Solarthermie funktioniert auch im Winter

:+1:

Dieser Winter ist aber auch mit 357 kWh ein besonders schlechter.
10/23 bis 01/24: 860 kWh
10/24 bis 01/24: 720 kWh

Nein, es ist gar keine Nutzung der Sonnenenergie nur für den Winter gesehen sinnvoll. Wir haben auch eine PV-Anlage. Aber es ist verbohrt anzunehmen, dass wir uns mit den schwankenden Erträgen in irgend einer Weise versorgen können. Besser als nix. Wir schalten sie im Winter auch nicht ab. Wofür auch? Aber weder ST noch PV reichen in irgend einer Weise signifikant für den Winter. Darum drehte sich doch das Thema hier.

Also man baut weder PV noch ST für den Winter. Man nimmt im Winter mit, wenn es was gibt. Und nun rechnet man anders herum. Wieviel ST und wieviel PV benötige ich denn im Sommer? Wenn man dann im Sommer nicht heizt, Warmwasser macht, und einen Warmwasser-Bedarf von jährlich 2000kWh hat, bei dem man wirklich jeden Monat quasi gleich viel benötigt, demnach 170kWh pro Monat, und man legt dafür eine ST aus, dann vielleicht minimal überbelegt mit 200kWh für die Sommermonate.

Ich weiss nicht, auf wieviel qm man dann kommt. Jemand mit einem anderen Bedarf kommt auch auf was Anderes raus. Wie eben z.B. im Sommer der Pool. Oder mehr Personen oder mehr Haushalte. Oder mit Zirkulationsleitung.

Für die Wintermonate kann man nicht so hoch überdimensionieren, dass man damit was überbrücken kann. Als Zubrot: Warum nicht? Aber eben signifikant? Eher nicht.

Nein, das war bei mir nicht hochgerechnet, sondern die Ersparnis im ganzen Jahr. Im Winter wenn du Wärme brauchst, gibts keine und im Sommer wenn du Wärme hast, brauchst du keine. Und mit PV kannst du es garnicht vergleichen. Im Winter darfst du den Ertrag in kWh nicht 1zu1 miteinander vergleichen, die Energie in Strom ist viel höherwertiger. Im Sommer kannst du viel mehr davon nutzen und den Überschuss einspeisen und Geld dafür bekommen. Das macht bei mir 1000€ Ersparnis und zusätzlich 1000€ Einspeisevergütung. Die Anlagen haben ca. das gleiche gekostet. Meine PV ca 9k inkl 15kWh Akku und Anmeldung. Die ST hat damals ca 13k gekostet und hat mir in 15 Jahren ca 1000€ an Gaskosten eingespart. Wenn ich noch die Wartungskosten davon abziehe, dann hat die mir absolut garnichts eingebracht.

Wie meine Rechnung aussieht, habe ich hier bereits dargestellt.
Das Ganze in Euro und Cent auszudrücken, macht nur begrenzt Sinn. Rechnet man auf der Basis von 2006, kommt etwas völlig anderes raus als wenn man als Basis 2021 nimmt.

Am Ende dreht sich die Argumentation immer im Kreis. Du kannst die Anschaffungskosten der letzten 2-3 Jahre für PV nicht mit den Anschaffungskosten von vor 15 Jahren vergleichen. Deine Rechnung mit der Einspeisevergütung geht auch nur auf, weil Du schon gebaut hast. Wer heute baut, geht im Sommer bei der Einspeisung häufig leer aus. Die Begrenzung der maximal erlaubten Einspeisung wurde auch angezogen.

Meine PV hat mit Akku ca. 23K gekostet, die ST (s.o.) ca. 8.500. Ich komme mit der PV auf 90-100€ Einspeisevergütung pro Jahr. Ich habe letztes Jahr rund 6.700 kWh Strom netto aus dem WR bekommen und ca. 1.300 kWh eingespeist. Für mich rechnet sich die Investition von 23K durch den maximierten Eigenverbrauch. Trotzdem habe ich (weil ich früher gebaut habe als Du) eine Amortisationszeit von 11-15 Jahren (ohne Zinsen wohlgemerkt).

Heute mit den niedrigen Anschaffungskosten (und zusätzlicher Ersparnis, wenn man vieles DIY machen kann) führt kein Weg an PV vorbei. Zu den Zeiten, als bei uns energetische Sanierung anstand, waren die Entscheidungen gut begründbar andere. Natürlich kann man immer warten, bis es billiger wird oder besser zum gleichen Preis, aber dann macht man am Ende nie etwas.

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Es gibt da zumindst je nach Zweck verschiedene Ansätze.

