PVT oder PV + Wärmepumpe?

Moin,

wir stellen unser Haus von Öl auf Wärmepumpe um nun wurde uns gesagt, das PVT bei uns Sinn macht und ich hatte davon bisher noch nichts gehört daher wollte ich mir mal hier eine Meinung vlt ja sogar Erfahrungen einholen. Ich kenne bisher nur die Kombination aus PV + Wärmepumpe auf z.B. Reddit schreiben die Leute nicht so positiv über PVT soll aber in den Niederlanden schon ein größeres Ding sein allerdings ist es auch teurer und aufwendiger einzubauen als eine normale PV. Derzeit haben wir zwei sehr alte solarthermie Module auf dem Dach.

Ich bin technisch leider nicht so versiert also habt Mitleid mit mir :sweat_smile:

Hol ein PVT Angebot ein - damit ist das dann geklärt. Aktuell eher unbezahlbar.

Solathermie abreißen, PV stattdessen - meine Meinung.

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Aus welchem Grund soll PVT gemacht werden bzw wurde empfohlen? ST mit WP zu verbinden führt gerne zu einer teuren und ineffizienten Hydraulik, besser reine PV oder PVT als Quelle für die WP wenn eine schlichte LWWP warum auch immer schwierig wäre. Schreib doch bitte was zum Haus, Verbrauch etc zur Einschätzung.

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Es gibt "Nieschen" wo PVT interessant erscheint, hatte das aktuell mit begleitet.....

Klein, kein Platz und wohin mit der WP.

Da bot sich PVT an, die WP wäre unterm Dach montiert - eigentlich nice und dazu auch noch PV

Das war preislich unfassbar unattraktiv - im Sinn von unglaublich. Zumindest waren die Anbieter sich einig.

Daher
Preis erfragen - staunen
Von weiterem Anbieter
Preis erfragen - lachen :zany_face:

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Ich umschreibe es mal: Den Strom kann man immer gebrauchen. Die Wärme einer PVT nicht immer. Wenn ich nochmal PV auf mein Dach machen würde (36 Module mit 15kwp) dann würde ich 2 Module als PV-T machen. Mit diesen 2 Modulen lässt sich im Sommer Warmwasser machen, im Winter reicht es nicht aus. Aber ich würde auch keinen Platz für die PV verlieren. Aber ich würde auch die Hydraulik selber machen. Denn durch das Haus Wasserrohre verlegen, Pumpe betreiben, etc. pp. ist der Aufpreis dermaßen hoch….

Wie geschrieben wurde. Wir brauchen mehr Input. Wie groß das Dach und was lässt das zu? Wieviel soll geheizt werden. Wieviel Warmwasserverbrauch (am besten Sommer/Winter) etc. etc.
Ah, und natürlich, was der Spaß kosten soll.

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Wenn es PV Module und die Dinger mal irgendwann mit Perowskitschicht und >30% PV Wirkungsgrad gibt, könnte ich auch schwach werden unsere 20 Module Ost/West austauschen und paar PVT Module zum Spielen zu installieren :wink:

Irgendwie komm ich da nicht mit, was willst du denn mit nur 2 PVT Modulen, werden die durch die Sonneneinstrahlung wirklich so warm dass du damit Warmwasser bereit stellen kannst?
PVT-Module ist doch eher eine Art Konvektor auf der Rückseite der PV Module.

Das Modul hat also 400W el. Das sind 20%. Dazu kommen 60% thermisch. Also 1200W thermisch.

Damit erreichst du also mit 2 Modulen im Sommer 800W el. + 2,4KW thermisch.

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Gibt wohl verschiedene Bauformen und Auslegungen, was das Temperaturniveau angeht. Wenn sie als Quelle für ne WP gedacht sind und man im Sommer damit die Module möglichst kühlen will um bischen mehr Strom rauszukitzeln, dann wäre sie wohl niedriger als wenn man damit direkt WW machen will.

