Eine Idee um endlich in der ganzen Diskussion wieder vor die Welle zu kommen !
Es sind keine Gesetze und keine neuen Techniken erforderlich - nur der Wille etwas politisch zu gestalten !
Wo es noch nicht einmal die Politik entscheiden muß, die BNetzA reicht aus !!
Eine zeitliche Erweiterung von §13k EnWG („Nutzen statt Abregeln 2.0", in Kraft seit 2024) — der Strom deckt seine eigenen Netzkosten in der Stunde, in der er sonst abgeregelt würde.
Und nein — wir müssen nicht auf bidirektionales Laden warten, nicht auf flächendeckende Smart Meter, nicht auf ein Normungsgremium. Stecker rein, laden, fertig.
Ich stell mir das gerade vor. Das würde öffentliche Ladesäulen so begehrlich machen, dass die Leute sich drum kloppen, wer da zuerst laden darf. Und lange Schlangen. Das ist wie Freibier.
Da gabs mal eine Dönerbude, die zum Tag der Eröffnung kostenlos Döner abgegeben hat. War Irrsinn, was da dann passierte, die Polizei musste eingreifen.
Auf jeden Fall eine interessante Idee. Da würden mich mal weitere Meinungen interessieren.
Von was wird der Windstrom bezahlt? Von was wird der Betreiber für entgangenen Gewinn entschädigt? Von den 80 cent am Schnellader kommen 30 vom Strompreis
Ich würde ja sogar hier ne 3,7KW Steckdose hinstellen wenn ich könnte. Nur leider fehlt der Platz aufm Grundstück. Wir brauchen überall mehr Steckdosen mit den Preisen, die wir zu hause bezahlen!
In D nicht mehr transparent über die EEG Umlage (die jeder auf der eigenen Stromrechnung sehen konnte) sondern aus Steuermitteln - am Ende auch vom Bürger wie bei der EEG, aber intransparent. Man könnte hier unterstellen dass der Bürger nicht mitbekommen soll was die Energiewende an der Stelle kostet.
Das sehe ich nicht so. Die Kosten die du oben genannt hast entstehen so oder so. Ob das Windrad sich dreht oder abgeregelt ist, der Betreiber wird ja dennoch entschädigt. Und DAZU kommen dann auch noch die Verluste über den negativen Strompreis.
Vondaher halte ich die Idee für gut, die Verschwendung von Finanzmitteln einzudämmen indem man ein solches Überschussladen anbietet.
Ganz meine Meinung! Die Preisgestaltung für das Laden von BEV ist katastrophal und macht kein gutes Marketing für die Antriebsart. Um den allgemeinen Verbrennerfahrer trotz (viel zu) hoher Anschaffungskosten dennoch davon zu überzeugen umzusteigen könnte dies ein sehr guter Baustein sein
Am Ende ist aber die Frage, wenn man jetzt mal nur an PV denkt, wie groß die Resonanz tatsächlich wäre, wenn zur Spitzenzeit ein Großteil der Bevölkerung auf der Arbeit ist und sich nicht an einen Schnelllader stellen kann.
Erzeuger schalten entweder ab, da sie an Kunden natürlich keine Zahlungen leisten möchten
Einige können oder wollen nicht abschalten, insb. fossile Erzeuger, deren Dampfkessel immer unter Druck stehen muß
Einige haben Verträge, die sie auch bei neg. Preisen entschädigen.
Von daher ist die Erzeugerseite außen vor.
Es geht um das Verhindern vom Abschalten der EE Erzeugung und deren sinnvolle Nutzung.
Andere Möglichkeiten wären natürlich auch möglich (u.a. Elektrolyseure zur H2 Erzeugung), aber das dauert und die Interessenten hätten auch gerne Zuschüsse.
Aber die Freischaltung der Ladesäulen wäre sofort und einfachst möglich ! Zu einfach ?
25-40% des Preises am Schnellader kommen aus dem Strompreis. Finanzierung von Abschaltung drauf haste gefühlt 50% der Ladegebühr, die sich beeinflussen läßt. Wer zahlt die anderen 50%?
Wenn das weit verbreitet wäre, dann würde das Gedrängel vermutlich nur in der Anfangsphase entstehen. Nach einer Gewöhnungszeit ließe der Andrang vermutlich nach.
