Solarthermie funktioniert auch im Winter

Wer das mal live sehen will wie so ein Boiler durch überhitzumg hoch geht muss sich nur die Mythbusters anschauen die haben es aus probiert und da fliegt sowie so immer regelmässig etwas in die luft meist mit zuhilfenahme von Sprengstoff sollte der gewünschte effekt nicht funktionieren, ich finde die klasse leider produzieren sie nur noch sehr wenig.

Seid ihr der gleichen oder gegensätzlicher Meinung?

Die Pakete gab es auch schon für die Gasheizung. Die Viessmann 10 Jahresgarantie gab es nur mit Wartungsvertrag. Nach der ersten Wartung durch den Installateur (und offiziellen Vi-Parnter) einen erheblichen Anteil der abgerechneten Zeit mit dem Gasschnüffler verbracht hat (ja, ist wichtig) und ich im HTD Forum von teuren Schäden durch die Wartung (Risse bei einem Stehbolzen, den man nur mit 6NM anziehen dürfte, aber welcher Heizugsmonteur beachtet das schon) habe ich die Kosten für den Brenner mit Wartungskosten verglichen und mich dagegen entschieden. Die Zünd-/Ionisationselektrode, die er normalerweise als 1-2 Jahre sicherheitshalber tauscht, macht seit inzwischen 12 Jahren keine Probleme - grob 1000EUR nur dafür gespart.

Sowas treibt die Wartungskosten überall in die Höhe - bei ST kann man auch jährlich die Flüssigkeit tauschen, oder bei geringer Temperaturbelastung vielleicht auch erst nach 20 Jahren. Die WP haben Luftfilter (Split-Klima) oder zumindest Lamellen die gereinigt werden sollten. Beides kann man auch selbst machen, das bestimmt die Kosten.
Beim Brenner der Ölheizung habe ich das auch noch gemacht, bei Gas lieber nicht.
Das ist für mich inzwischen auch ein Kriterium und nicht nur eine Kostenfrage: Was kann und darf ich überhaupt selbst machen?

…Falls zu OT, kann dieser Beitrag ohne Rückfrage gelöscht werden.

Ja da stimme ich dir zu und es ist wie beim Holzkessel das selbe entweder man macht ihn selbst sauber oder holt jedesmal den Kaminkehrer wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte , für die lamellen der Klimas bzw Wp gibt es mittlerweile wunderbare lamellen Kämme einmal im jahr 20 min Arbeit bei 2 Klimas und einer WP das wars bei den Klimas auch innen einmal den Filter fertig das ist keinerlei Aufwand und aller 5-6 Jahre lass ich einmal den Druck prüfen gegenenfalls dann auch wieder anpassen. ist wie der Käfer er läuft undläuft und……………………….

Ganz spezielle für Deine Anlage: Mich irritieren die Temperaturverläufe etwas, sowohl im 24h Chart als auch an anderer Stelle (wie steil die Anstiege sind, Differenzen z.B. von Kollektor zu VL), allerdings reicht die Auflösung nicht, um das tatsächlich zu erkennen.
Ohne Speichertemperaturen muss man ein wenig rätseln, aber so wie ich das rauslese, startet die ST um ca. 12:20 (ST-VL geht nach unten), liefert aber erst ab 13:00 tatsächlich was in den Kreislauf (Puffer?) (VL>RL). Mindestens bis dahin heizt der Puffer(?) den Solarkreislauf (inkl. Kollektor) auf. Um die Zeit ist vermutlich noch nicht viel ST Leistung, da verwundert der sprunghafte Anstieg des ST-RL). Ich würde sagen, dass der RL durch dem WT im Speicher aufgewärmt wird.
Ich würde mir hier nochmals alle Temperaturen genauer anschauen und je nach Ergebnis z.B. die Temperaturdifferenz für den Start morgens höher setzen, damit die Solarpumpe später startet und quasi ab Beginn tatsächlich Energie in den Speicher liefert. Für eine belastbare Analyse bräuchte man hier zumindest noch Speicher unten (und auf Höhe des WT-Eingangs) und Kollektortemperatur.
Je nach Hydraulik und Regelung (z.B. Pumpe ein-, zwei- oder mehrstufig) sowie Lage, Trägheit und Genaugkeit der Temperatursensoren könnte ich mir vorstellen, dass die ST im Winter noch besser funktionieren könnte.
Meine VRK reagieren deutlich schneller als FK, auch deshalb mag ich mich täuschen.

