Wie es JensDecker schreibt. Das ist quasi nix. Zwar “hohe” Temperaturen, aber eigentlich fließt da nur das Wasser durch…. Das sind 300W Wärme. Wer weiss, wieviel Strom die Pumpe in der Zeit benötigt hat die Flüssigkeit durch die ST zu pumpen….
Ich mache das im Stromverbrauch der WP mit ST und WP mit PV fest.
Habe weniger Stromverbrauch für die WP aus dem Netz als mit ST. WP ohne PV Anteil ist etwa um die 30% gestiegen, verglichen 10/24 - 10/25.
Habe früher mit ST für die WP p.a. zwischen 3300-4000 kWh verbraucht. Jetzt mit PV hat die WP 4900kWh verbraucht, würde ich mit einem Verbrauch früher mit 3500kWh vergleichen. Nur das ich mit PV nur ca. 2700kWh aus dem Netz gezogen habe. Da ich jetzt keine Trennung WP und Hausstrom habe, kann ich das nur etwa sagen, aber 600kWh fehlten mir vorher im Jahr mit PV und Hausstrom.
Müsste man mal alles noch besser messtechnisch trennen mit HA... um zu sehen wie viel die WP wirklich noch von PV profitiert...
Aber kann mal sagen, im Ende zählt doch nur was hinten raus kommt...
Autarkie mit Haus+WP Nov./Dez./Jan. 49/39/32% was will man mehr.
In Geld, -800€ Stromkauf bei +800€ Verkauf dann kommen noch +100€ Modul1 dazu... mal sehen wie sich das BEV dann auswirkt, weniger Verkauf und im Winter Bezug.
Zur ST noch kurz, hatte auch bedenken, weil ST ja besseren WG hat, aber die nicht Nutzbarkeit im Sommer und Reparaturkosten sprechen aus meiner praktischen Erfahrung klar für PV.
Ich kann aus den bildern nicht erkennen, dass die kollektortemperatur +5 grad über der warmwasserspeichertemperatur war. Erst dann schaltet bei mir die pumpe ein und es wird energie vom dach in den speicher gegeben. Bei mir ist das im winter durchgehend nicht der fall, es gibt keinen ertrag.
In wie weit man sich auf die "errechnete" kwh Angabe von viessman verlassen kann ? Bei daikin split klimaanlagen ist das ne grobe schätzung, stimmt nicht mit den kwh realer stromverbrauch, der über eine smarte steckdose erfasst wird. Ich bin bei solchen werten skeptisch. Wenn viessmann auch nen wert kwh ausgibt, der rein für brauchwassererzeugung verwendet wird, kann man zumindest ausrechnen, wie viel fossile energie gespart wurde.
Laut den bildern läuft die solarpumpe, obwohl im speicher 55 grad sind und auf dem dach 47 grad. Einfrieren tut auf dem dach nix, da kann man entwarnung geben.
wie misst denn die Viessman Analge die Solar kWh? Dazu müsste ja ein Durchflussmesser verbaut sein.
Die erfindet einfach Werte. Im Ernst. Ich weiß es nicht müsste ich den Mann fragen der das mal eingebaut hat. Macht aber nur WW.
Bei Vaillant (Stand 2006) musste man in der Steuerung die Durchflussmenge konfigurieren. Daraus und aus der Temperaturdifferenz ST-Vorlauf und ST-Rücklauf berechnet die Steuerung dann die Wärmemenge.
