Sammelthread - Erfahrungen zum Heizen mit Klima Splitanlagen

Hallo totti1001,

wow, da haben wir vom Innenleben ja die gleiche Technik. Die Datenblattwerte sind auch fast gleich. Scheint nur an den unterschiedlichen Gehäusen zu liegen. Habs eben verglichen.

Das Follow Me kommt von Midea, und Du hast die Technik der Midea Xtreme Save Pro 09, nur in anderen Gehäusen. Das ist die von Stiftung Warentest 2022 und 2023 nur für Kühlen getestete Anlage, die sich mit der Daikin den ersten Platz im Test teilt. Da würde ich mich gern mit Dir austauschen.

Mein Gerät hängt in der Küche, Größe: 16 m², Höhe: 2,28 m, 6 cm unter der Decke. Damit gibt es keine Probleme, das reicht mit den 5 cm bei Dir völlig. Auch die Temperaturregelung über den Sensor im Wandgerät funktioniert bei mir einwandfrei. Ich hatte aber den Eindruck, dass es sich erst eine ganze Zeit ein regel muss. Mach doch mal ein paar Stunden beim Heizen die Tür weit auf, wie es sich dann verhält. Unsere Räume sind ja recht klein.

Meine Anlage ist fürs Heizen mit einer Leistungsaufnahme von 70 bis 990 Watt angegeben, Deine Anlage mit 110 bis 1080 Watt. Meine Anlage geht beim Heizen im Inverter-Betrieb nur bis ca. 240 Watt herunter und taktet deshalb häufig. Hab alles ausprobiert, nichts zu machen. Das ärgert mich, hab die Anlage auch deswegen für den kleinen Raum gekauft und auf das Datenblatt vertraut und das die Werte in etwa stimmen. Sonst arbeitet die Anlage bisher gut. Kühlen hab ich probiert, ist ein Traum. Die Leistungsaufnahme (mit 110 bis 1100 Watt angegeben) geht bis 55 Watt im Inverter Betrieb zurück und der Kompressor ist quasi unhörbar. Kühlen brauche ich aber, wenn überhaupt, nur einige Tage im Jahr.

Wie weit geht bei Dir die Leistungsaufnahme im Heizbetrieb zurück und hast Du das Kompressor-Takten auch?

Nachtrag:

Zur Raumtemperatur und dem frühen Abschalten. Wenn der Raum auf 16° ausgekühlt ist und Du gleich auf 19° einstellst, powert die Anlage voll los und pumpt Wärme in den kleinen Raum und die steigt nach oben und führt zum beschriebenen Verhalten. Besser, Du erhöhst in 1° Schritten also 17, 18 und 19°, dann läuft die Anlage mit weniger Leistung. Allerdings wird nicht so schnell aufgewärmt.

Die externen Thermometer, besonders an den kalten Wänden, reagieren auch nicht so schnell auf die Lufttemperatur. Das wird also verfälscht angezeigt und braucht viele Stunden, bis die Wände sich erwärmt haben.

Ich habe seit einigen Tagen die Küchentür in Flur und Treppenhaus herausgenommen. Etwa auf halber Treppenhöhe ist noch ein Wohnbüro, dort ist auch die Tür offen, genauso ins Badezimmer. Zusammen sind das etwa 46 m². Heize von ca. 8.00 Uhr bis 23 Uhr. Die Temperatur kühlt sich Nachts überall um ca. 2° ab. In der Küche von 22° auf 20°, im Wohnbüro von 21 auf 19°. Per Timer beginnt das Heizen morgens mit eingestellten 21° am Gerät, wird nach 60 - 90 min. dann auf 22° erhöht. Erst am späten Nachmittag haben sich die 2 Thermometer im Raum auf die eingestellten 22° angeglichen, also bis auf einige 10tel °C natürlich. Das läuft alles ziemlich träge ab. Ist aber, wie der Hamburger Ditsche sagt, schön muckelig warm {green}:grinning: .

