Split Klima - Auswahl und Installation

Ich habe versucht, die Rohre in die Nähe des Serviceanschlusses zu biegen und verlegen, was bei 25 bar keine gute Idee war.

Das hab ich auch nicht so richtig verstanden, was ihr da gemacht habt. Das Kupferrohr mit zu geringem Radius gebogen, so dass es abgeknickt ist?

Genau. Das Innengerät an die Wand zu heben, während jemand anderes das ganze Bündel herausführt, ist schon nicht einfach. Aber die richtige Drehung an der richtigen Stelle nahe der Rückseite des Innengeräts zu bekommen, ist auch sehr schwierig.
Ich habe eine Biegevorrichtung für Kupferrohre gekauft und werde die Isolierung abnehmen, um diese zu verwenden, und dann die Isolierung mit Klebeband wieder anbringen.

Und was ist dann passiert? Ich kann mir nicht vorstellen/erklären, warum da irgendwas bersten soll.

Du musst dir bewusst machen, dass die Fernbedienung nur senden kann und nie empfangen. Die kann also nichts über Fehler wissen. Die Anlage muss das irgendwie zurückmelden, wenn du dich durch die Fehler klickst. Schau mal in der Anleitung, wie das funktioniert, ich habs selbst noch nicht gemacht bei dieser Anlage.

Da würde ich mal testen, ob die wieder anspringt, wenn man die Soll-Temperatur mal ein paar Grad niedriger stellt.

Unwahrscheinlich bzw. ich sehe keinen Zusammenhang, warum nach 3 Stunden irgendein Fehler am Kompressor auftauchen soll.

Erstmal ist das ja ein normales Verhalten, dass die Anlage nach Erreichen ihrer Soll-Temperatur den Verdichter abschaltet und du dann nur noch die 8W etwa misst. Die Frage ist, warum sie nicht wieder startet, wenn die Ist-Temperatur wieder 1-2 Grad ansteigt.

Hatte auch mal zum Test auf 18 Grad gestellt. Das gleiche Spiel. Kühlt 2-3h richtig gut (so um die 1000W Vebrauch) und kühlt dann nicht mehr.
Kann dann zwar die Anlage aus- und einschalten. Aber Kühlt dann erst wieder wenn ich das gerät stromlos mache

Hab´s nun endlich geblickt wie es funktioniert.
Erhalte den Fehlercode EA "VIERWEGVENTILFEHLER"

Hab hier noch gelesen das es wohl auch der "Innenthermistor" sein kann

Vierwegeventil kannst du testen, wenn du mal in den Heizmodus schaltest und checkst, ob die heizt. Hat aber mit deinem Fehlerbild erstmal nichts zu tun.

Das der Innentemperatursensor defekt ist, könnt man zumindest als eine These mit in die Fehlersuche einbeziehen.

Kannst du die Leistungsaufnahme in Minutenauflösung mitloggen? Dann könnte man vielleicht anhand der Stromaufnehme erkennen, was es sein könnte.

Der Sensor dürfte bei der Anlage als kleines SMD-Bauteil auf der kleinen Platine sein, wo auch der IR-Empfänger und die LED sitzt. Wenn du da Ahnung von Elektronik hast, könntest du dir die Platine genauer anschauen und auch den NTC durchmessen.

Neben dem Sensor für die Innentemperatur gibts auch noch einen, der am Wärmetauscher hängt. Könnte vielleicht auch der sein.

WLAN hast du vermutlich nicht nachgerüstet bei der Anlage?

Also heizen tut sie.
Hab mal die Abdeckung runter und ein paar Fotos gemacht.
den Sensor vorne hab ich mal abgesteckt. Der war vorne in einer Halterun drin. Ist das normal das der so grünlich unten aus sieht?
Hab ihn mal durchgemessen. Hat 10.2 kOhm

Auf dem IR Empfänger hing Staub, den hab ich auch mal weg gemacht. Dürfte aber nicht der Grund sein.

Du sagst, es gibt vermutlich 2 Sensoren?

an das Board komme ich schlecht. Kann momentan nur Fotos machen. Sonst muss der Schrank weg
Hab mal das IR Board abmontiert

Ist RTH201 der Temperatursensor?
Den habe ich mal gemessen. Hat ca. 9.7kOhm und ändert sich bei Wärme (hab drauf gehaucht) auf ca. 9.5 kOhm

WLAN habe ich nachgerüstet, siehe Fotos

Hast du davon ein Bild? Zumindest kann ich auf deinem Bild nichts grünliches sehen.