Hier meine grafik von dieser woche. Es gab einen peak auf 35 grad im solarvorlauf. Sonst was die temperatur konstant 16 grad. Die wassertemperatur unten im speicher geht auch immer wieder mal unter die temperatur solar vorlauf. Zu diesem zeitpunkt ist die solar rücklauf temperatur aber höher als die vorlauf temperatur. Normal kommt heisses wasser am vorlauf an, der wasserspeicher wird bedient und die rücklauftemperatur ist etwas niedriger als die vorlauftemperatur. Die solarpume lief nicht, die wärme des speichers strahlt auf die rücklaufleitung aus. Ich hab auch mal die die aussentemperatur dazu genommen. Obwohl diese nicht die kollektortemperatur spiegelt sagt es doch bischen was aus. Es sind auch fast 10m vom dach bis in den keller, auf den leitungen geht trotz dämmung auch energie verloren. Bei so tiefen aussentemperaturen ist dies auch zu berücksichtigen. Im sommer geht der wasserspeicher teilweise auf über 90 grad hoch. Nur warmwasser aufdrehen ist nicht ohne, das würde fast kochend aus dem hahn kommen.
Ich freue mich jetzt, dass das auch bei mir im winter funktioniert. Der peak bestätigt das eindrucksvoll. Diese entscheidende information muss jedem der lesen kann gegeben werden. Ich habe mich geirrt. Ich will das nicht, dass jemand wegen meiner falschen Aussagen auf solarthermie verzichtet. Deshalb hier die richtigstellung.
Aber ist das der Rede wert? Also hast du damit relevante Wärmemengen, die du damit verwerten konntest?
Das eine ST grundsätzlich produziert, wenn im Winter die Sonne scheint, ist doch erstmal keine Überraschung.
Wenn das bei dir so ist, dann haben die Installateure bei dir gepfuscht. Hinterm Speicher muss ein Mischer hin, der macht aus deinen 90°C ca 55-60°C damit du dich nicht verbrühst
@alter-hase
Hallo,
vielleicht verstehe ich deine Zahlen bzw. deine Regelung nicht. So wie ich das Diagramm lese, lief die Solarpumpe in der ganzen Woche nur für einen sehr kurzen Moment, eventuell eine Stunde. Die blaue Line zeigt 16 Grad und das Tag und Nacht, also Stagnation, keine Pumpe, kein Wärmeertrag von der ST. Der kleine Sprung am 27. führte zu einer Erhöhung von Vor- und Rücklauf, d.h. die Pumpe hat um gewälzt. Da aber dein Messpunkt vom RL vom Speicher beeinflusst wird, kann die Erhöhung der RL Temperatur auch andere Ursachen haben. Letztendlich wissen wir nicht einmal genau, ob die Pumpe an war.
Bei meiner Anlage wird die ST Temperatur in den Modulen auf dem Dach gemessen. Die Pumpensteuerung vergleicht diese Temperatur mit derjenigen, die im Speicher auf der Höhe der Einspeisung gemessen wird. Erst wenn das Modul 4 Grad (einstellbar) wärmer ist als am Speichereinspeisepunkt, wird die Pumpe eingeschaltet (geringste Drehzahl). Ich hab einen Schichtspeicher und im Winter ist der Einspeisepunkt im unteren Viertel des Speichers. Im Januar hat mein Wärmemengenzähler 1 kWh errechnet, für gute 10 qm ST ist das so gut wie nix. Das ist nur meine Erfahrung und wird auch daran liegen, dass die ST im Winter oft im Schatten liegt und wir im hohen Norden kaum direkte Sonne im Januar haben.
Die Aussage "Solarthermie funktioniert auch im Winter" ist nicht falsch, aber praktischen Nutzen hat sie in meinem Fall nicht. Wer sonnige Wintertage und einen freien "Blick" nach Süden hat, wird gewiss mehr ernten können.
L.G.
Und jemand mit weniger Sarkasmusgespür würde das auch glauben. Ich jedoch nicht. Du sollst gar nichts revidieren. Die ST bringt im Winter zu wenig, um signifikant zu sein, das hatten wir in den ersten 10 Beiträgen schon berechnet. Um für den Winterzeitraum relevan zu sein. Nicht einzelne Tage. Bei einzelnen Tagen KANN sie noch was erbringen. Etwas ist besser als nichts. Sie verbraucht in der Zeit doch nichts. Sie kostet auch keine Investitionskosten, sie ist schon auf dem Dach. Nur das sollte das Thema aussagen.
