Planung - Hauskauf - Multisplit Klimaanlagen - alte Ölheizung raus - PV Anlage aufs Dach

Ich bin auch nicht der Meinung, dass es klug ist im Winter den Keller mit einer Brauchwasserwärmepumpe zu kühlen!

Das macht die alte Ölheizung umgekert, sie heizt den Keller mit kostenloser Verlustwärme.

Im Sommer mag das ja gehen.

In meiner Firma ist mal der Wasserzähler eingefrohren, weil ich das mit der Dämmung der Heizungsrohre übertrieben hatte. Bei Tauwetter hat dann das auslaufende Frischwasser die Öltanks aufschwimmen lassen. Ein grösserer Umweltschaden ist nur ausgeblieben, weil die Tanks zum Reinigen leer waren. Das Öl war gerade in Reservetanks in der Garage.

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@wibbing Lt. Datenblatt Daikin liefert diese Kombi: FDXM25F9 + RXM25R,

bei -15°C 1,9kW Heizleistung bei 0,88kW elektrischer Leistungsaufnahme was nach Datenblatt einem COP von 2,2 entspricht.

Woher stammen Deine Informationen? Hast Du selber Klimaanlagen im Haus verbaut?

Wenn Du das komplette Haus mit Split-Klima beheizen möchtest bedenke das es in der Heizphase zu einer deutlichen Geräuschentwicklung durch das Abtauen kommt. Ist in Schlafräumen deutlich wahrzunehmen und wird sich je nach Wetterlage (Luftfeuchtigkeit) einige mal in der Nacht wiederholen. Die sonstigen Betriebsgeräusche halten sich jedoch in Grenzen und stören mich persönlich nicht. Auch zu beachten sind die Außentemperaturgrenzen der Anlage, bei meiner Anlage -15 Grad. Gibt auch welche bis -25 Grad.

Nutze für die smarte Anbindung über WLAN MelCloud von Mitsubishi, was auch gut funktioniert. Kann im übrigen bei Tibber zur Optimierung genutzt werden.

Heize seit zwei Jahren ausschließlich mit den Klimas (Haus Bj. 66) und komme damit gut zurecht. Die Klima - Innengerät sind über der Türen platziert, da so keine Stellfläche verloren geht. Hatte gelesen das man das nicht unbedingt machen sollte, aber es funktioniert gut und ich würde es wieder so machen.

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Wenn die Ölheizung rausfliegt, wird doch der Kamin frei. Kannst du nicht die Warmluftführung durch den Kamin zu einzelnen Zimmern machen? Ich habe aktuell 3 Single-Split im Einsatz. Ölheizung als Backup und wenn es doch mal -15 Grad hat. Aber wenn die Tanks leer sind, werf ich sie raus. Dann kommen Lüftungsrohre durch den Kamin und erreiche damit mal locker 5 Zimmer.

Die Gasheizung hat einen AT-Fühler und passt die Vorlauftemperatur anhand der eingestellten Heizkurve an.

Wie schon geschrieben wurde, die Werte sind weit weg der Realität. Bei -10 Grad haben viele Wärmepumpen noch einen COP von 2 und mehr. Auch die Leistung ist noch ordentlich verfügbar. Meine Split-Klimas mit 2,5kW Nennleistung haben bei -10 Grad noch 2,2 kW. Eine Cold-Region mit 4kW hat diese auch noch bei -25 Grad.

Klar kann man immer überlegen, eine Öl- oder Gasheizung als Alternative einsatzbereit zu halten. Es ging mir nur um die falschen Werte.

@thomas0815 Eine Luftführung durch den Kaminschacht, an dem vorher der Ölbrenner hing? Riecht bestimmt gut. Außerdem überträgt man damit fein Geräusche und oder Gerüche aus dem einen in den anderen Raum und hat allen in angeschlossenen Räumen eine einheitliche Temperatur.

Würde ich Abstand von nehmen.

