Mitsubishi Lossnay und Bayernlüfter gibts da auch noch als Lösungen unter 1000 Euro.
Die Wände haben einen U-Wert von 0,10 üblicherweise im EFH-Passivhaus, im MFH bis zu 0,15 da weniger Oberfläche der Außenhülle im Vergleich zur Wohnfläche. Im Holzbau sind das 45-48cm Wanddicke los, gemauert deutlich mehr.
Dach und Kellerdecke (Keller nicht in gedämmter Hülle) haben mei uns gute 40cm Zellulose drin, die Außenwand ist von innen nach außen zweischalig: Fermacell, Ständer / Holzweichfaser, OSB als luftdichte Schicht, Doppelstegträger/ Zellulose, Putzträgerplatte Steico, Außenputz.
Ja, so in der Art wird das ja bei halbwegs sinnvollen diffusionsoffenen Kosntruktionen gemacht. Hier gibt ein Unternehmen für die Wand U 0,125-0,171an (bei 16-20cm dickem Ständerwerk) und laut dt/at/pl Schreiner ist das so (wie dort beschrieben) meist der grobe, gängige Aufbau (mit Abweichungen im Detail). Die Decke ist jeweils ca 4-5cm dicker.
Ich mag die Dämmung und Schichten selbst einbringen, daher die Wahl auf Produkte, die ohne besondere Kenntnisse+Geräte machbar sind.
da gibt man sich mühe und baut ein dichtes und sehr gut gedämmtes haus mit neuen super fenstern.
und dann bohrt man löcher durch die wand für belüftung...
oder will an kunststoffrohr für die fbh sparen...
kann man schon so machen aber dann ist es halt kacke.
Eine KWL ist schon ein bischen mehr als ein Loch in der Wand und ohne sind die Energieverluste bei einem zeitgemäß gedämmten Neubau halt ein wesentlicher Anteil.
es ist ein loch in der wand, da gibt es keinen vernünftigen wärmetauscher.
kann man auch gleich weglassen und mit dem fenster lüften
Was für ein Unsinn. Unser Kreuzwärmetauscher bringt mit Feuchtigkeitsrückgewinnung eine Wärmerückgewinnung von etwa 93%. Bei 50 Watt elektrischer Leistung für die Lüfter.
Untroma Eco-250
das ist auch ein zentrales lüftungsgerät und keine dezentrale einzelraumlösung
ich habe ein EuroAir 250 das ist ähnlich aufgebaut
Aber auch die sind allemal besser als nichts.
das ist nur eine notlösung, sonst nichts.
gegen eine zentrale lüftungsanlage gibt es nichts einzuwenden.
außer dass dort die filter regelmäßig greinigt werden müssen
muss ich bei mir auch noch erledigen, schieb das immer vor mir her...
OK, hab Dich so verstanden, daß Du KWLs pauschal energetisch als nutzlos ansiehst. Bei den dezentralen Geräten muß man sicherlich genau schaun, was man in Summe an Strom aufwenden muß und dafür neben dem Komfortgewinn noch an Energieeinsparung bei der Wärme bekommt.
Die Bereitschaft dazu muß man mitbringen, sonst hat man ein Problem …
@voltmeter da gibt man sich mühe und baut ein dichtes und sehr gut gedämmtes haus mit neuen super fenstern. und dann bohrt man löcher durch die wand für belüftung...
das Haus ist in Holzrahmenkonstruktion geplant - diese, wie alles mit Holz - plant man, und setzt es auch lieber diffusionsoffen um. Klar, es gibt viele, gerade Modulhausanbieter, die alles luftdicht machen mit Plastikdämmungen (pur, pir, styropor etc), das ist aber nicht zuträglich in Mitteleuropa bzgl Haltbarkeit dieses Aufbaus. Diffusionsoffen sind z.b. auch die ganzen alten Fachwerkhäuser, gleiches konzept. “Die Dämmung” ist gleichzeitig “die Wand”, Feuchtigkeit kann raus (sofern es nicht wochenlang regnet/feucht ist draussen), Innen macht man sich daher am Besten “atmende” d.h. natürliche Materialien rein, die Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben können. Holzdielenboden z.b. die Innendämmung aus Holzfaser oder eine Lehmwand oder einen Boden aus z.b. Holzlehm/Hanflehm etc.
D.h. in dieser Bauweise (das machen alle “guten” Schreinereien/Premiumanbieter so übrigens, ist kein Geheimnis) braucht es keine dezidierte Lüftungsanlage.
Wenn man das ordentlich macht, hält sowas hunderte Jahre.
Überlege dir am Besten vorher SEHR GUT, wie du das am Ende umsetzen möchtest.
