So jetzt muss ich doch noch mal. Halt stop mal. Nur am Rande auch wenn es nichts mit der Diskussion zu tun hat. Ich esse auch Fleisch , bin sogar Erzeuger.
Insel gerne, langfristig strebe ich auch eine an. Aber viele viele Konstrukte hier sind halt keine Insel.
Es gibt 1-2 Videos mit Holger Laudeleit, wo er darauf Bezug nimmt. Vielleicht einfach mal suchen und der ist ja nun wirklich pv Rebell schlecht hin.
Die Regelungen zur Insel und deren Definition haben so ganz nebenbei erwähnt, nicht die Grünen erschaffen.
Nicht immer allen Blödsinn in einen Topf werfen und hoffen das etwas richtiges rauskommt
Das USV ist eine Ausnahme, da es einen erhöhten Stromverbrauch verursacht.
Diese „Insel“ hingegen bezieht weniger Strom.
Wirklich gravierend ist, dass sie auch bei vorhandener Eingangsversorgung Lasten versorgt.
Es gibt auch einen Kompromiss.
Den Akkuschrauber und die Insel darf man nur nutzen während eines Stromausfalls.
Beides muss dann nicht angemeldet werden und darf auch aus dem Netz geladen werden?
Das mag sein. Aber damit musst du leben. So wie viel Bio gar kein Bio ist. Aber du kannst nicht die Kommunikation der Leute hier kritisieren, oder Tipps zu Inseln kritisieren weil es halt ein paar gibt die Insel anders definieren.
Mich interessiert das Thema Insel sehr wohl. Aber ich möchte selbst unter den Informationen wählen. Ich brauch da keinen Vordenker. Was denkst du wie viele Balkonkraftwerke gar keine sind? Oder ob die Befestigung so zulässig ist? Wo fängt man an und wo hört man auf?
Ich bin gerne für mich selbst verantwortlich. Ich weiß was eine Insel ist. Aber ich bin mir nicht so ganz sicher ob es auch der Netzbetreiber wirklich weiß. Oder wissen will.
Nix gegen Holger, aber der tönt auch erst richtig rum seit dem es halt Trend ist. Wir haben vor 30 Jahren schon mit Solar rumgebastelt. Da hab ich noch nix von Holger gehört. Und er nix von mir :-p
Ich sehe auch den Vorteil. dass wirklich nix in das VNB Netz eingespeist wird, das VNB Netz muss also nie ausgeregelt werden. Mein Haushalt braucht nur ab und an Strom vom VNB, wie ein ein Personen single Haushalt (als Beispiel). Obwohl wir eine komplette Familie sind und auch immer jemand zu Hause ist. Es ist doch ein riessen Vorteil, wenn diese Anlagen nur Strom aus dem Versorgernetz nehmen, nix einspeisen, was in hochzeiten von den Netzbetreibern ausgeregelt werden müsste. Das kann langfristig auch von den Netzbetreibern gut gehandelt werden. Aus die haben langzeit Grafiken, was wann benötigt wird.
Ich habe einen Victron RS Smart 48/6000 Solar. (Auf "Solar" achten, es gibt ein fast baugleiches Gerät ohne Solar) bin damit mehr als zufrieden. Man kann mittels gut gemachter App den Wechselrichter programmieren. Und über ve.direct über esp8266 auch alle ( ausser Akku SOC) auslesen und in Home Assistant verwenden. Der Victron kann auch normale BKW ab, die unterstützen die Insel. Da man das gante Haus auf Insel hat, kann man auch alle Steckdosen anzapfen und normale BKW dran hängen. Nur aufpassen, nicht zu viele normale BKW dazu machen, ich habe 1,8 kw BKW. Ich sammel jetzt erst mal ein Jahr Erfahrungen, dann kann ich das immernoch optimieren.
Hast du mal einen eigenen Thread aufgemacht bezüglich deiner Insel? Oder am besten einen eigenen Insel-Thread aufmachen. Bei mir wäre der Victron etwas überdimensioniert für mein Carport. Vielleicht wäre ein Thread mit den Inseljungs hier praktisch. Oder ich hab es einfach nur übersehen.
@alter-hase Damit hast Du ja eine netzdienliche Anlage. Du kannst nachladen, wenn ein Überschuss im Netz ist und bei einer Unterversorgung aus dem Akku ohne externen Bezug auskommen.
Sollten mehr machen und sich ein Beispiel dran nehmen. Sobald ab 2025 die Netzanbieter zu flexiblen Tarifen verpflichtet sind kann damit auch richtig gespart werden.
