Das möchte ich mit Home Assistant in den Griff bekommen. Das wenn man durch das Takten , in einem gewissen Zeitraum Strom spitzen hat , dass das Gerät für Zeit x aus bleibt .
natürlich, so ein “Bayernlüfter” (Kreuzwärmelüfter, dezentral) Der original BAYERNLÜFTER - Dezentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung
braucht nur 6 Watt (Kosten 800.-), das genannte Luftentfeuchtergerät 260 Watt (habs für 140.- bekommen).
Ich habe beide gekauft und der Bayernlüfter war fürs Bad vorgesehen. Ich habe mich dann aber nicht getraut, meine ersten Kernbohrungen ever durch die Fliesen im Bad zu machen. Deswegen für diesen Winter erst mal “Billiglösung” Luftentfeuchter. Der läuft ja auch nur gelegentlich zum entfeuchten, nicht den ganzen Tag.
Ein feuchtegesteuerter reiner Ablüfter geht im Bad natürlich auch, dann wird warme Luft aus dem Haus ins Bad gesaugt (etwas Wärmeverlust ist dann unvermeidlich)
Wir haben 5 Aussengerät für Klimasplits, plus ein Aussengerät für die Brauchwasser-Wärmepumpe.
Es ist noch niemanden aufgefallen; vermutlich strategisch gut platziert.
Dann ist es ja auch eine Geschmackssache, ob man ein Aussengerät schlimm anzusehen finden. Ich selber habe da kein Problem mit. Ich finde ganz andere Sachen nicht so schön, wie z.b. eine Mülltonne vor dem Haus oder ein klobiges Wohnmobil auf der Auffahrt.
Das ist definitiv Ansichtssache. Ich muss aber gestehen , umso mehr ich hier lese und zusätzlich im Forum andere Themen lese. Kommt man auf neue Ideen und Denkweisen .
Da ich das ganze steuern möchte, sehe ich ein, dass ich mind. 3 Aussengeräte benötige um zumindest jede Etage, einigermaßen steuern zukönnen.
Ich bin sehr froh, das ich frühzeitig mit der Planung beginne, um hoffentlich nachher mit der Anlage ein gutes Ergebnis zu erhalten.
Werde euch auf dem laufenden halten
Empfehlung: Steuerung möglichst einfach halten. HA mag dein Hobby sein, aber die Haustechnik sollten andere als du auch bedienen können.
Wenn jedes IG sich selbst regelt, ist das normal völlig ausreichend.
anderes Gedankenspiel Panasonic Aquarea ![]()
Wenn du deiner Heizungsverrohrung und den Heizkörpern weitere 20 Jahre Lebensdauer zutraust
ist das eine günstige Option und als Monoblock auch “relativ einfach” selbst zu installieren.
Das wäre auch meine allererste Wahl gewesen, falls ich in mein Häuschen eine Fußbodenheizung eingebaut hätte. Während der Bauphase wurde mein Geld aber knapp, und deshalb hab’ ich die ersten drei Jahre nur mit dem Kaminofen geheizt und hab’ auf einen Heizestrich verzichtet.
Ich bin zwar mit meiner Split-Klima wirklich sehr zufrieden, und finde weder Luftstrom noch Geräusch auch nur ansatzweise störend, aber in Bestandsgebäuden empfehle ich in aller Regel auch die Panasonic Aquarea. Wichtigster Punkt gegenüber Wettbewerbsmodellen ist die Selbstbauer-Community, über die man immer viele Tipps und Hinweise erhält, so dass man kaum auf die deutsche Heizungsmafia angewiesen ist. Und natürlich ist ein weiterer wesentlicher Vorteil, dass man - weil es ein Monoblock-Gerät ist - auch für den Einbau keine teuren Handwerker braucht.
In meiner Hausreihe stehen 4 Häuser nebeneinander. Drei haben Viessmann-Wärmepumpen von der lokalen Heizungsmafia zu Preisen um die 20.000 € und kommen damit auf JAZen von kaum über 3. Ich habe die Split-Klima zum Preis von unter 1.700 € inkl Einbau und komme auf eine (geschätzte) JAZ von über 5.
Ein Nachbar in einer anderen Hausreihe ist meiner Empfehlung bzgl der Panasonic Aquarea gefolgt. Der hat ca 5.000 € ausgegeben, und kommt auch auf eine JAZ von ungefähr 5.