Dabei taktet die Anlage dann erst ab Nachmittags, läuft die meiste Zeit mit ca. 240 bis 500 Watt durch. Durchschnittsverbrauch in den 15 Betriebsstunden war gestern und vorgestern bei um die 9 bis 11° Außentemperatur 333 Wh, also 5 kWh am Tag. Es mussten ja nur die Verluste durch die Wände und Fenster wieder ausgeglichen werden. Wenn die Wände aber richtig durchgekühlt sind, sieht das natürlich ganz anders aus.

Bei mir ist das Altbau von 1930, teilweise mit 6 cm Isolierung. Bis zum Sonntag sollen die Außentemperaturen hier bis 7/5° heruntergehen. Mal sehen, wie das mit dem Auskühlen ist und ob ich noch länger durch Heizen muss. Hab gestern schon eine Stunde dazu gegeben, weil es kälter wurde.

1 „Gefällt mir“

@win Nicht störend, finde ich. Nur bei kleinen Lüfterdrehzahlen kriegt sie eine Resonanz. Werde dem mal irgendwann mit anderen Schwingungs-Dämpfern zuleibe rücken. Die sind recht lausig.

1 „Gefällt mir“

@ulli , vielen dank für deine Ausführungen! Das meine Vivax im Grunde eine Midea ist, hatte ich schon vermutet aber kein konkretes Midea Vergleichsmodell gefunden. Danke für den Hinweis, dadurch habe ich jetzt eine halbwegs vernünftige Anleitung bei Midea gefunden, in der einige Sachen beschrieben sind, die in der Vivax Anleitung gar nicht auftauchen. Die Vivax Anleitung ist im Grunde nur eine schlechte ins deutsche übersetzte Anleitung, dazu nur kopiert und die Seitenzahl wild durcheinander.

Wie @sebbil geschrieben hat, bringt gemischter Betrieb von Fernbedienung und App das ganze wohl etwas durcheinander. Ich hab jetzt bemerkt, wenn ich auf der Fernbedienung die Anlage anschalte und dort die Follow me Funktion einstelle, dann merkt er sich das anscheinend. Wenn ich dann über die App die Anlage ausschalte (manuell oder zeitgesteuert) bleibt die Fernbedienung aber aktiv und zeigt immer noch die Anlage als ON an. Wenn ich dann die Anlage über die App wieder einschalte, nutzt er dann aber auch die Follow me Funktion.

Zu deiner Frage mit dem Takten, ich muss leider gestehen, dass ich da noch nicht wirklich weiß, was damit gemeint ist ... sorry. Ich steht da noch ganz am Anfang und versuche gerade, das ganze etwas besser zu verstehen.

Im Moment nutze ich die Anlage nur bei Anwesenheit in dem Raum. Dazu schalte ich sie über Timer morgens um 4Uhr ein da ich um 4:30 aufstehe. Der Raum hat um 4 Uhr ca. 16-17° (Außentemperatur im Moment bei ca. 3-4°) und ich hab die Anlage auf 19° eingestellt. Auf Grund der kleinen Raumgröße und niedrigen Decke reicht die Zeit dicke, um zum Aufstehen um 4:30 Uhr die 19° zu haben. In dieser Zeit zieht sie dann aber auch rd. 1,1kw. Ausschalten tu ich sie über die Geo Funktion der App, also wenn ich rd. 1km von zu Hause weg bin, schaltet sie wieder aus.

Wenn ich nachmittags nach Hause komme, hat der Raum noch etwa 15-16° bei jetzt 4-6° Außentemperatur. Dann stelle ich sie erst auf 20° und später auf 19° zurück. Die Fernbedienung liegt dabei auf dem etwa 3m entfernten Tisch, mit der Temperatur passt das dann im ganzen Raum. Mach ich das ohne Follow me, hab ich nur ca. 17° im Raum, weil die Inneneinheit bereits 25° misst über den internen Sensor und dann ins Standby geht (heiß das so?).

Beim Hochheizen zieht sie ca.1,1kw, das geht nach einiger Zeit auf ca. 0,5kw runter, und kurz vor erreichen der eingestellten 20° sinds dann noch etwa 0,3kw. Nach erreichen der eingestellten Temperatur auf der Fernbedienung läuft sie noch eine Weile weiter mit den ca 0,3kw und schaltet dann einge Zeit später aus. Dann läuft nur noch der Lüfter der Inneneinheit ganz langsam bei 13w Verbrauch.