Home Assistent habe ich per Modbus an VenusOS angebunden. Gibt dafür ne fertige Integration.
Wenn es denn erlaubt wäre, dann würde ich die Nutzung des Insel-Akkus gerne verbessern.
Mit einem dynamischen Strompreis könnte man den Akku günstig füllen.
Der Strompreis variiert sehr stark und die Verluste ließen sich mehr als kompensieren,
leider bleiben die Netzentgelte und Abgaben stets gleich und dominant. Ist ja eh nicht erlaubt …
@Thomas so etwas nennt man dann Nulleinspeisung oder netzparalle Anlage ohne Einspeisung. Das praktiziere ich auch. Ich habe meine Anlage als Eigenverbrauchsanlage angemeldet, um die Netzverträglichkeitsprüfung, die bei mir kritisch gewesen wäre, zu umgehen.
Nein, die insel ist eine insel. Die normalen hm800 wechselrichter hängen am Ausgang des victron inselwechselrichters. Der victron gibt den hm600 das netz vor. Wenn die hm600 mehr erzeugen was aktuell gebraucht wird, nimmt der victron das ab und lädt seinen Akku. Wenn der Akku voll ist, zieht der victron die frequenz hoch und regelt so die hm600 ab. Ich kann nix aus dem versorgernetz in die insel geben. Ich kann nur stromkreise weg vom inselnetz auf das versorgernetz legen. Das geht alles mit rechten dingen zu. Den Akku mit netzstrom zu laden halte ich sowieso für nonsens. Weil das mit verlusten behaftet ist. Ausser, man würde mit den privaten Akku helfen, grosse spitzen des netzes abzufangen, damit nix abgeregelt werden muss. Aber meine insel hat eh schon das gleiche problem, im Sommer habe ich heillos zu viel power vom dach, kann das gar nicht alles abnehmen. Da ist der Akku schon mittags voll. Ich werde split klimaanlagen machen, eventuell noch brauchwasser heizung.
Hier mal ein Bild. Das ist am limit der Insel. Die Waschmaschine ist eingeschaltet, dazu der Wasserkocher und die Mirkowelle. Der Akku ist zum glück weitgehend voll. Meine Frau achtet jetzt darauf, geräte wie die waschmaschine nachmittags bei Sonnenschein laufen zu lassen. Vom keller geht eine 5x2,5mm2 leitung in die Verteilung EG zu den Sicherungsautomaten. Habe ich mit 25 A Fi/LS Automat abgesichert, obwohl ich ja die 2,5mm2 Adern gedoppelt habe. Die maximmale Leistung des Wechselrichters ist mit 25 A angegeben. Oben an der Sicherungsverteilung im EG kommt aber auch noch der Strom der HM600 BKW über 3x1,5mm2 Leitungen von #ndstromkreisen. Der Sicherungsverteiler wird so maximal (voller Sonnenschein auf die Panel) mit ca. 30 bis 35 A versorgt.
Meine „Insel“ betreibt in der dunklen Zeit mindestens den DSL Router, das LAN&WLAN, einen IntelNUC, einen PIP, diverse IOT-ESPs, vier BMS und einen Gefrierschrank(A+++).
In dieser Minimalkonfiguration sind das 65-100W/h. Ca. 28W/h verbraucht der PIP und diverses Kleinzeug nur für die Funktion der „Insel“. An 10-20Tagen/anno deckt der PV-Tagesertrag nicht den „Inselverbrauch“, dann ist es dennoch günstiger/bequemer die Batterie aus dem Netz nachzuladen.
Wie viel kw Panelleistung hast du ? Bei mir ist es ähnlich, ich habe nen futro S920 für home Assistant. Der victron RS Smart 48/6000 Solar braucht auch bischen was, auch wenn der nur im Leerlauf läuft. Ich will das auch net komplett abschalten. Dazu ist/wäre es bequem, wenn automatisch der Akku zu bestimmten Zeiten von "aussen" bischen geladen wird, damit die Grundgeräte online bleiben.
Es gibt im internet sehr viele jahresauswertungen, was die einzelnen PV Anlagen gebracht haben. Da kristallisiert sich z.b. raus, dass im dezember 1/3 des Ertrages rum kommt, was die Anlage im Oktober bringt. So kann ich ne prognose machen, was bei mir im Dezember los sein wird.