Aber was ich sehe: Die Platine muss mal ordentlich feucht gewesen sein. Hast du da eine Idee, was passiert ist? Dazu könnten dann auch grüne Verfärbungen passen.

Der andere Sensor, den ich meine, der muss irgendwo am Wärmetauscher direkt angebracht sein. Der misst die Wärmetauscher-Temperatur. Der wird dann sehr wahrscheinlich mit einem Kabel an der Hauptplatine angeschlossen sein. Wobei es dafür im Moment wenig Indizien gibt, dass es was mit dem zu tun hat.

Wenn du WLAN hast, dann kannst du dir doch auch die Ist-Temperatur des Sensors anschauen. Darüber sollte doch erkennbar sein, ob der korrekt funktioniert.

da steckte der sensor drin (rot umrahmte stelle)

und so sieht er aus

Mit der Temperatur hast du Recht. Hab die letzten Tage gemerkt das der Sensor am IG ca. 2-3 Grad zu viel anzeigt als ein Wandthermostat im Raum. Die haben beide eigtl. bisher das gleiche angezeigt

Im Bereich Wärmetauscher wirds feucht, insofern ist die Verfärbung an der Kupferhülse des Sensors auch nicht untypisch. Den könntest du, falls möglich, auch noch durchmessen, ob der Wert stimmig ist und ob er auch reagiert, wenn du den mal etwas erwärmst.

Die Platine oben würde ich mal mit destilliertem Wasser und Wattestäbchen mal ordentlich säubern. Nicht das da irgendwelche Salze oder Verunreinigungen dazu führen, dass zusätzlich Strom fließt. Gerade auch im Bereich des Sensors.

welche Platine meinst du?
Ich sehe da keine Oxidation oder so...

Hab ihn nochmal durchgemessen
der hat so 10kOhm und ändert sich bei Kälte / Wärme
Wärme weniger als 10 kOhm
Kälte mehr als 10 kOhm

Die auf deinem Bild mit RTH201 drauf. Da sehe ich jede Menge weiße Punkte, die da nicht hingehören. Genau so sehen Platinen aus, die einen Wasserschaden haben.

du meinst das IR Board
das war nur Staub :slight_smile:
Hab´s mal durchgepustet


Ok, so sieht das alles gut aus. Schau dir mit starker Lupe die Lötstellen des NTCs nochmal an, auch den NTC selbst. Manchmal gibt es Haarrisse.

Hab den NTC mal unterm Mikroskop angeschaut. Kann da nix auffälliges erkennen.

Was aber komisch ist:
Hab das Board wieder eingebaut.. Dann hat er 0 Grad angezeigt. Bis ich mit dem Föhn kurz drauf bin. Dann blinkte die LED und er zeigte mir A1 an. Was auf einen Leiterplattenfehler deutet

Hab dann das nochmal aus und wieder eingebaut (kurz noch auf den NTC gedrückt)
Nun läuft die Anlage grad wieder

Ich tausche auf jeden Fall mal den NTC aus.
der hier sollte passen, oder?
Hab ja um die 10k gemessen

Dürfte ein 10K sein in der Anlage. Ich glaube, die werden bei 25 Grad vermessen.

Wenn du den da hast, besser nochmal bei identischer Temperatur vergleichen. Die Charakteristik könnte auch leicht anders sein. Aber zum Auprobieren macht das erstmal nichts.

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Hat jemand eine gute und halbwegs günstige Alternative zum Elitech CLD-100, welches auch lieferbar ist?
Warte schon seit über 3 Wochen auf meines von elitecheu.de und auf mehrmalige nachfrage soll es noch im Zoll hängen und frühestens in 10 Tagen bei denen im Warenlager sein. Dann muss das natürlich auch noch zu mir geschickt werden... Rechne also mit mind. 2 Wochen.

Bin schon sehr genervt, weil bei Bestellung Lieferzeit von paar Tagen angegeben war...

Habe das Gefühl ich wäre schneller, wenn ich das Ding bei Aliexpress aus China bestelle...

Mit ein paar Euro mehr hier z.B.:

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Ich glaube ich habe die Drückerventile scheinbar nicht richtig verstanden. Wie testet man die nochmal am besten auf Dichtigkeit?

