Hallo so habe jetzt einen kompletten Tag mit 3 Heizphasen über den Tag verteilt.
Morgens 9:00-10:30
Nachmittag 15:00-16:00
Abends 18:30-20:00
Gefühlt hatten wir die selbe Temperatur in den Räumen wie von 9:00 bis 21:00 durchheizen. Gemessen ist die Temperatur zwischen Morgen und Nachmittags um ca. 1°C abgesunken (nicht spürbar). Wichtig der Stromverbrauch der Anlage ist von ca. 2,8kWh auf 1kWh am Tag gesunken also eine ordentliche Einsparung.
Der erste Takt war für mich immer lange ca. 20-25min danach sind wir wieder bei 10-12min Takte gelandet. Aber insgesamt hatten wir nur ca. 16 Takte am Tag vorher müssen es ca. 55-60 pro Tag gewesen sein.
Wir sind zufrieden und habe unsere Einstellung für die Übergangszeit.
Bei meiner Daikin und MHI gibt es dafür auch keine Sensoren, also immer selber dran denken, die Filter alle paar Wochen man zu reinigen. Oder eine externe Filterbox bauen, wie hier schon beschrieben wurde. Da dürfte es reichen, die einmal jährlich abzusaugen.
@ulli Hallo Ulli, ja, die Montage habe ich selbst gemacht, allerdings habe ich keine Multisplit sondern zwei Singlesplit. Ich bin mit den Geräten absolut zufrieden, kosten aber auch entsprechend.
Von den Windfree Modelle gibt es mehrere Versionen, ich habe die Elite mit Scop 5,2. Ich suche dir morgen mal die Installationsanleitung raus die ich verwendet habe, weiß jetzt im Moment aber nicht ob da auch die Multisplit mit drinnen sind.
Danke für Deine Antwort @georg69 Ach, hatte angenommen, es wäre eine Multi. Zwei Single sind natürlich besser beim Scope, 5,2 sind spitze. Die Einzelanlagen haben das Mäusekino zum Einstellen der Innengeräte auch nicht.
Mir wird der Platz ein wenig eng und wirklich viel Wärmebedarf haben die beiden Räume nicht. Deshalb Multi Split. Ich denke, ich bestelle dann doch eine Daikin Anlage, obwohl die nicht problemlos als Multi sind.
Hi, ich habe die DIMSTAL Quick-Connect 12000 BTU ECO Smart Inverter 3,5kW , hat gekostet knappe 800€. Installation selbst gemacht, ist wirklich einfach, den letzten Dreher hat ein befreundeter Klimatechniker gemacht
Hier ein kurzer Erfahrungsbericht vom letzten Dezember:
Jetzt hat mich tatsächlich mal genau interessiert, wie die Kosten und Verbräuche meiner Splitklima-Anlage beim Heizen sind.
Am 2. 12.22 einem trüben kalten Tag (Nachts 1°, Tags 3°) habe ich getestet, ob die Anlage es allein überhaupt schafft unseren 60qm Wohnbereich (ca 150 kubikmeter) zu heizen.
Getestet von 0-24 Uhr, Nachts von 0-8:30 den Thermostat auf 20° gestellt und tagsüber auf 24°.
Die Heizleistung hat leicht gereicht!
Verbrauch war insgesamt 10,53kWh, sind bei 34 ct Lechwerke Strom Kosten von 3,59.
Wenn man den günstigeren PV Strom tagsüber gegenrechnet (wir haben knapp 25 kwp) kommt man auf ca TagesKosten von 2,50€
Aufs Jahr gerechnet wären das bei uns wohl um die 400€
Für mich ein absolut überzeugendes Ergebnis, natürlich ist unser Haus sehr gut isoliert (Baujahr 2016). Wie es bei einem älteren Haus ist müßte man testen.
Wenn man mit einer Batterie die Nachtkosten auf noch dritteln könnte, wäre das Gesamt Ergebnis noch viel besser, dann könnt man die Jahreskosten wohl unter 200€ drücken. Eine Batteriegröße von 10 kwh wäre minimum, besser wäre mehr als Puffer bei mehreren trüben Tagen.
Da ich ja -noch- keine Batterie habe, mache ich es jetzt so: am Tag heize ich mit der Klima, sobald es dunkel wird schalte ich den Pelletsofen ein. Der hat einen Jahresverbrauch ohne split-klima von gut einer tonne Pellets (Preis war schon mal 350€, jetzt in Dez22 eher 650€)
Wenn ich das alles schon beim Bau gewusst hätte, hätte ich mir den Kamin und den Ofen gespart und lieber eine Batterie dafür gekauft
Wir haben ein altes Haus, ungedämmte Wände mit einem U-Wert von etwa 1,1, Fenster aus den 80er Jahren mit U-Wert 3. Das klappt aber trotzdem gut, weil wir vor allem viel weniger Fläche heizen. Das Wohnzimmer hat nur 16m², die Nachbarräume werden alle vom Wohnzimmer mitgeheizt. Da muss man sich aber dran gewöhnen, dass das Bad bei 0 Grad nur noch bei 13-15 Grad hat. Das ist aber innerhalb von 3 Minuten auf 20 Grad hochgeheizt mit einem 2KW Heizlüfter.