Das wirst du so oft haben, Split-Klima ist typischerweise effizienter. Das kommt vor allem von den großen Freiräumen im Heizen. Die heizt ja schnell wieder hoch, also kann man sie immer ausschalten, wenn man sie nicht braucht. Und das reduziert die Verluste nach draußen. Bei ungedämmten Häusern wird das besonders stark deutlich.
Das ist korrekt, und dazu kommt die niedrige Auswurftemperatur, die ca. 20 Grad unter der Vorlauftemperatur einer Wärmepumpe liegt, zumindest wenn klassische Heizkörper angesteuert werden
Mit meinem direkten Nachbarn bin ich befreundet, und der hat mich mal gebeten, zu prüfen, warum seine Viessmann-WP nicht auf die versprochene JAZ (sollte wohl ca 4,5 sein) kommt.
Die Ursache war schnell gefunden: mein Nachbar hat auf mein Anraten die Heizschlangen in seiner Fußbodenheizung sehr eng verlegt, um mit einer VLT von nur 28°C heizen zu können. Das funktioniert auch. Aber er hat von Viessmann einen Pufferspeicher verpasst bekommen, aus dessen oberen Bereich in einer Art Durchlauferhitzer das Brauchwasser für Bad/Dusche/Küche erwärmt wird. Der Heizungskreislauf wird mit entsprechend niedrigerer Temperatur aus dem unteren Pufferbereich gespeist.
Und das ist das Problem: die WP springt nämlich nie für’s Heizen an, weil das für’s Brauchwasser auf 60°C erwärmte Wasser so viel Wärme auch in den unteren Bereich des Pufferspeichers abgibt, dass das immer mehr als 28°C hat. Alles Heizwasser muss also durch die WP erst mal auf 60° aufgeheizt werden, und das führt logischerweise zu einer sehr niedrigen Effizienz.
Als der Viessmann-Techniker wieder mal da war, hab’ ich ihn direkt danach gefragt, warum man die WP nicht direkt mit nur 28°C in den Heizkreislauf speisen lässt, und den Pufferspeicher nur für’s Brauchwasser nutzt. Seine Antwort war, das ginge aus “hydaulischen” Gründen nicht. Eine reine Ausrede, mit der der Techniker einen Laien mundtot machen wollte.
Ich hab’ mich dann mal weiter erkundigt, und habe erfahren, dass diese ineffiziente Einbauweise die von Viessmann standardmäßig vorgesehene Methode ist.
Ich kann mich also nur immer wiederholen: meidet die deutsche Heizungsmafia wie die Pest!
Naja, das würde ich nicht als zwingenden Grund nennen wollen. Mit welcher VLT auch alte Heizkörper noch ausreichend Wärme an den Raum abgeben können, hängt von vielerlei Faktoren ab. Fossile Heizungen wurden schon immer ganz extrem überdimensioniert, so dass man in vielen Wohnungen auch mit nur 35 oder 40°C VLT gut auskommt. Und wo’s nicht geht, da kann man mit Heizkörper-Boostern noch viel herausholen.
Schau mal auf die Thermostate an den Heizkörpern einer fossilen Heizung für 55°C VLT: die stehen fast immer durchgehend nur zwischen 2 und 3 von maximal 5 Stufen. Da kommt man dann auch mit 35°C VLT gut aus, und braucht das Ventil nur auf 4 oder 5 zu stellen.
Aber sowieso ist die Weiternutzung alter Heizkörper keine seriöse Vergleichsgrundlage. Eine mit 35°C VLT betriebene wassergeführte WP kommt auch auf die gleiche JAZ wie eine Split-Klima, die 35°C Warmluft an den Raum abgibt.
Kann man das nicht recht einfach umbauen?
Erstens ist mein Nachbar kein Bastler, zweitens würde er mit Sicherheit die Garantie verlieren. Und ob die Wärmepumpe überhaupt und falls ja, wie, zwischen zwei verschiedenen VLT umschalten kann, weiß wohl auch niemand außer Viessmann selbst.
Selbst wenn das ginge: der Pufferspeicher wäre dann deutlich zu groß, und müsste wohl ausgetauscht werden.
Müsste man am besten wohl das WW mit ner BWWP machen und den Speicher dafür nutzen oder rauswerfen, wenn BWWP mit eigenem Speicher. Kann mich auch maßlos über derartige “professionelle” Schrottinstallationen ärgern.
Sorry, dass mir das erst jetzt aufgefallen ist, aber diese Aussage enthält gleich mehrere Irrtümer.
Erstens heizt jede Heizung mit ihrer Heizleistung hoch. Eine 3-kW-Luft-Luft-Wärmepumpe heizt einen Raum exakt gleich schnell auf wie eine 3-kW-Gastherme.
