Stirling BHKW

Der Wirkungsgrad vom BHKW liegt zwischen 85...90%.

Brennwertgeräte haben keine echte Angabe zum Wirkungsgrad. Das ist einfach nur grober Unfug.

Es wurde ein Kessel mit 200°C Abgastemperatur herangezogengen und dessen Wirkungsgrad zu 1 definiert. Damit ist der Brennwertwirkungsgrad dann zu >1, aber der technische Wirkungsgrad liegt bei 85...90%.

10% Abgasverluste bleiben.

Aus 10kWh Öl kann maximal 9kWh genutzt werden. Zudem sei in diesen eigentlich die Elektrische Energie zum Betrieb abzuziehen.

Das in einem BHKH führt zu einem Gesamtwirkungsgrad eher unter 85%.

@vavuum Völlig korrekt.!!

Alle diese Angaben sind ohne Belang, wenn die Maßnahme vor Ort unter den dort herrschenden Bedingungen sinnvoll ist und Geld verdient.!

Schaut man weiter, erfragt bei Leuten mit BHKW:

  1. Was kostet ein BHKW2. Wie hoch sind die Wartungskosten 3. Welche Lebenserwartung

Dann kommt schnell ein Zusammenhang wie beim Tangens.

Bei kleineren BHKW nähern sich die Kosten asymptotisch dem Unendlichen .....

Je kleiner das Ding, desto sinnloser

Sorry aber da bist du verkehrt, bei einem Brennwert Gerät ( BHKW mit Kondenser ) kommst du locker über 100% Wirkungsgrad.

Hier mal das Datenblatt von RMB, da findest du Gesamtwirkungsgrade mit über 109%

Heizwert/Brennwert Heizöl 10,84 KWh pro Liter

Wenn da nur 10 kWh im Heizöl drin stecken kann man physikalisch nie mehr als die 10 raus holen (wenn das komplett ohne Verlust ginge).

Mit irgendwelchen Rechentricks wird daraus einfach > 100 % gemacht.

Sorry, aber du hast das nicht verstanden, es gibt den Unterschied Heizwert und Brennwert.

Der Heizwert entspricht dem Energiegehalt vom Heizöl.

Der Brennwert setzt sich aus Heizwert und Kondensationsenergie zusammen.

Vielleicht mal hier reinschauen.

https://www.sbz-monteur.de/allgemein/erklaer-mal-oel-brennwert

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@stromsparer99 Aus deinem Link:

Bei Brennwertgeräten, die die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärmemenge durch Kondensation nutzen können, führt diese Betrachtungsweise zu physikalisch unsinnigen Angaben von über 100 %.

Ja, das hört sich unsinnig an, weil man davon aus geht dass es nur 100% gibt.

Wenn du 1 Liter Heizöl verbrennst bekommst du eben nur 9,8KWh Wärme raus, das ist soweit richtig.

Wenn du 1 Liter Heizöl in einem Brennwertkessel verbrennst bekommst du zu den 9,8KWh Wärme noch 6% Kondensationsenergie dazu. Deshalb kannst du mit einem Liter Heizöl 10,4KWH Wärme gewinnen.

Ihmo einfach antiquierter Unsinn den Heizwert als 100% zu setzen, statt den Brennwert. Beim Gas zahle ich auch für kWh Brennwert, nicht Heizwert …

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Eben genau deshalb sollte man sich nicht auf Prozentzahlen bezogen auf Referenzwerte versteifen, sondern den echten absoluten Ertrag im konkreten Fall betrachten.

Dieser %-Wert dient alleine dem Vergleich verschiedener Geräte und Technologien. Prozent und dB(A) und vieles mehr sind "Scheinheiten" und keine "Einheiten" wie Meter.

Je nach Rand-Bedingungen im Anwendungsfall variiert das stark. Es läßt sich durch kostengünstige Veränderungen der Randbedingungen häufig mehr erzielen, als durch teure Großgeräte.