Wenn man sich dann noch an 18-19 Grad gewöhnt, ist man im Altbau auch sehr sparsam unterwegs. Bei deinen Daten so um 0-3 Grad haben wir im Schnitt 5-6 kWh am Tag im Wohnzimmer verbraucht. Geheizt wurde nur tagsüber und auch nur dann, wenn wir im Wohnzimmer waren. Ich würde mal schätzen, so 10 Stunden am Tag. Das passt auch gut, die Anlage läuft bei 0-3 Grad typisch auf 470 Watt durchgehend.
wäre es da nicht sinnvoll die Fenster anzugehen? Ich weiß ja nicht wie der Zustand der Fenster an sich ist, aber die Scheiben selbst tauschen? Ich habe bei zwei älteren Fenstern einfach die Scheiben getauscht. Der Rest meiner Fenster war schon relativ modern. 1qm Isolierglas, 3 fach verglast liegt gleub ich beim rund 140€. Auf Maß gefertigt.
Ich habs mal durchgerechnet und es ist oft enttäuschend, wie wenig man spart. Es waren glaube ich bei unserem Doppelflügel im Wohnzimmer gerade mal 60 Euro im Jahr und auch nur dann, wenn wir recht komfortabel heizen. Dagegen rechnen sich komplett neue Fenster nicht. Wenn ich die einbauen lassen würde, wäre ich vermutlich bei 1500 Euro nur für den Doppelflügel.
Nur die Scheiben tauschen, wäre durchaus eine Option, wäre dann aber auch ein Spezialglas, weil die Gesamtdicke limitiert ist. Da hatte ich auch schonmal nachgerechnet, nur das Glas für die beiden Fensterflügel läge da bei 500-600 Euro. Wir hatten mal eine Scheibe wg. Defekt tauschen lassen, da wollte der Glaser für 2fach Isoglas inkl. Arbeitslohn 300 Euro. Wobei auch 2fach Glas schon U-Wert von 1,1 hätte statt jetzt 3.
2-fach bekommst du schon für 80€-90€ rum der qm. Ich würde es auf jeden Fall selbst tauschen. Bei meinen Fenstern war es vielleicht 2 Stunden pro Fenster. Wobei die meiste Zeit für Reinigen/entfernen altes Silikon und neues Silikon auftragen drauf gegangen ist.
Hast du da einen Online-Händler? Oder lokal bei euch gekauft? Wenn Online, hast du eine Adresse?
Wir haben Kunststoff-Fenster. Der Glaser hatte es in 15 min getauscht. Da gibts ja auch kein Silikon. Müsste mir mal anschauen, wie ich die Glasleisten herausbekomme. Dann könnte man das durchaus selber machen.
Glasdicke scheint derzeit bei 24mm zu liegen, also 4/16/4. Da gibt es glaube ich auch 3-fach verglaste. Wir haben auch noch ältere Fenster, die haben leider nur 19-20mm, vermutlich 4/12/4. Dafür würden wir vermutlich keine 3fach bekommen, wäre aber auch nicht so wichtig.
Hallo Andreas, ich habe für zwei meiner drei Klimas das Fastpipe verwendet. Vorteil, es lässt sich schnell in alle möglichen Richtung biegen und bei der Installation ist es nicht so unhandlich wie ein starres Kupferrohr. Nachteil, wenn man es verlegt muss man die Kurven fixieren, das Rohr möchte immer wieder zurück in die (fast) Gerade. Alles in allem würde ich es aber wieder verwenden.
Wir haben zwischen 2020 und 2021 alle unsere Fenster (über 10) in Eigenregie ausgetauscht und mein absoluter Tipp für die Bestellung ist die Fenster-Welten GmbH (Fenster aus Polen, Fenster günstig kaufen | Fenster-Welten-GmbH (polnischefenster24.de), lasst euch nicht vom Websitenamen abschrecken, schaut euch die google Bewertungen an, (4.6 bei 95 Bewertungen). Empfehlenswert sind die Veka Profile. Mittlerweile gibt es einen Online-Konfigurator, damals hatte ich noch per Zeichnung und Maß-Tabelle ein Angebot eingeholt. Falls hierzu jemand Fragen hat, stellt sie gern (ist etwas off-topic, daher gern per PN oder eigenem Thread)!
Danke euch für die Anregungen, das macht Lust, mich doch mal an den Scheibentausch heranzuwagen. Im nächsten Sommer...
Nachtrag: Hab gerade mal bei glass-point berechnet, was 3fach-Verglasung fürs Wohnzimmer kosten würde: 2 Scheiben zu je 111 Euro. Versand nochmal 55 Euro. Das ist irre günstig. Leider aber 32 mm dick, das passt bei uns nicht. Ug liegt hier bei 0,8.
2fach Verglasung mit immerhin Ug 1,0 würde 74 Euro das Stück kosten.
Das ist alles sehr positiv und schreit danach, es möglichst bald anzugehen.
Danke für dein Feedback. Wie hast du das dann fixiert, ich hätte da bedenken das es durch die Druckveränderungen sich immer etwas bewegt und scheuert. Eine Anlage hast du glaube ich schon fast ein Jahr damit in Betrieb, hast du hier zufällig schon mal nachgesehen?
War da bei den Rohren eigentlich eine Anleitung mit dabei mit welchen Drehmomenten die anzuziehen sind? Sind vermutlich ähnliche Nm wie bei gebördelten Kupferrohren? Hast du hier auch einen Drucktest, abgeschnüffelt etc. gemacht?
VG
Andreas
Innen sind die Leitungen im Kabelkanal verlegt und an den Kurven dann jeweils davor und danach mit den den Kabalkanälen beiliegenden Befestigungsstegen fixiert. Außen an der Wand habe ich den Strang mit einer halben Rohrschelle entsprechender Größe fixiert. Da scheuert nichts und selbst wenn, da ist ja noch die Isolierung drüber. Drehmomente sind die selben wie für Kupferrohre, die Enden vom Fastpipe sind ja auch aus Messing. Drucktest habe ich keinen gemacht, ich habe das Vakuum 4 Stunden stehen lassen und nach Inbetriebnahme mit Gasdetektor überprüft.