Wenn es um die Frage geht, ob man das Ding stilllegen soll oder weiterbetreiben, wäre entscheidend: Was bringt es mir und was kostet es mich? Wenn du für 100 Euro Wärme erntest, aber alle 2 Jahre 400 Euro reinstecken musst, macht es keinen Sinn. Wenn du aber die nächsten 5 Jahre keinerlei Kosten hast, aber 100 Euro pro Jahr einsparst, macht es Sinn.

Natürlich muss man auch die Betriebskosten mit einrechnen, also Stromverbrauch der Pumpe.

Eine Amortisationsrechnung wäre was ganz anderes.

Stimmt, wäre aber über die Forenteilnehmer auch nicht vergleichbar.

PV-Anlage 2020 in Betrieb genommen. Deshalb gab es die Möglichkeit, als Kleinunternehmer zu optieren. Batteriespeicher DC gekoppelt, deshalb nicht selbständig nutzbar und Vorsteuer aus den Kosten für PV und Akku zurück bekommen.
Batterieförderung gab es damals nur, wenn auch eine Wallbox installiert wurde. Deshalb zweite Wallbox installieren lassen.
Mit der Einkommensteuer lange gewartet und deshalb frühzeitig die Pläne, PV wieder rein als Privatmann betreiben zu können, mitbekommen. Deshalb entgegen dem ursprünglichen Plan PV degressiv abgeschrieben und somit den maximal möglichen Verlust aus Gewerbebetrieb generiert. Einkommensteuererstattung ist entsprechend hoch ausgefallen.
Zinssatz für Darlehen bei 0,69%.

Wer identische Eckdaten hat, werfe die erste Amortisationsrechnung :wink:

Ich habe in den letzten 20 Jahren einmal die Solarflüssigkeit tauschen lassen. Zusätzlich zwei Mal den Temperaturfühler an den Modulen ausgetauscht, weil irgendwelche Viecher meinen, dass die Kabel ganz lecker sind.
Das ist es mit den Wartungs- und Reparaturkosten.

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Und was hat es gekostet?

Ich kann eines Sagen mittlerweile hat sie sich bezahl gemacht fertig sind a doch schon17 Jahre die ersten 4 jahre hatte ich nicht mal ne PV jetzt ja würde ich gegen PV tauschen vorallem weil ich ne grosse fläche für die PV hätte abr da ist noch keine zeit dafür erstmal Fassaden PV und Zaun PV fertig machen , die sind i Winter mehr wert

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Vielen Dank an alle für eine interessante Diskussion. Besondere Dank an Schwarzermann und Jogobo für die sachliche Aufbereitung der Daten.

Vielen erkennen das Grundproblem: Weder elektrische noch thermische Energien, die wir im Sommer im Überfluss haben, lassen sich ohne Weiteres langfristig speichern. In unseren Breitengraden hat man grob gesagt nördlich des Mains und westlich der Mittelgebirge schlechte Karten im Winter: Zu wenig Sonne oder zu viele Wolken.

Für uns am Niederrhein mit Ost/West-Achse ist das erste Jahr mit PV ernüchtend. Wir liegen etwas unter der Prognose aber vermutlich wegen hohe Nadelbäume im Südwesten beim Nachbarn. Heute 3,8 kWh, was etwas unter 50% Tagesbedarf liegt. Da darf man gar nicht daran denken mit Strom zu heizen! Aber wir werden 7 vielleicht 8 Monate wahrscheinlich selbst versorgen.

Wir haben noch nichts auf dem Ostdach – auf den West konnte ohne Gerüst montiert werden – und ich überlege dort trotz aller Bedenken irgendwann schon ein paar Kollektoren zu montieren. Vorher werde ich aber auf der Straße klingeln, weil da gibt’s ein Haus mit 3 Stück, was die Erfahrungen sind. Wen wir die Heizperiode hier (Oktober bis März) verkürzen könnten, wäre das schon erheblich.

Die Solarthermie ist eine sehr interessante Technologie, die leider gelitten hat, weil verschiedene Subventionsprogramme den Markt verzerrt haben. PV ist “billig” geworden, weil massenhaft in China produziert wird, und die ganzen Panele sind i.d.R. mit Hilfe vom Kohlestom erstellt. Nutzt uns Verbraucher im Moment ganz gut, aber es gibt keine Garantie, daß es dabei bleibt.

Ziel sollte es sein, die überschüssige Produktion im Sommer in chemische Energie zu binden, wie es eben die Natur macht. Das kann man dann im Winter für die Heizung buchstäblich verbrennen und ggf. mit Brennstoffzellen für Strom. Da stehen wir noch am Anfang und m.E. auf einem Holzweg mit dem Fokus auf Elektrolyse und Wasserstoff. Das Potenzial für PV ist vergleichbar mit der Natur vor der Eisenzeit, wo wir einigermaßen unseren Bedarf durch das Brennen von Holz, der im Sommer wächst, decken konnten. Illusorisch wenn man die Bevölkerungsdichte von damals mit der von heute vergleicht.

