Ich habe mir das ganze Projekt reingezogen. Es gibt ein knappes Dutzend Papers zu diesem Projekt. Es ist "sehr ambitioniert" und hat wenig mit den Hochtemperatur-Stirlings zu tun.! Nach klassischer Faust-Formel bräuchte man so ca. 15 bis 20 m³ verschobenes Volumen um dieses Leistung zu erzeugen. Dieser Ansatz ist sinnlos.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer Low-Cost-Lösung ohne exotische Materialien für Geothermie-Projekte.
Die Vogangerarbeit aus 2008 von C.C.Lloyd beinhaltet die komplette Theorie dazu und zeigt daß es machbar ist.! Damit hat man noch lange keine nutzbare Maschine....
Für 220°C Heißtemperatur gibt es Lösungen aus Deutschland lieferbar zu gutem Preis wie ich finde. Es passt halt nicht zu meiner Anlage hier...
Ich hab hochstens 60°C vor Ort zur Verfügung. Bei den aktuellen Preisen für PV und Batteriespeicher können Stirlings kaum konkurrieren.
Das He Maschinchen verführt mich womöglich noch dazu ein größeres professionelleres "Kaffeetassen Pappkarton Modell" für den Kaminofen zu basteln. Und wenns es auch nur 50 W bringt.
Ok, also ich verspreche, ich fahre hin wenn sich hier 5 Leute finden, die "Fahr hin du faule Sau!" schreiben. Was wollt ihr wissen? Preis, klar, sonst noch was? Wartungsintervalle? Geschätzte Lebensdauer des Stirlings? MUSS man die Software mit Internet nutzen?
Hast Du schön zusammengefasst. Nicht zwingend in der Reihenfolge, aber das wären schon wesentliche Punkte.
Also mach ich den Anfang:
"Fahr hin du faule Sau!"
Für einen Stirling? Viel. Die meisten Modelle arbeiten mit flamme.
Ein Paar Ausnahmen, die auf geringsten Temperatur unterschied getrimmt sind. Einer geht mit Handwärme, das reicht aber gerade, um die Reibung zum drehen zu überwinden.
Ich habe vor Jahren Mal für ein Panel rumgerechnet. Einszrahlumg ist ja 1 kW pro qm, Differenz temp ist 45 grad. Notfalls eben eine Vakuumröhre. 120 grad.
Ich bin für das Panel auf theoretisch maximale 4 W gekommen. Lohnt den aufwand nicht. Hab dafür einen 3/6 zylinder stirling ausgedacht, mit luftballons, hab ihn aber nie gebaut. Zu aufwendig.
600 Grad soll schon recht gut sein.
Einer der Hand Wärme Modelle soll mit 2 Grad laufen.
Ich habe mir so ein Kaminofen, Teetasse Modell geordert. Soll demnächst eintreffen.
Solange man nicht deutlich mehr als 200 W pro m2 bei uns schafft bringts in der Sonne als PV Alternative nix. Bei Niedertemperatur muß man eh froh sein wenn es sich dreht.
Ein anderes Thema ist Überfluß Wärme nutzen, da reicht auch schon 10% Wirkungsgrad
Das Spielzeug läuft momentan auf einem 2W Heizelement