Unser Haus ist ein kleines 60er Jahre Haus ohne Außendämmung, 30cm Hohl-Bimsstein. Bisher wurde das Obergeschoss fast ausschließlich mit einem Kamin mit Pufferspeicher beheizt. Das UG, wo die Vivax hängt, über die verbaute (Flüssig)Gas Brennwert Therme mit Warmwasser im Durchlaufverfahren (ohne Speicher). Unser durchschnittlicher Jahresgasverbrauch der letzen 4 Jahre lag bisher bei rd.1000L/Jahr Flüssiggas für Heizung/Warmwasser.

Um die Klima effektiver beim Heizen zu nutzen also lieber mit kleinen Temperaturen anfangen und langsam steigern? Oft wird ja gesagt, lieber den ganzen Tag durchlaufen lassen aber ist das wirklich sinnvoll, wenn man fast den halben Tag nicht zu Hause ist?

1 „Gefällt mir“

@win sagt das Gegenteil. Abschalten bei Abwesenheit oder über Nacht und dann erneutes aufheizen, das sei sparsamer.

1 „Gefällt mir“

Auch vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Mit Takten ist das sich wiederholende Aus- und wieder Einschalten des Kältekompressors im Außengerät gemeint. Das verschleißt die Mechanik und verbraucht viel Strom, weil das Außengerät mit hohem Strom anläuft und sich erst nach und nach wieder auf den niedrigeren Verbrauch einpendelt. Das Gerät läuft also deutlich weniger effizient, als wenn es durchlaufen würde. Der Wirkungsgrad ist im oberen Leistungsdrittel deutlich schlechter als darunter.

Deshalb frage ich nach dem Takten und der untersten Leistungsaufnahme der Anlage. Würde die bei mir nicht auf nur ca. 250 Watt, sondern auf die angegebenen 70 oder bei dir 110 Watt zurückgehen, würde das Takten bei mir auch bei geschlossener Tür weitgehend entfallen. Das ärgert mich, auch weil bei ausgeschaltetem Kompressor nur kalter Wind aus dem Innengerät kommt. Du hast ja schon beschrieben, dass deine Anlage bis auf 0,3 kW zurückgeht und dann abschaltet. Das ist ja das unangenehme Takten, wenn sie sich nach einiger Zeit wieder einschaltet. Du kannst ja beobachten, ob die noch weiter herunterreguliert. Wenn du die Lüfter (Propeller) Taste länger als 2 Sekunden gedrückt hältst, wird die sogenannte Stummschaltung eingeschaltet. Dann läuft der Lüfter auf niedrigster Stufe, wenn das denn bei deinem Gerät freigeschaltet wurde. Die Lüftung kann man über die rauf/runter Taste auch in 1 % Schritten einstellen, nachdem man einmal die Propeller Taste gedrückt hat. Alle 3 bis 4 % hab ich dann eine Veränderung wahrgenommen. Also die Anlage an sich ist nicht schlecht. Nur eben das Takten beim Heizen.

In unseren kleinen Räumen kommt noch hinzu, dass die eigentlich viel zu leistungsfähigen Geräte bei der Temperaturregelung an der Wärmeflut ersticken und abschalten, wenn Ist-Temperatur im Raum sich mehr als 1 oder 2° von der eingestellten Soll-Temperatur unterscheiden, jedenfalls mit dem internen Sensor im Wandgerät. Der Sensor in der Fernbedienung reagiert dagegen sehr viel träger, auch weil sich die Fernbedienung selbst ja auch erstmal mit erwärmen muss. Das führt dann anfangs zum starken Überheizen, bis sich das einpendelt. Die Fernbedienung sendet alle 3 Minuten. Die Temperaturregelung über das Wandgerät funktioniert bei mir sehr gut und sensibel, besser als über die Fernbedienung. Wir heizen, bis auf 7 bis 8 Stunden in der Nacht, ja auch durch und haben nur Unterschiede von jetzt etwa 2°.

Du kannst probieren, morgens um 3.30 bis 4 Uhr die Anlage auf 18° einzuschalten und wenn du aufstehst, auf 19°. Dann sollte die Heizkurve deutlich flacher sein. Nachmittags dann ebenso, da kannst du sicher schon auf der Arbeit mit der Fernbedienung einschalten oder eben über Timer.

