Stirling BHKW

@thorstenkoehler

Mir wurde ein BHKW für Scheitholz -> weiter oben im Bereich von 14k€ netto, OHNE Einbau etc. Er hat eine Lebenserwartung bei uns von über 20Jahren.

die anderen Angebote lagen im gleichen Rahmen.

Selbst mit kostenlosem Holz im DIY-Verfahren lohnte das für uns hier nicht wirklich. Einspeisen bringst für uns auch nicht. Die Verwaltungskosten erschlagen alles...

Ein wärmegeführtes BHKW ist eine Heizung, die nebenbei den Stromverbrauch reduziert.

Effektiv ist also, lange Laufzeit mit geringer Leistung, der elektrische Wirkungsgrad bist unwichtig.

Es ist doch sehr extrem dümmlich, besonders viel elektrische Energie einzuspeisen ?

Was gibt's pro Kilowattstunde ????

Die Kilowattstunden "Gas" kostet 10Cent - plus Maschinenkosten.

Das rechnet sich alles schlecht und ohne Modulation sehr sehr schlecht....

@vavuum

Das ist völlig korrekt.!! Im kleinen Maßstab ist ein BHKW in aller Regel nicht sexy.!

Da ändert auch eine noch so billige Anlage nichts.!

  1. Bekommt man durch Einspeisung incl. aller Zulagen mehr pro eingespeister KWh wie man fürs Gas bzw Heizöl ausgibt.

Einspeisevergütung aus dem Baseload des vorigen Quartals, Q42023 8.23 Cent/KWh

KWK Zuschlag 8 Cent /KWh

Vermiedene Netzkosten ca. 1 Cent

Rückerstattung Energiesteuer

In Summe ca. 20 Cent je KWh

  1. Wäre es extrem dümmlich den Wirkungsgrad durch Modulation zu reduzieren, weil man damit von Gewinn durch Einspeisung zu Verlust durch Einspeisung kommt.

  2. Wäre es extrem dümmlich den Wirkungsgrad durch Modulation zu reduzieren, weil damit die Strom und Wärme Kosten für den Eigenverbrauch steigen.

  3. Wäre es extrem dümmlich die Leistung durch Modulation zu reduzieren, weil somit die Maschinenkosten und Wartungskosten pro kWh extrem steigen.

Und ja, jedes selbstverbrauchte KWh ist mehr Wert wie jedes eingespeiste KWh. Dafür gibt es Pufferspeicher und Batteriespeicher.

Mein BHKW läuft an kalten Tagen 10-12 Stunden Puffert Wärme im 1600Liter Puffer und Strom im 42KWh Speicher.

An Tagen wie heute sinds eher nur 5-6 Stunden. es wäre jetzt echt schwachsinnig das BHKW zu drosseln damit es 24 Stunden mit geringer Leistung läuft.

Das BHKW würde somit mindestens die dreifache Laufzeit pro Wnter haben. Wie willst du die Anschaffungskosten und Wartungskosten Pro KWh umrechnen?

Dazu käme ja noch der schlechtere Wirkungsgrad.

Solch komische Ideen oder Ansätze sind bei Verkäufern anzutreffen........

Etwas verdreht an der Sache vorbei.

Es gibt 20Cent pro eingespeister kWh - OK

Die kommt ja nicht aus dem NIX - davon geht der Energiepreis des Rohstoffes von ab - Gas zu 10Cent.

Bleiben 10Cent - als Gewinn, statt drei x soviel für gar nicht einspeisen.

Kein Speicher hat 100% Wirkungsgrad, von der eingespeicherte kWh bleibt 80% ?

Es ist aber auch sinnlos, das weiter zu erklären, ich bin eh zu blöd....

Mir geht es genau so.... ich bin auch zu blöde einzusehen, daß mein Geld und Kapital nach oben fallen muß und mir die warmen Gedanken bleiben sollen.... :wink:

Alle drei Aussagen, einschließlich der Selbstsicht kann ich unterstützen.

Einspeisen ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll...

