Projekt 110kWh / 16kWp Inselanlage

Ist richtig. Wir haben jedoch keine nutzbare Fassadenfläche nach Süden, jedoch 1300m² (nicht zusammenhängende) Gartenfläche. Es ist halt immer individuell die beste Lösung zu wählen :slightly_smiling_face:

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Hallo voltmeter,

ich habe bei mir auch so eine konstruktion. Ein Victron RS6000 als “Hauptwechselrichter” und einen MP2 8K dahinter um mehr power zu haben (einphasiges system).

Der MP2 wird ebenfalls dynamisch ein-/ausgeschaltet um strom zu sparen, die meiste zeit reicht der RS6000 aus und der MP2 kann ausgeschaltet werden.

Der MP2 wird über Dbus gesteuert, ich hab hier schon mal was geschrieben: Effizienzsteigerung von Victron Anlagen mit NodeRED Steuerung? - #4 von erri .

Der multiplus läuft bei mir im “Assisting Mode”, da gibt es das problem nicht, dass er mit voller leistung läuft oder “versehentlich” die batterie lädt.

Damit das funktioniert, ist am ausgang der RS6 der CT-Stromsensor des Multiplus angebracht. Somit erkennt der Multiplus die ausgansleistung vom RS6 als Last. Der “Input Current Limit” des MP2 ist auf 21A eingestellt, damit unterstützt der MP2 ab einer leistung >= 4500W.

Gruß

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nicht schlecht wäre auch bei mir möglich und dann hätte ich den sunny island endlich los
(nicht weil die hardware schlecht ist sondern die software, um genau zu sein dieses dumme -1v ladeverhalten welches mir alles durcheinanderbringt)

praktisch beim rs6000 ist auch der mppt an den ich zusätzlich zb eine fassaden pv anbinden kann die gesamt ladeleistung von 100a reicht für den winter aus. im sommer ist das ja eh egal wenn die hälfte nicht genutzt wird

der rs6000 lädt aber schon über einen 230v wr in den akku bis zur ladeschlusspannung die das bms ihm mitteilt und fährt dann die frequenz hoch?

im mp2 konnte man das im assistant einrichten das funktioniert auch sauber

Das sollte auch mit deinem Sunny Island funktionieren. Wenn du aber eh einen anderen Wechselrichter haben willst, so kann ich den RS nur empfehlen…

Ich habe zwar (noch) keine AC gekoppelte wechselrichter, aber im datenblatt heißt es: “Max. AC-gekoppelte ladeleistung: 5000W”, “frequency-shift” kann er auch…

Allerdings hat meiner keine MPPT’s, was du meinst ist der “RS Inverter Smart Solar”, den gibts mit einem oder zwei MPPT tracker (ist also ein hybrid-wechselrichter).

Ich habe den “RS Inverter Smart”, das ist ein reiner Inselwechselrichter, hat also kein AC-Input.

Übrigkens kann man die steuerung des multiplus auch anders realisieren (d.h. nicht über Dbus): Modbus, Mqtt oder Node-Red.

Gruß

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Allerdings hat meiner keine MPPT’s, was du meinst ist der “RS Inverter Smart Solar”, den gibts mit einem oder zwei MPPT tracker (ist also ein hybrid-wechselrichter).

Das ist so nicht richtig.

Beide, sowohl der RS als auch der RS SS haben keinen AC-In Eingang. Und beide sind in der Lage, einen auf den AC-Out gekemmten kleinen Einspeisewechselrichter, per Frequenzverschiebung, abzuwürgen.

Es sind also beides reine Inselwechselrichter, die bei Kontakt mit dem “Netz” von uns gehen würden.

Es wurde nur, der bei Inseln übliche separate MPPT, beim RS SS mit eingebaut. Deine Bezeichnung als “Hybrid” ändert also nichts an der Tatsache, das es beides Insel-WR sind.

soweit ich weiß können die mittlerweile auch am netz betrieben werden, entsprechende zertifikate gibt es da.

@Uschi: Ups, du hast recht, ich hab da was durcheinander gebracht.

Der hybrid, den ich erwähnt habe, heißt “Multi RS Solar”. Der hat MPPT, einen AC-Eingang und ein transfer-relais (man könnte sagen das ist ein Multiplus mit MPPT).

Die beiden “Inverter RS Smart” und “Inverter RS Smart Solar” sind inselwechselrichter.

Gruß

Das betrifft NUR den Multi RS …

Der ist sozusagen eine abgespeckte und deutlich sparsamere Version des Multiplus. Vor allem zwischen 1 und 5 kW ist er um Welten effizienter als MP2 und endlich auf Augenhöhe mit den alten Studer XT… Nur im unteren Bereich <300W hat er noch etwas Nacholbedarf.

oh man bei victron hat man echt 0 durchblick :grin:

hier mal ein gutes beispiel wie das seplos bms bei mir immer versagt. immer.
nach über einem monat ohne volladung
(korrektur die letzte voll ladung war 6 nov also vor fast 2 monaten)

akku 1 und 2 sind seplos v1 ohne balancer
im akku 1 habe ich 2 zellen die sich etwas stärker als der rest entladen im akku 2 sind alle zellen in ordnung normaler drift
ich habe bei den seplos bms einen externen passiven balancer dran aber dieser kann eben keine zellen aufladen und ist praktisch unnütz

ab akku 3 alles jk bms mit active balancer, keine probleme akkus sind nach kürzester zeit unter 10mv und das nach über nem monat ohne voll ladung

nach diesem erneuten versagen wird es jetzt endgültig gegen ein jk ausgetauscht

bye bye seplos, ich werde es bestimmt ganz doll vermissen...