Bei uns ist es so, daß eine spottbillige, isolierende Untertapete aus Wellpappe als Innendämmung an einzelnen Wänden mehr bringt, als die Fenster im ganzen Haus zu ersetzen. Die paar m² Wellpape verdienen sofort langfristig gutes Geld und bringen massiv Behaglichkeit, während sich die Fenster niemals amortisieren würden, und die Behaglichkeit nicht verbessern.

Analog ein Paraffinwachs-Speicher. Technisch elegant. Wenn ich aber die Kosten und die Brandlasten sehe... In meinem Falle sinnlos.

Daher fiel die Wahl auf einen klassischen Wasser-Tank im Keller, während der Schichten-Speicher eine Etage höher im HWR steht... Man sagte mir das sei Schwachsinn... Ich hab's durchgerechnet und selbst gebaut : Es läuft ! In unserem Fall nur sauteuer umsetzbar, aber dennoch wirtschaftlich sehr sinnvoll. Ich werde in einem getrenntem Thred berichten....

Interessantes Konzept. Was hast du da konkret genommen?

Hier steht was von einer Wärmleitfähigkeit von 0,04 W/mK:

Das wäre ähnlich gut, wie Styropor.

Gut....

Sind wir also bei einer Gedsmtenergie von 8,8kW aus 2l Öl mit BHKW.

Die setzt sich sehr positiv gerechnet zu 2,2kWh el und 6,6kWh th.

Auf den 2,2el mit WP dann 6,6kWh th.

In der Summe 13,2kWh Eth.

Es geht also um 32% - und auf einmal ist auch das nicht mehr so interessant, denn das BHKW hat so viel Wärme, daß eine WP keinen Sinn in Kombination ausmacht. Aber die 2,2kWh elektrische Energie - ist zum Direktverbrauch optimal, da PV nicht mitspielt. Die müssen/können gespeichert werden. Das wärmegeführte BHKW moduliert und läuft im Dauerbetrieb. Mit dem Akku, kann der Strombezug reduziert werden.

WP - sinnfrei

Problem - das BHKW versagt und fällt aus. Reparaturen sind teuer, Ausfallszeiten sind lang. Ersatzteile schwer erhältlich, alles kompliziert. Die Software verdongelt, Fehleranalyse schwierig.

Einmal im Jahr Olfilter, Zündkerze, Motoröl. So ein Kit liegt/lag bei 500€ ?

Die Wartung kostet 1000€ im Jahr

Sinnfrei.....

@vavuum So isses.!!!

Deshalb hab ich kein gekauftes BHKW.! Und das Eigenlaborat wird unseren Kaminfeger auf die Palme jagen.!! Zudem bringt das technisch genausoviel, ist ökonomisch trotzdem nicht sinnvoll, einfach weil das Gas nicht zu einem Mehrwert wird.! Da nutzt auch die billigsten Anschaffungs- und Betriebs-Kosten nichts.!!

Ich meinte z.B. dieses Produkt.

Die Isolation kommt von der eingeschlossenen Luft, die ist bei beiden gleich.

Der Effekt kommt von der Behaglichkeits-Steigerung in diesem kritischen Bereich. Dort ist eine große Außenwand, die "Kälte abstrahlt". Durch die Wellpappe wird die empfundene Strahlungs-Temperatur erhöht. Nennenswerte Veränderung des U-Wertes ist nicht angesagt.! Dieser Raum bestimmt die erforderliche Vorlauftemperatur der Heizanlage und damit die Leistungswerte vom Gasheizgerät und Wärmepumpe, sowie Solarthermie und Speichergröße. Ein größerer Heizkörper kostet ein vielfaches der "Isoliertapete". Ich passe nur an diesen beiden Wänden die Oberflächentemperatur den anderen Räumen an. Das bringt in meine Fall mehr als 10°C geringere Vorlauftemperatur in der durchschnittlichen Winternacht, hier unter 50°C. Damit tut es dann eine billige China Wärmepumpe....

Nein dein Text ist sinnfrei.

Wir sind bei 9,8KWh Energiegehalt bei einem Liter Heizöl, dazu können wir durch Kondensation noch 0,5KWh Wärme Gewinnen.

Von den 9,8KWh kann ich ca. 33-35% in Bewegungsenergie wandeln, 65-67% geht in Wärme .