Zweitens: Mit je höherer Leistung (und damit auch: um so schneller) eine Heizung einen Raum aufgeheizt hat, um so längere Zeit besteht ein höheres Temperaturgefälle zwischen Innen und Außen. Und bei beliebig gegebener Wandkonstruktion ist der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle nur durch die Temperaturdiffrerenz zwischen Innen und Außen bestimmt (und durch den Luftaustausch, der hier aber nicht diskutiert wird). Die Verluste können durch schnelleres Aufheizen also keineswegs reduziert werden, vielmehr ist das Gegenteil der Fall. Übrigens: am wenigsten Verluste hat man, wenn man gar nicht heizt ![]()
Und als letztes: Da eine Luft-Luft-Wärmepumpe ihr eigenes Wärmeverteilsystem mitbringt, ist ihre Heizleistung und ihre Effizienz völlig unabhängig vom Dämmstandard eines Hauses. Man könnte sie sogar im Freien aufstellen, und sie würde mit bester Heizleistung und Effizienz heizen.
Das geht anders: Diese Thermostate sind Regler. Wenn die auf 3 stehen, regeln die auf 20 Grad. Bei z.B. 18 Grad im Raum, sind die voll offen. Bei 20 Grad schließen die dann vollständig. Natürlich mit ein wenig Hysterese.
Insofern bringt bei 18 Grad im Raum Stufe 5 kein bisschen mehr, als Stufe 3. Das ist ein häufiges Missverständnis bei diesen Thermostaten.
Das ist Quatsch, zumindest so lange die Heizflächen (bei einer sinnvollen) Vorlauftemperatur eine deutlich geringe Leistung haben. Da kann die Gasheizung noch so bullern, wenn mein Heizkörper bei 55 Grad VL nur 700 Watt liefert, dann gibts eben nicht mehr. Die Splitklima hat es da einfacher. Da die Wandtemperatur aufgrund der hohen Wärmekapazität nicht wesentlich über den Durchschnitt erwärmt wird, gibt es auch keine nennenswert höheren Verluste. Eher riskiert man eine im Mittel zu niedrige Wandtemperatur (und damit weniger Verluste) verbunden mit Schimmelgefahr, wenn man es übertreibt mit dem nur bei Bedarf heizen.
Doch. Es geht um die Einsparung in der Zeit des Nichtheizens, wo die Temperaturdifferenz nach außen geringer wird und sich damit die Verluste reduzieren. Bei uns im Altbau ist das ziemlich stark, weil es morgens im Kernwinter dann oft nur noch 12-14 Grad warm ist. Das macht einen riesen Unterschied.
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe heizt so einen Raum ganz schnell wieder hoch, weil nur die Luft recht schnell erwärmt werden muss.
Eine LWWP über Heizkörper oder Fußbodenheizung kann das nicht, die würde ewig brauchen, um den Raum wieder auf Temperatur zu bringen. Deshalb müssen LWWP in der Regel 24/7 durclaufen, meist sogar ohne Nachtabsenkung und wenn Nachtabsenkung, dann nur 1-2 Grad.
nur geben normale Heizkörper kaum 3kW Heizleistung ab, weil sie keine eingebauten Lüfter haben.
Wenn man LLWP wie einen Heizlüfter ansieht, können die einen Raum schnell warm machen, ähnlich wie ein Heizlüfter im Bad. Mit normalen Heizkörpern funktioniert das nur bedingt.
Mit LLWP kann man zeitweise bedarfsgerecht heizen, wenn man in dem Raum ist. Ob man das will und zu den Umständen passt, mag jeder anders beurteilen.
hängt das nicht auch ein bißchen vom Thermostat ab? Meine alten, konventionellen hatten den Stößel am Ventil mit einem mechanischen Element hinein gedrückt, bzw. raus gelassen. Wenn die Solltemperatur erreicht war, dann konnte man etwas mehr “rauschen” wahrnehmen, als wenn die ganz geöffnet waren. Heute sind es bei mir ferngesteuerte mit Batterieantrieb. Die müssen bei der Montage einen Justierungslauf durchführen und der Stellmotor öffnet unterschiedlch weit. Es gibt eine “Boost” Taste, dann dreht der Motor ganz auf. Im normalen Betrieb höre ich (sehr leise) nur kleine Impulse vom Motor, so dass ich vermute, diese Ventile kennen nicht nur auf oder zu, sondern wählen Zwischenstufen, wenn die Abweichung vom Soll nicht sehr groß ist.
L.G.