Ab ca. 13:45 scheint die ST-Leistung auszureichen, damit die WP abschaltet. Da zusätzlich kaum was in den Speicher geht (bei vollen 800L wären es knapp unter 1kWh pro °K) kannst Du eigentlich relativ genau sagen, welche Leistung die ST bringt (das was die WP vorher gebracht hat, abzgl. solarer Gewinne über Fenster).

Bei aller Kritik, mich freut sowas :slight_smile:

Treffer :smiley:. Ich gebe zu, ich hatte rauchende Schornsteine aus der industriellen Revolution im Kopf. Trotzdem hat sich auch die Technik verändert (Prozessoptimierung) und ich hatte absichtlich “besser passend” geschrieben denn ein allgemeingültiges “besser” gibt es meist nicht. Außerdem versucht zumindest Deutschland, die Dampfkraftwerke zu ersetzen. AKW wurden bereits abgeschaltet, im Rest der Welt entsteht kaum Neues. Das Ende von Kohle ist derzeit absehbar und auch Gas soll irgendwann entfallen. Neben dem CO2 und sonstigen Abfall hat das auch mit der Regelbarkeit zu tun. Wäre der Wirkungsgrad von GuD Krafwerken ähnlich wie bei PV, würde die (CO2) Diskussion oft anders verlaufen.

Wasserkraft ist alt (wird seit Jahrhunderten genutzt) und funktioniert gut, muss aber passen, weil man die Möglichkeiten hat.

Ob die “alles elektrisch” Strategie wirklich besser ist, wird die Zeit zeigen. Vielleicht sind irgendwann ST Besitzer mit dem relativ geringen Stromverbrauch oder aufgrund der Redundanz im Vorteil?

Na ja, wenn du neben ST keine PV hast, Mein Beileid. Zählerkosten sind ärgelich, gerade was iMSys mit PV betrifft, aber Modul1 kompensiert das schon. Zum anderen legen die Anbieter die Kosten eh auf alle um in den Grundgebühren. Mit §14a eird aber noch mal die Steuerbox extra fällig. Wie gesagt, ärgerlich aber trotzdem nach 10 Jahren ist das Invest raus und Geld fließt zurück.

Na ja, früher wurde die Dampfmaschine nicht nur Stromerzeugung genutzt, Maschinen in den Betrieben wurden durch Dampfmaschienen betrieben, Lokomotiven... bis auf die Stromerzeugung ist da nicht mehr viel geblieben für die Dampfmaschine. Aber auch dort geht es ihr so mächtig an den Kragen, weil Ineffektiv.

Wenn die PV schon nicht signifikat ist wie du sagst, warum aber die ST, das beißt sich aber jetzt. Mehr PV im Winter, selbst wenn es 200W sind, gehen in den Eigenverbrauch.

Ich mache die Gesamtbilanz, da sind aber immer noch 30% im Winter durch PV gedeckt. Die ST hat das auch hin bekommen, aber da musste ich 100% Hausstrom zukaufen, jetzt halt auch nur noch 70%. Vorteil für die PV.

ok, sind bei mir 20m³, darum die Frage.
sind aber unter optimalen Bedingungen 1300kWh Speicherfähigkeit. Da ich von meinem 2000l Puffer weiß, es erfolgt bei der entnahme schnell eine Durchmischung, nehmen wir 30% Verluste an (optimistisch gerechnet) bleiben 900kWh. Wie hoch ist dein Jahresverbrauch im Haus an Wärme? Wer einen Eisspeicher hat, da ist ST hilfreich beim Auftauen im Sommer.

Dem entnehme ich, du holst aus dem Speicher, wenn er nicht direkt mehr für die Heizung taugt mit der WP noch mehr? Dann könntest ja bis 0,2°C runter gehen, sind dann noch mal so um die 800kWh, da ist vermischung dann nicht mehr ganz so entscheident, Energie bleibt ja gleich, nur das Temperaturniveau fällt, aber der WP erst mal egal, bis auf den COP. Konzept ist interessant, aber das geht nur DIY, was da an Systemtechnik verbaut werden muss, unbezahlbar. Kenne deinen Gesamtverbrauch nicht, aber % wird auch diese Menge an Energie minimal sein. Vor Jahren, wo PV noch sau teuer war, sicher interessante Lösung Sonnenenergie zu nutzen. Darum hatte ich mich damals ja auch für ST entschieden. Wer Heute aber neu baut, läßt die Finger von ST, es sei denn man setzt auf Holzofen, selbst dann kann man mit PV und WWWP gut über den Sommer kommen ohne den Ofen anschmeißen zu müssen.

Im Sommer sicher nicht und im Winter, ohne Sonne nix Thermie.

