Off Grid Anlage mit Ladegerät bei MaStR anmelden?

@alter-hase https://www.akkudoktor.net/forum/neue-ideen/reif-fuer-die-insel-2/#post-108850

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Schöner Aufbau ?, man sieht, dass du dir gedanken gemacht hast. Ich habe auch mit einem hm600 angefangen. Hatte dann später nen voltronic Hybrid-Wechselrichter gekauft gehabt ( EA Sun Geräte sind klon von volttronic) , habe den aber auf @voltmeter seiner info, dass die Dinger ein hohen eigenstrom haben, zurück gegeben. Und einen Victron RS Smart 48/6000 Solar gekauft. Ich hab das nachgemessen, habe den voltronic im standby ( ohne Last) laufen lassen und mit Stromzange den Strom vom Akku gemessen. 70 W eigenverbrauch. Das ist bei meiner Grundlast von 110 W nachts viel zu viel. Wenn 200 W aus dem Akku geholt werden um die 110 W Verbraucher Grundlast zu bedienen. Auch der Victron RS Smart 48/6000 Solar hat ne anständige Verlustleistung. Wenn 1.500 W aus dem Akku geholt und in 230 VAC gewandelt werden müssen, geht das net ohne Verluste. Meine ollen Bleiakku sind da auch schlecht.

Jeder hat andere Gegebenheiten, deshalb gibt es kein richtig und falsch. Die meisten Anlagen haben ihre berechtigung. Der Weg ist das Ziel. Das wird immer wieder umgefrickelt werden. Ein schönes Hobby. ? im Augenblick bin ich total zufrieden, wie das jetzt im Oktober läuft. Das übertrifft meine Erwartungen. Durch Home Assistant habe ich auch eine sehr gute Auswertung. Man sieht genau wann wie viel Strom wo fliesst. Trotz meiner vielen jahre Berufstätigkeit hab ich da ne menge spass dran, finde das ganze höchst interessant, wie das alles zusammen spielt. Wenn ich Zeit habe, mach ich auch was, wie ich das alles realisiert habe.

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Mein EASUN verbraucht definitiv nicht mehr als 12-13W aus der Batterie (SBU Modus).
Ihn ohne eine Mindestlast zu betreiben wäre natürlich Unsinn.
1W nimmt das Display(?) aus dem Netz, wenn Netz denn angeschlossen ist.
Sein internes Netzladegerät kam so gut wie nie zum Einsatz.

Wie wenig zufälliger Verbrauch und willkürliche Erzeugung doch korrelieren.
Kann ich nur empfehlen:
PV-Eigenverbrauch maximieren durch smartes Speicherkraftwerk! - Neuheit: Trucki 2 Mean Well Stick! - YouTube
Das ist jetzt nicht wirklich OFF-GRID, könnte es aber sein bzw. the best of two worlds ...

Das glaube ich, da gibt auch sehr viele verschiedene Modelle. Hier eine meiner Auswertungen. Der wechselrichter drosselt schon mittags, nimmt net mehr alles ab, was möglich wäre. Der Akku wird dann schon net mehr mit max strom geladen, weil die Akkuspannung schon weit hoch ist. Wir haben dann die waschmaschine zugeschaltet. Dann fährt der wechselrichter hoch und versorgt die Last direkt aus den Panel. Deshalb ist die DC Leistung net gespiegelt zur AC Leistung. Ich kann vielleicht noch was an Akku machen, aber Akku kostet Geld. Auch bei meiner Insel muss man sich bischen mit dem Verbrauch einstellen, wann man was einschaltet.

@alter-hase
Irgendwie ist das alles so, als würde man der Lobby der Eisblockverkäufer ermöglichen den Besitz und Betrieb von Kühlschränken zu verbieten oder der Eisenbahnergewerkschaft zugestehen, dass ein Heizer auf dem ICE mitfahren muss.

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Die Diktatur der Stromkonzerne erlässt Gesetze, um das Volk zu unterdrücken. Und einige des Volkes sind für deren Propaganda, die damit einher geht, sehr empfänglich. Bleibt zu hoffen, dass es in deutschland genug Demokrarie gibt, Diktaturen , wo immer sie sich auch zeigen, klein zu halten. Das geht aber nur, wenn sich viele des Volkes gegen Diktatur jeglicher Form zur Wehr setzen.