Denn ich habe eine recht verwirrende Situation mit meinem.
Ich hatte damit schon Druckprüfung mit Luftdruck und 15 Bar gemacht und das hat eigentlich top funktioniert. Konnte mich von Ventil zu Ventil hangeln und habe auch erwartbare Anstrengung jeweils mit der Luftpumpe gehabt. Also in der Anlage waren auf jeden Fall 15 Bar. Das ließ ich auch mal 24h stehen und hatte quasi den selben Druck mit (leider analoger) Monteurhilfe behalten. In der selben Zeit auch mit Big Blue Leckagesuchmittel meine Bördel über 1h kontrolliert und die waren Top.

Dann guter Dinge Druckluft abgelassen und Vakuumpumpe an (Analog) Vakuummanometer an Ventildrücker gehängt.
Konnte mich auch hier von Schlauch zu Schlauch in Anlage vorhangeln.
Es hat etwas länger als erwartet gedauert, bis ich im ganz niedrigen Druckbereich war, dachte mir aber, dass das wahrscheinlich an der nicht performantesten Pumpe von Saukalt lag und dass ich mit ~7m Kälteleitung mehr als viele im Forum habe.

Nach ca 1h war ich bei grob -920mbar angekommen. Ich wohne auf dem Berg, hier haben/hatten wir zu der Zeit laut verschiedener Barometer einstimmig 930. Also näherte ich mich dem richtigen Wert, war aber schon noch etwas entfernt. An der Stelle habe ich abgebaut um das Vakuum für 24h stehen zu lassen.
Nächster Tag angeschlossen, Schläuche usw vakuumiert, Ventil zur Pumpe abgedreht und dann Ventildrücker "geöffnet" und Vakuummanometer ist auf ca -800mbar gestiegen. Das hat mich natürlich erst mal schockiert.
Dachte mir, evtl. ist da halt doch noch Wasser in der Leitung gewesen, was sich dann über die Nacht verdampft hat. Also nochmal 1h vakuumiert und damit gerade so wieder auf die -920mbar gekommen.
Ventildrücker "zu" gedreht und ebenfalls das Ventil zur Vakuumpumpe. Nach 2h war dann der Druck am Vakuummanometer auf ca -890mbar gestiegen. Also hier nochmal in 15min auf -920mbar vakuumiert, Ventil zur Vakuumpumpe wieder abgedreht und langsam den Ventildrücker auf. An einem Punkt ist dann auch sofort der Druck wieder auf irgendwas um -800mbar gestiegen, was mich auch sehr verwundert hat. Immerhin war das letztes mal ein ähnlicher Anstieg nach 24h und nicht nur 2h.

Dann viele Gedanken gemacht und auch am Ventildrücker herumgespielt z.B. auch mal mit Vakuum auf dem Schlauch das Drückerventil im Off (Stift drückt nicht auf Schraderventil) abgedreht und dann hält das Drückerventil auch das Vakuum in Richtung Vakuummanometer. Erst wenn ich den Drücker vom Schlauch abschraube fällt das Vakuum ab.

Bei mir scheint es jetzt folgendermaßen zu sein:
Wenn der Drücker ganz auf Off steht, also der Stift das Schraderventil auf keinen Fall öffnet, dann sperrt der Ventildrücker auch den Durchgang Richtung Vakuummanometer. Das bleibt so, bis man ca 40% reingedreht hat. Dann gibt es scheinbar einen ganz kleinen Bereich, wo der Drücker das Ventil noch nicht drückt und er aber auch Richtung Vakuummanometer "auf" macht. Wie und wo das genau ist, ist schwer zu sagen. Drehe ich weiter wird irgendwann recht sicher das Schraderventil des Serviceports geöffnet. Aber wenn ich jetzt noch ca 10% weiter drehe, dann steigt plötzlich sehr schnell der Druck am Manometer, also das ganze System wird undicht. Gehe ich minimal zurück ist wieder "dicht". Wieder bisschen weiter bricht das Vakuum wieder weiter ein.

Also weiß ich jetzt irgendwie nicht, wie ich weiter machen soll. Mir scheint das Drückerventil muss manchmal oder immer in verschiedenen Graden undicht sein. Wenn ich "zu weit" das Schraderventil eindrehe, gibt es ja im System plötzlich eine richtig krasse Undichtigkeit. Das kann ja nicht Richtung Serviceport sein und Richtung Vakuummanometer ist ja auch alles dicht. Also muss das an der Stelle irgendwie der Drücker sein.

