Nutzen statt abregeln: Kostenloses Überschußladen!

Mir geht es auch nicht um die Drive-Inn Arena. Da dürften sich allerdings eher Anhänger als nützlich erweisen wie draußen auf dem Parkplatz. Daher würde ich nicht erwarten, dass deren Nutzer draußen parken, laden, einkaufen und dann zum Beladen wieder zum Auto zurückwackeln, um ihren Kram auf den Hänger zu wuchten.

Sechs Schnelllader, alle Anhängergeeignet, in Ermangelung zahlreicher BEV mit Anhänger auf dem Parkplatz werden die nun von Solo-BEV benutzt. Tadaa! Gibt 100% wieder Gemecker.

Stimmt, gehört hier zwar nicht hin, aber die Auswahl an tauglichen BEV mit brauchbarer Zuglast und bezahlbar lässt stark zu wünschen übrig - sonst hätte ich schon längst auf BEV mit Klauhaken gewechselt. Aber back to topic :sweat_smile:

Hallo zusammen ,

meine Gedanken dazu : Der Fehler in Germany fängt schon bei den Tarif-System an . Grundsätzlich müsste der Strom bei Übermenge bzw Nachts 2-3 Cent billiger sein . Gleichzeitig muss eine Speicherpflicht in den Privathaushalt kommen . Wobei die KFW dann ggf ein Zinsfreien Kredit auf 10 Jahren geben muss . Im gleichen Atemzug werden dann jede Menge Arbeitslose umgeschult in Solartechnik , Elektrotechnik und ähnliches.
Der Speicher müsste zumindest den Tagesbedarf ohne E-Auto decken . Außerdem muss der Speicher
KI-Fähig sein und sich nach den Verbrauchsverhalten zum richtigen Zeitpunkt aufladen.

Vorteil wäre: Mehr Leute in Beschäftigung , keine unsinnigen Schulungen von Arbeitsamt . Gleichzeitig würde dann mehr Strom bei Übermenge verbraucht oder Gespeichert.

Nur wenn alle Dächer mit PV zu 50 % belegt sind , dauert sich noch 30 Jahr , dann wird im Sommer soviel Strom da sein das die meisten Anlagen abgeregelt werden müssen . Oder die Solarpflicht wird abgeschafft. Förderung wird sehr schnell weniger , schneller als die meisten glauben .

Wasserstoff ist nach meiner Meinung keine echte Lösung,

Im Grunde genommen, egal was man macht , es ist ein Tropfen auf heißen Stein.

Nachdenkliche Grüße
Eckard

Gestern in den Nachrichten.

HH - der Stromverbrauch ist massiv gestiegen. Es wird erwogen zunächst Großverbraucher wie Rechenzentren und Speichern die Energielieferung zu reduzieren.

Es mangelt an Transformatoren, die sind seit Jahren bestellt und werden hoffentlich bald geliefert.

Also abregeln und zugleich Unterversorgung .....

Der "angedachte" erhöhte Strombedarf ist also real und der Bedarf wächst weiter.

Es braucht noch bis genehmigte Speicher und Projekte ungesetzt werden, dann wird der Preis für elektrische Energie stabiler.

ja, man will die Energy Lobby dran verdienen lassen, und über Steuern und Abgaben selbst dran verdienen.

Stefan bei Chiemgau Energie YT hat das für die Niederlande auch aufgezeigt. Berlin hat ähnliche Probleme mit der Stromversorgung. Neuanschlüsse für Industrie oder Häuser werden reglementiert.

Zum Einen Trafo, zum Anderen halt auch einfach die Last, die eine Zuleitung in ein Gebiet durchleiten können muss. Da ist einfach eine Begrenzung beim Strom, es gibt maximale Stromlasten .. Ampere, drüber verschleißen die Leitungen durch zu starke Erwärmung.

Wenn die Wallbox mit 10-16 mm2 Leitungsquerschnitt angebunden wird, und das in einem Neubaugebiet. Dann hat dann nach einiger Zeit jedes 2. bis 3te Haus seine Wallbox abends ab 18 Uhr in Betrieb. Und dann mal drüber nachdenken welchen Querschnitt die Zu-Leitung im Boden hat…. und es sind ja nicht nur die Wallboxen, die Strom ziehen, da ist ja noch WP, Herd, PC, WaMa, SpüMa und anderes.

Selbst die im Haushalt maximal gerechneten und ausgelegten 63A wurden ja früher nie auch nur annähernd erreicht. WaMa Aufheizphase 10A, SpüMa 10A, Herd 10A, Backofen 10A,.. und dann noch ein paar Glühlampen. Und heute?

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Ich komme mit 5 Klimasplits, 1 E-Auto laden, tägliches kochen nicht über 58kWh, aber lassen wir es 72kWh sein. Das sind 3KW. Mit nem Akku glättet man das also weg und kommt auf einen 3KW Anschluss.

Wir brauchen keine 22KW Anschlüsse in jedem Haus. Die brauchen alle Akkus zum wegglätten und dann günstigere Preise für die Akkuverluste.

Oder einmal nach kWh bezahlen und einmal nach KW bezahlen.

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Und Desy.

Da ist viel Luft zum Reduzieren.

Um das E-Auto unter allen Umständen wegzupuffern, brauchts irrsinnig viel Akku.