Ich habe bleiakku, will die net massiv weit runter fahren. Wenn es im dezember und Januar meherere Tage hintereinander so gut wie überhaupt keine Sonne gibt, dann wird es eng. Da könnte es sinn machen,, wenn der Akku von "aussen" etwas geladen werden Ich warte das ab. Meine strategie ist, immer mehr stromkreise auf netz zulegen wenn immer weniger sonne vorhanden ist. Da ich auch net jeden tag stromkreise umklemmen will, wird es Tage geben, an denen ich Strom kaufe, obwohl Sonne vorhanden ist.
Mit ladegerät ist es auch nix anderes. Da wird auch Strom gekauft, die Leistung kommt aber nicht zu 100 Prozent bei den Verbrauchern an. Ich sehe das auch net so eng, wenn ich 85 Prozent meines Jahresverbrauches selbst produziere, ist das für mich in Ordnung. Dann amotisiert sich das in 5 Jahren. 2023 zählt schon mit, es bleiben ab 2024 nur noch 4 jahre.
Ich muss sehen, was der victron wechselrichter macht. Wenn ich alles auf netz lege, dann ist der einzige verbraucher der Insel der wechselrichter selbst. Und den kann ich in einen standby Modus schalten, wenn keine Last angeschlossen ist, verbraucht der auch fast nix. Das werden meine Bleiakku schaffen. Ich werde so das ganze Jahr 24h alles online in Home Assistant haben.
Der Futro S920, auf dem Home Assistant läuft, verbraucht 14 W. Wenn ich 30 Tage den Strom dafür kaufen muss, sind das 10 kwh. Bei 35 cent macht das 3,50. Das kostet ein Bier. Das gönnt man sich doch.
@alter-hase wie hast du Home Assistant auf den Futro gebracht? Läuft das als Home Assistant OS (Image) oder als zusätzlicher Container in Proxmox etc.?
1,6kWp an zwei Balkonkraftwerken, der Überschuss beider Parteien geht z.T. in den Akku.
2,6kWp exklusiv für die Insel. Im PIP ist auch ein Netzladegerät + je ein Ladegerät am „Balkon“.
Geladen wird abhängig von SOC je nach Angebot und Notwendigkeit.
Die 7 und 10A Lader werden gerade durch stufenlose Mean Well ersetzt oder ergänzt(?).
Die Insel bedient saisonale Verbraucher
(Pool, Kühltheke, Gartenpumpe), Wärmepumpentrockner & eAuto steckbar. Ca. 10kWh LiFePO4 und 27kWh im Auto.
Laden müssen musste es in den Letzten beiden Wintern rund 30-40 Mal
(für >=33% SOC, mein Ersatzstrom Ziel am Abend).
Also jetzt theoretisch, wenn man alles machen dürfte was man schreibt. ? ?
Ich hab ein OS geflasht. Ich kenne mich mit linux net aus. Ich musste im bios paar sachen Ändern/Anpassen. An einem USB Port ist eine normale ( keine SSD) Festplatte angesteckt, der Futro bootet von der Festplatte. Ich habe ne gute Anleitung gefunden, wie ich HA OS auf die Festpatte flashen kann. Das war an meinem Windows PC. Danach nur am Futro im Bios einstellen, dass von der Festplatte gebootet wird. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Das läuft auch recht stabil. Ich mache über samba backup jeden Tag ein backup auf einen USB stick, der als NAS in meiner Fritzbox steckt. Da muss ich ab und an die backup raus auf usb festplatte schieben.
Ich bin mit dem futro sehr zufrieden, der ne alternative zu raspberry ist. Den gibts auch sehr günstig zu kaufen. Ne spannungsversorgung für den Futro hatte ich noch. Die war net dabei.
Ich habe 4 kw in südwest Ausrichtung, die direkt am insel wechselrichter hängen. 3.000 W waren bis jetzt das höchste, was von den 4 kw Panel gekommen ist. Dann habe ich noch 3x 600 W BKW, wobei ein BKW sehr gut auf Winter ausgerichtet ist.
Ich habe noch einiges Reserve, kann noch einiges an Panel installieren. Ich warte aber erst mal ab, was das aktuell instalierte bringt. EAuto habe ich net. Die 3.000 kwh pro jahr fallen komplett im Haushalt/Wohnung an. Ich bin optimistisch, dass ich gut über den Winter komme, ohne viel Stress und ohne massiv Strom zukaufen zu müssen. Wenns net hin haut, werde ich noch nachlegen. Der Rs Smart 48/6000 kann net mehr, aber ich kann noch was an normalen BKW dazu nehmen. Das ist auch minimaler installationsaufwand.