Es sei den man schubst die einzelnen Gas- und Flüssigkeitsleitungen der diversen Single- oder MultiSplit dadurch. Für Luftkanäle sind die meisten Kaminzüge zu klein. Außer man wohnt im Schloß und könnte im Kamin auch einen Ochsen grillen.

Bei uns war man mit Kaminzügen echt freigiebig, aber die bewegen sich alle im Bereich 120/140 * 200/220mm

@thorstenkoehler

da kommt schon ein Lüftungsrohr rein :-p Das klappt sogar einwandfrei. Mit dem Ölbrenner läuft es ja nicht anders. Da geht es natürlich durch Lüftungskanäle und nicht durch den Kamin. Aber mit einem Lüftungsrohr sehe ich da kein Problem. Und irgendwelche Gerüche haben sich auch nicht verbreitet. In meinem Räumen riecht es normal auch nicht. Frischluft wird aktuell im Wohnzimmer angesaugt. Die Luft kannst du zusätzlich noch filtern. Also Staub reduzieren. Den Kamin natürlich vorher checken. Ob geeignet. Für Leitungen usw. kann er natürlich immer verwendet werden. Was es auch einfacher macht eine Fußbodenheizung nachzurüsten.

So ich habe mir jetzt noch mal ausgiebig Gedanken zu der ganzen Thematik gemacht. Gestern Abend habe ich eine weitere Stunde mit meinem Installateur zusammengesessen und auch noch Dinge besprochen.

Dabei rausgekommen ist folgendes:

Ich habe die aktuelle Konstellation oben Links aufgeführt auf dem ersten Bild. dort sieht man das aktuell nur die ölheizung in Verbindung mit den Heizkörpern betrieben wird. Nun soll im ersten Schritt alles was an Dämmung möglich ist sprich oberste geschossdecke dämmen eventuell die Fußböden im Erdgeschoss neu dämmen und falls möglich eine einblasdämmung ins mauerwerk.

Im nächsten Schritt wäre dann geplant die heizungsrohre und wasserversorgung neu zu verlegen da sie aktuell teilweise senkrecht nach oben ins darüberliegende Geschoss laufen und sie unterputzt zu legen. Im Zuge dessen wäre dann auch meine Idee die unterschiedlichen alten Heizkörper eventuell gegen neuere und auch größere Heizkörper auszutauschen welche gleichzeitig durch die dann größere Dimension eine niedrigere vorlauftemperatur zu lassen wenn ich das ganze nun richtig verstanden habe. Ebenfalls werden alle Wände neu gemacht und wenn ich schon dabei bin neue Steckdosen oder ähnliches zu platzieren dann werde ich auch in unmittelbarer Nähe aller Heizkörper ebenfalls eine Steckdose platzieren um die Heizkörper zukünftig mit Lüftern auszustatten.

Ebenfalls geplant ist eine photovoltaikanlage auf dem Dach, welche mir nicht nur als smarthome-fan den nötigen Strom liefert, sondern gleichzeitig die geplanten klimageräte (multisplitgeräte) während des großteils des Jahres mit selbst produzierten Strom versorgt. Zusätzlich falls es die baulichen Gegebenheiten zulassen planen wir oben im hauptbad eine Fußbodenheizung zur integrieren.

Da ich den großteil des Jahres die alte ölheizung welche dank eurer Kommentare und Anmerkung erscheinbar doch nicht rausfliegen muss nicht einschalte sondern nur weil wirklich kalten außentemperaturen, brauche ich ja einen warmwasserspeicher. Hier war mein Gedanke dann einen pufferspeicher in den Keller zu setzen welcher in Kombination mit einem heizstab für das warmwasser im Haus sorgt und da kenne ich mich jetzt noch nicht so gut aus aber vielleicht an kälteren winterabenden oder für die Nacht die hier gespeicherte Energie auch an die Heizkörper weitergeben könnte. hier bin ich mir allerdings unsicher, da ich nicht weiß ob nicht dafür dann anderer wärmeerzeuger konstant laufen muss.