Ich hatte jetzt mal 2 Tage, da war nicht viel Sonne. Ich musste grosse Verbraucher auf Versorgernetz legen. Der stromkreis der Küche mit Wasserkocher, mikrowelle, toaster und kaffeeautomat musste dran glauben. Das spielt sich ein. Eine möglichst gute Effizenz aus installierter Panelleisung und Akkukapazität. An möglichst vielen Tagen den eigenen Verbrauch selbst zu machen. Ohne hektisch oft eingreifen zu müssen. Da sammle ich jetzt erfahrungswerte, wie der Akku morgens ankommen muss und wie viel Last ich am Tag auf Insel haben kann, dass der Akku abends wieder voll ist.

Stromkonzerne erlassen keine Gesetze. Das tut nur der Bundestag.

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So ist das in der Inselwelt, auch wenn es Kühlschränke bereits gibt und ICEs auch ohne Heizer und Bremser fahren würden: Du musst Eisblöcke kaufen.
Bleiakkus würde ich nicht mehr benutzen. Eine Katastrophe!
Hin im nu und sie verschwenden bis zu 15 % der in sie gesteckten Energie durch inhärente Ladeineffizienz.
Das kommt in die Größenordnung des Standby-Verbrauchs meines Wechselrichters und ist sicher ineffizienter als LiFePO4 aus dem Netz zu laden.
Um den Preis meiner drei „SOLARAKKU“ Paare habe ich auch die ersten 2,5kWh LiFePO4 bekommen, diese sind immer noch wie neu.

Wer unterschreibt das Gesetz? Die Hand oder das Hirn?

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Wer führt die Hand bei Gesetzen deren Formulierung zur Anwendung blanko in die Hände von Verbänden, Vereinen und Unternehmen gelegt wird?
Wobei keinem dieser Akteure Gemeinnützigkeit oder sachdienliches Handeln unterstellt werden kann.

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Stromkonzerne erlässt Gesetze

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Stromkonzerne erlassen keine Gesetze. Das tut nur der Bundestag.

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Ich habe das nicht bis ins detail erklärt, warum die Stromkonzerne für diese Gesetze verantwortlich sind. Die lobbyisten schreiben Gesetztestexte vor, ändern Vörschläge in ihrem Sinn um etc. Der Bundestag erüllt eine Alibi Funktion für Leute wie DICH. Damit du glaubst, dass das alles so in Ordnung ist.

Richtig, sehe ich auch so. Ich gebe den Akku aber ein zweites leben. Ein win win effekt. Ich brauch nix für die Akku zu bezahlen und die Akku werden net verschrottet, sondern erfüllen noch was wichtiges, wenn auch net optimal. Ein alter esel wird net gleich geschlachtet, er arbeitet noch was, wenn auch net das, was ein junger esel schafft.

Ja, seh ich auch so. Dieser Zusammenhang ist leider nicht allen klar. Gibt eigentlich genug Informationen in den Medien, aber auch viele Gründe, warum einzelne Menschen das nicht sehen.

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Das sind dann die berühmten "Beraterkosten" von mehreren hundert Millionen im Jahr die inkompetente Politiker*innen verheizen. Berater die im Grunde Lobbyisten sind.

Aber das ist doch wirklich nix neues. Wer das bis heute nicht begriffen hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

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Das schlimme ist, dass wir das alles bezahlen. Auch die "Beraterkosten". Das wird durch die "Mehr"-Gewinne bezahlt, die die Unternehmen erwirtschaften, die durch die für die Unternehmen günstige Gesetze entstehen.

Ich zieh aber auch keine Gelbweste an und schmeiß Pflastersteine. Ein klein bisschen muss ich mir an die eigene Nase fassen.

Wenn einige durch mich eine richtige Insel machen hab ich aber auch was beigetragen, die Umverteilung von unten nach oben zu bremsen.

Hier wurden für ein paar Telefonanrufe 50 Millionen Provision gezahlt. Der Gewinn war glaube ich 300 Millionen. Nur weil die Frau die Provision nicht ordentlich versteuert hat, geht es vor Gericht. Der "Maskendeal" war laut Gesetz in Ordnung. Dass die überteuerten Masken gekauft wurden und dafür andere Lieferanten, die die Masken günstiger angeboten haben, nix verkaufen konnten.

Da geht net direkt um ein Gesetz, zeigt aber schön was unsere gewählten Volksvertreter machen.

Die Frau wird auch net gross verurteilt werden, sie hat sehr gute Beziehungen und viel Geld. Es wird ein Deal mit der Staatsanwaltschaft geben. Deals kann die Frau ja gut.