Das Konzept, dass der Strom im wesentlichen aus der Steckdose kommt, ist nicht so leicht zu ändern.

Oliver

Keine Ahnung, wie lange es dauern würde, dort die Beschleuniger wieder hochzufahren, wenn diese aus Strommangel runter gefahren werden müßten und was das an wertvoller Meßzeit vernichten würde ...

Hier ein interessanter Link, wofür dort wieviel Energie gebraucht wird:

Desy kann man gut bei Googke Maps sehen.

Nachhaltigkeit - kann nur Comedy mit gemeint sein.

0,0W PV - tausende Quadratmeter Dachfläche.

Zum Vergleich das PSI anschauen :wink:

Es braucht den Akku im Wagen und es braucht den Akku zu hause. Mit einem 64kWh Akku kämen wir daher aus, es kann auch kleiner sein weil ja einfach direkt aus dem Netz und nicht aus dem Akku geliefert wird. Bei 3KW Peak-Shaving kann sogar der Akku noch nachladen um am nächsten Tag wieder das Auto zu laden. Wir laden im Winter 2 mal die Woche. An den anderen Tagen würde auch ein kleinerer Akku reichen.

Nun sind wir aber auch keine normalen Nutzer. Nicht jeder hat nur 9000km p.a. mitm Auto zu fahren. Es ging mir nur darum, dass auch die WP und ein E-Auto nicht einen 22KW oder auch 11KW Anschluss brauchen. Es muss nur mehr verteilt werden.

Bei Einspeisung wie auch beim Verbrauch. Die Glättung würde extrem viel Netzausbau vermeiden und man könnte punktuell lieber das Netz ausbauen als großflächig.

So ist das dann auch bei den Ladesäulen. 50KW Ladesäulen oder noch mehr. Stattdessen lieber 10 Stück mit 3,7KW. Mit mehr Ladeleistung ist punktuell besser. Z.B. Autobahnen. Weil dort auch getankt wird.

Da sollte man dann doch mal eine Gesamtbetrachtung durchführen, ob ein paar kg Kupfer im Boden und im Trafo nicht doch in allen Belangen sinnvoller wären, als ein 60+kWh Akku-Verschleissteil je Haushalt.

Oliver

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Die dir aber nichts nützt wenn nichts GETAN wird vom Netzbetreiber. Da können wir prognostizieren und ausrechnen.

ich denke darauf wird es hinauslaufen. Denn Akkus zum Zwischenspeichern der hohen Erzeugungslasten -anstatt die Solarfelder und WKA abzwerfen wenn es sonnig ist- scheint ja nicht gewollt zu sein. Also wird es dann darüber laufen, dass die zu zahlende kWh an die Erzeugung angepasst wird. Ist diese hochpreisig, dann kostet zu der Zeit eben auch der Verbrauch dieser mehr.

Wow! Desy.

Nicht schlecht.

Darauf muss man erstmal kommen.

Und immer wieder wird das Narrativ der Durchschnittsleistung gebracht. Sorry wenn ich das so provokant schreibe. Aber, die Leitung interessiert sich nicht dafür was im Durchschnitt an Last dran hängt. Auch die Erzeuger bezüglich der erforderlichen stabilen Netzfrequenz interessieren sich nicht für den Durchschnitt - es zählt der Aktualwert, jede Sekunde.

Das hat aber nunmal nicht jeder und das wird vermutlich auch nie kommen. Man schaue sich nur mal die Preise für Akkus namenhafter Hersteller an was die für 10kWh aufrufen. Folglich, und da gehe ich nach wie vor auch mit, das Netz MUSS zwingend an den massiv steigenden Bedarf angepasst werden.

Wer zahlt dann eigentlich die Lade- Entladeverluste wenn man denn wirklich einen Hausakku zum, wie du es nennst, Peakshaving nutzt? Da steigt dann der kWh Preis indirekt gleich noch mal um 20% - merkt bloß kaum einer weil es vermutlich keiner nachrechnet dass er 20% mehr elektr. Arbeit zahlen musste als er nutzen konnte.

Meiner Meinung nach kann man es drehen und wenden wie man will, das Netz ist uralt, wurde den sich ständig ändernden Bedingungen nie oder kaum angepasst und muss jetzt dringend massiv ausgebaut werden.

Ich sehe du kennst dich damit aus.

Was hat der Querschnitt der WB-Anbindung mit dem Strombedarf eines Neubaugebietes zu tun? Das alle zur Unzeit die Großverbraucher starten, dass ließe sich mit variablen Preisen mit IMSys entspannt entzerren. Außerdem könnte der VNB Lasten reduzieren, wenn wirklich die Versorgungssicherheit in Gefahr ist.

Hat bloß alles nichts mehr mit Nutzen statt Abregeln zu tun.

grundsätzlich richtig; aber wenn der Netzsausbau, incl Nord-Süd Trassen so wichtig wäre, dann wäre er zeitig begonnen worden und forciert angegangen. Das scheint aber offensichtlich nicht der Fall zu sein. Ansonsten wäre die Konzeption anders verlaufen: Ausbau, dann Kraftwerke stilllegen.

es wird teilweise ja schon geunkt, dass mit der sich anbahnenden Deindustriealisierung auch gar nicht mehr solche Erzeugungskapazitäten benötigt werden. Aber Leitungskapazitäten und Trafokapazität sehr wohl, und da vertun sich diese und viele andere.