Ich weiß nicht, wo Du lebst, aber in dem Deutschland, in dem ich lebe, hatte die neue Wirtschaftsministerin den Plan, neue Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von 20 GW bauen zu lassen. Auch wenn davon aktuell "nur" 10-12 GW übrig geblieben sind, reden wir immer noch über 20-24 neue Kraftwerke.
Der "Südbonus" ist eine nette Umschreibung dafür, wer sich nicht an der Energiewende beteiligen muss. Das Geschwafel über "wasserstofftauglich" ist noch schlimmer, als das H2-ready aktueller Gasheizungen.

Mach mal eine Besichtigung des Pumpspeicherwerks in Kaprun, Österreich. Wasserkraft in wirtschaftlichem Maßstab braucht riesige, möglichst natürliche Flächen. In Kaprun beträgt der Höhenunterschied ca. 1,2 km. Das baut man nicht mal eben künstlich. Und selbst wenn stünden die in Kaprun erzielbaren 833 MW in keinem Verhältnis zu den Baukosten.

Das ist nicht richtig. Es werden …. 30 % (sagt meine bio KI) zu Dampf, die übrigen 70 % bleiben 100 grad heisses Wasser .

Insgesamt trotzdem unangenehm genug .

Schon wieder so eine Schlussfolgerung, die weder eine sachliche Grundlage in der zitierten Aussage hat noch in irgendeiner Form meine Kritik an der künstlich hohen Zählergebühr entkräftet.

Die Mehrkosten für einen 2-Richtungszähler und Smart-Meter-Gateway werden mir auferlegt. Verteilung auf die Allgemeinheit hieße, dass die Grundgebühr für alle Stromkunden gleich ist.

Ändert nichts daran, dass Stand heute PV ebenfalls variable laufende Kosten verursacht und nicht nur Gelddruckmaschine ist. Der 14a wird auch nicht ewig so weiter laufen. Genauso wie bei der Einspeisevergütung wird der Betrag sinken und gleichzeitig werden die Grundgebühren weiter erhöht.

Richtig, die Dampfmaschine wurde überhaupt nicht zur Stromerzeugung genutzt. @exiloesi hat aber von "Dampfkraftwerken" gesprochen, also Dampfturbinen, wie sie auch heute in Kohle- und Gaskraftwerken noch zum Einsatz kommen.

Die Stromerzeugung war über viele Jahrzehnte (und ist auch heute noch) die Kernaufgabe der Dampfturbine. Völlig egal, über welchen Energieträger das Wasser heiß gemacht wird.

Sehr gut durch reine Angabe von Prozentwerten schön gerechnet. Ich Übersetze das mal:
Im Winter deckt die PV 30% deines Gesamtstrombedarfs. Die ST hat im Winter 100% Deines Heizbedarfs gedeckt. Heute musst Du im Winter dank PV nur noch 70% des damaligen Strombedarfs einkaufen, heizt mit der WP und (ich bin großzügig) die macht 50% Deines Strombedarfs im Winter aus. Folglich entfallen heute 35% Deines Strombezugs vor PV auf die Heizung. Gegenüber 0 Heizkosten mit ST.

Wenn die PV Förderung ausläuft (gibt ja schon Bestrebungen) und man dann keine Einspeisevergütung mehr bekommt oder eben aus Gründen nicht einspeisen will, hat die PV doch so ziemlich das gleiche Problem wie die Solarthermie. D.h. entweder wird der Akku (falls man einen hat) nicht voll weil gar nicht so viel vom Dach kommt, oder der Akku ist ständig voll weil man nicht so viel verbraucht. Ausnahme ist wenn man wirklich große Verbraucher hat und die in der Zeit den Strom auch abnehmen (Heizung im Sommer eher weniger etc.)

Bei mir ist es so das ich nur kleine 5 kWp hab und jetzt im Winter hab ich oft nur ca. 1 kWh pro Tag (wenn überhaupt) bekommen bei Tagesverbrauch ~ 10 kWh, kein E-Auto keine WP.

Nein, siehe mein Beispiel.

Nahezu alles von 26 kWp wird verbraucht und da Inselanlage fließt nichts ins Netz.

Das kann im Grunde jeder mit Häuschen kopieren. Und wer kein Häuschen hat, der hat in der Regel auch nicht große PV.

https://www.akkudoktor.net/t/saison-waermespeicher-mit-tausenden-kwh-inselstrom/36244/10

Vielen Dank für die Korrektur!

Auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie ich mir das vorstellen soll, denn laut Sensor hatte ich 115°C. Ist der Dampf im Wasser gelöst, und wenn ja, gleichen sich dann Temperatur von Dampf und Wasser nicht irgendwann an? Und ist das bei allen druckbeaufschlagten Flüssigkeiten (Kältekreislauf) so? Ich dachte bisher, dass im Druckkochtopf das im Wasser liegende Gargut deshalb schneller gart, weil das Wasser wärmer ist (der Dampf sollte weitestgehend nach oben steigen?).

Zuletzt: Wenn man diese Mischung entspannt, dehnt sich dann hauptsächlich der komprimierte Dampf aus und zerstäubt das Wasser oder wird auch das restliche Wasser zu Dampf, wobei es die Verdampfungsenergie aus dem Dampf bezieht?

Hätte ich diesen Teil in Beitrag mal nicht geschrieben, dann hätte ich jetzt weniger Fragen :smiley:. Antworten darauf passen hier eh nicht hin, ich such bei Gelegenheit im Inet.
Ich glaube im aktuellen Projekt gibt es wieder Wasser-Temp-Messungen >100°C, da frag ich dann vielleicht mal was in den Rohren passiert, die mein PLS misst.

Warum verdrehst du die Zahlen wie sie dir gefallen? Wer hat was von 0 Heizkosten durch ST gesprochen??? Ich habe geschrieben, die ST hatte bei mir früher ca. 30% der Heizung gedeckt. Strom hatte ich 100% gekauft. Heute deckt PV 30% von allem, Heizung wie auch Hausstrom. Bedeutet 30% vom Hausstrom konnte ich im Winter zusätzlich einsparen. Klar bleibt noch genug Bezug im Winter über der aus dem Netz kommt.
Aber gerne könnt ihr mit verklärtem Blick euch über die ST Erträge freuen... hatte ich mich auch Jahrelang, nachdem ich aber das ganze durch PV ersetzt hatte, freue ich mich also noch mehr über mehr Ersparnisse. Dabei noch nicht mal den Verkauf im Sommer eingerechnet.
Wirtschaftlich gesehen sind meine Heiz- und Stromkosten nahe NULL € Das wirst mit ST nie erreichen können, nur mal so.

Nicht ganz, mit dem Strom kann man sein Auto bewegen...Essen kochen und was alles noch so mit Strom läuft. Konnte ich mit meinem WW nicht machen. Selbst als Insel könnte ich damit 2500-3000kWh Stromeinkauf einsparen.
Zumal diese ganzen Aussagen Leute wie dich ja schon abschrecken PV auszubauen, weil sie denken, da gibt es nix mehr für diesen Strom. Das ist ja gewollt, hat Gaskathie jetzt schon ein Jahr geschafft ohne eine Änderung zu machen, die Leute verunsicht und damit vom Bau von PV abgehalten... so geht Desinformation. Große Firmen wollen das Geschäft machen und nicht der kleine PV betreiber soll was von haben.

Tja die ST Anlage startet deswegen so Spät weil sie nach Westen ausgerichtet ist sie bekommt früher keinerlei Sonne, die Zuleitung zu den Kollektoren ist halt auch 15 Meter lang und die ist halt noch kalt somit kommt am Anfang etwas Kaltes runter Speicher unten ist meist bei 35-38 ° grad da die WP nicht mehr in den Puffer nebenbei Läd, die Pumpe ist eine Hocheffizenspumpe die einen festen Wert hat im Winter 300l/h im Sommer 1200l/h leider sind die Auflösungen dem geschuldet da die Daten nur alle 60 sec gelesen und gerade bei der Heizung nur alle 5 min aktualisiert werden das verzerrt die Werte etwas beim Start, leider lässt die alte heizung nicht mehr Datenpunkte zu sonst stürzt die Steuerung ab ist leider so.

Ich habe 2009 den Fehler gemacht die ST Leitungen aussen an der Fassdae hoch zulegen, ich hätte sie innen direkt legen sollen das würde nochmals etwas bringen, aber wo fang ich an und wo hör ich auf .

Das Wasser ist flüssig, bei 15 Bar und 200 grad ( waren das die zahlen?)

Nimmt man den Druck weg, fangt wasser an zu verdampfen dazu braucht es Wärme. Die entzieht es dem Wasser,vwas dabei abkühlt. Das endet dann, wenn das wasser auf 100 grad abgekühlt ist, dann ist der dampfdruck nur noch 1 bar .. und das spontane verdampfen endet

Es ist tatsachlich so, dass alleine die verdampfung ( also 100 grad wasser in 100 grad dampf) riesige Energiemengen braucht. Im kopf habe ich die Zahl 5 mal so viel Energie wie das aufheizen von 0 auf 100. Oder von 100 grad auf 200 Grad.