Als wäre es nicht schon Lohn genug sich feixend die Schenkel zu klopfen?
Wenn dieser Thread dazu beiträgt zu verdeutlichen wie absurd und repressiv die Regeln für die Nutzung selbst erzeugten Stroms sind und wer dahintersteckt, dann war er schon nicht umsonst.
Aus aktuellem Anlass zum Thema: Laden einer („Insel“)Batterie …
Kauf Dir KEINEN teuren ENERGIESPEICHER sondern bau Dir DAS! ? | Großes Gewinnspiel! - YouTube
Nicht verwandt, nicht verschwägert, aber angetan. Sehenswert falls noch nicht bekannt!?
Ich möchte nicht diskutieren müssen was das wohl ist. ?

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@solarheini

In der tat noch unbekannt. Schaue ich mir heute mal an. Danke

Im Prinzip ja, aber da muß man beim Strom unterscheiden warum. Zum einen geht es um die bisherige EEG Umlage welche glücklicherweise Geschichte ist. Geschichte ist leider nicht die daraus resultierende Rechtsprechung und die Kommentare der Bundesnetzagentur zur Inselproblematik. Die zweite Angelegenheit ist die Stromsteuer. Ähnlich wie bei der Kfz Steuer ist hier nicht das Finanzamt oder gar das Steueramt sondern der Zoll zuständig. In beiden Fällen sind oder waren das staatliche Einnahmen welche dem Staat verloren gehen würden wenn eine Anlage als Insel betrieben wird. Daher wird versucht Gesetze zu erlassen oder bestehende Gesetze so zu interpretieren daß es einfach keine Insel gibt. Diese offizielle Interpretation - nach EEG Wegfall veraltet oder nicht - hat so ziemlich gar nichts mit der technischen Inselfähigkeit einer Anlage zu tun.

Die Stromsteuer kommt nur ursprünglich von der Bundesregierung. Sie wurde in Deutschland In weiser Vorrausicht eingeführt, weil einigen Politikern klar war, daß die Mineralölsteuer irgendwann wegbrechen muß. Zwischenzeitlich ist die Stromsteuer eine Angelegenheit aus Brüssel und Deutschland könnte sie gar nicht mehr selbst abschaffen. Der Zoll hat mit dieser Steuerart nun massive Probleme weil dort außer vielleicht einem einzelnen externen Sachverständigen typischerweise keine Elektriker oder gar Bastler arbeiten. Alleine das Kassieren der Stromsteuer gestaltet sich beim Stromkunden schwierig bis unmöglich. Deshalb geht der Zoll oder Gesetzgeber davon aus, daß die Erzeugung gleich dem Verbrauch ist und verdonnert die EVU zum Abführen der Stromsteuer welche diese beim Verbraucher über die Stromrechnung abkassieren. Das wird nun problematisch, wenn plötzlich jedermann mit einer PV selbst Strom erzeugt und diesen vielleicht sogar selbst auch noch an Dritte weiterverkauft. Aus diesem Grund muß man sich zum Stromverkauf an Dritte Endverbraucher auch noch immer beim Zoll als eingschränkter Versorger anmelden. Der Zoll prüft dann, ob die PV Anlage <2000kWp oder das BHKW<50kVA ist. In diesem Fall gibt es eine Stromsteuerbefreiung. Diese Befreiung ist aber eine europäische Subvention aus Brüssel auch wenn da kein wirkliches Geld ausgezahlt wird sondern nur Einnahmen verloren gehen. Stellt man den Antrag als eingschränkter Versorger nicht, so ist das Steuerhinterziehung welche inklusiv Busgelder nachkassiert wird weil eine Subvention nachträglich nicht beantragt werden kann. Die Prüfung der Anlage vom Zoll auf <2000kWp erfolgt aber alleine über den Eintrag im MStR. Ist das aber eine Insel, so guckt der Zoll nur dumm. Er glaubt weder dem Betreiber noch hat er eigene Sachverständige welche jede Anlagenänderung überprüfen können. Deshalb beziehen sich diese Stellen weiterhin auf die nach Wegfall der EEG Umlage zwischenzeitlich veralteten Kommentare der Bundesnetzagentur mit mittelbaren und unmittelbaren Netzverbindungen. Nach diesen gibt es keine Inselanlagen. Sobald sich die Anlage in einem Gebiet mit Verbundnetz befindet, könnte man diese ja anschliessen. Das reicht für eine mittelbare Verbindung. Man nimmt deshalb an, daß der Aufbau einer Insel dort gar nicht möglich ist. Ob die Anlage inselfähig ist und tatsächlich ohne Synchronisation zum Netz läuft ist gar nicht mehr interessant. Der Kunde ist mit einer Immobilie entweder unmittelbar (wenn er einen Netzanschluss hat) oder mittelbar (wenn er einen haben könnte) am Netz angeschlossen. Beides zusammen geht auch nicht und ob er eine inselfähige Anlage hat interessiert auch nicht.