Durch die zahlreichen Tipps ist es ja scheinbar doch noch möglich auch über 30 Jahre alte ölheizung als hybridlösung in der Zukunft weiter nutzen zu können indem man sich die passenden ersatzteile schon heute zurücklegt und auf Reserve kauft.

Sollte dann irgendwann in der Zukunft die alte ölheizung wirklich den Geist aufgeben war meine Idee für die wirklich begrenzten Tage dann im Jahr wo die Temperatur um 0° oder niedriger ausfällt einen Holzvergaser als wärmequelle zu nutzen da wir ein unmittelbarer Nähe einen waldabschnitt haben und er ländlich wohnen werden wo ich damit rechne dass ich mir für diese Tage einen holzvorrat im Keller oder sonst wo anlegen könnte.

Hier würde ich gerne eure Meinung hören welche kostengünstige Alternative dann als hybridlösung sprich klimaanlage plus eine weitere wärmequelle für die kalte Jahreszeit die optimale Lösung ist.

Zu guter Letzt und das ist für mich im Moment meine größte Schwierigkeit weil ich nicht weiß wie klimaanlagen wirklich die Wärme oder auch die Kälte durch die Räume bringen habe ich ein Bild vom grundriss und den von mir angedachten Positionen der klimaanlagen mit hochgeladen. Hier würde ich mich freuen von euch Rückmeldung zu bekommen und gegebenenfalls verbesserungsvorschläge oder Optimierung.

Vielen herzlichen Dank noch mal an alle hier die mir mit super Tipps und Ratschlägen zu unserem Vorhaben geantwortet haben. Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit euch und denke es ist immer sinnvoll sich im Vorfeld bestmöglich zu informieren und dann die Möglichkeiten abzuwägen.

Bei mir geht ein Abflussrohr durch den Kamin. So leise hattet ihr es noch nichtmals als Kinder als noch Windeln getragen wurden!

Das kommt immer darauf an, was du ausgeben willst.... KÖNNEN tust du alles, nur ob das Sinn ergibt....

Wie geschrieben, du tauschst ja letztlich JEDES Rohr und JEDEN Heizkörper aus. Du lässt die Wände neu schlitzen für Elektrik, du machst mehr oder minder eine vollständige Kernsanierung des Hauses und mit Dämmung.

Wie dick willst du dämmen? Wenn du, ich sage einmal grob, deine Wände dämmst, die Decken dämmst, die Böden dämmst, dann hast du nachher einen so minimalen Heizbedarf, dass jegliche wasserführende Heizung wie Perlen vor die Säue ist. Selbst eine Fußbodenheizung ergibt dann keinen Sinn mehr, da du die Böden gedämmt hast nehmen die dann Raumtemperatur an. Mit Heizkörpern sähe das nicht anders aus. Ich würde mir das ersparen, auch aus dem Gesichtspunkt heraus, dass bei defekt wieder Wasser austreten kann und Schäden verursachen kann und eine wasserführende Heizung, in dem Szenario, nicht besser heizen würde, als ein paar, salopp gesagt, Elektroheizkörper oder 200W Infrarotheizkörper.

Was soll bei einem Raum mit z.B. 20cm Dämmung außen abkühlen?

Andersherum: Du dämmst das Dach und lässt das machen und das kostet 30 000€. Was meinst du wie lange du mit Klima-Splitgeräten da oben heizen kannst, bis sich das in irgend einer Form amortisiert hat? Sicher ewig.... Kühlen kannst du mit den Dingern auch. Am Tag leicht kühlen, nachts Fenster auf. Bei so etwas (vollständige Hausdämmung) würde ich auch ein vollständiges System nehmen. Eine Wohnraumlüftung mit Wärmepumpe kombiniert, die im Sommer kühlt und im Winter heizt. Bedarfsgerecht Raum für Raum und mit Außenluft.

Wenn du wirklich warme Füße haben willst, dann lass dir eine Elektrofußbodenheizung einbauen dünn unter den Fliesen und schalte die bedarfsgerecht ein.