Hallo Jens,

ich habe Solarthermie (ST) in Westausrichtung. Beschreibung siehe hier: EFH, BJ 1950, Sanierung 2014, ca. 160 m², Göttingen - Meine Verbrauchsdaten - Akkudoktor Forum . Ich habe Westausrichtung und bin damit nicht wirklich zufrieden. Ich würde Dir also von PVT in Ost-West-Richtung abraten. WENN ich nochmal ST machen würde, dann nur in steiler (mindestens 45°) Südausrichtung. Ich habe lange keinen Preisvergleich mehr gemacht, aber ich GLAUBE, dass PVT Module wegen höherem Aufwand und kleiner Stückzahl erheblich teurer wären als PV Module. Ich kann mir vorstellen, dass PV plus simpler elektischer Heizstab vom Invest her deutlich günstiger sind und dass ST (wie vorher geschrieben) sowieso nur im Sommer, maximal noch Übergangszeit Sinn macht. Und in der Zeit machen die PV Module sowie Strom, dass man für wenig Geld einspeist. Den Strom könnte man dann auch mit 2 bis 3 kW in den Warmwasserspeicher ballern. Vom Installations-Aufwand her wäre das auch einfacher als ST mit separatem Wasserkreislauf, Pumpe, Wartung etc. Aber wie gesagt: Ich habe das nicht gerechnent, reines Bauchgefühl.

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Wäre bei mir auch reine Spielerei/Neugier/Hobby. Ich hab diesen August ne BWWP installiert, von daher kein Bedarf für ne andere WW Lösung. RHM 125 qm, Bremen - #45 von jensdecker Beim ErdwärmeDich e.V. hier in Bremen sind/waren sie wohl am überlegen, auf einem Flachdach eine PVT Anlage zu pilotieren, wo die Wärme dann genutzt würde um ein Erdsondenfeld zu optimieren. War allerdings länger nicht mehr bei Treffen und kann nicht sagen, ob der Aspekt weiter verfolgt wird.

Hast du schon ein angebot dazu bekommen?

Ich würde das vergleichen mit einfachem DIY Wärmekollektor, also ein “Netz” aus Rohren unterhalb der Panels ohne direkten Kontakt. Da schon Leitungen für Sole liegen, wär das einen Versuch wert als Wärmequelle für eine SWWP. Übrigens plane einen Wärmespeicher ein. Den kannst aufheizen, wenn die PV Überschuss produziert.

ST ist toll, bei Sonne hat man viel Wärme - total gut :roll_eyes:

Das meint, die Module werden im Sommer eher nicht gekühlt, da kein Wärmebedarf besteht.

Dieser "Nutzen" an den man so denkt - es ist eher daß die Module doch geheizt werden, da die WP die Wohnung kühlt ?

Es passt mit PVT irgendwie nie zusammen........

Dein Bedarf ist zu gering. Wenn du mit mehr Leuten in einem Haus bist, oder einen Pool hast, hättest du es wahrscheinlich.

Also rein anlagentechnisch ist eine PV-Anlage m.E. deutlich einfacher zu handhaben, als eine Solarthermieanlage. Du mußt keine wasserführenden Leitungen dicht kriegen und halten, du musst dich nicht um Frostschutz kümmern oder um irgendwelche Ablagerungen, die durch Wasserzusätze insbesondere im Sommer bei Stagnation auftreten können.
Ein Elektrokabel ist da deutlich einfacher handhabbar.
Und Strom ist universeller nutzbar als Wärme.

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Am Montag schaut sich der Elektriker alles an wie und was Sinn macht, der Tipp mit PVT wurde uns vom ansässigen Heizungsbauer gegeben uns das auch mal anzuschauen. Ich hatte mich vorher eigentlich schon auf die Standard Kombination aus Wärmepumpe und PV eingestellt aber hatte auch wenig Erfahrungsberichte mit PVT gefunden da dachte ich ich frage mal hier.

nächste Woche habe ich dann vom Elektriker neue infos vlt sagt der mir ja auch es wäre quatsch muss ja auch finanziell sinnvoll sein.

Daß es dem Heizungsbauer gefällt, kann ich mir gut vorstellen :wink: Hat er das bei Euch in der Ecke schon mal umgesetzt, so daß Du da nach Erfahrungen fragen könntest?

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Mittags um 12 Mitte Juni…

Oliver

Exakt. Sollte also im Sommer ausreichen. Mehr wäre zuviel.

Ich sag mal, nö. Solarthermie hat halt die blöde Eigenschaft, daß da schon bei mittlerer Bewölkung, wo PV noch nennenswerte Erträge bringt, gar nichts mehr kommt.

4 Kollektoren sollten es wohl schon sein.

Oliver