Aus dem gleichen Grund der Stromsteuer kommt V2G in Europa auch nicht in die Gänge. Japan hat das Problem mit der Stromsteuer nicht. Fahrzeuge müssen sogar V2G können um überhaupt eine Straßenzulassung zu bekommen. Man kann das Fahrzeug sozusagen als bewegliche Inselanlage ansehen mit welcher Zoll immense Interpretationsprobleme bekommt. Zum Ladezeitpunkt ist nämlich nicht klar ob mit der elektrischen Arbeit Tante Erna in Hamburg besucht wird (Stromsteuer fällt an) oder ob damit die Wäsche gewaschen wird (Stromsteuer fällt an wenn der Strom nicht mit eigener PV erzeugt wurde) oder ob er netzdienlich zurückgespeist wird (Stromsteuer sollte eigentlcih nicht anfallen). Die Gleichheit zwischen Erzeugung und Verbrauch kommt durcheinander sobald Speicher im Spiel sind. Deshalb wurden in D auch die Pumpspeicher unwirtschaftlich weil sie bei Bezug von Pumpenstrom Stromsteuer zahlen mussten. Dies wurde noch unter Merkel durch ein höchstrichterliches Urteil aufgehoben. Trotzdem wurden in D viele Jahre verbummelt wo keine Pumpspeicher mehr geplant wurden. Bei Planungs und Bauzeiten von zig Jahren fällt uns das jetzt auf die Füße. Die Stromsteuer ist zwischenzeitlich auch auf stationär betriebene Batterien aufgehoben wobei das aber ausschliesslich zu netzdienlichen Zwecken betriebene Anlagen sein müssen weil es sonst nicht kontrollierbar ist. Die Stromsteuer ist bis heute nicht bei beweglichen Batterien befreit. Ganz Europa kommt deshalb mit V2G und netzdienlichen Heimspeichern nicht weiter. Die großen Stromversorger sind da erst mal nicht direkt schuld sondern haben mit ihren Pumpspeichern selbst jahrelang darunter gelitten.

Es ist deshalb längst Zeit die Gesetze der technischen Entwicklung anzupassen. Die gesamte EEG Vergütung wird sich in naher Zukunft sowieso von selbst auffressen und erledigen.

  • Anlagen ohne direkte Netzverbindung sind Inselanlagen. Das gilt auch für umschaltbare Anlagen mit 1-0-2 Schalter.

  • Anlagen mit regelungstechischer Nulleinspeisung sind Inselanlagen welche für das Netz nicht relevant sind. Es gibt für die Rekuperation von Aufzugsmotoren ähnliche Ausnahmeregeln.

  • Zumindest in Neubaugebieten sind alle Netzteilnehmer mit ihrer Nennleistung bidirektional. Damit sollten sich alle Anmeldeorgien mit eingetragenen Elektroinstallateuren erledigt haben.

Neee den Schwachsinn tue ich mir jetzt nicht an. Allein Aussage das nicht das Finanzamt zuständig ist, sondern der Zoll, zeigt wieviel Ahnung du von der Materie hast. Hinterfrag bitte mal die Organisationstruktur der Finanzämter und des Zolls. Selbstverständlich ist der Zoll als ausführendes Organ des Bundeesfinanzministeriums zuständig.

Das mit dem Thema Steuern ist aber durchaus ein "Problem" für den Staat.

Wenn alle auf E-Autos umsteigen und ein Großteil davon noch dazu mit eigener PV den Strom dafür erzeugen würden, fehlen dem Staat viele Milliarden an Einnahmen (KFZ-Steuer, Mineralölsteuer, Stromsteuer). Diese entgangenen Einnahmen wird er sich sicher irgendwie wieder reinholen wollen.

Dem Strom sieht man ja nicht an ob er Autostrom, Heizungsstrom oder sonstiger Strom ist.

(wobei sich heutzutage mit einem Smartmeter erkennen lässt das gerade z.B. das Auto geladen wird)

KFZ-Steuer aktuell ca. 9,5 Milliarden (E-Autos sind derzeit in der Steuer viel günstiger als Verbrenner)

Mineralölsteuer (Energiesteuer) 33,7 Milliarden (2022)

Stromsteuer ca. 6,5 Milliarden