Nun willst du noch eine zusätzlich Lösung haben für die schlechten Tage:

wasserführender Küchenofen! Damit kann man kochen, backen, Warmwasser bereiten, Heizung unterstützen und gerade dann wenn es draußen kühl wird ist die Konvektions- und Strahlungswärme erwünscht. Mittags anwerfen bis abends, ausgehen lassen. In der Zeit ist Warmwasser warm, Heizungspuffer aufgeladen, die Wärmepumpe macht gar nichts. Hättest du jetzt wie ich oben schrieb eine Lüftungsanlage, könnte man die da dran anschließen und mit dem einen Ofen heizt du das gesamte Haus mit. Bestehende Heizungsrohre und alles so lassen wie es ist. Optimieren und einstellen.

Problem: Muss natürlich einer zu hause sein, der ihn betreibt und nachlegt. Aber sonst würde man auch keinen Küchenofen nehmen sondern was mit automatischer Beschickung.

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Bei mir war die PV auf jeden Fall das Erste was ich umgesetzt habe. Weil meine Klimas vom ersten Tag an zum großen Teil dann mit PV gelaufen sind. Also mit dem Ertrag. Heute kommt z.B. mehr rein als meine Klimas Tagsüber verbrauchen.

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Im Übergang. Aber nicht im Kernwinter. Im Kernwinter ziehst du aus dem Netz. Wenn er das mit einem Holzofen verhindern kann: Umso besser!

Kommt auch darauf an, wie hoch der Grundumsatz ist. Bei uns rentiert sich eine PV schon deshalb, weil wir einen Grundumsatz von ca. 10kWh am Tag haben.

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@roterfuchs

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich muss aber vielleicht noch mal ein paar Dinge klarstellen die mich aktuell verunsichern.

Da ich leider zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Unterlagen habe zum energieverbrauch des Hauses nur eine grobe Schätzung vorliegt zwischen 250 bis 300 kilowattstunden, wäre grundsätzlich meine erste Herangehensweise die aktuelle ausgangssituation zu analysieren sprich die heizlast der einzelnen Räume zu bestimmen/ zu berechnen.

Dann noch mal zur Dämmung des Hauses... Das Dach als solches ist das einzige mir bekannte welches durch eine einblasdämmung gedämmt wurde.

Von mir selbst geplant dadurch dass der dachboden zu niedrig ist zum wohnen diesen zur oberen geschossdecke ebenfalls zu dämmen.

Dadurch dass ich nicht weiß was ich im ersten OG unterhalb der teppichböden befindet, und ich nur weiß dass es eine holzdecke ist, ist die bisherige Planung so, den aktuellen Zustand auch hier zu verbessern und gegebenenfalls eine andere Schüttung oder sonstiges mit einzubringen und durch im Kreuz verlegte USB Platten oder fermacell trockenestrichplatten wieder neu aufzubauen.

In dem Haus in dem wir aktuell wohnen wurde die kellerdecke auch nachträglich mit 15 cm styroporplatten gedämmt was zumindest für meine Wahrnehmung keinen Unterschied gemacht hat. Aus diesem Grund und der niedrigen deckenhöhe (Gewölbedecke) ist zumindest zu Beginn keine Dämmung der kellerdecke geplant.

Und nun zu dem wichtigsten Teil wo ich denke dass wir uns vielleicht falsch verstanden haben, es ist nicht möglich ohne Verlängerung des dachstandes eine außendämmung anzubringen was für uns bedeutet dass eine außendämmung nur in Frage kommt wenn eine einblasdämmung möglich ist. Ist dies nicht möglich sind es dem Baujahr geschuldet um die 1900 keine gut gedämmten außenwände.

Für mich kommt das ganze Vorhaben auch nicht wie eine komplette kernsanierung vor da nur teilweise elektroleitungen dazukommen und mit Sicherheit auch nicht 100% der wasserversorgung komplett neu gemacht werden.

Wir hatten auch überlegt die kompletten Fenster gegen neue doppelt verglaste Fenster auszutauschen. Jedoch wurde uns hier mehrfach davon abgeraten diese Maßnahme bei einem so alten Haus durchzuführen, ohne die außenwände ebenfalls zu dämmen.

Was für mich aktuell das größte Fragezeichen ist, ist logischerweise die Tatsache ob ich die außenwände durch eine einblasdämmung dämmen kann. Das kann ich allerdings erst überprüfen sobald uns das Haus wirklich gehört und ich eine probebohrung machen kann.

Und für mein Verständnis ist davon sehr stark der wärmebedarf der einzelnen Räume zukünftig abhängig.

Das heißt selbst wenn ich eine außendämmung in Form einer einblasdämmung vornehme, kann ich vielleicht den energiebedarf des Hauses mit den anderen geplanten Maßnahmen doch maximal vielleicht auf die Hälfte des aktuellen energiebedarfs reduzieren. Sprich mit 150 kilowattstunden energiebedarf und der informationslage die mir zur Verfügung steht ist es dennoch nicht ratsam in so einem Haus eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zu installieren. Korrigiere mich da gerne wenn ich falsch liege.

Kommen wir nun noch zu den verständnisfragen deiner Antwort:

Du meinst mit deiner Aussage elektroheizkörper oder 200W Infrarot Heizkörper wahrscheinlich die klimaanlagen korrekt?

Dann kann ich mit der wohnraumlüftung mit Wärmepumpen in Kombination zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich viel anfangen. Wie funktioniert das System genau und wo soll die warme Luft angezogen werden um diese in die Räume zu bekommen? Muss dafür in jedem Raum eine kernbohrung gemacht werden und wo laufen die lüftungsrohre lang??? Kenne mich mit dieser Kombination absolut gar nicht aus und habe auch noch nicht so viel im Internet darüber gelesen.

Der Ratschlag mit der Elektro Fußbodenheizung finde ich grundsätzlich sehr gut. Ich habe auch einen Bekannten der selbst mal an einer elektrischen Fußbodenheizung gearbeitet und sie entwickelt hat. Allerdings ist diese nie zur marktreife gekommen. Welchen Hersteller kannst du da empfehlen und wie sieht es mit dem energiebedarf solch einer Fußbodenheizung mit Elektro aus?

Zu guter Letzt. Wofür ist der wasserführende küchenofen ein Synonym? Meinst du an der Stelle den von mir vorgeschlagenen Holzvergaser? Und welchen Ofen meinst du jetzt genau im unteren Teil deiner Nachricht? Den specksteinofen der im kaminzimmer steht oder den Holzvergaser den ich oben vorgeschlagen habe?

Und das mit der automatischen Beschichtung habe ich auch nicht verstanden :slight_smile: oder war auch das von dir nur als Joke meint dass jemand Holz nachSCHICHTET?

Dadurch dass ich überhaupt keine erfahrungswerte habe wie nach so einer Sanierung der wärmebedarf aussieht habe ich halt Angst davor dass durch die eventuell fehlende außenwanddämmung ich hinterher das Haus nicht wirklich warm bekomme.

Und so wie es sich bei dir anhört ist das Haus nach den von mir geplanten Maßnahmen ein passivhaus sondergleichen :smiley:

@roterfuchs

Wann ist denn Kernwinter? Die Spitzen im Bezug waren die Wallbox. Das ist die PV vom Carport. Wir haben Februar.

Das ist unsere "Hauptklima". Erdgeschoss, alles schön offen. Wohnzimmer, Esszimmer, Küche.

Es ist sehr schwer einzuschätzen weil das, was dir vorgeschlagen wird und das, was der IST-Zustand ist, nicht nachvollziehbar sind. Daher sind Maßnahmen und Heizungsfragen in der Art womit du heizen willst davon abhängig was überhaupt geht, aber auch was du ausgeben willst. Du kannst auch ein Haus von 1900 kernsanieren. Es kostet dann halt vielleicht mehr als der Kaufpreis des Hauses. Dann kommt es darauf an was du selber machst und was du machen lässt. Alleine Fliesen legen würden hier geschätzte 5000€ kosten. Für Einige sind 5000€ viel. Für Andere ist das wenig.