Aber soll das überhaupt so sein, dass der Drücker auch in verschiedenen Positionen den Durchgang Richtung Vakuummanometer zu macht? Wie teste ich dann die Dichtigkeit? Wenn ich am Serviceport hänge, kann ich wegen der geringen Toleranz und dem winzigen Volumen innerhalb des Drückers nicht sagen, ob ich da den Durchgang offen habe, oder nicht und wenn ich minimal weiter bzw. zu weit drehe, geht ja das Schraderventil auf...

Ich habe auch mal direkt mit dem Schlauch am Serviceport ohne Ventildrücker getestet und das Vakuum ist viel schneller gefallen und ich war in der ganzen Anlage nach ca 10min schon auf ~-925mbar. Da bin ich davor nach 1h quasi nicht hingekommen. Habe auch extra das Vakumm aus der Anlage abgelassen, neu gezogen und nochmal leicht auf das Ventil gedrückt um sicherzugehen, dass ich auch in der Anlage gelandet bin, weil mir das so super schnell im Vergleich zu davor vorkam und ich dachte ich wäre evtl nur im Schlauch.

Das der Ventildrücker selbst abdichtet, kenne ich so nicht, wurde aber hier auch schonmal berichtet. Vielleicht gibts da verschiedene, wobei ich den Sinn auch nicht so recht nachvollziehen kann.

Das das Teil in einem bestimmten Drehbereich undicht ist, finde ich auch schwer erklärbar. Eigentlich müsste da ja an der drehbaren Welle eine gleitende Dichtung sein, die völlig unabhängig von der Position ist. Aber wenn man das Teil zerlegt, erkennt man vielleicht, woran es liegt. Vielleicht kannst du es auch z.B. mit Nylog an der Dichtung abdichten.

Wenn ich es richtig verstehe, hast du ein mechanisches Vakuummeter, richtig? Das von Saukalt.de? Auch wenn man damit nicht wirklich weiß, wie tief man ist, kann man zumindest über diese Vergleichsmessungen, die du gemacht hast, recht gute Rückschlüsse ziehen.

Wo hast du den Ventildrücker her?

Hast du auch mal einen Test gemacht, wie das Vakuum hält, wenn du ohne Ventildrücker arbeitest? Nach meinen Erfahrungen dürftest du kaum Zeigerbewegung nach 24 Stunden sehen. Das sagt noch nicht viel aus, aber das würde nochmal klarer bestätigen, dass dein Ventildrücker ein Problem hat und die Ursache des Druckanstiegs nicht an einer undichten Anlage liegt.

Ich würde erstmal den Ventildrücker zerlegen und ggf. nochmal einen neuen kaufen.

Um einen Ventildrücker zu testen, könnte man einen 5/16 Kugelhahn an den Ventildrücker montieren, dann Schläuche/Monteurhilfe evakuieren, Monteurhilfe schließen und dann ein paar mal den Ventildrücker komplett auf und zudrehen und schauen, ob das Vakuum gehalten wird.

Ja, morgen war der Plan direkt mit dem Schlauch anzuschließen und mehrere Stunden dann auf dem analogen/mechanischen Vakuummanometer zu schauen, ob das Vakuum sichtbar abfällt.

Auf deinen Hinweis habe ich nun auch mal den Ventildrücker zerlegt. Gekauft hatte ich diesen hier: LNIMIKIY Sicherheitsventil 2 STK. Keine Leckage tation Füllung Kältemittel Schnellkupplung Klimaanlage Steckverbinder Adapter Austausch Einfache Bedienung Versiegelte Fahrzeugsteuerung : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft

Und tatsächlich finde ich darin zwei Dichtungen, die Vordere davon scheint gewollt die Verbindung Richtung Vakuumpumpe zu kappen, ziemlich genau bis dahin, wo das Schraderventil angefangen wird gedrückt zu werden.

Zudem sieht es so so aus, als wären da überall noch Metallspäne von der Fertigung. Da freut man sich natürlich... Evtl. sind daher die Dichtungen undicht. Ich hoffe ich hab mir davon jetzt nichts in die Anlage gepustet...

Bilder: