und gleichzeitig den Strom (auf dem Papier) verschenken müsste, und dadurch Verlust macht. Dann regelt man lieber ab.

Verluste solidarisieren, Gewinne in die Hand Weniger. So wie immer halt.

Ein klein wenig mehr als die ublichen Schuldzuweisungen könntest du schon bringen.

Z.B. die Tatsache, dass man die Leistung der Mittagsspitze nicht gebrauchen kann, aber wie geschehen OstWest Anlagen nicht genehmigt.
Und die Gewinne.... Ja, die gehen in die taschen der PV Großanlagen, bzw. werden da begrenzt.
Also, erstmal die Situation bewerten.... Neu bewerten.

Es ist eine Tatsache, dass ich hier in meinem Haus die Mittagsspitze beim kochen verheize.

Aber wenn es eine Tatsache ist, kannst du mir bitte zwei standartisierte Lastprofile im Niederspannungsbereich (am besten an einem Trafo) aufzeigen einmal vor PV und einmal nach PV Installationen? Müsste es doch dann geben vor der Schuldzuweisung der Netzbetreiber.

Ich finde keins. Leider. Ich finde noch nicht einmal eins in Österreich, und da sind schon extrem viele Anlagen mit digitalen Zählern verbaut. Es wird immer nur geschrieben, dass man wegen der Anlagen ... müsse.

Ich habe hier nur auf Nachrichten hingewiesen, und dein übliches undifferenziertes Politikbashing kritisiert.
Welches du nämlich machst, bevor du Fakten hast, die du auch noch von mir einforderst....

Es gibt halt keine vereinheitlichten Steuerinformationen. Eine Lösung hab ich bei " Energiewende verhindern mit JSON?" beschrieben. Das erlaubt dynamische Preise und Steuerung. Da kann der tiefkühler mal ne Stunde superfrost einschieben, wenn der Bezugspreis unter Null ist, oder das Balkonkraftwerk ne Stunde volle Lotte ausm Akku ziehen, wenn der Nachbar um 18 Uhr sein Auto lädt. Das muss nur nennenswert was einbringen, wenigstens so viel, daß die gefühlt 10€ für das dafür notwendige gadget in < 1 Jahr wieder drin sind

Noch einmal:
in der Mittagszeit auf NTV hast du in den Nachrichten gesehen, dass mit bereichsweiser Stromabschaltung gedroht wird wegen zuviel PV.

Diese Nachrichten sind Informationen. Ich gehe davon aus, dass sie auf Fakten beruhen. Dann sind diese Fakten ersichtlich. Mir sind diese Fakten nicht ersichtlich. Nun hast du NTV genannt, aber du bist natürlich nicht NTV. Es sind also einerseits Informationen ohne Fakten von NTV und eine Meinung von mir die sich nun konträr gegenüberstehen.

Was das politisch zu tun haben will weiss ich nicht. Ich kann es wie gesagt nicht nachprüfen weil ich keine Fakten zur Verfügung stehen habe.

Wenn du also Nachrichten mit Informationen weitergeben darfst, dann darf ich dazu meine persönliche Meinung zu diesen Informationen wiedergeben. Du darfst die Nachrichten für deine eigene Meinungsbildung hernehmen. Oder?

PS: "Informationen ohne Fakten" ist zu harsch. Es müsste heißen: Informationen ohne Quellenangaben die eine Überprüfung der Datenlage unmöglich macht.

NTV ist ein Propagandasender, aber er zeigt, wo die Reise hingehen soll. Nicht unbedingt, was ist.

Ich versuche das nur zu verstehen. Es muss doch bisher ein bestimmtes Lastprofil verfügbar sein. Nach diesen wird dann in den verschiedenen Netzebenen der Strom kalkuliert. Den wird es mit Sicherheit geben für Feiertage/Ferienzeiten, abends, nachts, morgens.

Nun gibt es Grundlastkraftwerke und die rennen quasi immer. Dann gibt es flexiblere Kraftwerke, die KANN man zuschalten und abschalten.

Dann gibt es vom Wetter abhängige Kraftwerke, einmal im großen Maßstab und einmal im kleinen Maßstab, die Streuung ob die am Niederspannungsnetz oder in höheren Netzebenen vorhanden sind, kann ich mangels Datenlage nicht wissen.

Und nun wird jetzt im Januar rausgehauen, dass wegen zuviel PV bereichsweise Stromabschaltungen getätigt werden (ich nehme nicht an, um in dieser Zeit einen neuen Trafo zu bauen oder das Netz zu erweitern, sondern Abschaltung im Sinne der Einspeisung/Eigennutzung).