Die Solarthermie bietet im Sommer auch Möglichkeiten Brennstoffe synthetisch herzustellen: Druck und Temperatur. Es muß nicht gleich eine Anlage wie die in Jülich sein, die aber fast schon wirtschaftlich läuft. Es gibt schon Verfahren, die erlauben die Reduktion von CO2 auf CO bei etwa 100°C und 1 Bar, das dann mit Dampf zu CHn-OHp umgewandelt werden können. Wenn das vor Ort geschieht, kann man einen geschlossenen Kreis bilden. Auf der Erde gibt’s es viel Energiekreisläufe, die ähnlich (mit Temperatur und Druck) Lebewesen versorgen.

Zudem eignet sich die Solarthermie gut um Kühlsysteme anzutreiben. Solche Systeme gibt’s schon für die Industrie aber die sie sind zu groß und teuer für Zuhause. Da gibt’s aber auch kaum Versuche das zu ändern. Vielleicht müssen wir warten, bis die Chinesen, die schon sehr eifrig auf diesem Gebiet forschen, mit entsprechenden Produkten kommen, während wir horrende Summen für mehr Kapazität verschwenden.

Darf man schon, nur halt nicht mit eigenem.
Allerdings: hat dir das jemals jemand versprochen?

Oliver

Nein aber ich kann mir schon die Kosten ausrechnen und Strom wird nie wieder billig werden.

Na ja, gab auch genug Subventionsprogramme für Solarthermie, nicht zuletzt die Anrechnung von ST auf das KfW Niveau von Neubauten, mit entsprechenden Alibianlagen. Aber die ganze Technik hat sich halt was die Kosten angeht einfach nicht entsprechend weiterentwickelt und die Gebärden in der Heizungsbranche tragen halt auch nicht zu bei. Energetisch amortisieren sich PV Module wohl unter einem Jahr mit dem gegebenen Kohlestromanteil in China. Die Materialen für ST gibts aber energetisch auch nicht für lau.

Für die Fragen Solarthermie für Brennstoffe etc. oder für Kühlsysteme mach doch bitte eigene Fäden auf, das driftet hier denke ich vom Thema ab.

Auch über die Kosten von Heizen mit Wärmepumpen verschiedener Art versus fossil mit/ohne ST Unterstützung bitte separat diskutieren.

Ich fahre jetzt das erste Jahr komplett ohne Holz nur mit der Wärmepumpe und muss sagen ja es kostet wohl mehr aber ………….. Ich mus skein Holzkaufen, muss es nicht Transportieren wenn es günstiger wie jetzt die P sein soll muss ich es selbst aufbereiten spalten sägen trocknen rein räumen alle 4 Std drauf legen Asche entfernen und mit dem Rauch auch im heizraum leben, das fällt mir am meisten auf eben der geruch bzw das im winter kein Rauch mehr da ist der riecht, auch ist es geräusch ärmer der holzoffen wummerte schon mal ab und zu das fällt alles weg auch brauche ich keine Motorsäge mehr keinen Sprit dafür muss diese nicht warten und merere ketten Schärfen den bei 15-20 Ster Holz ist das Notwendig, ja ih habe meine Säge noch und auch den kleinen Holzspalter weil ein bischen Hoz halte ich immer Noch bereit fürs woersd kais Szenario hihihi ihr wisst schon was ich meine.

Aber das hält sich in grenzen und ich kann es auch Körperlich nicht mer nach mehreren Unfällen und Operationen ist es mir Körperlich auch nicht mehr möglich Holz zumachen .

Dafür geniese ich den Luxus nun die WP zu kontrollieren noch ein bischen optimieren da ein bischen PV noch an die Fassade den Speicher noch vergrössern fürs spätere E Auto das kommen wird, ich denke ich bin gut gerüstet fürs Alter, Strom heizen ja im Winter einfach und ohne Strom läuft nun mal nichts das würde aber die Normale Heizung auch nicht sofern nicht ein Speicher und ein Hybrid da ist de rmit Strom aushilft.

Für mich geht es i Schnitt auf wen ich es gegen rechne wenn ich die menge Holz ofenfertig kaufen müsste fahr ich mit de PV ,ST, und der Wp billiger und habe deutlich weniger Arbeit.