und hier das jk
achtet auf den akku 6 da ist auch irgend ne schwache zelle drin

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zum soc
alle seplos und jk bms sind nach strom und spannung kalibriert
aber der soc wird von allen seplos und jk bms intern per software gewürfelt und dann als soc ausgegeben.
quasi komplett nutzlos
das ist so lächerlich, da lohnt es nicht mal screeshots davon zu machen.

der diy bms shunt(von stuart pittaway) lag wie immer nur 5-6% daneben
nach 2 monaten ohne volladung ein sehr guter wert wie ich finde

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Das ist ja nun nicht wirklich was Neues - im Victron-System ist da der Smart-Shunt halt das Maß der Dinge :slightly_smiling_face:

bringt bei mir leider nichts weil der sunny island den soc als canbussignal erwartet.

habe den victron shunt aber trotzdem, also das metallteil den rest macht die diy bms platine sonst wäre ein soc basiertes steuern unmöglich und der sunny island würde öfters einfach mal so ausgehen weill die 5% soc unterschritten wurden obwohl der akku noch 30% hat :sweat_smile:

Das kann ich nicht bestätigen. Hier sieht man die beiden SOC Werte vom Smartshunt und dem SEPLOS SOC (SEPLOS SOC gemittelt über alle 6 Akku-Packs) aus den letzetn 90 Tagen

Und hier die Werte aus 90 Tagen von vor drei Monaten:

Die krassen Ausreißer nach oben oder unten waren meine Fummeleien am System. Aber man sieht, die Abweichung Batterie-SOC und Smart-Shunt SOC sind eher gering.

Wo die Messung der BMS voll daneben liegen kann ist wenn die Stromaufnahme pro BMS um 0,8 - 1,8A liegt, da liegt genau die vom Hersteller angegebene Messungenauigkeit.

Wenn wir in unserem Haushalt im Inselbetrieb also um die 250W Grundlast haben, und das über einen langen Zeitraum, dann liegt die Stromaufnahme pro BMS bei uns bei ca. 0,8A und dann kann es beim BMS zu Messfehlern und Abweichgungen gegenüber dem Smart-Shunt kommen.

Also bis auf dass Seplos es auch mit der aktuellen Firmware für das V3 nicht hinbekommt eine vernünftige Float-Spannung einzustellen (ein Parameter um eine Floatspannung einstellen zu können fehlt nach wie vor) würde ich Seplos an der Stelle jetzt nicht verteufeln.

hat es immer noch keinen aktiven balancer?

ich habe meine erfahrungen mit seplos und dem technischen support gemacht, die waren alle negativ.
die softwareabteilung war sogar hochgradig inkompetent.
werde deren zeug weder kaufen noch weiterempfehlen.

es kommt bei mir immer zu massiven abweichungen weil ich nachts öfters unter 1a pro bms bin.
da bekommt es keins hin den soc vernünftig zu messen.
und das wird auch mit dem seplos v10 oder jk v30 so bleiben

Ich fahre seit jahren nach dem Spannungswert der batterie ich weis das 50,4 V Spannung ca 5-8% SOC wären und 55,2 V wären bei meinem Akku 100% den Deye 20k hab ich genaus so eingestellt fertig das läuft wunderbar und es macht genau das was es soll am Tag die PV Aufnehmen was nur geht und nachts aus dem Akku ziehen der Rest wird aus dem netz geholt da ich ne WP hinten drann hängen habe.

Das Problem ist, wenn der Wechselrichter sich am SOC des BMS orientiert und zu früh abschaltet. (Weil der Wert nicht stimmt).

Als max Akkuwert kenne ich 54,4V bei LiFePo

Ich hatte mal für 8s diese Werte als passend genommen:

Spannung LiFePo und Ladezustand SoC

Nachtrag:

Achso:
bei 3.45V per Zelle 55.2v
Bei 3,4V per Zelle 54.5v

Im Link ein paar Post drunter
(Wie aussagekräftig ist die Spannung einer LiFePo4 - #8 von paddy72 - Akku, BMS und Ladegeräte - Akkudoktor Forum

100% geladen bei Ruhespannung wäre da 3,4V pro Zelle.

Ich denke man muß da nicht drüber gehen, wenn man vorsichtig sein will und mit immer geringerem Strom lädt. Dann landet man bei ca 95% SOC bei 3,4V und 0.05C

(Wie aussagekräftig ist die Spannung einer LiFePo4 - #3 von r-l - Akku, BMS und Ladegeräte - Akkudoktor Forum

Die Datenblätter erlauben meißt 0,5C bis Voll.
Bei Kälte und Wärme war das wohl zu reduzieren
(Eve datenblatt?)

ja ich fahre nun seit jahren 3,45 pro Zelle das läuft gut das ist nicht zuviel, kann ja jeder machen wie er möchte.

dieser dezember war einfach der hammer und das erste mal mehr ertrag als im november davor

22kwh pv ertrag pro tag im schnitt auf den ganzen dezember.

einiges konnte ich diesen monat in der splitklima verheizen das maximum waren 14kwh/24h bei -10°C

verbrauchsdaten sind hier zu finden

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