Ich muss mal messen, was dann noch an Auswurftemperatur rauskommt, das habe ich noch nicht getan.
Aktuell ist das aber schwierig, weil die Außentemperaturen wieder deutlich nach unten gehen, vielleicht Morgen tagsüber nochmal...
Ich komme kaum unter 200W, bei so geringem Wärmebedarf beginnt sie dann zu takten, wobei sie nicht ganz ausgeht sondern so auf 20 Watt.
Der Lüfter ist dann aber aus.
Ich könnte das wahrscheinlich mit dem vor den NTC geschalteten Poti verhindern, indem ich den Arbeitspunkt verschiebe, mir ist aktuell aber nicht nach experimentieren zumal es auch so ganz hervorragend läuft.
Ja, genau das ist der Fall. Eine fest eingestellte Lüfterstufe bleibt bestehen. Beim Automatikbetrieb natürlich nicht.
Die Auswurftemperatur liegt, zwischen 26 und 32°C bei jetzt 1°C AT. Schwankt natürlich durch Takten und Abtauen. Leider kann ich die Temperatur nur mit einem Digital-Thermometer vor dem Lüftungsauslass messen, in ca. 5 cm Entfernung. IR-Thermometer habe ich nicht.
Das morgentliche Aufheizen dauert ohne Nachtabsenkung zu lange. Ich werde es nächste Nacht mal mit fest eingestellter hoher Lüfterstufe versuchen. Bei Automatik regelt sich die Drehzahl immer herunter. Dann dauert es ca. 6 h, bis es im gesamten Raum warm ist (je nach AT natürlich).
Übrigens modulieren die MEL-LN bis ca. 140 W herunter (bei hoher AT, kurz vor dem Takten, gemessen mit Shelly).
Das beste ist, sich ein Digitalthermometer mit externem Fühler an die Anlage zu bauen. Den Fühler hab ich mittig im Auswurfkanal gehängt, Kanal in Richtung Wand. Eingeklebt mit Alutape.
Sowas zum Beispiel:
Ist für alle Formen von Optimierung der wichtigste Parameter.
Wenn man das wirklich weit optimieren will mit den Energieverbrauch, dann müsste man so früh wieder einschalten dass es morgens wieder hinreichend warm ist. Und das hängt natürlich von der Außentemperatur ab. Und man müsste die Anlage in einem Leistungsbereich halten, dass die Auswurftemperatur möglichst bei 30 Grad bleibt.
Die Frage beantwortet natürlich jeder anders, wie weit man so eine Anlage optimieren will.
Über 48/Stunden sind die 154kWh ja nochmal 25% weniger als bei mir, trotzdem lohnt es sich auch bei so einem teuren Strompreis.
Ich habe kürzlich erst auf 0,27€ beim Strom gewechselt, solltest du auch versuchen.
Und gestern noch 450€ vom Gaslieferanten zurück bekommen, da lacht das Herz kein Wunder, steht ja auch still seit Oktober
Wenn die Gasheizung weiterhin aus bleiben kann, gibts nächstes Jahr dann quasi nur noch die Grundgebühr zu zahlen. Das werde ich auch ein paar Jahre machen, möchte mich erstmal über einige Zeit damit versuchen.
Bei Deiner Messung hast Du doch 0° geschrieben. Ich hatte zwischen 4 und 6°. Das ist ja was anderes.
Um vergleichen zu können, hab ich Flur und Treppenhaus und auch oben beide Räume zum Schlafzimmer mit geheizt. So wie jetzt mit den Klimas unten durch offene oder herausgenommene Türen. Jetzt sind die wieder drin bzw. geschlossen. Es wird auch nur noch das Schlafzimmer geheizt. Das ist dann nochmal weniger Verbrauch. Wenn ich mit den Klimas durch bin, will ich damit auch so heizen.
Ja, bin jetzt noch im Grundtarif bei meinem Versorger hier. Für 27 Cent gibts nix Vernünftiges mehr. Werde aber auch noch wechseln, auch Gas, da sitzt noch mehr drin. Bei Gas allein kann ich schon ca. €120 Grundgebühr sparen.
Warmwasser mit geregeltem AEG DDLE 21 kW Durchlauferhitzer, auf 35° C auf LCD-Display eingestellt. Gibt für Warmwasser nichts Komfortableres. Bei uns 2 Personen etwa 500 kWh im Jahr. Das Gerät ist vor 22 Jahren gegen einen ungeregeltem ausgetauscht worden, der Defekt war. Kein Vergleich, im AEG ist Stiebel Eltron Technik.