Mein BHKW kann z.B. nicht einspeisen, da DC gekoppelt. Und ich würde auch nicht einspeisen wollen, da das selbst verbrauchte KWh ja am wertvollsten ist und die Maschine damit auch deutlich weniger Bstd läuft und somit länger lebt.

Aber:

In der Praxis wird sich ein gekauftes BHKW nie rechnen, wenn es nicht einspeist. Der Großteil der BHKW laufen mit 0 Gewinn, weil der Wärmebedarf fürs Haus zu großzügig in die Rechnung einbezugen wurde und das BHKW so nie auf die Betriebstunden kommt, damit es sich innerhalb der KWK Zeit bezahlt macht.

Eins dürft ihr auch nicht vergessen.

Strom geführt läuft die Kiste nur wenn ihr den Strom abnehmen könnt. Verbraucht ihr zu wenig Strom, produziert die Kiste keine Wärme.

Wärmegführt läuft die Kiste nur wenn ihr die Wärme abnehmen könnt. Verbraucht ihr zu wenig Wärme läuft die Kiste nicht und produziert keinen Strom.

Energie geht nicht verloren, sie wird nur in Wärme gewandelt.

Die 20% Wärme sind doch im Winter gut angelegt.

Wobei mein BHKW DC gekoppelt ist, bei mir wird daher nur einmal beim entladen gewandelt, da werden bei mir nur 10% in Wärme gewandelt.

Es mündet in einem KLEINEN BHKW das den Energiebedarf im Winter deckt und über Modulation LANGE LAUFZEITEN erreicht, dabei den Strom EIGENVERBARUCH drastisch reduziert. Klein meint 1..3kW elektrisch - also ca. 3...9kW thermisch

Mit heutiger "Nulleinspeisemöglichkeiten" und elektrischen Speicher wäre das sogar noch interessanter.

Ob das BHKW nun Dreh/Wechsel oder Gleichstrom zur Verfügung stellt - ist ebenso nicht relevant. Egal wie oder welche Spanungslage - das wird schon verwurstet. Es gibt da für jeden Topf einen Deckel.

Verluste - Seit ich meinen "Raumluftabhängigen 20kW Gas-Brenner" gegen eine Raumluftunabhängige 10kw Therme ersetzt habe. ist es dort sehr viel kälter ...

Aber - ALLE Versuche mit KLEINEN Maschinen sind gescheitert.

Stirling ist natürlich nett - ist aber ebenso ohne nennenswerte Lebenserwartung gescheitert.

Heute mit dem Versuch auf Erdgas/Heizöl/Holz zu verzichten - ist ein BHKW eigentlich insgesamt TOT. Die einzige Anwendung ist die Stromversorgung mit Fernwärme - in richtigen Maschinen - Stadtwerke - Schwimmbäder usw.

Es wird noch einige Zeit Erdgas/Öl/Holz zum Heizen Verwendung finden - in diesem Abschnitt könnte man noch über ein BHKW nachdenken - nur gibt es keine geeigneten Motoren. Das haben verschiedene Firmen deutlich unter Beweis gestellt.

Deren Kram gibt´s für schlenken Taler bei ebay-Kleinanzeigen einfach BHKW eingeben. Interessant sind schon Zündkerzen. Die werden teilweise über 100€ das Stück gehandelt. So ein einfacher Wartungskeit mit Kleinkram kostete wenn ich mich erinnere allein um 600€ - PRO JAHR :slight_smile: /p>

Lange Laufzeiten sind für die Energiewende Mist und Verschwendung von knappem und teurem Langzeitspeicher. Biomasse sollte nur in der Dunkelflaute / bei viel Kälte verheizt werden, im Sommer gibt es Warmwasser mit PV Überschuss, im Winter bei Wind und 10 Grad Außentemperatur, hält man 100 m2 mit 200 Watt bei 20 Grad. Das mit 2 kW Biomasse machen nur um die KWK Anlage mit vielen Betriebsstunden auszulasten, das ist verzichten wir mal auf die Gossensprache, hmm suboptimal.