Um Finanzierungsapekte zu entzerren, könnte man die Betreiber weiter wie bisher entschädigen, so dass die einfach die Windräder…. weiter laufen lassen. An der Ladesäule wird dann einfach der Strom zum Preis der Entschädigung abgegeben.
Ich würde ja gerne meinen Überschuss Abgeben gegen einen kleinen Grundbeitrag den das System kostet ja auc Geld Anschaffung eventuelle Reperaturen ect der Standplatz will angelegt werden und sauber gehalten werden, das verursacht ja auch Kosten, so und nun? Ich ha die Möglichkeit auf meine Grundstück sowas zumachen nur was verlange ich dann?? Kostelos? Warum sollte ich das tun? Dann regle ich lieber ab, keine scherereien mit dauerladern, beschädigungen abrechnung ect und mein Material hat keinerlei Abnutzung wenn ich Abregle vom grund gedanken ist das OK und da wäre ich auch dabei nur vollkommen kostenls? Selbst wenn ich kostenlos den strom abgebe, werfen mir dann Finanzamt und irgendwelche Behörden Steine in den Weg weil man das ja nict möchte , man will ja die Energie Lobby immer daran verdienen lassen , auch wenn man dafür drauf zaheln muss das Strom abgenommen wird.
Das spiegelt sich ja auch im kWh preis nieder, wenn man sich anschaut was eine gWh aktuell kostet ist der preis für die kWh eigentlich zuteuer.
Ich hatte schon die Idee, einen ganz einfachen Münzautomaten zu nehmen. Je Münzsorte kriegst einen Impuls. Kleine Logo oder sowas und einen Zähler mit Impulsausgang. Laden bis Guthaben auf Null ist dann nur ein Register in der Logo. Die Zählung vielleicht noch einrechnen lassen Hochpreis/Niedrigpreis. Draussensteckdose auf die Art schaffst mit vielleicht 100€.
Entschuldigung @Schwarzermann, es geht nicht um Ihren persönlichen Beitrag. Es geht um den allgemeinen "Überschuß", der von Miss Wirtschaftsministerin laut beklagt wird.
Ein erheblicher Antil kommt von fossilen Erzeugern, die gerade NICHT abregeln können (der Dampf im Kessel darf nicht abkühlen !! - Technik letztes Jahrtausend !!).
Und bevor jetzt tausende von PV-/Wind-Anlagen abgeregelt werden müssen, läßt sich die Energie besser verwenden ==> tagsüber, bei bestem Sonnenschein eAuto's laden !
Der kommt auch von allen kleinen PV-Anlagen. DIY funktioniert Jahre schneller als irgendwelche Regelungen durchzudrücken, so sinnvoll die auch sein mögen
Es muß ja nicht ganz kostenlos sein, reicht ja, wenn zu Spitzenzeiten die Preise deutlich heruntergehen. Aber das braucht vermutlich wieder andere Regelungen, WLAN an jeder Zapfsäule, was ist wenn lokal das Web ausfällt etc. etc. Allein die Umrüstung der Säulen würde vermutlich einiges kosten, aber wahrscheinlich sind die meisten schon mit WLAN und der nötgen Technik für zeitabhängige Preise ausgerüstet (?) - nehme ich an.
Die älteren Modelle müßten dann halt noch umgerüstet werden, oder bleiben bei ihrem starren Preismodell, dh. hier findet man zumindest fast immer freie Plätze.
Warum, wozu ? Jede Ladesäule hat "Ihren" Dienstleister und jede wird von ferne administriert und jetzt muß nur im backend der Zeitfenster mit reduzierten Kosten vermerkt werden.
Im Vorfeld könnte die Ladesäulenbetreiber/Dienstleister an registrierte Kunden ein Info-eMail für "morgen" verschicken (die Preise an der EEX stehen ab 14 Uhr fest) und der Drops ist gelutscht.
Merke: Jeder sagt, es geht nicht und dann kommt einer der wußte das nicht und es funktionierte !!
Allerdings kommen bei Preis = 0 eben noch Netzentgelte und Steuern obendrauf, die Ladesäule will auch abgeschrieben werden - dann sind es vermutlich 30ct bei DC und 20ct bei AC.
Gerade für die paar Jahre wo wir noch massiv nicht-abregelbaren PV-Anlagen haben (um 2030-32 laufen viele Subventionen aus) wäre das neben Speichern noch eine Option. Generell wäre dynamische Preise auch hier interessant um Anreize zu setzen.