Hier habe ich bei sehr ähnlichen Voraussetzungen ebenfalls 2 Geräte eingebaut, mich aufgrund der großen Preisunterschiede zwischen “normalen Perfera” und “Nepura” für die normalen Perfera entschieden. Ja nach dem, wie / wo man die kauft - kann man für den Preis einer Nepura schon fast 2 Perfera bekommen. Und die sind dann in der Praxis sehr sicher im Vorteil - sei es bzgl. Luftverteilung oder auch Ausfallsicherheit. Ich rüst jetzt noch ein 2. Gerät im EG nach, dass dann für die Bereiche im Haus wo es nicht so warm sein muss “Grundwärme” produzieren soll und wenn nötig das Büro heizen / kühlen. Ein Gerät kommt in den Keller:
Die “Nordic” Geräte haben aber den großen Vorteil, dass ein einzelnes Gerät vergleichsweise sehr viel Wärme produzieren kann, deutlich mehr als “normale”. Außerdem haben die Sachen wie Wannenheizung etc. fix eingebaut - speziell wenn die Anlage ohne Aufsicht lange Zeit sicher laufen soll ggfs. wichtig (oder auch nicht, kann man schwer voraussagen). Das kann die Kosten schnell relativieren.
LWWP oder generell WWP habe ich im Moment eher nicht im Sinn, da es mit meinen vorhandenen Heizkörpern nicht sehr effizient ist.
Bei dir ist es aber im Neubau was ganz anderes, ich würde an deiner Stelle schon sehr genau überlegen, ggfs. wenigstens die Rohre schon in die Fussböden zu legen. Ev. in Eigenleistung nicht so extrem teuer. Wobei das Material nat. nicht billig ist. Aber hinter den FB wieder öffnen wäre verrückt… Auch wenn Preis / Leistung vermutlich sogar im Neubau die Heizung mit Split Klima im Vorteil ist, bzgl. Komfort ist eine FBH zweifellos besser!
Voraussetzungen sind hier sehr ähnlich: ca. 65mm"² Grundfläche, aber 3 Geschosse.
Überlege dir auch gut, ob du im Falle von Split Klima nicht bereits in jedem Raum eine “Vorrüstung” in die Wand installierst, dann müsst bei Bedarf nur mehr die Anlage montiert werden. Die Verlegung der Leitungen ist die meiste Arbeit (inkl. Durchbrüche) und vorab lässt sich oft sehr schwer beurteilen, wie gut man mit der Heizung per Split zu Recht kommt. Die Kosten sind da vergleichseise kaum der Rede wert, ich habe gerade wieder ein “20m Leitungspaket” bestellt wo die Klimarohre, das Stromkabel und ein paar andere Sachen drin sind. Kostet € 200.- Wenn das schon verlegt ist, kannst du später immer noch entscheiden und schnell und reagieren ohne am neuen Haus “Umbauarbeiten” durchzuführen;)
dann spar doch noch mehr und lass diese dezentralen lüfter weg und lüfte mit dem fenster
so wie es vor 50 jahren gemacht wurde
Auch bei einem diffusionsoffenen Wandaufbau, der die Feuchtigkeit zumindest gut puffern kann, muss man aber halt das CO2 weglüften und da ist ne KWL mit Wärmerückgewinnung halt ne schöne energiesparende und bequeme Lösung. Weitgehend luftdicht ist ein diffusionsoffener Aufbau ja trotzdem.
@redhot Überlege dir am Besten vorher SEHR GUT, wie du das am Ende umsetzen möchtest.
ja, daher viel Recherche, auch hier im Forum. ![]()
Das kleine Haus wird wohl zirka 2-4kw Heizbedarf haben (grob überschlagen, es stehen ja noch nciht alle Parameter fest).
Die Nordic-Geräte sind alle deutlich teurer, das ist mir klar. Zu bedenken ist aber auch die lokale Tempertaur eben. Hier ein Screenshot der Wettervorhersage diese Woche
Da sind mir die Standard-Geräte mit max -20° einfach zu nah am Ausfall.
Ja, Fussbodenheizung+Wärmepumpe ist nett, klar, aber wirtschaftlich mag ich keine Geisel der Banken sein. Für manchen sind Zusatzkosten von 10k Euro ja nicht viel (man kennt ja dt EIgenheimpreise), für das Projekt allerdings schon eine deutlich spürbare Prozentzahl.
(Hinweis: das sind in Pl für vergleichbare Häuser 5-10% der Kosten).
ja, vermutlich wirds erstmal auf oldschool Lüften hinaus”laufen” (Wortwitz ;))
Kennt wer europäische Foren mit Erfahrungsberichten zu den neueren R290 Geräten? Gibt ja 2-3 taugliche auch für kältere Regionen.