Wenn du täglich 8 bis 10 Stunden nicht zu Hause bist, verlierst du Wärme durch die Wände und Fenster, wenn du durchheizt. Eben durch den höheren und längeren Wärmeunterschied innen zu außen, das ist ein physikalisches Gesetz. Der Komfort ist so nur nicht gut, die kalten Wände strahlen Kälte auf den Körper aus, obwohl die Luft warm ist. Du kannst probieren, die Anlage auf 16 oder 17° durchlaufen zu lassen, damit es nicht noch mehr auskühlt, wenn es kälter wird. Die Leute sind da natürlich unterschiedlich empfindlich.

Unsere Jahresverbräuche an Wärme sind sehr ähnlich. Wir haben so ca. 900 m³ Erdgas, also 9000 kWh für die Gasheizung und ca. 500 kWh für einen elektr. Durchlauferhitzer.

2 „Gefällt mir“

[quote data-userid="1548" data-postid="163064"]

@win sagt das Gegenteil. Abschalten bei Abwesenheit oder über Nacht und dann erneutes aufheizen, das sei sparsamer.

[/quote] Ich bin der Meinung, das ist ganz individuell. Wenn die Wohnung sehr stark auskühlt, lohnt sich ein ausschalten weniger.

Kann sich ja jeder selbst ausrechnen.

Nur ein Beispiel mit meinen Werten:

Zu Bett geh Zeit 22:00 Wecker klingelt um 6:00 Uhr

1.) 8 Std Laufzeit mit 200-300 Watt: Verbrauch= Ca. 1600-2000 Watt und viel takten!

2.) Gerät war aus, benötigt 30 Min. um den Raum auf zu wärmen: Verbrauch= 800-1000 Watt ohne takten, wenn ich langsamer den Raum aufwärme noch viel weniger.

Da haben nahezu alle Hersteller noch einen technologischen Bruch. Alte Fernbedienungs-Technologie passt nicht mit App-WLAN zusammen. Hauptproblem dabei ist, dass alle IR-Fernbedienungen nur senden, aber nichts empfangen können. Man kann der Fernbedienung also technisch gar nicht mitteilen, dass die Anlage über App ausgeschaltet wurde.

Verrückt an der Situation ist, dass bis heute selbst die Premium-Hersteller das Problem nicht gelöst haben. Die müssten eigentlich alle eine neue Fernbedienungstechnologie einführen, die bidirektional ist, also z.B. irgendwas in Richtung Bluetooth. Das die Premium Hersteller das nicht mal bei hochpreisigen Anlagen umsetzen, verwundert mich sehr.

Aktuelle Situation gerade bei uns: Eine Anlage heizt seit 4 Stunden mit 200-300 Watt. Ohne Takt, weil die Türen offen sind. Mit geschlossenen Türen hätte die schon mehrfach getaktet. Warmluft hat 28-32 Grad, Lüfter läuft auf Maximum. Draußen 10 Grad, innen (für uns) angenehme 19 Grad.

Ja da sprichst du was an,schon merkwürdig das keiner es schafft eine Bluetooth FB rauszubringen.

ich hab jetzt alle daheim getrimmt die splits nur noch über die app zu bedienen,da die FB ja sobald man auch nur 1 gtad verstellt alle einstellungen sendet,somit sind voreingestellte Ausblaswinkel,econo ect alles wieder weg.

ich hoff die Anlagen halten jetzt 10jahre+, dann dürfte sich schon was getan haben in die Richtung.

Oder es wird bei uns so heiß das wir mediterranes Klima bekommen und heizen dann seküundär läuft ?

Jeder würde es schaffen. Sie haben nur keine Lust da Entwicklung (Zeit, Geld, Kosten) reinzustecken. Man denkt sich halt: wer die App nutzt, benutzt die Fernbedienung nicht. Was bei mir z.B. sogar der Fall ist. Und wer mit der Fernbedienung arbeitet, nutzt die App nicht. Ich könnte mir sogar vorstellen dass es auch wirklich auf die Masse der Kunden zutrifft. Ich kann sehr gut auf die Fernbedienung verzichten. Ich bin froh das Teil nicht nutzen zu müssen. Die sind vom ersten Tag an im Schrank verschwunden.