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Was soll der peak denn beweisen? Das 3l WW nutzbar vom Dach gekommen sind?
Wie Win schreibt, die nutzbare Energiemenge ist entscheidend.
Wer St hat, es alles problemlos läuft, klar doch, weiter laufen lassen. Aber wenn dort Wartungskosten anfallen und das werden sie, die Solarflüssigkeit zersetzt sich bei hohen Temperaturen mit der Zeit. Die Röhren werden blind oder ziehen Luft. Röhren kann man ggf. mit etwas Aufwand noch selber tauschen, aber wenn Kosten kommen, besser das geld für den Rückbau nutzen und PV drauf zimmern.

Nicht nur Mischer, eine Sicherheitsbaugruppe.

Kann die Aussage bestätigen, ST, groß genug gebaut, funktioniert auch im Winter, da ist es egal ob es draussen -10°C sind oder nicht. Durch die effektivere Nutzung der Solareinstrahlung bei ST ist sie der PV schon etwas im Vorteil. Jetzt kommt aber das dicke ABER. Große ST (>15m²) die im Winter wirklich Unterstützung leisten kann (eigene Erfahrungen 40m² 45° Süd) bringen nun mal mit sich, ab Frühling bis Herbst hat man zu viel WW was man nicht nutzen kann. Da ist dann PV im Vorteil, den Strom kann ich immer brauchen, selbst wenn ich mehr als der Eigenbedarf ist, kann ich diesen Verkaufen.
nach einem Jahr PV kann ich sagen, die PV hat die WP genau so unterstützt und im Sommer kann ich den Strom sleber nutzen zum fahren und verkaufen.

Kann ich nicht bestätigen, siehe aber Text darüber.

Ja, aber die Auswirkungen scheinen Größer als sie wirklich sind wenn man sich das mal genau ausrechnet. Zumal die vielen negativen Preise nicht auf 20 Jahre hoch gerechnet werden können, Jetzt benötigen wir ein erzwungenenes Überangebot an PV, damit sich Geschäftsmodelle dahinter rechnen können, sind die mal da, fallen die Preise sicher nicht mal so stark.

Spar dir das Geld... montiere PV. Alles unter 15m² ST ist im Winter für den A...(Popo)

Trugschluss der immer gemacht wird, dann dürftest du nur so viel Holz verheizen,, wie in der Zeit des Verbrennens nachgewachsen ist... na dann viel Spaß beim frieren. Auch wenn das Holz das gespeicherte CO2 beim verrotten frei gibt, ist die Verbrennung in viel viel viel kürzerer zeit erfolgt als beim Verrotten. Das war auch damals schon im Ungleichgewicht.

Na ja, wenn es denn billiger und universell nutzbar ist, sicher gut.

Stimmt nicht ganz, aber ja, sind noch 55% aus Kohle, aber 42% aus EE, stetig steigend.

Du weißt aber schon was eine Brennstoffzelle ist und womit die betrieben wird? Deine Aussage ist sehr widersprüchlich.

an den Kopf fas Wir können auch warten bis die Kernfusion auf der Erde funktioniert und alle Energieprobleme löst... oder wir nutzen die Kernfusion wie sie uns die Sonne heute schon bereitstellt und erzeugen damit unseren Strom und lösen Problem und verschieben nicht unsere Probleme in die Zukunft, die dann immer schlechtere Bedingen her geben wird.

Doch, mache ich schon, zu 30% aus der PV gedeckt... mit welchem Energieträger könnte ich sonst auch nur 1% selber erzeugen?

Auch so eine Aussage, ich weiß gar nicht, wann Strom billiger war als aktuell? Müsste ich mal meine alten Rechnungen anschauen. Sollten eigentlich eh alle mal online geführt werden.

Ja, da wurde der komplette m² gefördert, darum hatte ich damals mich auch gegen Dachziegel und für ST entschieden...

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Moderation: Bitte haltet den Fokus auf das eigentliche Thema. Danke.

Temperaturfühler liegt bei ca. 20€, Solarflüssigkeit bei ca. 100€.

Hat jemand von euch PVT Module in Verwendung ?

kaum ist die Sonne herausen gehts schon wieder los, ich geh dann mal Duschen derweil. Warmes Sonnen erhitztes Wasser verbrauchen.

Naja ich habe andere Preise im Kopf, 10 Liter kosten 100-130€ allein für meine kleine Anlage brauchst du zum spülen 20-30 Liter, wenn du eine größere hast noch viel mehr, dann die Pumpe zum spülen (die läuft mehrere Stunden) kostet auch einiges. und der Wartungsmensch will auch bezahlt werden. Bei meiner Anlage wären es locker über 500€, so wie ich verstanden habe, hast du eine größere, es wird mindestens 800€ kosten, also denke ich du hast dich verschrieben, da fehlt ne 0 hinter 100...