Die Temperaturen sind hier ähnlich;)
Die Temperaturangaben in den technischen Daten bedeuten aber nicht, dass die Geräte dann abrupt nicht mehr heizen wenn es mal kälter ist
Da geht es eben eher darum, ob dann die garantierte Leistung noch eingehalten werden kann und um die Abgrenzung von den Nordic Versionen.
Deshalb auch die Anmerkung, ev. nur mal die Rohre im Boden zu haben. Die Rohre - selbst verlegt - sind ja ungleich günstiger als die komplette Anlage.
Jedenfalls würde ich aber insbesondere ohne vorgerüstetet FBH Rohre in allen Wohnräumen die Vorrüstung für ein Split Klima IG machen. Kostet kaum was und hinterher ist man ev. froh… Man kann vorher wirklich schwer einschätzen, wie es sich dann real verhält und wie man darauf reagiert.
Da muss man aber schon sehr viel lüften dann.
@jensdecker ich bin bei solche industrielastigen bzw industriedominierten Themen tendenziell vorsichtig. Nicht weil ich gegen Fortschritt bin, sondern weil man weiss wie unsere Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut ist und funktioniert. Bei einem Projekt der Uni Mü Einfach bauen | Technische Universität München ist nachzulesen (den Gesamtbericht findet man in den Quellen) gibt es einen praktischen Versuchsaufbau. Der besagt, dass eine Lüftungsanlage energetisch bzw aufwandstechnisch deutlich ineffizienter ist, als “Fensterlüften”. Teils aus menschl. Gründen (man lüftet halt doch manchmal einfach bzw lässt Türen/Fenster offen stehen), teils aus der persepektivischen Gründen aus der Gesamtbetrachtung heraus.
Klar, das ist nur ein Versuchsaufbau, demgegenüber stehen wilde Nachweise und Allerlei aus der Industrie.
Das Hausprojekt ist in wunderschöner ruhiger Natur, da hat man auch einfach gern die Fenster offen (ich persönlich schlafe auch bei 5-16° am besten :D); woanders ist das sicher anders als externer Faktor.
Hat jemand praktische Erfahrungen wie solche kleinen, gut gedämmten diffusionsoffenen Holzhäuser mit eher Naturmaterialien sich anfühlen mit Splitklimas als Heizquelle?
Interessanter Link, vielen Dank! Ich hab das "Lebenszyklus Analyse" pdf nur mal quer gelesen. Insgesamt nur 4 Wohnungen unterschiedlicher Bauweise, diverse Datenlücken und insbesondere ein wohl völlig unverändertes Lüftungsverhalten der Bewohner in der Heizperiode, als wenn es die Lüftung nicht gäbe. Mangelnde Information, falsch eingestellte Lüftung so daß es nicht reichte? Da ist es dann natürlich nicht verwunderlich, wenn man keine Energieeinsparung erreicht. Als Wirkungsgrad für die Wärmerückgewinnung wurden 87% angenommen, ich komme bei mir aktuell locker auf 93% (Volumenstrom an den Auslässen gemessen, Temperatursensoren mit 0.2 Grad Genauigkeit in Zu- und Abluft verbaut). Das ist dann schon ein Faktor 2 bei den verbleibenden Verlusten. Ein interessanter Punkt bei der ökologischen Betrachtung ist natürlich, wie geheizt wird. Mit Gas spart jede kWh natürlich mehr CO2 ein, als wenn mit einer WP geheizt wird. Der Betrieb der Lüfter benötigt ja auch Strom. Muß nachher nochmal meine Bericht hier raussuchen, haben energetische Kosten/Nutzen bei mir glaube ich auch gegenüber gestellt. Finanziell kommts natürlich auch drauf an, ob man das machen läßt oder selber installiert. Uns hat es vor 15 Jahren nachträglich im RMH eingebaut auch über 10000 Euro gekostet, das ist schon ein Brocken. Für uns war es seinerzeit primär ein Wohlfühl bzw. WAF, da meine Frau extrem auf Schimmel reagiert und wir nach unserem Umzug nach Bremen da in einem verkorksten Neubau heftig Ärger hatten (verpfuschter Glaserker, Heizkörper an völlig falscher Stelle, stümperhaft eingebaute Fenster).
Bei einem Neubau würde ich heute wohl zusehen, daß ich mit Strohballen baue (Holzständer mit Strohballenfüllung), außen Holzverkleidung, innen ein schöner Lehmputz und wo es
paßt ggf. ne schöne Stampflehmwand. Ich hab da mal in Verden ein einwöchiges Praxisseminar mitgemacht und bei uns auch diverse Wände zumindest mit einem Lehmstrukturputz versehen. Das Arbeiten mit diesen Materialien macht einfach Spaß! KWL wäre weiter gesetzt, aber dann in Eigenregie.