Das funktioniert aber nur, wenn in der App und der Fernbedienung die selben Funktionen eingestellt werden können...

Bei meiner Stylish (am 3MXM Multisplit-Außengerät) kann ich z.B. über die App keinen Komfort Luftstrom als Vertikale Luftstromrichtung einstellen, dafür an der FB keine Bedarfssteuerung (und lustigerweise ist auch die "Lüftersteuerung" irgendwie gesperrt, das geht also auch nur per App). Bei meine Perfera ist es anders, aber ähnlich ;-). Ist also aktuell absolut Kraut-und-Rüben und eine Synchronität zwischen FB und App wäre mir mehr als willkommen...

2 „Gefällt mir“

@indie

das ist natürlich richtig. Wusste ich allerdings auch nicht dass es bei anderen per App nicht geht. Bei meinen geht alles per App. Da sind manche wohl etwas faul was die Pflege von Apps betrifft.

Bei meinen 2 Midea Anlagen hab ich die USB-Sticks noch nicht konfiguriert. Die Dinger saugen gern um 5 Watt das Stück. Muss ich mal einstecken und testen, ob das hier auch so ist. Das ist es mir nicht wert. Sind immerhin 88 kWh im Jahr. Eine Einbindung in Home Assistant wäre zwar nützlich, energetisch mache ich das aber schon über die Shellys, bzw. MQTT Steckdosen. Auf irgendwelche Clouds mit Anbindung an mein Hausnetz, besonders aus China, hab ich auch keinen Bock.

Bei den Daikin Perfera ist der Verbrauch geringer und wird die App für die Bedarfssteuerung gebraucht.

Meine Vivax(midea) zieht mit dem WiFi Stick lt.Messgerät 0w wenn die Anlage aus ist, wobei es wohl eher ein Standby ist denn der WiFi Stick wird ja trotzdem mit Strom versorgt. Ich hatte mir extra einen WiFi LS Schalter verbaut,um die Vivax vom Netz trennen zu können,ist aber nicht nötig.

Messgerät kaputt. ?

Das kann so nicht sein. Eine ausgeschaltete Split-Klima zieht 1-2,5 Watt typisch ohne Funkmodul. Wenn WLAN installiert und empfangsbereit ist, braucht das auch noch einige Watt. Zumindest sind das die Erfahrungswerte von zahlreichen Anlagen.

Würde mich arg wundern, wenn Vivax das irgendwie besser kann, was Daikin, MEL, MHI oder Panasonic nicht hinbekommen.

Meine 3 Dimstal Anlagen (Midea) ziehen mit installierten und natürlich eingebundenen Wlan-Modulen je 1,2 bis 1,4 Watt im Standby.

2x "gemessen" mit TP-Link Kasa, 1x mit Sonoff

Ich denke nicht aber eventuell zu träge im einstelligen Bereich. Ist so ein Tuya WiFi LS Schalter. Kann natürlich sein,dass der erst höhere Lasten registriert.

Aber da gebe ich dir recht,von Luft und liebe läuft so ein WiFi Stick auch nicht ? aber ich denke nicht,dass das mehr als 2-3w sind. Kann ich aber nochmal mit dem ebenfalls verbauten Chint Zähler kontrollieren.

@totti1001 Ja, diese Messgeräte sprechen meist erst ab 2 - 4 Watt an. Ich habe seit Jahren einen "Energie Master Basic" von ELV, der misst zuverlässig bis 0,1 Watt herunter. Braucht aber eine Steckdose.

@ted gut zu wissen, 1,2 bis 1,4 Watt im Standby sind iO. Möglicherweise lässt sich die Cloud ja auch unterbinden. So mache ich es mit den NOUS Tasmotasteckdosen und Shellys. Auf Home Assistant hab ich von unterwegs über einen VPN-Tunnel zur Fritz!Box Zugriff. Telefonieren über die Fritz!Box, als wenn man zu Hause ist, geht dann auch weltweit, z.B. aus dem Hotel WLan oder einer ausländischen Datenkarte.