Also man kann dermaßen viel kalkulieren, aber flinke Kraftwerke kann man nicht runterfahren bei solchen Prognosen. Man kann innerhalb von Stunden Kraftwerke hoch und runterfahren weil das Lastprofil das so anzeigt (morgens viel, nachmittags viel). Aber man kann auf keinen Fall diese Lastprofile nutzen, um so wenig fossile Energie wie möglich zu nutzen und soviel PV-Energie wie vorhanden. DA schaltet man weg.

Damit behaupte ich noch nichtmals was, das wird so der IST-Zustand sein. Weil einfach so auf gerade wohl wird man den Strom nicht durch das Netz leiten, es muss also wenn dann irgendwas als Datenquelle herhalten.

letztes jahr wurde doch auch schon abgeschaltet das ist doch nichts neues.
meiner meinung nach nicht dramatisch fürn paar stunden mittags.

die leute welche einspeisen, müssen das eben hinnehmen.
der netzbetreiber diktiert und die einspeiser müssen gehorchen.

Wohl wahr. Es ist ja auch sein Netz. Er kann auch bestimmen, ob er Großerzeuger bevorzugt oder nicht. Kann man aber auch so transparent rüberbringen wenn man das wollte. Damit die Leute sehen, was Sache ist. Vielleicht gibts dann ein paar mehr Autarke.... würde mich nicht wundern. Das meiste wird ja eher weniger aus Angst als aus Frust in die Unabhängigkeit oder Prepper (bin ich mit Gefrierschrank im weitesten Sinne ggü. jemand der jeden Tag einkaufen fährt auch, oder mit je 3 Dosen von jedem Gemüse) getrieben.

Wenn "der", "die", DANN werd ich ab jetzt....

Als ob man sich in irgend einer Form retten könnte. Wenn "der","die" wollten gibts sowieso keine Autarkie mehr. Dann ist auch das Grundstück weg.

Das halte ich auch für zu einfach. Dann bist du einfach nur solange unterm Radar bis was ist. Wenn Geld benötigt wird wird schon jemand mitm Google-Taxi durch die Ortschaft gefahren und geguckt wer was wie wo illegal da stehen hat. Ob nun Schuppen, Wärmepumpe, PV-Anlage etc. pp. Und wer suchet, der findet.

Der Mieter im 2. OG kann dann auch gehen, der Vermieter der im EG abgesoffen ist meldet Eigenbedarf an.... :wink:

ok, du meinst also es wird illegal eigenen strom zu erzeugen wenn man was nicht bezahlt? schutzgeld?

ich glaube nicht dass es soweit kommt, denn schon vorher wird uns die eudssr um die ohren fliegen.

Diese Formulierung zeigt vor allem, wie man etwas persönlich empfindet.

Andere würden vielleicht sagen: "Der Netzbetreiber muss sinnvollerweise die Einspeisung abschalten oder drosseln. Ich kann das nachvollziehen und finde das vollkommen in Ordnung."

Ok, das wäre dann die Aussage: "Noch lohnt sich die Einspeisung, aber in Zukunft könnte das anders sein." Wir sprechen dann von einer Spekulation in die Zukunft, dass alles mal anders werden könnte.

Grundsätzlich kann ja immer alles ganz anders werden. Aber entscheiden muss man natürlich heute, wenn man so eine Investition PV-Anlage macht. Da kann man sich natürlich von seinen Spekulationen in die Zukunft leiten lassen oder diese mit einbeziehen.

Aber wo ist das Problem, wenn ich jetzt eine Einspeisanlage habe und wenn sich das nicht mehr lohnt, ich dann auch auf Insel umbauen könnte? Man muss nicht heute etwas bauen, weil es sich in 20 Jahren vielleicht mal das bessere Modell ist.

Die Frage ist eher, was so ein Umbau dann für Aufwand produzieren würde. Mir erscheint das noch recht einfach, irgendwann mal eine Einspeiseanlage auf Insel oder Halbinsel umzubauen.

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theoretisch kann das passieren, dass es zu Ärger kommt, dass versucht wird, auch Geld von den PV Inselanlagen-Betreibern zu holen. Vor jeder (Gesetzes)Änderung wird vorher durchgespielt, was es wem kostet und wer wieviel mehr (Steuereinnahmen) bekommt. In unserem Beispiel wird da nicht viel bei raus kommen. Da werden andere Räder gedreht, es wird immer die grosse Masse abkassiert. Für die weningen PV Rebellen lohnt der Aufwand nicht. Von uns ist nicht viel zu holen.

Das ist richtig. In diesem Fall kann man das ändern. Auch richtig ist, dass wenn in x Jahren die PV Anlage amotisiert ist, dass man dann nur noch Gewinn macht. Egal ob Einspeiseanlage oder Insel-Anlage.