Das ist auch der grund, warum man sich mit Dampf übel verbrüht: die Menge Dampf, die man abkriegt, ist im Grammbereich. Aber die mitgebrachte Wärmemenge durch Kondensation ist so gross wie von der 5 fachen Menge kochendes Wasser.

Es ist nicht so, dass Dampf in Wasser “gelöst” ist. Im chemischen Sinne.

Beides ist Wasser. Aber verschiedener Aggregatszustand. Suchwort für sowas ist “ 2 phasen diagramm”

Das zeigt die bedingungen, bei denen ein Stoff in 2 verschiedenen Phasen existieren kann

Der tripelpunkt ist sogar der gemeinsame Punkt mit festem Zustand. Bei Wasser irgendwas von -70 grad und 100 mBar oder so.

Es waren 200°C, bei 130°C ist der Druck deutlich geringer.
Das Entscheidende ist “Druck wegnehmen” - Du hast den Endzustand beschrieben, also dass aus z.B. 10l 200° heißen Wassers im geschlossenen Behälter nach dem Platzen dieses Behälters 7l 100°C heißes Wasser plus 3lx1673 Dampf werden. (je nach sonstigen Temperatur- und Druckverhältnissen)?

Der Rest ist klar, so schlecht war ich in Physik nicht :slight_smile:

Meinte ich auch nicht. Ich dachte laienhaft so ähnlich wie Kohlendioxid in Sprudelwasser, Luft im Leitungswasser,… Schule ist aber doch schon zu lange her und sonst mach ich Elektronik und Software, da ist man mit den Details nicht mehr so vertraut.

Wenn Carlos so schön offtopic wird, darf ich auch :wink:

Der Dampf ist im Behälter ganz klar nur oberhalb der flüssigen Phase (bei normaler Gravitation ...), nicht gelöst. Chemisch gelöst wird am ehesten Kohlendioxid in Wasser, wenn es mit Wasser zu HCO3- und H3O+ reagiert. Sauerstoff und Stickstoff aus der Luft werden nur physikalisch gelöst.
Wenn man Temperatur und Druck noch weiter erhöht, kommt man zu superkritischem Wasser mit Eigenschaften von flüssigem und gasförmigem Wasser. Gibts auf YT schöne Videos für CO2.

6mBar und -0.01 Celsius. Bis 2019 exakt -0.01 Celsius im Rahmen der Definition der SI-Einheiten.

Die Westausrichtung war mir schon bewusst spielt in diesem Zusammenhang aber keine Rolle. Es dauert nach meiner Einschätzung grob 40min, bis Wärme in den Speicher kommt, statt sie rauszuziehen. 60s Intervall reicht da vollkommen aus, weil das ganze System eher träge ist. Es könnte sinnvoll sein, den Kollektor vor dem Start der Pumpe länger aufheizen zu lassen, die Temperatur geht dann eh erst mal in die Leitungen. Bei Dauersonne macht es vermutlich nicht viel aus, an schlechteren Tagen könnte ich mir vorstellen, dass der Speicher durch die Trägheit eher ausgekühlt statt erwärmt wird, wenn tatsächlich Wämrme aus dem Speicher im Kollektor landet (was der späte Anstieg der VL Temp vermuten lässt).

Bei reinem Wasser könnte die Anlage pro °K Spreizung 0,35kW liefern (0,3m3/h 1,16 [=grob die Wärmekapaziät Wasser pro m3 und Kelvin, bei Glykolmischung weniger, Tyfocor LS knapp über 1]). Bei fixem Durchfluss ist es einfach: Am Ende hattest du 11,5°K Differenz und somit (11,5°K x 0,3m3 x 1,02 =) 3,5kW Leistung vom Dach.(+Toleranz bei Messung und Durchfluss).

Da der Verlust gerade bei FK (und außenliegenden Leitungen) mit der Temperaturdifferenz zur AT steigt, wäre eine weitere Überlegung, den Durchfluss im Winter zu erhöhen, auch wenn das erst mal paradox klingt. Statt 12°K müsste der VL dann theoretisch nur noch 3°K wärmer sein als der RL (4facher Durchfluss), nur wird das dem WT im Puffer vermutlich nicht reichen. Nebeneffekt: Die Regelung wäre schneller.

Alles nur als Ideen, nur Du kennst Deine Anlage und könntest die Temperaturen jeweils aktuell ablesen bzw. rumspielen.

Ich zitiere Dich mal aus einem anderen Thread...

Und noch ein Zitat von Dir:

Was für eine Mission verfolgst Du also hier? Stimmung machen?