Ich erkennen da keinen Zusammenhang oder Vorteil, wird mehr Energie in kürzerem Zeitraum erzeugt/verbraucht.

Vielemehr ist eine KONSTANTE LEISTUNG in jedem Fall besser. Auch der Wirkungsgrad leidet mit hoher Taktung usw.

Es gibt mit kutzeitigen Peaks hingegen nur Probleme - für jede Komponente - für jedes Händling.

Also NEIN - lange Laufzeiten sind in jedem Fall vorteilhaft. Erst damit sind Brennwertgeräte effektiv und langlebig geworden. Die Zeit, wo man sich einen 24kW Brenner in den Keller stellte der im "Minutentakt" eigentlich nur Energie verpuffte sind vorbei. Im Idealfall moduliert die Heizung die notwendige Heizenergie so weit runter, daß diese im Dauerbetrieb läuft - stand der Technik.

Jetz auf einmal die TOTE Technik der 70/80 Jahre als besser zu benennen - erscheint mir sehr fraglich und steht in Konflikt mit Erlerntem.

Gerade FÜR die Energiewende sind weniger Peaks von Vorteil - gleichmäßige Leistungen/Belastungen sind erwünscht. Das würde die Netze entlasten und mehr Energietransport über vorhandene Infrastruktur ermöglichen.

Inwiefern wird da ein Netz entlastet ob du eine Stunde lang 24KW über einen Gasbrenner durchnudelst oder 24h lang 1KW? Wenn wenig da ist sind 1KW schlecht und 24KW schlecht. Besser: Puffer, 24KW und netzdienlich volle Möhre. Das muss dann auch ein wenig günstiger sein, damit man die Investition des Puffers wieder raus bekommt.

So sieht es im übrigen auch mit Wärmepumpen aus. Was total irre ist. Anstatt also nun Wärmepumpen so zu kaufen, dass sie möglichst weit runter modullieren und immer effizienter werden weil sie bei der Fußbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen nur das erzeugen, wenn es gebraucht wird, ein Puffer der auch bei etwas schlechterem Wirkungsgrad der WP, ja sogar mit einem zusätzlichen Heizstab das Stromnetz entlastet.....

Alle mit Durchlauferhitzer treten sich dann selbst in den Arsch, weil der Boiler zwar mehr Verluste hat, dafür aber bei genau solchen Szenarien trotz höherem Verbrauch (Verschwendung) weniger kostet im Betrieb.

Anstatt ein BHKW könnte man auch auf Brennstoffzellen setzen. Kannst dir ja mal ansehen was das kostet von Viessmann. 700W elektrisch, 1,1KW thermisch. Wirkungsgrad: 92% (el. + th.) bedeutet 1,8KW = ca. 2KWh Gas.

Am Ende kommt man drauf, dass ne Brennwerttherme oder verheizen des Gases günstiger ist, und den Strom entweder so kaufen oder mit nem dicken Akku bei billigem Strom speichern günstiger ist, als ein BHKW oder Brennstoffzelle.

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Also über Wirkungsgrade müssen wir nochmal sprechen.

Gute BHKW mit Kondenser erreichen Wirkungsgrade über 100%, weil die Kondesations Energie dazu kommt ( Brennwert / Heizwert )

Wenns richtig gu laufen soll, dann nimmt man die Kombination aus BHKW u. Wärmepumpe.

Als Beispiel.

In einem Liter Heizöl sind ca. 10KWh Energie enthalten, wenn ich die im Kessel verheize, bekomme ich knapp 9-10KWh Wärme, Im Brennwertkessel ca. 11 KWh.

Aus dem BHKW bekomme ich 3 KWh Strom und 7 KWh Wärme, mit Kondenser eher 8KWh Wärme.

Verheize ich die 3KWH Strom aus dem BHKW in der Wärmepumpe bekomme ich bei Cop4 12 KWh Wärme.

In Summe habe ich dann aus einem Liter Heizöl 8KWh vom BHKW und 12 KWh von der Wärmepumpe. Also 20KWh Wärme gegenüber 10KWh durch den Kessel.