Du machst überhaupt nichts, verbrauchst 54 000kWh zu 1€ der Liter Heizöl und knapp 6000€ Heizöl im Jahr. In 20 Jahren 120 000€.

Du kaufst dir Elektroradiatoren 10 Stk. für 300€ und heizt nun mit 43200 kWh zu 30ct pro kWh = 12 960€ im Jahr. In 20 Jahren 259 500€

Anstatt Elektroradiatoren kaufst du 10 Klimasplit für 20 000€. Damit 43200kWh mit JAZ4 = 10800kWh. Sind 3240€ im Jahr. In 20 Jahren 64800+20000€ = 84800€

Man kann ein Haus sanieren und dämmen und für diese Maßnahmen dann 100 000 ausgeben. Nur als Beispiel. Und dann baust du für 20 000€ ne Heizung ein. Fazit: 120 000€ Kosten. Jährlicher geschätzter Stromverbrauch von 3000kWh*0,3 = 900€. In 20 Jahren 18 000€ + 120 000€ = 138 000€.

Und solche Spiele kann man natürlich unendlich machen. Die Klimasplits entfernen im übrigen auch ein Problem bei ggf. Austausch der Fenster, da sie die Räume entfeuchten. Im Sommer können die Räume gekühlt werden (kostet dann aber wieder kWh....)

Jetzt machst du das mit den 10 Klimasplits, stellst fest der Boden ist dir zu kalt.... Statik lässt nicht viel zu, Holzbalkendecke. Deckenhöhe schlecht.

Es gibt unendlich viele Faktoren....

@roterfuchs

Ja da gebe ich dir absolut recht man kann dort unzählige Beispiele rechnen und hypothetische Annahmen machen was wäre wenn.

Schlussendlich ist es unumgänglich zunächst den wärmebedarf zu ermitteln im Anschluss dann die möglichen Sanierungsoptionen abzuwägen um final dann wirklich sagen zu können, welche Maßnahmen zu in etwa welchem Ergebnis führen.

Geplant haben wir in etwa mit 75.000 € für sanierungs- und renovierungsmaßnahmen. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass ich für die meisten Gewerke entweder Freunde habe oder Bekannte und auch selbst keine zwei linken Hände in die Wiege gelegt bekommen habe.

Zudem kommt dass mir solche Arbeiten auch Spaß machen weil ich hier im Gegensatz zu meiner sonstigen Arbeit sofort Ergebnisse sehe.

Mit anderen Worten wir können bei unseren Maßnahmen mit Sicherheit viele tausende Euro sparen dadurch dass wir die passenden Kontakte haben und die Gewerke innerhalb der Familie oder des Freundes und bekanntenkreises.

Was mich an der Stelle noch freuen würde von dir zu hören wäre deine konkrete vorgehensweise. Was würdest du tun wenn keine einblasdämmung bei diesem Haus möglich ist und auf welches System würdest du unter Anbetracht des Preis-Leistungsverhältnisses und der zukunftssicherheit am ehesten setzen?

Diese super "Ratschläge" zu den Fenstern kommen immer als erstes. Mein Haus ist von 1890, kein zweischaliges Mauerwerk, einzige Dämmung im Wohnzimmer sind Sauerkrautplatten vom Vorbesitzer. Die habe ich an der Wand gelassen.

Ich habe 3-fach verglaste Fenster eingebaut und hatte bis heute in den letzten 15 Jahren keine Probleme. Da wirst du mit neuen 2-fach verglasten Fenstern auch keine Probleme bekommen. Du tauscht ja nicht die Fenster von 1900 :wink:

Ich bin zwar nicht angesprochen, aber die Dachverlängerung an den Giebelseiten ist nicht schwer. Z.B. so:

Dann können zumindest die Giebelseiten gedämmt werden. Und an den Seitenwänden wenn möglich Innendämmung:

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