@ulli 106m2 beheizt bei meinem Test, wobei der Heizkörper in der Küche am Regler klemmt und ich wollte die Küche deswegen jetzt nicht auseinander bauen, also war der auch nicht aktiv.
Mit Klimaanlagen beheize ich ca 85m2, wobei im Haus alle Türen offen sind außer eine im Obergeschoss, das wird irgendwie den geschlossenen Heizkörper in der Küche ausgleichen.
Alles sehr ungewiss bei mir, denn der Keller bleibt kalt, das war mit Gasheizung durch die Verrohrung nicht so.
Letztlich ist es aber überall angenehm und spart mir Geld, das war mein Hauptargument dafür
Nachtrag vom 7.1.24. Jetzt sind wieder 24 Stunden mit Gasheizung vergangen, 57 kWh, allerdings mit bedarfsgerechter Heizweise auf nun 50 m², nur in den benötigten Räumen und nicht über das Treppenhaus. Also 20 kWh am Tag weniger als gestern und vorgestern, obwohl die Temperaturen deutlich um 5 bis 6° gefallen sind. Möglicherweise wirkt sich der Temperatursturz aber teilweise verzögert aus.
@boba86 106 m² ist auch meine gesamte Wohnfläche im Haus. So schlecht ist das doch gar nicht mit dem Gasverbrauch.
Ich möchte auch mal meine Ergebnisse nach Trennung der Gasversorgung im Juli 2022 für das Jahr 2023 vorstellen.
Meine Anlage:
- Drei Mono-Split Anlagen
Infrarotheizung für Gäste-WC (600 Watt) - Beheizte Fläche insgesamt ca. 90qm Reihenmittelhaus aus 1986 mit Kaltdach. Doppelverglasung Holzfenster aus 1986. - Innentemperaturen 20°C im Wohnzimmer, 22°C im Bad, 17°C im Schlafzimmer
100l Brauchwasserwärmepumpe (55 Grad) in der Küche, dadurch ca. 19 Grad in der Küche…
Das Erdgeschoss wird bei Bedarf ab 5:00 Uhr morgens mit 12.000 BTU Anlage geheizt.
Schlafzimmer wird ab ca. 5 Grad Außentemperatur auf 17 Grad mit 12.000 BTU Anlage geheizt.
Badezimmer wird morgens und Abends auf 22 Grad mit 9.000 BTU Anlage geheizt.
Gäste-WC wird nur bei Bedarf mittels Infrarotheizung geheizt.
Gästezimmer ist ungeheizt. Bei Bedarf Heizung über Luftaustausch vom Schlafzimmer.
Für unseren zwei Personen-Haushalt hat sich die Umstellung gerechnet.
Wir haben weniger Energiekosten als 2021 für Heizung und Warmwasser.
Kleiner Nebeneffekt: Durch weniger Heißwasser geht auch der Wasserverbrauch zurück, da
bei zu langem Duschen die Temperatur den Spaß vermiest…
habs mit meiner 80L BWWP von Vaillant erst ein mal versucht: bekommt man voll. Temperierung ist schwierig.
Gerade jetzt im Winter tut man anfangs sehr heißes Wasser rein, die kalte Badewanne kühlt das Wasser schnell wieder aus, bis diese selbst auf Temperatur ist. Dann ist aber gar nicht mehr so wirklich heißes Wasser im Tank, um nochmal nachjustieren zu können. Tut sich halt nicht so viel, wenn man versucht da mit 40 Grad "kaltem" Wasser veruscht den Bottich nochmal warm zu bekommen.
Hab schon überlegt, ob ich noch einen kleinen 3.6 Kw Untertisch DLE in Reihe schalte, der da abhilfe schaffen könnte.
Grundsätzlich klappt das aber. Das letzte mal hab ichs mit der Temperierung nicht richtig hinbkeommen und hab geschwitzt wie sau, weil dann doch zu warm
Ich möchte die Nutzung meiner Hantech 12000 (wie TCL, Vivax etc - SCOP 4,0) im bivalenten Betrieb mit Ölheizung optimieren.
Ich messe nur die elektrischen Verbräuche, mir fehlt natürlich die Wärmeabgabe-Messung.
Für einen Überblick bräuchte ich eine Listung der COP-Werte im Teillastbetrieb möglichst vieler Betriebspunkte.
Weiß jemand eine Quelle für so eine typische einfache Single-Split? Muss nicht unbedingt meine sein. Danke schon mal!