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@stromsparer99

Du bekommst aber bei niedrigen Außentemperaturen keine Wärmepumpe mit COP4. Ok, ich bin zu ungenau. Mit einer Luft/Luftwärmepumpe, Splitgerät, wirst du vielleicht auch bei niedrigen Außentemperaturen einen relativ gesehen hohen COP erreichen. Mit Wassergeführten Systemen ist es sicherlich geringer. Also kannst du das auch nicht hochpumpen.

Ich könnte mal nachsehen, aber ich brauche für meine Splitgeräte an einem sehr kalten Tag ungefähr 30kWh Strom, ich schätze es auf ca. 100kWh thermisch. Müsste ich das BHKW demnach 5 Stunden laufen lassen. Muss in der Zeit 15kWh Strom speichern die dann in die Klimageräte gehen. Die 40kWh Wärme gehen dann in einen Puffer und in meine Fußbodenheizung.

Aber was kostet das BHKW. Anders sehen solche Rechnungen aus, wenn man z.B. ein Haus mit mehreren Parteien damit betreibt. Auch das Viessmann Gerät mit 700W elektrisch. Da legt man auch die Kosten der Heizung auf Mehrere um, größere Geräte. Wenn man einen Stromspeicher hat, kann man dann auch im Sommer PV-Strom speichern. Einer der Haushalte könnte immer verbrauchen. Wärmepumpe kann dann auch im Sommer genutzt werden für WW.

Also in der Hinsicht wäre Wärmepumpe, PV, Akkuspeicher, Puffer, BHKW, Tank für BHKW-Treibstoff, ...... aber was kostet das alles zusammen?

Ich komme auf eine Jaz von 4 mit meiner Panasonic Aquarea

@stromsparer99

Du kommst auf einen gemittelten COP von 4,3 nicht auf einen COP von 4,3 wenn es am Kältesten ist. Siehe deine anderen Monate. Wenn draußen -10°C sind wird der COP einbrechen, genau dann, wenn du eben dein BHKW fahren willst um den Strom zu nutzen. Wenn dann nur COP3 anliegen ist das schlecht. Bei anderen Außentemperaturen hast du dann COP5, COP6 und das ist dann im Mittel COP4,3 bei dir.

Ich sehe im Moment trotz stark gestiegener Preise keinen echten finanziellen Anreiz für eine Holz-Heizung mit sekundärer Stromerzeugung.

Den Generator könnte man ja auch mit Holzgas antreiben... Früher war Buche streng vorgeschrieben, ich hingegen habe nur Eiche zur Verfügung. Die Frage ist ob das auch geht und wie lange die Motoren halten. Der anfallende Holzteer im Kondenswasser der Kühler dürfte die Umwelt auch stark belasten und die Entsorgung wird die Kosten steigern.

Ich hab nirgendwo nachvollziehbare Auswertungen der Betriebskosten für Kleinstanlagen so einfach finden können...

Eben gefunden, das klingt wie im Märchen.:

https://www.youtube.com/@sergejlahunov

Darauf könnte man aufbauen, hat jemand Erfahring.??

Update

Der Schornsteinfeger meines Vertrauens war vor Ort und ich habe ihn befragt.:

Er hat null Ahnung, außer es gibt so was. :wink: Und er ist zuständig auch für Holzvergaser sobald das Teil ortsfest betrieben wird.

Er und mein Ofenbauer halten diese Technik für sehr interessant mit viiiel Potential, ABER es gibt hier keine Installation in der Region und keine Erfahrungen mehr. Das Know-How ist ausgestorben.

Ich finde den ÖKOFEN myenergy365 gut. Klar, das ist nicht für jeden was. Die prepper liga bekommt aber glasige Augen.

In verbindung mit einer grossen PV Inselanlage und split klimaanlagen ist das für mich eine gute Sache. Falls ich mal mein ölbrenner raus werfe, werde ich mir sowas ins haus holen. Und dann den stromanschluss komplett abmelden. Ich taste mich immer weiter vor, mache mein haus immer weiter richtung autark.