Also ich habe zwei Solarthermiemodule auf dem Dach, ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass das nennenswert was bringt. Laut der Solerertraagsinformation meiner Heizung waren das vielleicht 40 kWh jetzt im Januar 26
Diese Aussage ist nicht haltbar. Ich habe für die Auswertung das große Glück, dass direkt oberhalb meiner fünf ST-Module auch fünf PV-Module installiert sind. Die ST-Module sind auf einer Gaube mit ca. 20° Dachneigung Richtung Südost (135°). Die PV-Module darüber auf Dachneigung 45°.
Nun die Quizfrage: Welches Diagramm ist ST und welches ist PV?
Als ergänzende Info: Im Januar lag der Energieverbrauch für Heizen und WW bei 1.879 kWh. Je nach dem, welches Diagramm Du nimmst, lag die ST-Unterstützung bei 11% bzw. 19% des Gesamtbedarfs im Januar.
44,7kWh oder 67,6kWh im Januar.
Das sind 2,38% oder 3,6% vom Gesamtbedarf von 1879kWh. Also wie ich schreibe: Nicht signifikant.
Deckt sich auch mit meiner Rechnung, Ersparnis 60€ im Jahr
und das, nach dem Gas teuer geworden ist, vorher noch weniger...
Upps, mein Fehler. Hatte vorher ohne WW gerechnet und falsch ins Verhältnis gesetzt.
Stromverbrauch Januar übrigens bei 894 kWh. Sind 5% oder 7,6% signifikanter? Die Antwort auf die Quizfrage bleibst Du schuldig...
Unsinn! Weder PV- noch ST-Ertrag lassen sich durch 12 mal Januar aufs Jahr hochrechnen.
Ich bleibe gar nichts schuldig. Auch 5% oder 7,6% sind nicht signifikant. Das fällt noch unter Schwankungsbreite wenn du mal einen warmen oder kalten Winter hattest.
@jogobo
darf ich raten? Rot = ST, richtig?
Du kannst dich über deine Wetterlage und Ausrichtung der PV und ST wirklich freuen. Bei mir gabs 41 kWh PV und 1 kWh Wärme aus der ST. Das ist der Lage im hohen Norden, den Wolken im Winter und der Ausrichtung der Platten geschuldet.
Die Frage, ob 2 oder 3 % signifikant sind, stellt sich m.A. nicht, wenn die Anlage vorhanden ist und auch sonst kein Veränderungsbedarf besteht. Im Sommer ist das warme Badewasser nicht zu verachten. Jede kWh hat uns der Himmel geschenkt.
Bei mir muss das Dach erneuert werden, ich werde aufgrund meiner Erfahrung aus 15 Jahren die ST gegen PV eintauschen. Bei deinen lagebedingten Werten müsste ich nachdenken, bei meinen Werten nicht.
Ich bin geneigt, an Radio Eriwan zu denken: funktioniert im Prinzip ja, aber....
L.G.
Was hat ein warmer oder kalter Winter jetzt genau mit den Erträgen von PV und ST zu tun? Wenn Du wenigstens "ein Winter mit viel oder wenig Schnee" geschrieben hättest...
Stimmt, schuldig bleibst Du die Antwort auf die Quizfrage nicht. Aber Du hättest ja trotzdem eine Vermutung abgeben können. Schließlich implizierst Du mit Aussagen wie
dass andere Formen der Nutzung von Sonnenergie signifikanter seien.
Je nach dem, für welches Diagramm Du Dich als "PV" entscheiden würdest, müsstest Du dann ja auch noch 20 Jahre zurück gehen und statt 350 Wp Module nur 200 Wp in die Rechnung einfließen lassen. Und um ganz fair zu sei, müsste man wegen des schlechteren Wirkungsgrades älterer Module bestimmt nochmal 20% abziehen.
Für Januar hieße das also 20,4 bzw. 30,9 kWh oder 2,3 bzw. 3,5% des Energiebedarfs.