Somit habe ich ca. 3,2KW Strom + 6,6KWh Wärme +0,5KWh durch Kondensation. Die 0.5KWh erreiche ich nur mit einem Kondenser, wenn ich den Taupunkt erreiche.

Und wie gesagt, die 3,2 KWh Strom durch die WP mit Cop4 sind 12KWH Wärme. Mit den 7,1KWh Wärme vom BHKW sind wir in Summe bei 19,1KWH aus einem Liter Heizöl.

Wartungskosten sind je nach Hersteller unterschiedlich. Ich warte mein BHKW selbst, und habe 7 Liter Motoröl und einen Ölfilter. Keine 100€ im Jahr.

Ich Betreibe die Kombi seit 2018, und WP+BHKW passen sehr gut zueinander, aber nur mit Pufferspeicher und Batteriespeicher, damit sie im Wechsel laufen.

Wenn wirs 100% genau haben wollen, dann können wir noch den Wirkungsgrad vom Stromerzeuger einrechnen (95%) dann sinds halt nur 3,04KWH Strom, dafür gehen dann die 0,16KWh Verlust in Wärme über die wir dort dazu rechnen müssen.

Und wir sehen hier einen Enthusiasten, der mit seinem Hobby bares Geld verdient und viel Spaß dabei hat. Unbezahlbar.!!

Das sind alles Einzelfall-Entscheidungen.!

Wenn mein Schornsteinfeger ein DIY BHKW ohne offizielle Zulassung wahrnimmt, dann kommt der in Trab.!!! Und ich muß auswandern.... :-))

Bei mir ist in der Übergangszeit eine PV betriebene LWP in Kombination mit Eispeicher/Erdkollektor-SWP sinnvoll. MITOHNE Sonne startet das Gasheizgerät. Den Rest macht in Zukunft ein 6m³ Wasserspeicher im Keller als Puffer, und ein Sandspeicher ohne Isolation unter dem Haus. Im Sommer langt der Heizstab aus PV.

Aus den v.g. Gründen macht im Moment ein BHKW keinen. Wenn die Bedingungen sich nur leicht ändern, werde ich neu nachdenken...

Nein dein Schorni hat da kein Problem mit, du nennst dein DIY BHKW nicht BHKW sondern Notstromgenerator und kannst damit problemlos an einen freien Kamin.

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Ich will gar nicht an einen Kamin. Hier ist die Lesart so:

  • Nur Stromerzeugung, ohne Wärmenutzung geht ohne Schorni.

  • Sobald die Abwärme dem Haus zugeführt wird fällt das hier unter Feuerstätte. Und dann ist unser Schorni wieder dabei.

Unser Schorni findet hier alles sehr interessant und klasse was ich hier mache, SOLANGE ich keine Regeln breche. Seine Tipps sind prima. Er hat keinen Überblick über die Regelungen, weil hier in der Großregion niemand ein DIY-BHKW betreibt.! Ein Nachbar hat ein BHKW von der Stange, das ist super zuverlässig und versorgt eine Wohn- und Gewerbe-Immobilie mit Produktions- und Lager-Hallen. Der Mann ist Bauer, der seinen Beruf mangels Rendite nicht mehr ausführen kann, und deshalb Unternehmer wurde. Er muß über Rendite nicht nachdenken. Er möchte Zeichen setzen, damit seine Urenkel mal wieder Bauer sein können.

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@josyba Eisspeicherheizung finde ich faszinierend. Was realisierst Du für eine Heizleistung daraus und wo liegt der finanzielle Aufwand.

Hab jetzt nicht alles gelesen, aber kannst Du nicht den Öler beim Schorni "abmelden" und dann den zulassungsfreien Notstromer an den Kamin dengeln und die Abwärme daraus in den Eisspeicher "entsorgen"? In der Übergangszeit sollte das doch helfen.

Ein Verbrennungsmotor ist keine Feuerstelle - .....

Aber solange die Meinung mit Kondensation der Abgase den Wirkungsgrad über 1 zu heben, ist jedwelche Diskussion überflüssig.

Das Fehlen grundlegender Kenntnisse oder Sachverstand führt das hier nur ins Absurde.