Ich beobachte seit einigen Tagen ein Effizienzverhalten durch "Feintuning" an der Midea Xtreme Save Pro in der Küche und versöhne ich mich gerade etwas :wink: mit der Anlage. (Zur Erinnerung, die erreicht ja beim Heizen, (anders als bei Kühlen) bei weitem nicht die angegebene mindest Inverterleistung des Kompressors. Dies führt, zu Verschleiß und häufigem, ineffizientem Kompressortakten in kleineren Räumen. Also der Kompressor schaltet immer wieder aus und ein. Würde die Angabe im Datenblatt mit der Realität übereinstimmen, käme es hier nicht zum Takten.)

Vor ca. 12 Tagen habe ich die Tür zum Flur und Treppenhaus herausgenommen und die Türen zum Badezimmer und dem Wohnbüro über Küche und Badezimmer steht auf, 46 m², im teilweise etwas gedämmten Altbau von 1930. Seit es kälter geworden ist, heize ich nun von 7 bis 0 Uhr per Timer, vorher 8 bis 23 Uhr. In der Nacht sinken die Temperaturen in den Räumen jetzt trotz der längeren Heizzeit um ca. 2,5°, vorher 2°. Heizbeginn ist weiterhin mit 21°, wird nach ca. 90 Min. auf 22 erhöht.

Nachdem die Wände und Fußböden nach 2 Tagen aufgeheizt waren, verbraucht die Anlage am Tag jetzt ca. 5 kWh. Man sieht das an den Grafiken unten. Die Aufzeichnungen von tatsächlicher Temperatur und Feuchte von draußen sind ebenfalls angehängt.

Bis zum frühen Abend des 8.11. befand sich der Temperatursensor an seinem originalen Platz. Danach in dem Gehäuse daneben, mit Stopfen im Schlauchende, aber nicht weiter isoliert. Zu sehen ist in der 2. Grafik, das Takten hat abrupt aufgehört.

Das Innengerät lief zuerst mit konstanten Lüfterstufen, da wurde dann die Auswurftemperatur geregelt, seit einigen Tagen läuft es mit automatischer Lüftereinstellung. Mit dieser Einstellung ist die Auswurftemperatur recht konstant 27 bis 31°, manchmal geht es auf 34 hoch. Es wird jetzt überwiegend durch den Lüfter gesteuert und etwas lauter, aber nicht störend. Da sich aber der Verbrauch bei der ca 2° kälteren Witterung kaum erhöht hat, gehe ich von einem signifikanten Anstieg der Effizienz mit automatischer Lüftersteuerung bei weitgehend niedrigen Auswurftemperaturen aus. Wenn ich mich recht erinnere, hat @win das ja auch schon beobachtet? Hier wäre dann auch der Beweis mit den Grafiken zu sehen.

Die 2 Minuten dauernden Ausschläge auf 800 Watt, sind wohl Abtauvorgänge des Außengerätes. Dann pisst es einen kleinen Schwall aus dem Ablaufschlauch. Je höher die Luftfeuchte, je mehr. So ganz ist mir das aber noch nicht klar geworden. Bei niedriger Luftfeuchte hört das ganz auf, siehe Grafik 4. Ich hab mal einen 12 Liter Eimer darunter gestellt, der lief nach einem Tag mit hoher Feucht über.

Je mehr ich an der Anlage ausprobiere, desto besser werden mir die Wirkungsweise und Feinheiten klar. Mit Holz und Kachelofen war das nicht so interessant. Ist ähnlich wie mit Elektroantrieb zu Verbrenner, das steigert auch den Spiel- und Probiertrieb. :d

2 „Gefällt mir“

@Ulli
Es gibt 2 Mideaintegrationen für Home Assistant. Eine davon läuft rein über die China Cloud, die andere benötigt die China Cloud nur zu Beginn zum Einrichten.
Midea AC LAN ist das was du suchst.

1 „Gefällt mir“

Also meine Fritz Dect200 misst an meiner Daikin mit WLAN 1,4W im StandBy.

Das ist weniger, als bisher hier so geteilt wurde. Mit 1,4W kann man gut leben. Meine Mitsubishi Heavy SRK brauchen ohne WLAN schon 2,5 W. Meine Daikin ohne WLAN 0,8W.